DE699007C - - Google Patents
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- DE699007C DE699007C DE1939S0137429 DES0137429D DE699007C DE 699007 C DE699007 C DE 699007C DE 1939S0137429 DE1939S0137429 DE 1939S0137429 DE S0137429 D DES0137429 D DE S0137429D DE 699007 C DE699007 C DE 699007C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- juice
- diffusion
- pulp
- closed
- cylinder wall
- Prior art date
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- Expired
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C13—SUGAR INDUSTRY
- C13B—PRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
- C13B10/00—Production of sugar juices
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D25/00—Filters formed by clamping together several filtering elements or parts of such elements
- B01D25/28—Leaching or washing filter cakes in the filter handling the filter cake for purposes other than regenerating
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C13—SUGAR INDUSTRY
- C13B—PRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
- C13B20/00—Purification of sugar juices
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Paper (AREA)
Description
- Geschlossener Pülpefänger für Diffussionssaft Die neue Erfindung gehört zu jenen geschlossenen Pülpefängern für Diffusionssaft, die man in die Saftleitung zwischen Diffusionsbatterie und Saftmeßkasten einzuschalten pflegt und die aus einem geschlossenen zylindrischen Gefäß mit eingesetztem feststehendem Siebzylinder bestehen. Diese Pülpefänger dienen bekanntlich dazu, die in dem abgetriebenen Diffusionsrohsaft aus der Diffusion mitgerissenen festen Bestandteile, wie Pflanzenfasern, Schnitzelstückchen usw., abzuscheiden, die in der weiteren Verarbeitung des Saftes große Schwierigkeiten verursachen. Zur Abscheidung der festen Verunreinigung dient ein fein gewebter Siebzylinder, den der von der Diffusionkommende unreine Saft innerhalb des Pülpefängers im Pülpegefäß :entweder von innen nach außen oder umgekehrt beaufschlagt, ehe er nach den Meßgefäßen weitergeleitet wird. Die Unreinlichkeiten werden durch die Siebzylinderwand zurückgehalten; sie sinken jedoch nur teilweise zu Boden. Ein anderer Teil setzt sich auf den Siebmantel fest und verstopft die Sieböffnungen.
- Die Erfindung bezweckt, den Siebmantel während des Betriebes von solchen Verstopfungen frei zu halten, so daß die Sieböffnungen dauernd ihrem eigentlichen Zweck erhalten bleiben. Zwar ist es in der Filtertechnik bei anderen Industrien bereits bekannt, Filter während des Betriebes abzureinigen, z. B. durch Abklopfen, Rückspülen, Aufgabe bestimmter Spülflüssigkeiten u. a. m. Die Besonderheit bei der Lösung der vorliegenden Aufgabe bestand jedoch darin; eine. möglichst einfache und wirksame Reinigungsvorrichtung zu schaffen, die dem geschlossenen Bau des Pülpefängers entspricht und welche die nun einmal in ihm vorhandenen Absetzm,öglichkeiten gut ausnutzt. Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die schvefwinklig auf der Siebzylinderwand anliegenden Abstreicher radial-und höhenverschieblich lose in steilen Längslöchern hängen, so daß sie ständig durch ihr Eigengewicht gleichmäßig an die Siebzylinderwändung angedrückt- werden.
- Abgesehen von der einfachen Bauart und. guten Wirksamkeit besitzt die neue Abreinigungsvörrichtung den Vorteil, den Siebzylinder trotz kräftiger Abreinigungsvorrichtung sehr zu schonen. Auch kann die neue Vorrichtung in jeden geeigneten Pülpefänger, der sich bereits im Betrieb befindet, nachträglich eingebaut werden, praktisch, ohne den Betrieb zu unterbrechen. Es ist nämlich nur notwendig, den Deckel des Pülpefängers durch einen anderen Deckel zu ersetzen, den die erfindungsgemäßeAbreinigungsvörrichtung und deren Zubehör trägt.
- Die neue Erfindung ist in der Zeichnung in einer bevorzugten Ausführungsform dargestellt. Der Betrieb des neuartig ausgestatteten geschlossenen Pülpefängers ergibt sich durch seinen Aufbau ohne weiteres.
- Fig. i ist ein mittlerer Längsschnitt mit Einzelteilen in Ansicht.
- Fig. z ist ein Schnitt durch den Pülpefäpger in Höhe des Rohsafteintritts.
- Das geschlossene; zweckmäßig zylindrische Gehäuse i ist in den Bedienungsfußboden-3 eingebaut und besitzt einen Einlaßstutzen a, durch den der Diffusiönsrohsaft in das Gehäuseinnere eintritt, so daß der Siebmantel 9 von innen nach außen beaufschlagt wird. Mit ¢ ist der Stutzen für den Rohsaftaustritt bezeichnet, mit 5 der Stutzen für den Pülpeablaß. Im Deckel des Fängers i -ist eine Welle i o, angetrieben durch dasVorgelege 13, drehbar gelagert. Sie trägt im Falle des Ausführungsbeispiels zwei Arme mit schrägen Langlöchern 12, ,auf welchen höhenverschieblich und in bezug auf die senkrechte Zylinderachse schräg die Abstreicher i i gelagert. sind: Die Abstreicher bestehen zweckmäßig aus 'nachgiebigen Stoffen, wie Gummi. Ihre Lage schräg -zur Mantelfläche kann durch eine Verdrehung der Tragarme mit den schrägen Langlöchern r2 leicht geregelt werden. Mit 8 ist der übliche Spülwasserstutzen bezeichnet. Der Pülpeablaß kann in ebenfalls bekannter Weise durch das Gestänge 6, 7 betätigt werden.
- Aus der Abbildung ist ohne weiteres ersichtlich, wie leicht man die-Reinigungsvorrichtung auch in einer bereits vorhandenen Anlage einbauen,.auswechseln und in der verschiedensten Weise einregeln kann. Ferner sieht man, daß ganz ungezwungen-die abgestrichene Pülpe ohne irgendeine Stauung 'sich im konischen Bodenbebälter ansammelt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Geschlossener Pülpefänger für - Diffusionssaft zum Einschalten in die Saftleitung zwischen Diffusionsbatterie und Saftmeßgestänge, bestehend auseinem . geschlossenen stehenden Gefäß mit eingesetztem, feststehendem Siebzylinder, auf dessen Innenwand Abstreicher kreisen, die mittels Armen an einer langsam umlaufenden Welle sitzen, dadurch gekennzeichnet, daß die schiefwinklig auf der Siebzylinderwand anliegenden Abstreicher radial- und höhenverschieblich lose in steilen Längs-' löchern hängen; so daß sie ständig durch ihr Eigengewicht gleichmäßig an die Siebiylinderwandung angedrückt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1939S0137429 DE699007C (de) | 1939-06-13 | 1939-06-13 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1939S0137429 DE699007C (de) | 1939-06-13 | 1939-06-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE699007C true DE699007C (de) | 1940-11-21 |
Family
ID=7540589
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1939S0137429 Expired DE699007C (de) | 1939-06-13 | 1939-06-13 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE699007C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1156719B (de) * | 1960-07-08 | 1963-10-31 | Braunschweigische Maschb Ansta | Kontinuierlich arbeitender Rohsaft-Puelpefaenger, insbesondere fuer Zuckerrohsaft |
-
1939
- 1939-06-13 DE DE1939S0137429 patent/DE699007C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1156719B (de) * | 1960-07-08 | 1963-10-31 | Braunschweigische Maschb Ansta | Kontinuierlich arbeitender Rohsaft-Puelpefaenger, insbesondere fuer Zuckerrohsaft |
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