DE511300C - Vorrichtung zum Abziehen der Fluessigkeit aus nassem, feinkoernigem Gut - Google Patents
Vorrichtung zum Abziehen der Fluessigkeit aus nassem, feinkoernigem GutInfo
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- B04B—CENTRIFUGES
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Description
- Vorrichtung zum Abziehen der Flüssigkeit aus nassem, feinkörnigem Gut Bei Schleudermaschinen mit undurchlässigem Trommelmantel oder bei Zweischalenschleudermaschinen findet bekanntlich durch die bei der hohen Umfangsgeschwindigkeit entstehende Fliehkraft eine Trennung des Schleudergutes in leichtere und schwerere Bestandteile dahingehend statt, daß die spezifisch leichteren Teile sich mehr nach der Trommelachse, die spezifisch schwereren Teile in der Außenzone der Schleuder ablagern. Mit anderen Worten, es findet eine schichtenweise Ablagerung des Schleudergutes nach spezifischer Schwere der einzelnen Schleudergutteile statt.
- Die während des Schleuderns sich absondernden flüssigen Bestandteile werden bei den bisher bekannten und in Gebrauch befindlichen Schleudermaschinen durch besondere mechanische Vorrichtungen, wie Schälrohre, von außen drehbare Ablaufrohre im Innern der Schleuder, von außen bedienbare, in der Festzone befindliche Ventile, in der Flüssigkeitszone angeordnete überlaufrinnen oder durch natürlichen überlauf infolge ununterbrochenen Nachfüllens von Schleudergut, aus der Schleuder entfernt. Das verbleibende Festgut wird dann durch öffnen der Schleuder herausgeschleudert oder durch Stillsetzen der Maschine auf andere Weise daraus entfernt.
- Bei feinkörnigem Material, z. B. Feinkohle, läßt sich durch das Schleudern eine vollständige Trennung von festen und flüssigen Bestandteilen insofern nicht erzielen, als das körnige Gut in der Festzone der Schleuder noch sögenannte Hohlräume enthält, die sich naturgemäß mit Flüssigkeit ausfüllen. Die Flüssigkeitsmenge kann an Volumen gemessen bis zu 5o Prozent der in der Schleuder nach dem Wasserabzug enthaltenen Festmasse betragen. Bei gewaschener Feinkohle für die Koksherstellung beträgt der Feuchtigkeitsgehalt z. B. bis 25 Prozent, also etwa 15 Prozent zuviel für die Koksherstellung. Mit anderen mechanischen .Vorrichtungen (Quetschbecherwerk, Entwässerungsband o. dgl.) kann der Wassergehalt bis auf etwa 12 bis 13 Prozent heruntergebracht werden. Weiter ließ sich bisher das mechanisch mit der Feinkohle gebundene Wasser mit Becherwerken, Entwässerungsbecherwerken (Ländem) nicht herunterbringen. Gleiche oder ähnliche Verhältnisse wie bei Feinkohle bestehen beim Entwässern von Zellstoff, Feinerzen, Glaubersalz u. dgl.
- Die bei dem Schleuderverfahren in die Festzone des Gutes eingedrungenen Flüssigkeitsmengen können durch die bisher bekannten Verfahren und Einrichtungen nicht aus den im ununterbrochenen Betrieb befindlichen Schleudern entfernt werden.
- Die Flüssigkeit sondert sich bei Schleudermaschinen zum Schleudern von feinkörnigem Gut in dem Verhältnis ab, als die SchIeudermasse durch die Schleuderkraft beim Umlaufen der Schleuder zusammengedrückt und das Klärwasser dadurch in die mehr nach der Mittelachse der Schleuder liegende Zone gedrängt wird, wo es durch geeignete Vorrichtungen abgezogen oder im natürlichen Überlauf abfließen kann. Die in dem körnigen Teile der Schleudermasse dann noch enthaltene Flüssigkeitsmenge (poröses Volumen) kann nicht ausfließen, und :es belastet dieser Teil der Flüssigkeitsmenge den Festbestandteil mit einem zu hohen Feuchtigkeitsgrad.
- Diese in der Schleudermasse nach dem normalen Wasserabzug noch verbleibende Flüssigkeitsmenge, die für die weitere Verwendung der Feststoffe, z. B. Feinkohle, in den meisten Fällen von großem Nachteil ist, kann weder, durch von außen betätigte Vorrichtungen noch nach bisher bekannten Verfahren während des ununterbrochenen Schleuderbetriebes aus der Schleuder herausgebracht werden. Der Einbau von Filtertüchern oder anderen, das körnige Schleudergut nicht durchlassenden Stoffen würde insofern zu keinem praktischen Ergebnis führen, als die Filtertücher oder Filtervorrichtungen nach kurzer Betriebszeit sich verstopfen, verschmutzen oder verschleißen.
- Ventilvorrichtungen und. überlaufrohre, die in radialer oder tangentialer Richtung nach außen den Austritt der Flüssigkeit aus der Schleuder ermöglichen und in die Schleuder eingebaut werden könnten, würden bei zu großen Bohrungen das Festgut mit austreten lassen oder, wenn die Ausfiußöffnungen zu eng sind, im Augenblick zu Verstopfungen führen.
- Um den vorbeschriebenen Mängeln wirksam zu begegnen, werden nach der Erfindung in eine Mehrschalenschleudermaschine oder in eine solche mit zylindrischem Trommelmantel . ein oder mehrere Hohlkörper in den Trommelmantel der Schleuder eingesetzt, die in die Festzone des Schleudergutes eingreifen. Diese Hohlkörper haben eine eigenartige Ausbildung, die während des ununterbrochenen Schleuderbetriebes ein fortwährendes Austreten der Flüssigkeit aus der Schleudermasse ermöglicht, ohne daß feste Schleudergutteile, soweit sie spezifisch schwerer sind als die Flüssigkeit, mitgeführt werden.
- Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung ist in Abb. i bei einer Zweischalenschleuder und in Abb. z in .größerem Maßstabe im Schnitt veranschaulicht. Die Abb.3 bis 5 sind Einzelheiten.
- Die Entwässerungshohlkörper a besitzen an dem in die Festzone der Schleudermasse hineinragenden Teil rillenartige Eindrehungen b, in denen öffnungen c liegen. Die Achsen diesee Öffnungen verlaufen nach außen in spitzem Winkel zur Hohlkörperachse. Durch die Öffnungen c erfolgt ein fortlaufendes Ausfließen der in den Hohlräumen des körnigen Schleudergutes ,enthaltenen spezifisch leichteren Flüssigkeit. Das spezifisch schwerere Festgut wird durch die Schleuderkraft nach der Außenzone der Schleuder gedrängt; wobei infolge der Rillen b und der schräg liegenden Flüssigkeitsabflußöffnungen c in den Hohlkörpern a Verstopfungen und das Ab- fließen von feinkörnigem Gut verhütet werden. - Es lassen dies besonders die Abb. 3 bis 5 !erkennen, aus denen die Lage des körnigen Gutes vor den Öffnungen c zu ersehen ist. Statt der rillenförmigen tindrehungen können auch nur vor den Öffnungen c Vertiefungen angeordnet werden. Unbedingt notwendig sind die Eindrehungen oder Vertiefungen c jedoch nicht. Es ist dann besonders zweckmäßig, die Bohrungen der Öffnungen c nach außen oder innen konisch au gestalten.
- Da sich die Bohrungen c überschneiden, ist in jeder Zone des Festgutes die Möglichkeit des ungehinderten Austrittes der Flüssigkeit nach außen gewährleistet. Die Wirkung ist eine ähnliche wie bei einem mit Flüssigkeit angefüllten Schwamm, der ausgedrückt wird.
- Je nach Zweckmäßigkeit erhalten die öffnungen c verschieden große Abmessungen und Anordnung zueinander.
- Um auch leichteren Bestandteilen im Schleudergut den Austritt durch die Hohlkörper a unmöglich zu machen, kann im Inneren der Rohre a ein feinmaschiges Drahtgewebe oder Filtertuch d eingelegt werden. Diese Einlage kann durch ein gelochtes Rohr :e in der richtigen Lage gehalten werden.
- Die aus den Hohlkörpern a austretende Flüssigkeit wird am Umfang der Schleuder, beispielsweise durch eine Rinne f, aufgefangen und aus dieser abgeleitet.
- Ein Reinigen der Hohlkörper a kann durch Ausspülen mit Druckwasser von außen erfolgen, nachdem die Schleuder stillgesetzt ist. Hierfür werden die Rohre a mit geeigneten Anschlüssen ausgestaltet.
- Die Hohlkörper a können nach Bedarf und bei schwierig zu entwässerndem Gut in der oberen und unteren Schale der Schleuder sowie an dem zylindrischen Umfange einer Schleudertrommel in beliebiger Anzahl vorgesehen werden.
- Um die zum Innern eines Hohlkörpers a hin konischen Bohrungen von innen leicht herstellen zu können, erhält das Rohr eine in Längsrichtung mehrteilige Gestalt.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i .Vorrichtung zum Abziehen der Flüssigkeit aus nassem, feinkörnigem Gut, das in einer vollwandigen, mit Auslaßöffnungen versehenen Schleudertrommel ausgeschleudert wird, gekennzeichnet durch im Trommelmantel sitzende, in die Festzone des Schleudergutes hineinragende Hohlkörper (a), die mit Öffnungen (c) für die aus den festen Bestandteilen durch Kanäle (e) laufend abzuführenden Flüssigkeiten versehen sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der Öi%iungen (c) der Hohlkörper (a) nach außen hin in spitzem Winkel zur Hohlkörperachse verlaufen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die, Hohlkörper an den Enden der Öffnungen (c) mit rillenförmigen Eüidrehungen (b) oder Vertiefungen versehen sind.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Öffnungen (c) überschneiden.
- 5. Vorrichtung zum Abziehen des Klarwassers nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern der Hohlkörper (a) ein Filter- oder Siebeinsatz (d), der gegebenenfalls durch ein gelochtes Rohr (e) gehalten wird, angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA51804D DE511300C (de) | 1927-08-20 | 1927-08-20 | Vorrichtung zum Abziehen der Fluessigkeit aus nassem, feinkoernigem Gut |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEA51804D DE511300C (de) | 1927-08-20 | 1927-08-20 | Vorrichtung zum Abziehen der Fluessigkeit aus nassem, feinkoernigem Gut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE511300C true DE511300C (de) | 1930-10-29 |
Family
ID=6938139
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA51804D Expired DE511300C (de) | 1927-08-20 | 1927-08-20 | Vorrichtung zum Abziehen der Fluessigkeit aus nassem, feinkoernigem Gut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE511300C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1093732B (de) * | 1957-04-03 | 1960-11-24 | Separator Ab | Duesenzentrifuge |
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1927
- 1927-08-20 DE DEA51804D patent/DE511300C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1093732B (de) * | 1957-04-03 | 1960-11-24 | Separator Ab | Duesenzentrifuge |
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