DE561730C - Vorrichtung zum ununterbrochenen Auswaschen von festen Stoffen - Google Patents
Vorrichtung zum ununterbrochenen Auswaschen von festen StoffenInfo
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Description
- Vorrichtung zum ununterbrochenen Auswaschen von festen Stoffen In der chemischen Industrie sind vielfach feste Stoffe, z. B. chemische Verbindungen, von einem in Wasser oder eimer anderen Waschflüssigkeit löslichen Stoff zu befreien, beispielsweise Metallhydroxyde oder Metallcarbonate von Natriumsulfat oder Natriumchlorid. Zu diesem Zweck werden die Stoffe mit der Flüssigkeit ausgewaschen. Dieses Auswaschen wurde bisher so ausgeführt, daß der zu reinigende Stoff in einen Bottich geschüttet und dann mehrmals hintereinander mit der Flüssigkeit übergossen und dann durchgerührt wurde, worauf die Flüssigkeit abgegossen und durch neue ersetzt wurde.
- Dieses Verfahren ist äußerst umständlich und erfordert eine dauernde Bedienung.
- Es sind auch schon selbsttätig und kontinuieflich arbeitende Auslaugeeinrichtungen bekannt geworden, bei welchen die Waschflüssigkeit unten in den Behälter eintritt und oben durch ein Filter austritt. Bei einer dieser bekannten Ausführungen ist das Filter waagerecht über den Behälter gespannt, so daß der Behälter von oben nicht zugänglich ist und außerdem mit der Dauer des Gebrauches die Filterfähigkeit durch allmähliches Zusetzen der Filterfläche abnimmt, so daß das Filter oft gereinigt werden muß.
- Bei einer anderen bekannten Ausführung ist in den Bereich unterhalb des mit dem Ablaufrohr versehenen oberen Randes eines auf dem Bottich angebrachten Gefäßes ein zylindrisches Filter eingehängt. Bei dieser Ausführung kann zwar der Bottich oben offen und zugänglich sein; es ist jedoch auch hier dauernd die ganze Filterfläche in Benutzung, da der Ablauf über dem Filter angeordnet ist, so daß sich die ganze Filterfläche gleichmäßig zusetzt und dadurch die Filterfähigkeit mit der Dauer des Gebrauchs abnimmt.
- Bei der Einrichtung nach der Erfindung sind diese Nachteile dadurch vermieden, daß sich die Bottichwand über den oberen Rand und eine diesen umgebende Sammel- und Ablaufrinne hinaus ringsum in einem Filter von kegelmantelförmiger oder ähnlicher Gestalt fortsetzt. Infolgedessen findet die Filterung zunächst am unteren Rande des Filters statt; setzt sich hier der Filterstoff allmählich zu, so steigt die Filterzone nach oben, wo unbenutzter Filterstoff zur Verfügung steht. Auf diese Weise bleibt die Filterung dauernd gleichmäßig, bis das Filter bis zu seinem oberen Rande benutzt und zugesetzt ist.
- In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung in Fig. I im senkrechten Schnitt und in Fig. 2 in Oberansicht dargestellt. Fig. 3 zeigt eine etwas abgeänderte Form.
- Bei der Ausführung nach Fig. I und 2 ist über dem Bottich a durch an dem Bottich befestigte Streben 6 ein Ring c angebracht.
- Zwischen diesem Ring c und dem oberen Rand des Bottichs ist der beispielsweise aus einem Gewebe bestehende Filterstoff d kegelmantelförmig ausgespannt. Außen ist an dem Bottich um den oberen Rand herum eine Rinne e angebracht. Das Einströmrohr f ist am Boden des Bottichs vorgesehen, während das Abflußrohr g an die Rinne e angeschlossen ist. Das Wasser strömt von unten nach oben durch den auszuwaschenden Stoff hindurch und nimmt dabei den zu entfernenden Stoff mit. Durch den Filterstoff d hindurch läuft dann das Wasser über den oberen Rand des Bottichs a über und gelangt in die Rinne e, aus welcher es durch das Rohr g abffleßt.
- Von dem Wasser etwa mitgenommene Teile des auszuwaschenden Stoffes werden durch das Filter zurückgehalten. Durch Umrühren des Inhaltes des Bottichs kann das Auswaschen noch wesentlich beschleunigt werden.
- Bei der Ausführung nach Fig. 3 ist in dem Bottich ein an der Welle in angebrachtes Rührwerk i vorgesehen. Außerdem wird der Ring c nicht durch an dem Filterstoff anliegende Streben, sondern durch den Filterstoff nicht berührende Winkelarme k gehalten, so daß das Filter eine ununterbrochene Kegelmantelfläche bildet.
Claims (2)
- P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Vorrichtung zum ununterbrochenen Auswaschen von festen Stoffen, bestehend aus einem im unteren Teil mit einem Zuführungsrohr für die Waschflüssigkeit und im oberen Teil mit einem Filter versehenen Behälter, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter mit einem Filter (dj von kegelmantelförmiger oder ähnlicher Gestalt derart verbunden ist, daß dieses in seiner Höhenausdehnung den oberen Behälterrand und eine denselben umschlieblende Sammel- und Abflußrinne (e, g) überragt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter aus einem Gewebe besteht, das zwischen dem oberen Behälterrand und einem mittels Streben (b, k) über dem Behälter befestigten Ring (c) kegelmantelförmig ausgespannt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE561730T | 1930-10-30 |
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| DE561730C true DE561730C (de) | 1932-10-17 |
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| DE1930561730D Expired DE561730C (de) | 1930-10-30 | 1930-10-30 | Vorrichtung zum ununterbrochenen Auswaschen von festen Stoffen |
Country Status (1)
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- 1930-10-30 DE DE1930561730D patent/DE561730C/de not_active Expired
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