DE683677C - Vorrichtung zum Trennen der Teile verschiedenen spezifischen Gewichtes aus Erztrueben oder Gemischen von groesserer spezifischer Gewichtsunterschiedlichkeit - Google Patents

Vorrichtung zum Trennen der Teile verschiedenen spezifischen Gewichtes aus Erztrueben oder Gemischen von groesserer spezifischer Gewichtsunterschiedlichkeit

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DE683677C
DE683677C DEB175561D DEB0175561D DE683677C DE 683677 C DE683677 C DE 683677C DE B175561 D DEB175561 D DE B175561D DE B0175561 D DEB0175561 D DE B0175561D DE 683677 C DE683677 C DE 683677C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04CAPPARATUS USING FREE VORTEX FLOW, e.g. CYCLONES
    • B04C5/00Apparatus in which the axial direction of the vortex is reversed

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Description

  • Vorrichtung zum Trennen der Teile verschiedenen spezifischen Gewichtes aus Erztrüben oder Gemischen von größerer spezifischer Gewichtsunterschiedlichkeit Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Trennen der Teile verschiedenen spezifischen Gewichtes aus Erztrüben oder Gemischen von größerer spezifischer Gewichtsunterschiedlichkeit mit einem unten in einen spitzen Trichter übergehenden Behälter. Solche Trüben können Flugstaub, z. B. quecksilberhaltigen Flugstaub, wie auch Erze aller Art enthalten. Die Erfindung bezweckt, eine Vorrichtung zu schaffen, die eine weitgehende Trennung der Teile voneinander ermöglicht.
  • Die Erfindung 'kennzeichnet sich im wesentlichen durch ein von oben her bis in den Trichter hineinragendes, oben und unten mit Öffnungen versehenes Sammelgefäß und durch ein Druckwasser zuführendes Rohr,. das durch das Sammelgefäß hindurchgesteckt ist und mit tangential nach unten gerichteten, an der unteren 'Kante des Sammelgefäßes mündenden Düsen in Verbindung steht.
  • Es ist bereits eine Abwasserreinigungsvorrichtung bekannt, die aus einem zylindrischen Teil und zwei mit diesem verbundenenkegelförmigen Teilen besteht, wobei die Spitzen der kegelförmigen Teile einander abgekehrt sind. Das zu reinigende Wasser wird hierbei in tangentialer Richtung gegen die Innenwand des zylindrischen Teiles gespritzt, so daß es in drehende Bewegung versetzt wird. Diese begünstigt die beabsichtigte Trennung, und zwar sammelt sich im unteren Teile Schmutz und in der Mitte Wasser, während die fettigen Bestandteile nach oben gehen. Druckwasser wird bei dieser Vorrichtung nicht verwendet, wie auch bei ihr das oben und unten mit Öffnungen versehene Sammelgefäß für die spezifisch leichteren Bestandteile und die Düsen zur Bildung eines auf die zufließende Trübe einwirkenden Wasserschleiers fehlen.
  • Auf der Zeichnung ist eine Vorrichtung gemäß der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung und Abb. z einen Schnitt nach der Linie A-ß, von oben gesehen, in größerem Maßstab:e. Ein die Trübe aufnehmender Behälter i, dessen unterer Teil kegelförmig gestaltet ist, geht in einen spitzen Trichter a über. In den Behälter i ist .ein Gefäß 3 eingesetzt, das bis in den zwischen dem Behälter i und .dem Trichter z liegenden zylindrischen Raum reicht und durch das ein Rohr ¢ hindurchgesteckt ist. Der Trichter a ist mit einer Austragöffnung 5 versehen. Unterhalb des Gefäßes 3 ist durch Schaffung eines doppelten Bodens ein Hohlraum 6 .gebildet, der mit dem Innern des Rohres 4. durch Bohrungen 7 und mit dem Trichter z durch tangential nach unten gerichtete. Düsen 8 in Verbindung steht. Die die untere Begrenzung des Hohlraumes 6 bildende Platte 9 trägt einen kegelförmigen Mantel io, der unten eine Durchtrittsöffnung I I frei 1ä Lt. Das Innere des Mantels i o steht durch Rohre 12, die gleichzeitig als Befesti4 gungsschrauben der Platte 9 an dem Gefäß. dienen, mit dem Innern des Gefäßes in Vers. bindung. Die Austragöffnung 5 ist mit einer` Rohrleitung 13 verbunden, die durch ein Ventil 14 geöffnet und geschlossen werden kann und an die sowohl eine Luftleitung 15 als auch eine Wasserleitung 16 angeschlossen ist.
  • Das Gefäß 3 ist sowohl in seinem mittleren Teil als auch an seinem oberen Ende mit einer oder mehreren Durchbrechungen 17 und 18 versehen. Diese Durchbrechungen können beide mit Austragrohren verbunden sein; es kann aber auch, wie beim Ausführungsbeispiel, nur die Durchbrechung 18 in ein Austragrohr ig münden, während die Durchbrechung 17 mit .dem Innern des Behälters i in Verbindung steht.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende Die in dem Behälter i befindliche Trübe fällt auf ihrem Wege in den Trichter 2 durch einen aus den Düsen 8 unter Druck austretenden Wasserschleier, der durch Eindrücken von Wasser durch das Rohr 4. und in den Hohlraum 6 erzeugt wird. Beim Durchgang der Trübe durch den Wasserschleier werden die schwereren Bestandteile .gegen die Innenwand des Trichters 2 geschleudert, wo sie infolge der tangentialen Anordnung der Düsen 8 in schraubenförmigen Linien in dem Trichter 2 nach unten sinken. Die leichteren Bestandteile dagegen werden in die Nähe der Durchtrittsöffnung i i gedrängt und von hier aus infolge des weiteren Zuströmens von schwereren Trübebestandteilen in den unteren Teil des Trichters 2 durch den Mantel i o und die Rohre 12 hindurch in das Gefäß 3 gedrückt. In diesem Gefäß findet eine weitere Trennung zwischen leichteren und schwereren Teilchen statt, derart, daß die schwereren Teilchen sich im unteren Teil des Gefäßes 3 sammeln und durch die Durchbrechung 17 austreten, um entweder ausgetragen zu werden oder, wie beim Ausführungsbeispiel, .erneut an dem Trennvorgang teilzunehmen, während die leichteren Bestandteile in den oberen Teil des Gefäßes 3 gelangen und durch die Durchbrechung 18 und das Rohr i9 ausgetragen werden.
  • Die sich im unteren Teil des Trichters 2 sammelnden schwereren Teilchen werden in bestimmten Zeitabständen oder fortlaufend abgezogen. Die Menge der abzuziehenden Teile kann durch Einstellen des Ventils 1 ¢ in Anpassung an den Verlauf des Trennvorganges geregelt werden. Durch Eindrücken von Luft durch das Rohr 15, was zeitweise geschiebt, wird für eine ausreichende Durchwirbelung der im Trichter 2 befindlichen "Trübe Sorge getragen. Menge und Druck %.de zuzuführenden Luft richten sich ebenfalls 'r@e'h dem Gang des Verfahrens, wobei darachten ist, daß eine zu starke Durch-"''vir'belung, durch die eine zu große Menge abgesetzter schwererer Bestandteile wieder mit nach oben gerissen werden könnte, vermieden wird. Die Offenhaltung der Austragöffnung 5 kann ferner dadurch bewirkt werden, daß Wasser durch diese Öffnung hindurchgespült wird. .
  • Während es im allgemeinen für ein gutes Abscheiden von Feststoffen aus einem Flüssigkeitsgemisch in erster Linie erforderlich ist, das Flüssigkeitsgemisch in der Absetzkammer in Ruhe zu halten, braucht hierauf bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung wegen der Trennung von Teilen größerer spezifischer Gewichtsunterschiedlichkeit keine Rücksicht genommen zu werden. So wurde bei einer solchen zur Gewinnung von Quecksilber dienenden Vorrichtung beobachtet, daß die durch den Wasserschleier und die Kreiselbewegung der Wasserstrahlen auftretende Beunruhigung sich so wenig störend auf den Trennvorgang auswirkte, daß sie gegenüber dem wesentlichen Vorteil, der sich aus der Beeinflussung der Trübe durch den Wasserschleier ergibt, gar nicht ins Gewicht fällt. Im übrigen hat der Wasserschleier, der bereits - im oberen Teil des Trichters. 2 auf dessen Innenwand aufprallt, seine Wirkung im unteren Teil des Trichters so gut wie ganz verloren, so daß eine zu starke Durchwirbelung nicht zu befürchten ist. Schließlich haben einzelne mit nach oben gerissene Feststoffteilchen noch Gelegenheit, durch die Durchbrechung 17 auszutreten und erneut an dem Trennvorgang teilzunehmen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Trennen der Teile verschiedenen spezifischen Gewichtes aus Erztrüben oder Gemischen von größerer spezifischer Gewichtsunterschiedlichkeit mit einem unten in einen spitzen Trichter übergehenden Behälter, gekennzeichnet durch ein von oben her bis üi den Trichter (2) hineinragendes, oben und unten mit Öffnungen (12, 18) versehenes Sammelgefäß (3) und durch ein Druckwasser zuführendes Rohr (q.), das durch das Sammelgefäß hindurchgesteckt ist und mit tangential nach unten gerichteten, an der unteren Kante des Sammelgefäßes mündenden Düsen (8) in Verbindung steht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Sammelgefäß (3) einen doppelten Boden hat, dessen Hohlraum (6) mit dem Rohr (q.) in Verbindung steht und der an seiner unteren Kante die Düsen (8) bildet, und daß der unterhalb des Hohlraumes liegende Raum des Trichters (2) mittels den Hohlraum durchdringender Rohre (12) mit dem Innern des Sammelgefäßes verbunden ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine die untere Begrenzung des Hohlraumes (6) bildende Platte (9) einen sich nach unten hin verjüngenden und unten offenen Mantel (io) trägt. q.. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gefäß (3) sowohl in seinem mittleren Teil als auch an seinem oberen Ende mit Durchbrechungen (17, 18) versehen ist, die entweder beide mit Austragrohren verbunden sind oder von denen die untere in den Behälter (i) mündet, während die obere an ein Austragrohr (i 9) angeschlossen ist.
DEB175561D 1936-09-22 1936-09-22 Vorrichtung zum Trennen der Teile verschiedenen spezifischen Gewichtes aus Erztrueben oder Gemischen von groesserer spezifischer Gewichtsunterschiedlichkeit Expired DE683677C (de)

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DE (1) DE683677C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE856821C (de) * 1946-12-09 1952-11-24 Stamicarbon Zyklon zur Scheidung von Sichtgut

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