DE97357C - Kartoffelerntemaschine mit Schar und Wurfgabeln - Google Patents
Kartoffelerntemaschine mit Schar und WurfgabelnInfo
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- DE97357C DE97357C DE189797357D DE97357DA DE97357C DE 97357 C DE97357 C DE 97357C DE 189797357 D DE189797357 D DE 189797357D DE 97357D A DE97357D A DE 97357DA DE 97357 C DE97357 C DE 97357C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D19/00—Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners
- A01D19/04—Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners with working tools rotating around a horizontal axis arranged parallel to the direction of travel
- A01D19/10—Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners with working tools rotating around a horizontal axis arranged parallel to the direction of travel with receiving screens; Implements for depositing the root crops
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Preparation Of Fruits And Vegetables (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Mai 1897 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Kartoffelerntemaschine, bei welcher mehrere
in derselben Ebene umlaufende Gabeln zum Beiseitewerfen der Erde und Kartoffeln auf
einer Kurbelscheibe drehbar gelagert sind. Die Erfindung besteht darin, dafs die Gabeln zu
Führungsstangen verlängert sind, welche in schräger Stellung frei durch eine für alle gemeinsame
Oeflhung einer am Gestell festen Platte gehen.
Diese Anordnung bezweckt, ein Durcheinanderschlagen der Gabeln und ein Abbrechen
der Stangen zu verhindern.
Eine mit der' vorliegenden Erfindung ausgestattete Kartoffelerntemaschine ist in der beiliegenden
Zeichnung in Fig. 1 in Seitenansicht, in Fig. 2 in der Oberansicht und in Fig. 3 in
der Hinteransicht dargestellt. Des besseren Verständnisses halber soll die Maschine in
ihrem ganzen Arbeitsgang auch bezüglich derjenigen Theile,· welche nicht den Gegenstand
der Erfindung bilden, beschrieben w.erden.
Die Laufräder α der Maschine sitzen auf der Achse b und übertragen ihre Bewegung
mittels des Kettenrades c, der Kette d und des Kettenrades e auf die Welle f, welche zwei
Kegelräder g trägt; durch einen Einrückhebel können diese mit dem auf der Welle h sitzenden
Kegelrad h1 in Eingriff gebracht werden. Die
Welle h überträgt ihre Bewegung durch das Zahnrad i auf das Zahnrad k, welches auf der
Gabelwelle / sitzt. Je nachdem die Maschine in der einen oder der anderen Richtung gefahren
wird, wird das eine oder das andere der beiden Kegelräder g mit dem Zahnrade h1
in Eingriff gebracht, wodurch bei jeder Fahrrichtung eine gleiche Drehrichtung des Zahnrades
h1 erzielt wird.
Die Welle / trägt eine Kurbelscheibe m, in
welcher z. B. in den Spitzen eines Dreiecks die Gabeln n1 ti1 und n3 drehbar gelagert sind.
Die Gabeln sind nach oben in Stangen o1 o2
und o3 verlängert, welche in schräger Stellung durch eine für alle drei gemeinsame Oeffnungp
der am Gestell festen Platte q gehen.
Wird nun die Maschine gefahren, so erhalten die Gabeln infolge der beschriebenen
Bewegungsübertragung durch die Kurbelscheibe m eine Bewegung um die Welle /,
während sie gleichzeitig durch die Stangen o1 o2 o3 in der Oeffhung ρ ihre Führung erhalten.
Die Gabeln streichen hierbei in der in Fig. 3 angedeuteten Weise über ein das
Erdreich auflockerndes Pflugschar r und werfen die Erde mit den Kartoffeln bei Seite. Um
die Kartoffeln von der Erde zu trennen und zu sammeln, ist an dem einen Rade α ein
kegelförmiges, sich mitdrehendes Sieb s angebracht, welches im Inneren eine schildförmige
Platte t trägt. Gegen diese Platte t werden Erde und Kartoffeln geworfen und
fallen auf die Siebwandung, welche die Erde durchfallen läfst, während die Kartoffeln, da
infolge der Kegelform des Siebes die jeweilig unten befindliche Seite nach aufsen geneigt
ist, aus dem Siebe herausrollen und sich in einer Reihe am Boden sammeln oder durch
einen an der Maschine befestigten Korb oder dergleichen aufgefangen werden (Fig. 3).
Die Führung der Gabelstangen in einer gemeinschaftlichen Oeffhung verhindert das Aneinanderschlagen
der Gabelstangen, da dieselben
sich in der Oeffnung gegenseitig verdrängen. Fig. ι a veranschaulicht von oben gesehen die
Lage der drei Führungsstangen in der Oeffnung p. Wenn die Stange o1 der Bewegung
der das Erdreich durchschneidenden Gabel n1 folgt, so hat sie das Bestreben, sich in der
Richtung des Pfeiles (Fig. ia) an Stelle von o'2 zu setzen. Da o2 und o3 in diesem Augenblicke
nicht belastet sind, so geben sie der Bewegung von o1 nach und verschieben sich
in der Oeffnung ρ unter dem Drucke von o1,
d. h. sie weichen aus, so dafs nunmehr die Stangen die in Fig. ia durch eingeklammerte
Buchstaben angedeutete Stellung haben. Durch dieses gegenseitige Ausweichen der Führungsstangen wird ein Durcheinanderschlagen bei
der Bewegung vermieden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Kartoffelerntemaschine mit mehreren in derselben Ebene umlaufenden, auf einer Kurbelscheibe drehbar gelagerten Gabeln, dadurch gekennzeichnet, dafs die Gabeln zu Führungsstangen (οΎ ο2 οΒ) verlängert sind, welche in schräger Stellung frei durch eine für alle gemeinsame Oeffnung (p) einer am Gestell festen Platte gehen, zum Zwecke, ein Durcheinanderschlagen der Gabeln oder Abbrechen der Stangen zu verhindern..Hierzu % Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE97357T | 1897-05-11 | ||
| DE109075T | 1899-06-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE97357C true DE97357C (de) | 1898-06-02 |
Family
ID=34608347
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189797357D Expired DE97357C (de) | 1897-05-11 | 1897-05-11 | Kartoffelerntemaschine mit Schar und Wurfgabeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE97357C (de) |
-
1897
- 1897-05-11 DE DE189797357D patent/DE97357C/de not_active Expired
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