DE625151C - Siebeinrichtung fuer Milch - Google Patents

Siebeinrichtung fuer Milch

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DE625151C
DE625151C DEB156447D DEB0156447D DE625151C DE 625151 C DE625151 C DE 625151C DE B156447 D DEB156447 D DE B156447D DE B0156447 D DEB0156447 D DE B0156447D DE 625151 C DE625151 C DE 625151C
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Germany
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dirt
milk
sieve
edge
lying
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DEB156447D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J11/00Apparatus for treating milk
    • A01J11/06Strainers or filters for milk
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J1/00Devices or accessories for milking by hand
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J9/00Milk receptacles
    • A01J9/02Milk receptacles with straining or filtering devices

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description

  • Siebeinrichtung für Milch Es sind bereits Siebeinrichtungen für Milch vorgeschlagen worden, bei welchen unterhalb des Auslaufs eines Einlauftrichters ein Schmutzabscheidesieb vorgesehen ist, über das die zu reinigende Milch durch einen zwischen Trichterauslauf und Sieb angeordneten Leit- und Verteilungsteller in Richtung der Fläche des - Schmutzabscheidesiebes geleitet und ausgebreitet wird, wobei in der Milch mitgeführte Schmutzteilchen einem an den Siebrand anschließenden Schmutzablagerungsrand zugeführt werden.
  • Bei dieser Einrichtung ist aber das Schmutzabscheidesieb in Form eines Kegels ausgebildet, während der Schmutzablagerungsrand aus einer am Fuße des Kegels angeordneten Rinne besteht. Diese Anordnung besitzt den Nachteil, daß der Teil der Milch, welcher die auf dem Sieb abgelagerten Schmutzteilchen in die Rinne spült, sich. dort sammelt und sich mit dem dort befindlichen Schmutz vermischt. Die Schmutzteilchen werden dort von dieser Milch teilweise oder ganz aufgelöst und ausgelaugt. Wenn die Rinne mit Schmutz und Milch gefüllt ist, gelangt die aufgelöste Schmutzteilchen enthaltende Milch wieder in den Bereich des Siebes, fällt durch dasselbe hindurch und vermischt sich mit der gereinigten Milch Gemäß der Erfindung wird dieser Nachteil durch Zusammenanordnung eines ebenen Leit- und Verteilungstellers, eines ebenen Schmutzabscheidesiebes und eines ebenen undurchlässigen. Schmutzablagerungsrandes vermieden, wobei die Aufschlagfläche des Schmutzabscheidesiebes und die Fläche des Schmutzablagerungsrandes in einer und derselben beim Betrieb im wesentlichen waagerecht liegenden Ebene liegen.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung sind in Fig. I und 2 zwei Ausführungsformen der Vorrichtung im Querschnitt dargestellt.
  • Fig. 3 zeigt einen Teilschnitt in vergrößertem Maßstab.
  • Gemäß Fig. 1 ist auf den oberen Rand eines Melkeimers a beliebiger Art ein trichterförmiges Einlaufbecken b aufgesetzt. Dasselbe besitzt in seiner Mitte eine bodenseitig abgeschlossene, mit seitlichen Offnungenc verseheneVerteilerdüsed. Unter demBecken b ist ein Schmutzabscheider in Form eines mit feinen Löchern oder Schlitzen ausgestatteten Siebes e angeordnet, welches mit einem undurchbrochenen Rand f versehen und ebenfalls auf den Eimer aufgesetzt ist. Unter dem Sieb e befindet sich zwischen zwei gelochten Platten g ein Watte- o. dgl. Filter h.
  • Auf dem Eimer ist über dem Einlaufbecken b eine Spritzhaube i angeordnet. Diese besitzt auf der einen Seite eine Einmelk-oder Eingießöffnung k und auf der anderen Seite eine mit aufklappbarem DeckeI I versehene Ausgußschnauze m. Seitlich ist an dem mit Handgriff n versehenen Eimer a einVormelkbecher o angehängt.
  • Gemäß Fig. 3 sind die Öffnungen c der Verteilerdüse d regelbar. Zu dem Zwecke ist in die Düse ein Drehschieberp eingesetzt, welcher mit den Öffnungen c entsprechenden Öffnungen q versehen ist, so daß durch Verdrehen des Schiebers p mittels einer Stange r die Öffnungen c und q mehr oder weniger miteinander in Deckung gebracht werden können. Dadurch kann der Milchauslauf in der Weise geregelt werden, daß jeweils nur eine bestimmte Milchmenge auf den Schmutzabscheider e gelangen kann.
  • Bei Gebrauch der Vorrichtung wird die Milch durch die Öffnung. E, der Spritzhaube i in das Einmelkbecken b eingemolken und gelangtzunächst- auf das Einmelkbecken b, welches sie durch die Verteilerdüse d auf die Mitte des Schmutzabscheiders e fühft. Der Schmutzabscheider e fängt -nun. die mitgeführten gröberen Schmutzteile (Schuppen, Haare, nassen und trockenen Kot) ab, da die Milch sofort bei ihrem Auftreffen auf denselben durch die kleinen Schlitze oder Löcher durchfällt. Die Unreinigkeiten bleiben auf dem-Sieb e liegen und werden durch die nachfolgende Milch allmählich gegen -d seit-, lichen, undurchlässigen Randf geschwemmt, wo sie trocken liegenbleiben und unschädlich sind. Diese Schmutzteile werden somit unmittelbar, nachdem sie in die Milch gelangt sind, wieder daraus entfernt. Es ist daher eine Auflösung oder Aufweichung dieser Schmutzteile durch das Milchbad bzw, die Milchbewegung oder den Milchdruck oder durch den Aufprall der Milch auf die Seihorgane und eineVermehrung-derKeime^durch Zerschneiden oder. Zersplittern nicht möglich, da außerdem niir -So -viel Milch auf die Reinigungsorgane kommt, als dieselben. leicht yerarbeiten können und kein Anstauen während des Durchlaufs stattfindet. Etwa noch durchkommende Unreinigkeiten werden von dem Watte- o. dgl. Filter h restlos zurückgehalten.
  • Während Fig. 1 eine Vorrichtung zeigt, welche der Reinigung der Milch während des Melkens dient, ist in Fig. 2 eine Vorrichtung dargestellt, welche der Reinigung der Milch dient, nachdem sie bereits in größerer Menge gemolken ist.
  • Gemäß Fig. 2 ruht ein muldenförmiger oder sonstwie geformter Aufgußbehälter t in einem auf ein Sammelgefäß aufzusetzenden Außenbehälter u. Ersterer hat in seinem mittleren- Teile eine für eine bestimmte Milchdurchl'aufmenge --r-egelbare Verteilerdüse d, welche auf den Schmutzabscheider e mit undurchlässigem Rand f mündet. h ist wiederum ein' zwischen Siebplatten gelagertes Watte- o. dgl. Filter.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R U C H : Siebeinrichtung für Milch, bei der ein mit seiner Mitte nahe unterhalb dem Auslauf eines Einlauftrichters liegendes in einem Gehäuse gelagertes Schmutzabscheidesieb vorgesehen ist, über das die zu reinigende Milch durch einen zwischen Trichterauslauf und Sieb angeordneten Leit- und Verteilungsteller in Richtung der Fläche des Schmutzabscheidesiebes geleitet und ausgebreitet wird, wobei in der Milch mitgeführte Schmutzteilchen einem am Siebrand anschließenden - Schmutzablagerungsrand zugeführt wer--den, gekennzeichnet durch die Zusammenanordnung eines ebenen Leit- und Verteilungstellers (d), eines ebenen Schmutz abscheidesiebes (e) and eines ebenen undurchlässigen Schmutzablagerungsrandes - (f) ; bei der die Aufschlagfläche des Schmutzabscheidesiebes (e) und die Fläche des ' -Schmutzablagerungsrandes -Ch) in einer - und derselben beim Betrieb im wesentlichen horizontal-liegenden Ebene liegen.
DEB156447D 1932-07-07 1932-07-07 Siebeinrichtung fuer Milch Expired DE625151C (de)

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DEB156447D DE625151C (de) 1932-07-07 1932-07-07 Siebeinrichtung fuer Milch

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DE625151C true DE625151C (de) 1936-02-05

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Country Status (1)

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DE (1) DE625151C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3222268A (en) * 1961-07-13 1965-12-07 Udylite Corp Particle separator device for plating baths

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3222268A (en) * 1961-07-13 1965-12-07 Udylite Corp Particle separator device for plating baths

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