DE1628681B2 - Einrichtung an Geschirrspülmaschinen zur Niveauregelung - Google Patents

Einrichtung an Geschirrspülmaschinen zur Niveauregelung

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DE1628681B2
DE1628681B2 DE19661628681 DE1628681A DE1628681B2 DE 1628681 B2 DE1628681 B2 DE 1628681B2 DE 19661628681 DE19661628681 DE 19661628681 DE 1628681 A DE1628681 A DE 1628681A DE 1628681 B2 DE1628681 B2 DE 1628681B2
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Germany
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chamber
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pump
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air
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DE19661628681
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DE1628681A1 (de
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Guenter 8501 Egersdorf Weps
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L15/00Washing or rinsing machines for crockery or tableware
    • A47L15/42Details
    • A47L15/4244Water-level measuring or regulating arrangements

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an Geschirrspülmaschinen zur Niveauregelung mit einer Ablaufwanne, die in mittlerer Höhe einen Ansaugstutzen für eine Umwälzpumpe aufweist und an deren tiefster Stelle eine Entleerungsöffnung angeordnet ist, die in eine um die Wanne angeordnete Kammer mündet, welche eine Luftfalle für einen am oberen Teil der Kammer angeordneten Niveauschalter bildet und an der am unteren Teil eine Anschlußstelle für den Ansaugstutzen einer Entleerungspumpe vorgesehen ist.
Zur einfachen Gestaltung des Bottichs von Geschirrspülmaschinen ist es bei einer Einrichtung dieser Art bekannt, die Niveauschalter, die Entleerungspumpe und die Umwälzpumpe gemeinsam mittels einer Ablaufwanne am Bottich anzuordnen (AEG — Reparaturanleitung der Geschirrspülautomaten AEG-favorit und AEG-favorit R, Ausgabe 1965/1966). Um eine Verschmutzung der Niveauschalter durch die Spülflüssigkeit auszuschließen, werden dabei die Niveauschalter nicht direkt durch die Spülflüssigkeit betätigt, sondern über die in einer Kammer eingeschlossene Luft einer Luftfalle, die vom hochsteigenden Flüssigkeitsspiegel komprimiert wird. Damit die Kompression der Luft und dadurch die Beaufschlagung der Niveauschalter bei bestimmter Wasserstandshöhe einsetzt, ist an der Luftfalle eine Entlüftungsöffnung vorgesehen, die die in der Kammer befindliche Luft so lange entweichen läßt, bis der Flüssigkeitsspiegel das Luftfallensollniveau erreicht hat. Zur Entlüftung der Luftfalle wird am Luftfallensollniveau an der Kammer eine öffnung vorgesehen, die mit einer über das höchste Niveau der Geschirrspülmaschine hochgeführten Schlauchleitung verbunden ist.
Nachteilig an dieser bekannten Einrichtung ist, daß ein Entlüftungsschlauch benötigt wird, der leicht verstopft, wodurch sich Störungen bei der Niveauregelung ergeben.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine einfache Einrichtung an Geschirrspülmaschinen zur Niveauregelung zu schaffen, die eine Entlüftung für die Luftfalle, der Anschlüsse für eine Umwälz- und Entleerungspumpe aufweisenden Ablaufwanne, ermöglicht, dabei einen zusätzlichen Entlüftungsschlauch erübrigt, nicht zum Versetzen durch Ablagerungen neigt sowie Störungen des oder der Niveauschalter durch die Umwälzoder Entleerungspumpe vermeidet.
Die Erfindung besteht bei der eingangs beschriebenen Einrichtung an Geschirrspülmaschinen zur Niveauregelung darin, daß zwischen der die Luftfalle des Niveauschalters bildenden Kammer und der Ablaufwanne eine Entlüftungsöffnung vorgesehen und diese oberhalb der Anschlußstelle für den Ansaugstutzen der Entleerungspumpe über dem vom aus der Entleerungspumpe in die Ablaufwanne zurückfließenden Wasser erreichbaren Niveau angeordnet ist.
In vorteilhafter Ausführung ist die Entlüftungsöffnung in Höhe des Ansaugstutzens der Ablaufwanne zur Umwälzpumpe vorgesehen.
Diese Einrichtung benötigt zur Entlüftung keine einzelnen Zusatzteile und sorgt dafür, daß der Niveauschalter auch unter Berücksichtigung des Restwassers, das nach Abschalten der Entleerungspumpe in die Kammer zurückläuft, unbelastet bleibt. Dadurch wird die Lebensdauer und Schaltgenauigkeit des Niveau- ' schalters erhöht. Ferner wird verhindert, daß bei laufender Pumpe auf den Niveauschalter ein Sog zur Wirkung kommen kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Mit 1 ist der Behälter einer Geschirrspülmaschine bezeichnet, an dessen Boden eine Ablaufwanne 2 angeordnet ist. Der Innenraum der Ablaufwanne dient dabei zur Aufnahme eines nicht dargestellten Siebes, welches vorzugsweise kegelstumpfförmig ausgebildet ist und bis in den Ansatz 3, dem unteren Teil der Ablaufwanne 2, hineinragt. Der Ansatz 3 der Ablaufwanne 2 dient als Sammelraum für Rückstände. In mittlerer Höhe der Ablaufwanne 2 ist dabei ein Ansaugstutzen 4 zum Anschluß einer nicht dargestellten Umwälzpumpe angeordnet. Um die Ablaufwanne 2 und den Ansatz 3 ist eine Kammer 5 angeordnet, die eine Luftfalle für einen im oberen Teil der Kammer am Stutzen 6 angeschlossenen Niveauschalter (nicht dargestellt) bildet.
Zur Entleerung des Ansatzes 3 bzw. der Ablaufwanne 2 ist am unteren Teil des Ansatzes 3 eine in die Kammer 5 gerichtete öffnung 7 vorgesehen, durch welche die in der Ablaufwanne befindliche Flüssigkeit in die Kammer 5 auslaufen kann. Zum Abpumpen der Flüssigkeit aus der Kammer 5 weist diese am unteren Teil eine Anschlußstelle 8 für den Ansaugstutzen einer nicht gezeichneten Entleerungspumpe auf. Ferner ist am Boden der Kammer 5 ein kleiner Sammelraum 9 für durch das Sieb gezogene Rückstände 15 vorgesehen. Diese Rückstände können nach Abnehmen eines Verschlußdeckels 10 aus der Kammer 5 entfernt werden. Der oberhalb der Anschlußstelle 8 für den Ansaugstutzen der Entleerungspumpe befindliche Innenraum der Kammer 5, oberhalb der Linie 11 gemäß Zeichnung, bildet dabei
6c einen Luftraum 5b als Luftfalle für den Niveauschalter. Dabei führt zu diesem Luftraum 5b eine Entlüftungsöffnung 12, über welche die im Luftraum 5b eingeschlossene Luft bei steigendem Wasserstand 14 bis zu einer bestimmten Höhe austreten kann. Diese Höhe gibt die
'λ Entlüftungsöffnung 12 vor, die damit garantiert, daß immer die gleiche Luftmenge in der Luftfalle eingeschlossen ist. Dieses von der Entlüftungsöffnung 12 bestimmte Niveau bildet das Luftfallensollniveau 13. Dabei ist
as Luftfallensollniveau 13 bzw. die Entlüftungsöffnung 2 so hoch angeordnet, daß es oberhalb des von der aus :er Entleerungspumpe in die Kammer nach Abschalten jer Pumpe zurücklaufenden Restflüssigkeitsmenge gejildeten Flüssigkeitsspiegels 14 liegt, da ansonsten bei 5 .Vasserzuführung in die Ablaufwanne 2 keine Entlüfung der Kammer 5 erfolgen könnte.
Funktionsweise
IO
Bei Programmbeginn läuft Wasser dem Bottich 1 der ' jeschirrspülmaschine zu, welches in die Ablaufwanne 2 jnd in die Kammer 5 gelangt. Dabei füllt sich die Abaufwanne 2 und zugleich die Kammer 5 mit in Pfeilrichtung A einströmendem Wasser. Hierbei wird die in Jer Kammer 5 befindliche Luft verdrängt, und das Wasser steigt bis in Höhe der Entlüftungsöffnung 12, also bis zum Luftfallensollniveau 13 an. Ab diesem Zeitpunkt wird die in den oberen Teil der Kammer 5 eingeschlossene Luft durch die im Bottich 1 befindliche Flüs-,igkeit komprimiert, was zur Folge hat, daß der ansteigende Luftdruck den an den Stutzen 6 angeschlossenen Niveauschalter betätigt. Ist der Wasserzulauf beendet. so wird normalerweise der Umwälzvorgang eingeleitet, wodurch die im Bottich 1 befindliche Flüssigkeit in Pfeilrichtung B über den Ansaugstutzen 4 von der Umwälzpumpe angesaugt und zurück in den Bottich befördert wird. Ist der Umwälzvorgang beendet, so wird die Entleerungspumpe der Geschirrspülmaschine betrieben, wodurch die in der Kammer 5 bzw. in der Ablaufwanne 2 befindliche Flüssigkeit über die Anschlußstelle 8 von der Entleerungspumpe in Pfeilrichtung C abgesaugt wird. Beim Abschalten der Entleerungspumpe ist dabei der Flüssigkeitsstand in der Kammer 5 nahezu Null. Der Flüssigkeitsstand steigt jedoch nach dem Abschalten der Pumpe erneut an, da das Restwasser in der Pumpe und in den Leitungen zur Ablaufwanne bzw. zur Kammer zurückläuft. Durch das Restwasser stellt sich dabei ungefähr das Niveau 14 in der Kammer 5 ein. Wird in den Bottich 1 wieder Wasser eingelassen, so steigt der Flüssigkeitsspiegel 14 in der Kammer 5 bis zum Luftfallensollniveau 13 an, wobei gleichzeitig die zwischen dem Niveau 14 und dem Luftfallensollniveau 13 eingeschlossene Luft über die Entlüftungsöffnung 12 entweichen kann. Damit wird die Kammer 5 durch die Entlüftungsöffnung 12 zur Ablaufwanne 2 hin entlüftet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Einrichtung an Geschirrspülmaschinen zur Niveauregelung mit einer Ablaufwanne, die in mittlerer Höhe einen Ansaugstutzen für eine Umwälzpumpe aufweist und an deren tiefster Stelle eine Entleerungsöffnung angeordnet ist, die in eine um die Wanne angeordnete Kammer mündet, welche eine Luftfalle für einen am oberen Teil der Kammer angeordneten Niveauschalter bildet und an der am unteren Teil eine Anschlußstelle für den Ansaugstutzen einer Entleerungspumpe vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der die Luftfalle des Niveauschalters bildenden Kammer (5) und der Ablaufwanne (2) eine Entlüftungsöffnung (12) vorgesehen und diese oberhalb der Anschlußstelle (8) für den Ansaugstutzen der Entleerungspumpe über dem vom aus der Entleerungspumpe in die Ablaufwanne zurückfließenden Wasser erreichbaren Niveau (14) angeordnet ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entlüftungsöffnung (12) in Höhe des Ansaugstutzens (4) der Ablaufwanne (2) zur Umwälzpumpe angeordnet ist.
DE19661628681 1966-08-04 1966-08-04 Einrichtung an Geschirrspülmaschinen zur Niveauregelung Pending DE1628681B2 (de)

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