DE689860C - Dampfwasserableiter mit einem waermeempfindlichen Ausdehnungskoerper - Google Patents

Dampfwasserableiter mit einem waermeempfindlichen Ausdehnungskoerper

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DE689860C
DE689860C DE1938S0132679 DES0132679D DE689860C DE 689860 C DE689860 C DE 689860C DE 1938S0132679 DE1938S0132679 DE 1938S0132679 DE S0132679 D DES0132679 D DE S0132679D DE 689860 C DE689860 C DE 689860C
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DE
Germany
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expansion body
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steam
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Expired
Application number
DE1938S0132679
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English (en)
Inventor
Hans Sandvoss
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Samson Apparatebau AG
Original Assignee
Samson Apparatebau AG
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16TSTEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
    • F16T1/00Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
    • F16T1/02Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled thermally
    • F16T1/10Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled thermally by thermally-expansible liquids

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Valves (AREA)

Description

  • Dampfwasserableiter mit einem wärmeempfindlichen Ausdehnungskörper Die Erfindung bezieht sich .auf einen D.ampfwasserableiter mit seinem wärm@eemp--findlichen Ausdehnungskörper, an dessen. unterer Stirnseite die Absperrvorrichtung befestigt ist, sowie mit einem als, Schlammsammelraum ausgebildeten und mit einer Reixiigungsöffnung versehenen Gehäuse, in das der Einlaß- und der Auslaßkanal in gleicher Höhe münden und in dem die Wand des im Gehäuse verlaufenden Auslaßkanals dem Einlaßkanal als Prallwand gegenübersteht. Der wärmeempfindliche Ausdehnungskörper kann aus einem Federbalg bestehen, der mit einer Ausdehnungsflüssigkeit oder einem Gas gefüllt ist.
  • Durch die Erfindung wird bezweckt, einen Dampfwasserableiter dieser Art zu schaffen, der besonders für stark verschmutzte Anlagen und große Leistungen geeignet ist, wie sie vor allem in der chemischen Industrie vorkommen. Bei solchen Anlagen führt der Dampf- bzw. Wasserstrom oft derartig viele Schmutzteilchen und sonstige Verunreinigungen mit sich, daß die Dampfwasserableiter der bisherigen Bauart in ganz kurzer Zeit vollständig verschmutzt und verstopft sind, so daß sie in kurzen Zeitabständen gereinigt werden müssen. Da eine solche ständige Reinigung meist praktisch gar nicht möglich ist, muß in solchen Fällen oft auf die Anwendung von Dampfwasserableitern mit wärmeempfindlichen Ausdehnungskörpern verzichtet werden. Dies bedeutet nicht nur einen technischen, sondern auch einen wirtschaftlichen Nachteil, -da in diesen Fällen umständlichere und kostspieligere Vorrichtungen zum Ableiten des Dampfwassers vorgesehen werden müssen. Abgesehen davon unterliegen die Dampfwasserableiter in stark verschmutzten Anlagen einer besonders großen Ablnutzung, die zu einem raschen Undichtwerden des Ventils führt.
  • Man hat bereits versucht, die erwähnten Mängel durch verschiedene Einzelmaßnahmen zu beseitigen. So ist es bekannt, in der Zuleitung # zu dem -Dampfwasserableitex sein Schmutzsieb vorzusehen. Für stark verschmutzte Anlagen eignet sich diese Anordnung aber ,nicht, weil das Sieb in kurzer Zeit vollständig durch den sich ablagernden Schmutz zugesetzt wird. Man hat weiterhin vorgeschlagen, ein Sieb um den Ausdehnungskörper herum anzuordnen. Bei diesem bekannten Dampfwasserableiter ist der Boden des Siebes seitlich .an der senkrechten Gehäusewand befestigt, so daß .die von der Seite her unmittelbar auf den Siebmantel auftreffende Strömung zunächst durch den Siebmantel hindurch und dann durch den Siebboden wieder austreten muß. Der vom. der Strömung mitgeführte Schmutz lagert sich hierbei, soweit er von dem Sieb zurückgehalten -wird, rings um den Siebmantel herum an und setzt das Sieb ebenfalls in kurzer Zeit vollständig zu, weil keinerlei Vorkehrungen zur Abführung des Schmutzes getroffen sind. Auch dieser bekannte Dampfwasserableiter kann infolgedessen nur dadurch betriebsfähig gehalten werden, daß das Sieb fortwährend herausgenommen und gereinigt wird, was praktisch selbstverständlich nicht durchführbar ist.
  • Ferner hat man vorgeschlagen, unmittelbar vor der Mündung des Eixitrittsstutzens in das Ableitergehäuse eine Prallfläche anzuordnen und die eintretende Strömung scharf nach oben abzulenken. Diese Prallfläche kann aber nur dazu dienen, ein unmittelbares Anströmen des Ausdehnungskörpers zu verhindern. Zum Absondern von Schmutz ist sie nicht geeignet, weil sich die Schmutzteilchen in dem Winkel zwischen dem Eintrittsstutzen und der nach oben führenden. öffnung festsetzen und ablagern, so daß diese winkelförmige Mündung bald vollständig verstopft wird. Sofern Schmutzteile durch die winkelförmige öffnung mitgerissen werden, gelangen sie unmittelbar in den Ableiterraum, in dem sich kein Sieb mehr befindet, so daß der Schmutz in die Ventilsitzöffnung gelangt und letztere verstopfen kann. Dieser bekannte Dampfwasserableiter verwendet daher ein Schmutzsieb, welches vor den Eintrittsstutzen in die Zuleitung eingeschaltet ist. Wie bereits oben .ausgeführt wurde, setzt sich einderartiges in die Zuleitung -eingeschaltetes Schmutzsieb in stark verschmutzten Anlagen bald vollständig zu. Auch ein derartiger Dampfwasserableiter ist also für Anlägen mit stark verschmutzten Dampiwasserstr'ömennicht geeignet.
  • Erfindungsgemäß werden zur Beseitigung der vorstehenden Mängel verschiedene an sich bekannte Einzelmerkmale in besonderer Weise vereinigt, um dadurch die gewünschte Wirkung zu erzielen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß das Gehäuse in bezug .auf den Eimlaß- und Auslaßstutzen einen über den Schlammsammelraum sich erstreckenden Ableiterraum aufweist, in welchem der als eine schräge Prall-,vand dienende, nach oben gerichtete Auslaßstutzen hineinragt und einen Ringraum bildet, der den an dem freien Ende des Auslaßstutzens vorgesehenen Ventilsitz umgibt, und daß sowohl um den Ventilsitz als auch um den darüber ,angeordneten Ausdehnungskörper und um die Absperrvorrichtung herum ein ringförmiges, an allen Seiten gleichmäßig mit Durchbrechungenoder Maschen versehenes Sieb ,angeordnet ist, -welches den Dampf- bzw. Wasserstrom gleichmäßig verteilt nach innen treten läßt.
  • Durch diese Ausbildung wird folgendes erreicht: Der eintretende Dampf- bzw. Wasserstrom wird zunächst in an sich bekannter Weise gegen die Prallwand geleitet, wo sich die groben Verunreinigungen abscheiden und durch ihre Schwerkraft, begünstigt durch die nach unten ablenkende Schräge der Prallwand, nach unten sinken. Es kann also an. dieser Stelle keine Verstopfung vorkommen. Die Verunreinigungen können sich unten in dem Schmutzsammelbecken ablagern. Da das Sammelbecken beliebig groß ausgeführt werden kann, genügt es, in erheblichen Zeitabständen das Sammelbecken zu entleeren. Der nach oben führende Strom ist dadurch grob vorgereinigt. Die Geschwindigkeit des nach oben fließenden Dampfwasserstromies wird nun durch die Anordnung des Ringraumes um das Sieb herum weiter verzögert, so daß kein heftiges Anprallen der Strömung gegen die Siebmaschen eintritt. Infolge der ruhigen Strömung können sich die restlichen Schmutzteilchen an dem Sieb abscheiden, ohne sich an diesem festzusetzen, so daß sie ebenfalls nach unten in das Schmutzsammelbecken sinken.
  • Erst durch die Zusammenfassung der Prallwand mit dem unteren Schmutzsammelbecken und dem oberen Ableiterraum sowie dem in einem Ringraum angeordneten Sieb wird die angestrebte Wirkung erreicht, so daß nunmehr auch in Anlagen mit stark Schmutz führender Dampiwasserströmung ein ungestörter Betrieb .eines D.ampfwasserableiters mit wärmeempfindlichem Ausdehnungskörper möglich ist. Gleichzeitig wird durch die weitgehende Schmutzabsonderung die Lebensdauer des Dampfwasserableiters erhöht und ein frühzeitiger Verschleiß des Ableiterventils verhindert.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht, -und zwar zeigt die Abbildung im Schnitt einen Dampiwasserableiter mit hängendem Ausdehnungskörper.
  • Der Dampfwasserableiter besteht aus einem Ableitergehäuse r, der mit einem seitlichen Einlaßstutzen z und einem ebenfalls seitlich angeordneten Auslaßstutzen ,3 versehen ist. Der Dampf- bzw. Wasserstrom tritt in Richtung des eingezeichneten Pfeiles durch den Einlaßstutzen z in einen Einlaßkanal q. und in das Gehäuse i ein. Gegenüber dem Einlaßstutzen 2 ist eine Prellwand 5 .angeordnet. Sie besteht ,aus der schrägen Wand des nach oben in den Ableiberraum 15 hineinragenden Auslaßstutzens 3, der den Auslaßkanal 6 bildet.
  • Das freie Ende des in den Ableiterraum 15 hineinragenden Auslaß.stutzens.3 weist einen Ventilsitz 7 auf, der eine Abflußöffnung 8 hat. Mit diesem Ventilsitz 7 ,arbeitet ein VenW-kegel9 zusammen, der an einem wärmeempfindlichen Ausdehnungsbalg io befestigt ist. Der Ausdehnungsbalg io ist beispielsweise mit einer leicht siedenden Flüssigkeit gefüllt. Um den Ventilkegel beweglich au halten, ist der Ausdehnungsbalg i o in hängender Lage in dem Gehäuse i befestigt, Zu diesem Zweck ist der Balg io beispielsweise mittels einer Verschraubung i i in einem Gehäusedeckel 12 befestigt, !der seinerseits auf das Gehäuse i mit Hilfe eines Gewindes 13 aufgeschraubt ist. Man kann auf diese Weise durch Abschrauben des Deckels 12 den Ausdehnungsbalg i o mit dem Ventilkegel 9 leicht aus dem Gehäuse i herausnehmen und .das Ventil freilegen.
  • In bezug auf den Einlaß- und Auslaßstutzen 2, 3 weist das Gehäuse i einen abwärts gerichteten Kanalteil i q. auf, der nach unten den Schlammsammelraum 16 bildet und einen verhältnismäßig großen Fassungsraum hat sowie verhältnismäßig tief unterhalb der Absperrvorrichtung 7, 8, 9 liegt, so daß sich der nach unten fallende Schmutz gut ablagern kann. Über dem Schlammsammelraum i 6 ist der Ableiterraum i 5 angeordnet. Zwecks Reinigung des Schlammsammelraumes 16 sind beispielsweise in an sich bekannter Weise Reinigungsöffnungen 17 vorgesehen, die in beliebiger Anzahl und Anordnung angebracht werden können. Im Ausführungsbeispiel sind die Reinigungsöffnungen 17 mit Hilfe von Schraubstopfen 18 verschließbar. An Stelle eines solchen Schraubstopfens könnte auch ein Ablaßrohr an die ReinigungsÜffnung 17 angeschlossen sein, um den angesammeltem Schmutz abzuleiten.
  • Der in den Ableiterraum 15 hineinragende Auslaßstutzen 3 bildet einen Ringraum 19, der den Ventilsitz 7, den Ventilkegel 9 und den Ausdehnungsbalg i o ,von allen Seiten gleichmäßig umgibt, so daß der Dampf oder die Flüssigkeit bei geöffnetem Ventil von allen Seiten gleichmäßig gegen den Ventilkegel9 strömt und ebenfalls von allen Seite , gleichmäßig durch die Abflußöffnung 8 abfließt.
  • Um den Ausdehnungskörper i o und um den Ventilsitz 7 herum ist weiterhin sein ringförmiges Verteilungssieb 2oangeordnet, dessenDurchbrechunge.n z i von ,allen Seiten ga4nz gleichmäßig verteilt sind, damit,der Dampf- bzw. Wasserstrom ringsum gleichmäßig verteilt von außen durch das Sieb 2o nach innen fließt. Auch das Verteilungssieb 2o kann nach Abschrauben des Deckels 12 leicht herausgenommen werden. Die allseitig gleichmäßige Belastung und mengenmäßige Verteilung des strömenden Dampfes oder der Flüssigkeit wird dadurch vollständig gesichert.
  • Die Wirkungsweise des Dampfwasserableiters mit dem wärmeempfindlichen Ausdehnungskörper ist die bei Ableitern dieser Art bekannte und beruht darauf, daß der Ausdehnungsbalg i o mit seinem Kegel 9 die Abflußöffnung 8 offen hält, solange das kühlere Wasser durchströmt, sich dagegen bei :der Berührung mit dem heißeren Dampf ausdehnt und den Ventilkegelg auf den Ventilsitz 7 drückt, so daß das Ventil geschlossen wird. .>

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Dampfwasserableiter mit einem wärmeempfindlichen Ausdehnungskörper, an dessen unterer Stirnseite die Absperrvorrichtung befestigt ist, sowie mit einem als Schlammsammelraum ausgebildeten und mit einer Reinigungsöffnung versehenen Gehäuse, in das der Einlaß- und der Ausla.ßkanal in gleicher Höhe münden und in dem die Wand des im Gehäuse verlaufenden Auslaßkanals dem Einlaßkanal ,als Prellwand gegenübersteht, dadurch gekennzeichnet, daß ;das Gehäuse (i) in bezug .auf den Einlaß- und Auslaßstutzen (2, 3) einen über dem Schlammsammelraum (16) sich erstreckenden Ableiterraum (15) aufweist, in welchem der als eine schräge Prellwand (5) dienende, nach oben gerichtete Auslaßstutzen (3) hineinragt und einen Ringraum (i 9) bildet, der den an dem freien Ende des Auslaßstutzens (3) vorgesehenen Ventilsitz (7) umgibt, und daß sowohl um .den Ventilsitz (7) als auch um den darüber angeordneten Ausdehnungskörper (i o) und um die Absperrvorrichtung (7, 9) herum ein ringförmiges, ,an allen Seiten gleichmäßig mit Durchbrechungen (21) oder mit Maschen versehenes Sieb (20) angeordnet ist.
DE1938S0132679 1938-06-25 1938-06-25 Dampfwasserableiter mit einem waermeempfindlichen Ausdehnungskoerper Expired DE689860C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2015039724A1 (de) * 2013-09-19 2015-03-26 Gea Aseptomag Ag Kondensatableiter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2015039724A1 (de) * 2013-09-19 2015-03-26 Gea Aseptomag Ag Kondensatableiter
US10247325B2 (en) 2013-09-19 2019-04-02 Gea Aseptomag Ag Condensate drain

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