DE701847C - Am oberen Austrittsende eines Verdampfungsrohres angeordneter Dampfabscheider - Google Patents

Am oberen Austrittsende eines Verdampfungsrohres angeordneter Dampfabscheider

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DE701847C
DE701847C DE1936SC111540 DESC111540D DE701847C DE 701847 C DE701847 C DE 701847C DE 1936SC111540 DE1936SC111540 DE 1936SC111540 DE SC111540 D DESC111540 D DE SC111540D DE 701847 C DE701847 C DE 701847C
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Germany
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pipe
steam
water
evaporation
collector
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Expired
Application number
DE1936SC111540
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English (en)
Inventor
Dr-Ing E H Otto Hartmann
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Schmidtsche Heissdampf GmbH
Original Assignee
Schmidtsche Heissdampf GmbH
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B21/00Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically
    • F22B21/22Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically built-up from water tubes of form other than straight or substantially straight
    • F22B21/24Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically built-up from water tubes of form other than straight or substantially straight bent in serpentine or sinuous form

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

  • Am oberen Austrittsende eines Verdampfungsrohres angeordneter Dampfabscheider Die Erfindung bezieht sich auf einen 'am oberen Austrittsende eines Verdampfungsrohres eines trommellosen Kessels mit natürlichem Umlauf oberhalb dessen normalen Wasserstandes angeordneten Dampfabscheider. Dieser Abscheider hat die Form eines an das Verdampfungsrohr angesetzten Rohres, das mit Austrittsöffnungen zum getrennten Abführen des Dampfes zur Verwendungsstelle und Rückführen des Wassers zum Kesselwasserkreislauf versehen ist. Durch die Erfindung soll ein derartiger Dampfa:bscheider so ausgebildet werden, daß mit ihm die Schaffung eines einfachen Großdampfkessels ermöglicht wird und eine möglichst einfache Bauart der ganzen Abscheidevorrichtung sich ergibt. Zu diesem Zweck ist gemäß der Erfindung das an dem Austrittsende des V erdampfungsrohres angesetzte Rohr in an sich, aber in anderem Zusammenhang bekannter Weise von einem erweiterten Rohrstück umgeben, welches mit einem Wasserabfluß über einen Sammler oder unmittelbar zurück zum Kreislauf des Kessels versehen ist und mit einem Stutzen zum Ableiten des ausgeschiedenen Dampfes an den Zwischensammler angeschlossen ist, aus welchem der aus einer größeren Anzahl von gleichartigen Rohren zuströmende Dampf nach der Verwendungsstelle geleitet wird. Gegenüber einem bekannten D.ampfabschei.der mit an den Umfang des Verdampfungsrohres angesetztem Dampfableitungsrohr hat der Dampfabschei:der gemäß .der Erfindung den Vorteil, daß durch die Anwendung des erweiterten Rohres ein erheblich größerer Querschnitt zum Ableiten des ,Dampfes zur Verfügung steht. Der Dampfabscheider gemäß der Erfindung läßt also eine bessere Wirkung erwarten und hat außerdem den Vorteil -der leichteren Herstellung.
  • Die Verwendung eines erweiterten Rohrstückes war bei einem Wasserabscheider in der Verbrauchsleitung, die von dem Dampfdom des Kessels nach der Maschine oder einer sonstigen Verbrauchsstelle führt, bekannt. Hieraus ist jedoch nicht der Gedanke zu entnehmen, diesen Dampftrockner bei Verdampfungsrohren eines Kessels zur Lösung der Erfindungsaufgabe zu verwenden, nämlich dadurch die Schaffung eines einfachen, trommellosen Großdampfkessels zu ermöglichen.
  • Die Herstellung eines solchen Abscheiders ist verhältnismäßig einfach. Das erweiterte Rohrstück läßt sich z. B. durch Pressen oder Ziehen als Massenerzeugnis herstellen und kann auch durch Stumpfschweißung an das Verdampfungsrohr angeschlossen werden. Wird das Ansatzrohr gemäß einer Ausführung der Erfindung mit einem offenen oder verschlossenen Stirnende versehen und das erweiterte Rohrstück in den Zwischensammler gegenüber einer verschließbaren Öffnung eingeführt, dann besteht ferner die Möglichkeit einer Besichtigung und Reinigung des Ansatzrohres und des angeschlossenen Verdampfungsrohres durch das Innere des Zwischensammlers; gegebenenfalls kann auch das Einsatzstück allein durch diese Öffnung ausgewechselt werden. Die Dampfabscheidevorrichtung wird im übrigen außerhalb des Feuergasweges angeordnet, so daß die Gefahr einer übermäßigen Überhitzung und die Entstehung von Korrosionen kaum vorhanden ist.
  • Die Zeichnung stellt beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar zeigt Abb. i die Anwendung der Vorrichtung bei einem Schlangenrohrkessel im senkrechten Schnitt; Abb.2 zeigt die Wasserabscheidevorrichtung gemäß der Erfindung in größerem Maßstab im Längsschnitt, Abb.3 einen Querschnitt nach Linie 111-11I der Abb. 2, Abb. q. ein anderes Ausführungsbeispiel der Abscheidevorrichtung.
  • In Abb. i bis 3 ist als Ausführungsbeispiel eines Kessels ein Schlangenrohrumlaufkessel gewählt. In dem Feuerraum i sind die als Schlangenrohre ausgebildeten Verdampfungs-oder Steigrohre 2 untergebracht, 3 sind die dazugehörigen Fallrohre, die außerhalb des Feuerraumes i angeordnet sind und in einen die unteren Enden der Steig- und Fallrohre verbindenden Sammlerd. einmünden. Am oberen Austrittsende der Steig- oder Verdampfungsrohre 2 ist die Wasserabscheidevorrichtung angebracht. Diese besteht aus einem erweiterten Rohrstück 5, welches an das Ende eines Verdampfungsrohres 2 angeschlossen und mit dem anderen Ende 23' in einen Dampfsammler 6 eingeführt ist. An seiner Unterseite hat das Rohrstück 5 eine Ableitung 7, die an das nach dem unteren Sammler4 führende Fallrohr 3 angeschlossen ist. Innerhalb des erweiterten Rohres 5 ist ein Rohrstück 8 angebracht, welches eine Fortsetzung des Austrittsendes des Verdampfungsrohres 2 darstellt und an seiner Oberseite mit einer Anzahl Öffnungen 9 und in der Nähe des vorderen Endes mit einer unteren Auslaßöffnung io versehen ist, die in den Auslaßstutzen 7 des erweiterten Rohres 5 mündet. Das vordere Ende des Ansatzrohres 8 ist an der Stirnseite durch einen Gewindepfropfen i i verschlossen. Der Einmündung des Rohres 5 gegenüber befindet sich in dem Sammler 6 eine Öffnung 12 mit einem Pilzverschluß 13. Das Ansatzrohrstück 8 kann mit dem Ende des betreffenden Verdampfungsrohres 2 aus einem Stück bestehen, also seine unmittelbare Fortsetzung darstellen, oder auch besonders an das Rohr 2 angesetzt sein. Mit dem erweiterten Rohrstück 5 kann das Ansatzrohr 8 entweder durch Verschweißen oder durch Verschrauben verbunden sein. Die Verbindung zwischen dem erweiterten Rohrstück 5 und dem Ende eines Verdampfungsrohres 2 erfolgt vorteilhaft durch Verschweißen oder durch Flanschen.
  • Während des Betriebes des Kessels strömt das in den Rohren 2 enthaltene Dampfwassergemisch in das Ansatzrohrstück 8 hinein. Der in dem Gemisch enthaltene Dampf scheidet sich durch die oberen Löcher 9 des Rohres 8 in den Ringraum zwischen diesem Rohr 8 und dem erweiterten Rohrstück 5 ab, während das Wasser durch den Stutzen io in den Stutzen 7 abfließt und damit über die Fallrohre 3 zu der unteren Wasserkammer q. gelangt. Das ausgeschiedene Wasser kann nunmehr erneut den Kreislauf durch die Rohre 2 antreten. Der in dem Ringraum zwischen den Rohren 8 und 5 abgeschiedene Dampf läßt infolge der Geschwindigkeitsverminderung die noch etwa mitgeführten Wasserteilchen fallen, die dann ebenfalls durch den Stutzen 7 in die Fallrohre 3 gelangen. Der ausgeschiedene und schon gut getrocknete Dampf strömt in die Dampfsammelkammer 6, aus welcher er durch eine Leitung 14 entnommen und z. B. zum Überhitzer 15 geleitet werden kann. Hinter dem Überhitzer 15 ist noch ein Speisewasservorwärmer 16 bei dem Ausführungsbeispiel angebracht. Für die Ableitung etwa in dem Dampfsammler 6 noch ausgeschiedener Flüssigkeit ist eine Leitung 17 vorgesehen, die nach der unteren Wasserkammer q. führt.
  • Für eine gute Dampfausscheidung ist es wichtig, daß der Wasserstand in den Rückflußrohren 3 und 17 etwas unterhalb der Unterkante des Sammlers 6 gehalten wird, damit im Dampfsammler kein Anstauen von ausgeschiedenem Wasser eintreten kann. In Abb. i ist zwischen dem Dampfsammler 6 und dem unteren Sammler q. ein Standrohr 18 mit einem Wasserstandsanzeiger i9 vorgesehen. Die Linie a-a bezeichnet den höchsten Wasserstand. Wie sich aus der Abb. i ergibt, ist die ganze Wasserabscheidevorrichtung außerhalb des Mauerwerks 24 des Feuergasweges i untergebracht. Infolgedessen kommt eine Gefährdung der Abscheidevorrichtung nicht in Frage, denn die Wandungen können höchstens die Temperatur des Dampfes annehmen. Durch die aus der Abb. 2 ersichtliche Anordnung und Ausgestaltung der Wasserabscheidevorrichtung und des Dampfsammlers 6 -ist es ermöglicht, nach Abnahme des Pilzverschlusses 13 und des Verschlußpfropfens ii von dem Dampfsammelkasten 6 aus das Innere der Rohre?, und der Rohrstücke 8 und 5 zu besichtigen und erforderlichenfalls auch durch .die Öffnung 12 des Sammelkastens 6 ein Reinigungswerkzeug einzuführen, so daß selbst. bei einer Verschmutzung durch Kesselstein noch eine Reinigung des Innern der Verdampfungsrohre möglich ist. ` Anstatt das Wasser aus dem Ansatzrohr 8 durch eine Öffnung io an der Unterseite dieses Rohres abzuleiten, könnte die Ableitung auch dadurch erfolgen, .daß das vordere Ende des Rohrstückes 8 als unten offener, in den Stutzen 7 hineingezogener Rohrkrümmer 2o ausgebildet wird, wie Abb.4 zeigt. Der Rohrkrümmer 2o geht hier unmittelbar in das Fallrohr 3 über. Er kann mit dem Fallrohr verschweißt oder auch lösbar z. B. durch Flanschen verbunden sein. Oberhalb der Durchführung durch .den Stutzen 7 des Rohrstückes 5 ist der Rohrkrümmer 2o mit Löchern 21 versehen, durch welche im Rohrstück 5 sich etwa abscheidendes Wasser in den Rohrkrümmer und damit zum Fallrohr 3 gelangen kann. Ein Abzweigrohr 23 des Rohrstückes 5 ist in den Dampfsammler 6 eingeführt.
  • Die Erfindung ist nicht auf Schlangenrohrkessel oder Wasserrohrkessel mit natürlichem Umlauf beschränkt, sondern bei allen Kesseln mit Verdampfungsrohren anwendbar, auch bei solchen mit Zwangsumlauf. In diesem Falle führen die Abflußrohre 3, 7 zum Wassersaugestutzen der Fördereinrichtung, die in den Sammler 4 fördert.

Claims (2)

  1. YATGNTANSPRUCHR: i. Am oberen Austrittsende eines Verdampfungsrohres eines trommellosen Kessels mit natürlichem Umlauf oberhalb dessen normalen Wasserstandes angeordneter Dampfabscheider in Form eines an das Verdampfungsrohr angesetzten Rohres, :das mit Austrittsöffnungen zum getrennten Abführen des Dampfes zur Verwendungsstelle und Rückführen des Wassers zum Kesselwasserkreislauf versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das angesetzte Rohr (8) von einem erweiterten Rohrstück (5) umgeben ist, welches mit einem Wasserabfluß über einen Sammler oder unmittelbar zurück zum Kreislauf des Kessels versehen und mit einem Stutzen (23) zum Ableiten des ausgeschiedenen Dampfes an den Zwischensammler (6) .angeschlossen ist, aus dem der aus. einer größeren Anzahl von gleichartigen Rohren (5) zuströmende Dampf nach der Verwendungsstelle geleitet wird.
  2. 2. Dampfabscheider nach Anspruch i, :dadurch gekennzeichnet, daß das Ansatzrohr (8) mit einem offenen oder verschließbaren Stirnende versehen ist und das erweiterte Rohrstück (5) in den Zwischensammler (6) gegenüber einer verschließbaren Öffnung @ (i2) eingeführt ist, ,derart, daß das Stirnende des Ansatzrohres (8) durch diese Öffnung zugänglich ist.
DE1936SC111540 1936-12-05 1936-12-05 Am oberen Austrittsende eines Verdampfungsrohres angeordneter Dampfabscheider Expired DE701847C (de)

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