DE559573C - Vorrichtung zum Ausscheiden der festen Verunreinigungen aus den Abwaessern, insbesondere von Kartoffelschaelmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Ausscheiden der festen Verunreinigungen aus den Abwaessern, insbesondere von Kartoffelschaelmaschinen

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DE559573C
DE559573C DEH117036D DEH0117036D DE559573C DE 559573 C DE559573 C DE 559573C DE H117036 D DEH117036 D DE H117036D DE H0117036 D DEH0117036 D DE H0117036D DE 559573 C DE559573 C DE 559573C
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Germany
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container
sieve
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sewage
peeling machines
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DEH117036D
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English (en)
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Hobart Manfacturing Co
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Hobart Manfacturing Co
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N7/00Peeling vegetables or fruit
    • A23N7/02Peeling potatoes, apples or similarly shaped vegetables or fruit
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J36/00Parts, details or accessories of cooking-vessels
    • A47J36/16Inserts
    • A47J36/20Perforated bases or perforated containers to be placed inside a cooking utensil ; Draining baskets, inserts with separation wall
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
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Description

  • Vorrichtung zum Ausscheiden der festen Verunreinigungen aus den Abwässern, insbesondere von Kartoffelschälmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Ausscheiden der festen Verunreinigungen aus den Abwässern, insbesondere von Kartoffelschälmaschinen o. dgl.
  • Die für ähnliche Zwecke bereits bekannten Vorrichtungen arbeiten derart, daß die Abwässer von der Schälmaschine in einen in einem Gehäuse befindlichen Siebbehälter eingeleitet werden, dessen Sieblochungen die groben Bestandteile zurückhalten sollen. Das Wasser läuft hierbei durch einen unten an dem Gehäuse befindlichen Stutzen unmittelbar ab, wodurch die Trübe gezwungen ist, jeweils nur einen kleinen Teil der vorhandenen Siebfläche, diesen jedoch mit großer Geschwindigkeit zu durchströmen, so daß sich die Sieböffnungen schnell verstopfen. Aus diesem Grunde sind die bekannten Vorrichtungen nur zum Abscheiden ganz geringer Trübemengen geeignet und ermöglichen keine einigermaßen ununterbrochene Arbeitsweise.
  • Die Erfindung beseitigt diese Nachteile dadurch, daß ein mit dem Austrittsstutzen des Behälters in Verbindung stehendes Überlaufrohr angeordnet ist, welches neben dem Siebbehälter in der Nähe der obersten Zone der Lochungen desselben ausmündet.
  • Hierdurch wird eine Verstopfung der Siebwandung beim Ausscheidevorgang vermieden. Dieser Erfolg wird dadurch erreicht, daß während des Ausscheidevorganges ständig ein so hoher Wasserstand in der Vorrichtung aufrechterhalten wird, daß die gesamte Siebwandung etwa bis zur obersten Zone ihrer Lochungen unter Wasser steht. Das in den Siebbehälter eingeleitete Wasser tritt auf einer verhältnismäßig großen Siebfläche gleichmäßig, also mit relativ geringer Strömungsgeschwindigkeit aus dem inneren Siebbehälter in das umgebende Gehäuse über, aus dem es dann abgeleitet wird. Die gereinigte Flüssigkeit kann nur durch das überlaufrohr aus der Vorrichtung austreten, so daß der ganze Abscheidevorgang unter Wasser vor sich geht. Infolge der großen Siebfläche ist hierbei die Geschwindigkeit, mit der das Wasser die Sieböffnungen durchströmt, eine so geringe, daß die einzelnen Kartoffelschalen und Flocken nicht in die Sieböffnungen hineingerissen werden und diese verstopfen, sondern von diesen lediglich zurückgehalten werden und nach dem Boden des Siebbehälters absinken.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung kann demzufolge große Trübemengen bewältigen, bevor der Siebbehälter von den darin angesammelten festen Bestandteilen entleert zu werden braucht.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen lotrechten Schnitt durch die Vorrichtung, entsprechend der Linie i-i der Abb.2, die die Vorrichtung im Grundriß wiedergibt.
  • Die Vorrichtung besteht aus einem Gehäuse i o, das mit Füßen ii versehen ist, so daß der Gehäuseboden 12 nicht unmittelbar auf dem Fußboden aufruht. Das Gehäuse ist durch den mit einem Griff 1¢ versehenen Deckel 13 verschließbar, der einen Ausschnitt 15 aufweist, weicher zweckmäßig von einem Stutzen 15 umkleidet ist, in den das Zuführungsrohr 18 für die von der Schälmaschine komende Trübe hineinragt.
  • Im Gehäuseinnern ist ein Behälter 2o angeordnet, dessen Siebwandungen 21 mit einer großen Anzahl von Durchlochungen versehen sind; auch der Boden des Behälters ist zweckmäßig gelocht. Damit er nicht unmittelbar auf dem Gehäuseboden aufliegt, ist er mit Füßen 23 versehen, die ihn in einigem Abstand vom Gehäuseboden halten. Außer dem Siebbehälter ist in dem Gehäuse noch ein senkrecht stehendes überlaufrohr25 angeordnet, dessen obere Kante ungefähr in Höhe der obersten Durchlochungen des Siebbehä°1-ters abschneidet, und das oben offen ist, während das untere Ende dieses Rohres 25 kegelförmig verjüngt ist und in einer entsprechend gestalteten Vertiefung bzw. einem entsprechend gestalteten als Wasserauslaß dienenden Stutzen 30 im Boden des Gehäuses io sitzt. In diesen Stutzen ist mittels der kegelförmigen Fläche 28-29 das Überlaufrohr nahezu wasserdicht eingesetzt, so daß also ein unmittelbarer Wasseraustritt durch den Stutzen nicht stattfinden kann, sondern die gesamte Flüssigkeit in den Ablauf nur durch den Überlauf des Standrohres 25 gelangt. Der Auslaßstutzen ist zweckmäßig mit Gewinde versehen, um ein geeignetes Ablaßrohr anschließen zu können; er kann aber auch unmittelbar in einen Ablaufkanal einmünden.
  • Die Arbeitsweise der neuen Vorrichtung ist folgende: Die Trübe, d. h. das Gemisch von Wasser und Schalen oder anderen Bestandteilen, die durch das Rohr 18 zugeführt wird, gelangt durch die Öffnung 15 des Gehäuses in den Siebbehälter 21. Hier steigt die Flüssigkeit infolge der besonderen Anordnung des Auslasses bis auf die durch den oberen Rand des Rohres 25 bestimmte Höhe. Bei der fortgesetzten Zuführung von Flüssigkeit durch das Rohr 18 setzt sich nun auch der Durchfluß des Wassers durch die Wandung des Siebbehälters 21 fort, während die festen oder halbfesten Bestandteile durch das Sieb zurückgehalten werden, dessen Öffnungen genügend klein gehalten werden müssen, um Partikelchen gewünschter Mindestgröße zurückzuhalten.
  • Weil der Flüssigkeitsspiegel in der Vorrichtung auf einer Höhe etwa entsprechend der oberen Reihe der Sieböffnungen gehalten wird, erfolgt die Absonderung und Zurückhaltung der festen Bestandteile ohne Gefahr einer Verstopfung der Öffnungen in der Wandung des Siebbehälters; die Durchflußgeschwindigkeit durch das Sieb ist, da der Durchfluß auf einer großen Fläche gleichmäßig erfolgt, gering, und die kleinen Partikelchen werden nicht etwa unter der Einwirkung einer zu hohen Durchflußgeschwindigkeit durch die Filteröffnungen hindurchgetrieben oder gegen die Öffnungen geschleudert, sondern können sich auf der sie zurückhaltenden Siebfläche abgleitend auf dem Boden niederschlagen und dort einen Stapel von allmählich ansteigender Höhe bilden, ohne die Sieböffnungen, die sich oberhalb der niedergeschlagenen Schicht befinden, zu verstopfen.
  • Ist der Behälter 2o mit ausgeschiedenem Gut gefüllt, so wird das Gehäuse geöffnet und das Rohr 25 herausgenommen: Das in dem Gehäuse befindliche Wasser läuft dann vollständig ab, worauf der Behälter 2o gleichfalls herausgehoben und entleert wird. Sobald der leere Behälter wieder eingesetzt und das Standrohr 25 wieder in seine vorgeschriebene Lage gebracht ist, kann der Abscheidevorgang fortgesetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Ausscheiden der festen Verunreinigungen aus den Abwässern, insbesondere von Kartoffelschälmaschinen, mit einem in einem Behälter herausnehmbar angeordneten, mit Lochungen versehenen Siebbehälter, durch den die festen Bestandteile zurückgehalten werden, während das ausgeschiedene Wasser durch einen Austrittsstutzen abgeleitet wird, gekennzeichnet durch ein mit dein Austrittsstutzen (3o) des Behälters (i o) in Verbindung stehendes Überlaufrohr (25), das innerhalb des den Siebbehälter umgebenden Gehäuses in der Nähe der obersten Zone der Lochungen desselben ausmündet, so daß der Siebbehälter dauernd ganz oder nahezu ganz unter Wasser gehalten ist.
DEH117036D 1928-01-16 1928-06-19 Vorrichtung zum Ausscheiden der festen Verunreinigungen aus den Abwaessern, insbesondere von Kartoffelschaelmaschinen Expired DE559573C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US247235A US1767001A (en) 1928-01-16 1928-01-16 Waste-food-handling apparatus

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE559573C true DE559573C (de) 1932-09-21

Family

ID=22934139

Family Applications (1)

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DEH117036D Expired DE559573C (de) 1928-01-16 1928-06-19 Vorrichtung zum Ausscheiden der festen Verunreinigungen aus den Abwaessern, insbesondere von Kartoffelschaelmaschinen

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US (1) US1767001A (de)
DE (1) DE559573C (de)
FR (1) FR655723A (de)
GB (1) GB304180A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2432856A1 (fr) * 1978-08-08 1980-03-07 Dito Filtre pour machine de cuisine en particulier pour eplucheuse a legumes

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Publication number Publication date
FR655723A (fr) 1929-04-23
GB304180A (en) 1929-05-16
US1767001A (en) 1930-06-24

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