DE479673C - Feinsand-Rueckgewinnungsanlage - Google Patents

Feinsand-Rueckgewinnungsanlage

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DE479673C
DE479673C DEK94136D DEK0094136D DE479673C DE 479673 C DE479673 C DE 479673C DE K94136 D DEK94136 D DE K94136D DE K0094136 D DEK0094136 D DE K0094136D DE 479673 C DE479673 C DE 479673C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/48Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by mechanical classifiers
    • B03B5/56Drum classifiers

Landscapes

  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

  • Feinsand-Rückgewinnungsanlage Bei den bekannten Kies- und Feinsandwaschmaschinen wird Wert darauf gelegt, daß nicht nur die gröberen Bestandteile des aufgegebenen Gutes, sondern auch der Feinsand gewonnen wird, da dieser eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung besitzt. Das Spülwasser wird dabei in der Regel nach dem Gegenstromprinzip durch die Trommel hindurchgeleitet. Es fließt dabei an der Einwurfstelle des Gutes ab. Hierbei ist es nicht zu vermeiden, daß durch die Abflut frisch aufgeworfenes Gut, insbesondere der Feinsand, teilweise gleich mit abgeschwemmt wird. Leitet man aber, um das zu verhüten, das Schmutzwasser vor dem Austritt in bekannter Weise durch eine Trommel mit Querwänden, welche dem Wasser einen Zickzackweg vorschreiben, so wird nicht nur Sand, sondern auch Schlamm niedergeschlagen und wieder in den Waschprozeß eingeführt.
  • Diese Übelstände werden erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß im Gegensatz zum Bekannten die Trommel in einem mittleren Teile durch zwei parallele Wände mit kleinerer mittlerer Durchlaßöffnung zu einer Beruhigungskammer eingerichtet ist, in welcher das Schmutzwasser vom Gute durch im Mantel der Trommel vorgesehene Öffnungen und Kanäle abgeschöpft wird, so daß es danach seitlich bzw. winkelrecht zu dem im übrigen nach bekannter Art durch die Trommel beförderten Gute abgeleitet wird. Das Spülwasser wird hierbei zweckmäßig mit dem Gute von der Einlaufseite aus in die Einlauftrommel geleitet, nimmt also zunächst den gleichen Weg, den das Gut nimmt.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenständ der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. z die Waschvorrichtung im Längsschnitt, Abb. 2 eine Stirnansicht, Abb. 3 einen Einzelteil im Schnitt.
  • Das Wasser mit den Zusätzen Sand und Feinkies wird von der Einlaufseite a in die Trommel geleitet. Damit das Wasser zur Ruhe kommt und der zu gewinnende Sand Zeit erhält, um sich in der Trommel abzusetzen, sind in der Trommel Schutzwände, Stauflächen b, eingebaut. Der abgesetzte Sand wird durch Drehung der Trommel mittels Transportschnecke c zum Auslauf d befördert. An der Auslaufseite sind Schaufeln e vorgesehen, welche den Sand auf die Auslaufrutsche f heben. Das Wasser mit den gelösten Bestandteilen fließt durch in. der Trommelwand angebrachte Ausläufe g in am Trommelumfang vorgesehene Ausflußkanäle k. Dadurch, daß sich die Trommel langsam dreht und die Kanäle da nur etwa über 1/3 des Trommelumfanges reichen, kann das Wasser erst dann abströmen, wenn die Öffnung g der Kanäle sich unter den Wasserspiegel senkt und die Auslauföffnung der Kanäle h ebenfalls noch unter dem Flüssigkeitsspiegel liegt. Das ist aber, weil die Zu- und Ablauföffnungen der Kanäle in einem Winkelabstande von fast z2o ° voneinander liegen, nur kurze Zeit der Fall. Sobald die Zulauföffnung g so weit unter den Flüssigkeitsspiegel gesunken ist, daß _ die Gefahr besteht, daß auch der - natürlich wesentlich - unter dem Flüssigkeitsspiegel lagernde Sand mit abgeschwemmt wird, liegt die Auslauföffnung der Kanäle h schon wieder über dem Flüssigkeitsspiegel. Es kommt nun zwar Sand bzw. Waschgut beim weiteren Drehen der Trommel in die Kanäle h, doch wird das Gut durch das Zurückströmen des Wassers beim Weiterdrehen der Trommel in dieselbe zurückgespült. In den Kanälen können zum Regeln der Auslaufmenge des Wassers verstellbare Klappen eingebaut sein, oder es können die Kanäle auch an der Innenseite der Trommelwand angeordnet werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCIIE: x. Mit Wasserstauflächen, Förderschnecke und Austragvorrichtung versehene liegende Waschtrommel für Sand, Kies o. dgl. mit Feinsandgewinnung, gekennzeichnet durch zwei parallele, zwischen sich und dem Trommehnantel einen freien Durchgang belassende Ringwände mit etwas unter den Trommelendüberlauf reichender innerer Durchlaßöffnung, zwischen denen im Trommelmantel Durchbrechungen (g) vorgesehen sind und an diese außen anschließende im Sinne des Trommelumlaufes gerichtete Kanäle (h) von solcher Länge und Lage, daß ihre Auslauföffnung höher liegt als ihre Einlauföffnung, wenn diese in den Bereich des aufgeschlämmten Feinsandes eintritt.
  2. 2. Waschtrommel nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlauföffnungen (g) zweckmäßig in einem Winkelabstande von =2o° auf dem Trommelumfange verteilt sind und die Kanäle (h) über fast 12o° des Trommelmantels sich erstrecken.
DEK94136D Feinsand-Rueckgewinnungsanlage Expired DE479673C (de)

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