DE415378C - Vorrichtung zum Entoelen und Reinigen von Dampf - Google Patents

Vorrichtung zum Entoelen und Reinigen von Dampf

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DE415378C
DE415378C DEB114599D DEB0114599D DE415378C DE 415378 C DE415378 C DE 415378C DE B114599 D DEB114599 D DE B114599D DE B0114599 D DEB0114599 D DE B0114599D DE 415378 C DE415378 C DE 415378C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/02Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
    • F22B37/26Steam-separating arrangements
    • F22B37/265Apparatus for washing and purifying steam

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Vorrichtung zum Entölen und Reinigen von Dampf. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entölen und Reinigen von Dampf. Der Erfindung gemäß sind die dem Dampfeintritt zunächst- bzw. gegenüberliegenden Teile der Entölungs- bzw. Reinigungsvorrichtung gesondert, und zwar vorzugsweise nach unten herausnehmbar, d. h. auswechselbar, angeordnet. Die Vorrichtung ist also mit einem innerhalb der Entölungs- und Reinigungsvorrichtung angeordneten, auswechselbaren Vorabscheider ausgestattet, der die gröberen Verunreinigungen des Dampfes in flüssiger und fester Form auffängt und, wenn er stark verschmutzt ist, mit geringer Mühe herausgenommen werden kann, ohne die ganze Vorrichtung abbauen zu müssen. Wenn der Dampfeintritt zentral von oben nach unten erfolgt und der Dampfaustritt seitlich liegt, wird vorteilhaft der mittlere Teil der Vorrichtung nach unten herausnehmbar gemacht. Die Abscheideelemente sind zweckmäßig an der Decke aufgehängt. Bisher verursachte ihre Reinigung, die in verhältnismäßig kurzen Zeitabschnitten erforderlich war, erhebliche Schwierigkeiten. Bei der neuen Einrichtung genügt es, den verhältnismäßig kleinen und leichten Vorabscheider herauszunehmen; dies kann ohne Gerüstbau erfolgen. Um dieses Herausnehmen zu erleichtern, wird vorteilhaft der Boden der Vorrichtung mit einer der Größe des Vorabscheiders entsprechenden verschließbaren üffnung versehen. so daß nur die wenigen, den Verschluß dieser öffnung haltenden Schrauben zu lösen sind, um den Vorabscheider aus der Vorrichtung herauszunehmen. Um aber auch die ganze übrige Reinigungsvorrichtung von unten zugänglich zu machen, wird vorteilhaft auch der Boden unabhängig von der Inneneinrichtung abnehmbar angebracht.
  • Der Vorabscheider selbst kann aus einem in Richtung der Dampfeinströmung zunehmenden und mit der Einströmrichtung gleichachsigen Stabbündel bestehen. Die Stäbe werden vorteilhaft, wie an sich bekannt, aus gedrilltem Flacheisen gebildet. Um diesen Vorabscheider herum wird dann der übrige Teil der Reinigungsvorrichtung, der imwesentlichen aus Prallflächen besteht, angeordnet. Gleichachsig mit dem aus einem Stabbündel bestehenden Vorabscheider kann eine Ableitung für die flüssigen Ausscheidungen angeordnet werden, so daß diese beschleunigt durch ihre kinetische Energie die Reinigungsvorrichtung auf kürzestem Wege verlassen können.
  • Wegen der rechtzeitigen und vollständigen Ausscheidung und Abführung der groben Verunreinigungen in dem Vorabscheider ist die Belastung der übrigen Reinigungsvorrichtung mit Verunreinigungen verhältnismäßig gering, so daß eine besonders gute Reinigung des Dampfes erfolgt.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungs--egenstandes dargestellt. Abb. i zeigt einen Längsschnitt durch die betriebsfertige Vorrichtung.
  • Abb. 2 zeigt in kleinerem Maßstabe gleichfalls einen Längsschnitt durch die Vorrichtung mit herausgezogenem mittleren Einsatz.
  • Abb.3 zeigt im Längsschnitt die einzelnen Teile des mittleren Einsatzes.
  • Abb. 4 zeigt einen Längsschnitt durch die Vorrichtung nach Herausnahme des mittleren Einsatzes und mit abgenommenem Doppelboden.
  • Der zu reinigende Dampf wird in den Stutzen a eingeleitet und senkrecht nach unten umgelenkt. Aus dem Rohr a strömt der Dampf in den mittleren Einsatz b. Dieser besteht aus dem durchlässigen Mantel c, der aus mit Zwischenräumen zylindrisch angeordneten und an einem oberen Ring cl und einem unteren Ring c., befestigten Winkeleisen zusammengesetzt ist. Der untere Ring c. mündet in einen Ablaufstutzen d.
  • In den Mantel c ist das Stabbündel e eingesetzt, das, wie insbesondere Abb. i erkennen läßt, aus gedrillten Bandeisen besteht, die unten dicht zusammengeschnürt sind, während sie oben mit nach oben größer werdenden Zwischenräumen auseinanderstehen. Zur Erzielung größerer Dichtigkeit kann die Zahl der Stäbe im unteren Teil des Bündels größer sein als im oberen Teil.
  • Der die Flüssigkeit, nämlich Wasser und Öl und sonstige Beimischungen, mitführende Dampf prallt gegen die Stirnfläche des besenförmigen Bündels. Die Flüssigkeit usw. fängt sich in dem Stabbündel e und fließt durch den Stutzen d nach unten ab. Der Stutzen d mündet in den Ablaufstutzen f, der am Boden g der Vorrichtung abnehmbar befestigt ist. Die Bodenöffnung ist so groß, daß der mittlere Einsatz b durch die Öffnung herausgenommen werden kann.
  • Der von der Flüssigkeit und den Verunreinigungen im wesentlichen befreite Dampf strömt wagerecht aus dem Stabbündel ab und gelangt in die in an sich bekannter Weise ausgebildeten Abscheideelemente. Diese bestehen abwechselnd aus gelochten Mänteln h, deren Löcher von gegen die Strömungsrichtung des Dampfes gerichteten Aufbörtelungen umgeben sind. Hinter den Löchern sind Winkeleisen i angeordnet, auf welche wieder ein Mantel lt folgt, hinter dessen Löchern gedrillte Bandeisen k hängen. Darauf folgt wieder ein Mantel lt mit hinter den Löchern angeordneten Winkeleisen i und Bandeisen k, die vor den Löchern eines letzten Mantels lt angeordnet sind: Der Dampf wird durch die verschiedenartig gestalteten Elemente vielfach abgelenkt. Die hier noch abgeschiedene Flüssigkeit hat reichlich Gelegenheit, nach unten abzufließen, ohne aufs neue vom Dampf getroffen zu werden; sie verläßt die Vorrichtung durch einen gelochten Zwischenboden L, um durch den Stutzen f abzufließen. Der gereinigte, vollkommen trockene Dampf tritt durch den Stutzen m aus. Die Querschnitte, die der Dampf beim Reinigungsprozeß zu durchströmen hat, sind zwei- bis viermal so groß als der Querschnitt des Einströmungsstutzens, so daß der durch die Umlenkungen hervorgerufene Widerstand nur gering ist.
  • Das Ganze ist in den Mantel n eingeschlossen.
  • Wenn der mittlere Einsatz b verunreinigt ist, werden die vier Schrauben gelöst, welch: den Stutzen f am Boden g halten. Der Einsatz b wird nach unten herausgezogen und durch einen anderen ersetzt. Nach längerer Betriebsdauer werden gelegentlich der Boden g und der Zwischenboden l abgenommen. . Die dann frei nach unten hängenden, äußeren Entölungselemente können sodann bequem und ausgiebig gereinigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Entölen und Reinigen von Dampf, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Dampfeintritt zunächst- bz«-. gegenüberliegenden Teile der Abscheideelemente als Vorabscheider gesondert und auswechselbar angeordnet sind. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei zentralem, von oben nach unten gerichtetem Dampfeintritt und seitlichem Dampfaustritt die Abscheideelemente des Vorabscheiders nach unten herausnehmbar sind. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß bei zentralem Dampfeintritt und seitlichem Dampfaustritt der mittlere als Vorabscheider ausgebildete Teil der Vorrichtung aus einem in Richtung der Dampfströmung an Dichtigkeit zunehmenden, mit der Einströmrichtung gleichachsigen Stabbündel besteht, dessen Stäbe vorzugsweise aus gedrilltem Flacheisen bekannter Art gebildet sind und um diese Stabbündel herum Prallflächen angeordnet sind. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich an das senkrecht stehende Stabbündel nach unten, also gleichgerichtet, eine Ableitung für die flüssigen Ausscheidungen anschließt. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis .1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Vorrichtung mit einer verschließbaren Öffnung von der Größe des mittleren herausnehmbaren Vorabscheiders (b) versehen ist und vorzugsweise auch der Boden der Vorrichtung selbst unabhängig von den Abscheideelementen abnehmbar ist.
DEB114599D 1924-06-24 1924-06-24 Vorrichtung zum Entoelen und Reinigen von Dampf Expired DE415378C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2689623A (en) * 1952-05-28 1954-09-21 Carl L Schebler Apparatus for separating liquid entrained or carried by a gas or vapor
US2754929A (en) * 1953-08-04 1956-07-17 Charles A Gartzke Pneumatic separator
WO2007036560A1 (de) * 2005-09-30 2007-04-05 Zander Aufbereitungstechnik Gmbh & Co. Kg Abscheider für flüssigkeiten, insbesondere kondensat, aus flüssigkeitbeladenen, komprimierten gasen

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US8097051B2 (en) 2005-09-30 2012-01-17 Parker Hannifin Manufacturing Germany GmbH & Co. KG Separator for liquids, in particular condensate, from liquid-loaded compressed gases

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