DE678318C - Fluessigkeitsabfuehrvorrichtung bei einer Trennschleuder - Google Patents

Fluessigkeitsabfuehrvorrichtung bei einer Trennschleuder

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DE678318C
DE678318C DEB178891D DEB0178891D DE678318C DE 678318 C DE678318 C DE 678318C DE B178891 D DEB178891 D DE B178891D DE B0178891 D DEB0178891 D DE B0178891D DE 678318 C DE678318 C DE 678318C
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DE
Germany
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drum
cream
drain
liquid
centrifugal separator
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DEB178891D
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Bergedorfer Eisenwerk AG
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Bergedorfer Eisenwerk AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B11/00Feeding, charging, or discharging bowls
    • B04B11/08Skimmers or scrapers for discharging ; Regulating thereof
    • B04B11/082Skimmers for discharging liquid
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B1/00Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
    • B04B1/04Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with inserted separating walls
    • B04B1/08Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with inserted separating walls of conical shape

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  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Flüssigkei-tsabführvorrichtung bei. einer Trennschleuder Die Erfindung bezieht sich auf eine Flüssigkeitsabführvorrichtung bei einer Trennschleudertrommel, aus der wenigstens :die schwere Flüssigkeit durch eine Ausschälvorrichtung abgeführt wird.
  • Die durch eine feststehende Schälvorrichtung abgeführte Magermilch wird dabei meistens durch Rohrleitungen in nachfolgende Apparate geleitet. In solchen Fällen, wo diese Apparate einen wechselnden Druck ausüben, schwankt das Mengenverhältnis zwischen Rahm und Magermilch ebenfalls stark, wenn zwischen dem Trennraum der Trommel und dem Rahmablauf ein offener Überlauf vorhanden ist. Ordnet man jedoch in solchen Fällen zwischen dem Trennraum der Trommel und dem Rahmablauf einen gedrosselten Ablauf an, so wird die innere Rahmgrenze auf einen bedeutend kleineren Halbmesser liegen als der Ablaß selbst. In diesem Falle üben kleinere Verschiebungen der Rahmgrenze keinen nennenswerten Einfluß auf das Mengenverhältnis zwischen Rahm und Magermilch aus. Ein solcher gedrosselter Ablauf ist dann. also vorteilhaft. Daß solche gedrosselten Ahläufe durch eine radiale Verlagerung des Flüssigkeitsspiegels nur in geringem Maße beeinflußt werden, ist im Schleuderbau an sich bekannt.
  • Bei Schleudertrommeln, wo nicht nur die Magermilch, sondern auch der Rahm durch stillstehende Schälvorrichtungen herausgenommen wird, liegen die Verhältnisse anders. In diesem Falle wird durch eine DTückänderung durch an die Rahmschälvorrichtung angeschlossene Apparate auch der Druck in 'der Rahmschälvorrichtung geändert. Erfolgt nun die Verbindung zwischen dem Trennraum der Trommel und der Rahmschälkammer durch eine Drosselöffnung, so verursacht die Druckveränderung in den Schälvorrichtungen auch eine Verschiebung der Flüssigkeitsgrenzen im Trennraum der Trommel und damit eine entsprechende Veränderung des Mengenverhältnisses zwischen Rahm und Magermilch. Diese Neigung kann aber dadurch beseitigt werden, daß zwischen dem Trennraum und der Rahmschälkammer ein überlaufablauf vorgesehen wird. Die Flüssigkeitsgrenze in der Rahmschälkammer wird dann vollständig unabhängig von der Rahmgrenze im Trennraum der Trommel. Dadurch wird erreicht, daß sich ergebende Druckänderungen in der Rahmschälvorrichtung ohne nennenswerte Rückwirkung auf das Mengenverhältnis sind. In diesem Falle ist also wieder ein offener Überlauf zweckmäßiger.
  • Um somit beiden Verhältnissen gerecht zu werden, wird die Trommel nach der Erfindung mit zweierlei von dem Trennraum abführenden wahlweise benutzbaren Abläufen für die leichte Flüssigkeit versehen, und zwar mit einem gedrosselten Ablauf und mit einem an dessen Stelle wahlweise zu setzenden Randablauf.
  • Je nachdem, ob man nun den freien Überlauf oder die drosselbare Öffnung benutzt, kann man die Trommel den gegebenen Betriebsverhältnissen anpassen. Gedrosselte Verbindungen zwischen Trennraum der Trommel und Außenraum bzw. Schälkammer sind zu verwenden, wenn Druckschwankungen in der Magermilchleitung vorkommen. Wenn im Gegenteil Druckschwankungen in der Rahmleitung zu befürchten sind, sind offene Verbindungen vorteilhafter.
  • Die Zeichnung zeigt im Schnitt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • In - die Schleudertrommel i ragt ein als Einlaufmundstück dienendes Rohr 2 hinein, zwei Schälscheiben 3 und q. für den Rahm und für die Magermilch tragend, die in je einer Kammer 5 und 6 eingeschlossen sind. In der unteren Wand 7 der Kammer 5 ist ein Mundstück 8 mit einem kalibnerten Kanal g vorgesehen. Zu der Bohrung in der Wand 7 für das Mundstück 8 paßt außerdem eine volle Schraube ohne Kanal, die das Loch ganz verschließen kann. Man kann nach Wunsch das Mundstück 8 oder die uridurchbohrte Schraube benutzen. Wenn die uridurchbohrte Schraube in dem Loch angebracht ist, so daß dasselbe ganz geschlossen ist, wird die Rahmgrenze auf demselben Halbmesser wie die Kante i o an der Wand 7 liegen. Die Kante i o dient dann als überlaufablauf. Wenn dagegen das Mundstück 8 benutzt wird, hat die Rahmgrenze innerhalb des Trennraums die Möglichkeit, sich radial zu verschieben. Damit die Kante i o dann nicht fortwährend als überlaufablauf wirkt, kann die Wand 7 nach innen durch einen mit strichpunktierten Linien angedeuteten Ring I I o. dgl. verlängert werden. Im Falle, daß die undurchbohrte Schraube be. nutzt wird, wird somit der Ring i i weggenommen. Wird. der Rahm durch die gezeichnete Schälscheibe abgeführt, so ist der Ring i i zu entfernen und die volle Schraube in die Bohrung 8 zu setzen. Wenn dagegen nur die Magermilch durch eine Schälscheibe o. dgl. herausgenommen wird, während der Rahm von der Trommel frei herausgeschleudert und in einem Sammelgefäß aufgefangen wird, sind der Ring i i einzusetzen und die Schraube mit dem Kanal g zu verwenden. Eine Schleudermaschine mit freiem Rahmablauf erhält man, wenn man in der Außenwand der Kammer 5 das mit strichpunktierten Linien angedeutete Loch 12. vorsieht. Die Schälscheibe 3 verliert dabei natürlich ihre Aufgabe und kann weggelassen werden.
  • Die wahlweise Einstellung auf Rand- oder Drosselablauf kann erfolgen, sobald feststeht, welche Betriebsbedingungen die Schleudermaschine zu erfüllen hat. Falls diese Bedingungen schon von vornherein bekannt sind, ist es daher selbstverständlich auch möglich, die einzelne Schleudertrommel bereits in der Fabrik entsprechend einzustellen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flüssigkeitsabführvorrichtung bei einer Trennschleudertrommel, aus der die schwere Flüssigkeit durch eine Ausschälvorrichtung und die leichte Flüssigkeit wahlweise entweder durch einen freien Ablauf oder unter Druck durch eine an die Trommel dicht angeschlossene Ableitung abgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel mit zweierlei von dem Trennraum abführenden wahlweise benutzbaren Abläufen für die leichte Flüssigkeit _ versehen ist, nämlich einem gedrosselten Ablauf (9) und einem Rand ablauf (io).
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der gedrosselte Ablauf durch eine in der Deckwand (7) des Trennraums sitzende durchbohrte Schraube (8) gebildet wird, die durch eine uridurchbohrte Schraube ersetzbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i oder 2, gekennzeichnet durch einen in die als Randablauf dienende mittlere üffnung (io) der Deckwand (7) desTrennraums einsetzbaren Ring (i i) zum Schlieren des Randablaufs (io).
DEB178891D 1937-06-01 1937-06-20 Fluessigkeitsabfuehrvorrichtung bei einer Trennschleuder Expired DE678318C (de)

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SE678318X 1937-06-01

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DE678318C true DE678318C (de) 1939-07-13

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ID=20314824

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DEB178891D Expired DE678318C (de) 1937-06-01 1937-06-20 Fluessigkeitsabfuehrvorrichtung bei einer Trennschleuder

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DE (1) DE678318C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3032905A1 (de) * 1979-09-05 1981-04-02 Alfa-Laval AB, 14700 Tumba Zentrifuge
FR2584415A1 (fr) * 1985-07-04 1987-01-09 Westfalia Separator Ag Procede et dispositif d'epuration centrifuge d'huile minerale usee

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3032905A1 (de) * 1979-09-05 1981-04-02 Alfa-Laval AB, 14700 Tumba Zentrifuge
FR2584415A1 (fr) * 1985-07-04 1987-01-09 Westfalia Separator Ag Procede et dispositif d'epuration centrifuge d'huile minerale usee

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