DE84575C - - Google Patents

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DE84575C
DE84575C DE189484575D DE84575DD DE84575C DE 84575 C DE84575 C DE 84575C DE 189484575 D DE189484575 D DE 189484575D DE 84575D D DE84575D D DE 84575DD DE 84575 C DE84575 C DE 84575C
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beet
fork
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DE189484575D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D25/00Lifters for beet or like crops
    • A01D25/04Machines with moving or rotating tools
    • A01D25/042Machines with moving or rotating tools with driven tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

hm StoA
KAISERLICHES
PATENTAMT
Bei den bis jetzt bekannten Rübenaushebemaschinen, bei welchen die Rübe mittelst auf dem Umfang von umlaufenden Scheiben angeordneten oder aber zwischen zwei umlaufenden Scheiben schwingenden Gabeln herausgehoben wird, hat sich der Uebelstand gezeigt, dafs nur in bestimmten Entfernungen von einander stehende Rüben von der Maschine erfafst werden, weil der zwischen den beiden Gabeln befindliche Raum der grofsen Entfernung wegen nicht ausgenutzt werden kann. Aufserdem kann man mit diesen Maschinen nur solche Rüben herausheben, welche eine bestimmte Stärke besitzen, weil man bei den meisten Maschinen darauf bedacht war, die Kegelform der Rübe für den verfolgten Zweck auszunutzen, indem die Rübe von der oder den Gabeln unterfafst und herausgehoben wird. Dies hat jedoch den Nachtheil, dafs die lange Rübe abgerissen, die starke Rübe hingegen häufig an der Seite verletzt wird, was einen Verlust an Zuckerstoff zur Folge hat. Um jedoch alle Rüben, gleichgültig in welcher Entfernung dieselben von einander stehen und welche Stärke dieselben besitzen, aus der Erde herausheben zu können, ist es nothwendig, dafs die ganze Peripherie des Rübenaushebe- oder Gabelrades ausgenutzt und die Rübe nicht von den Gabeln unmittelbar berührt wird, sondern zwischen Gabel und Rübe eine bestimmte Erdschicht vorhanden bleibt und herausgezogen wird, welche ein Verletzen der Rübe ausschliefst.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Rübenaushebemaschine, welche die erwähnten Uebelstände beseitigt und derart zur Wirkung gelangt, dafs sämmtliche Rüben aus der Erde herausgehoben werden, gleichgültig in welcher Entfernung dieselben von einander stehen und welche Stärke dieselben besitzen, das heifst, es wird der zwischen den einzelnen Gabeln befindliche Raum ebenfalls derart ausgenutzt, dafs die beiden Zinken der Nachbargabeln zusammenwirken und eine Rübe erfassen. Die Bewegung der Gabeln erfolgt derart, dafs sich dieselben bei der Berührung mit dem Boden allmälig schliefsen, so dafs sie keilartig in den Boden eindringen und, sobald sie die Rübe erfafst und herausgezogen haben, sich um ein bestimmtes Stück vorwärtsbewegen und öffnen. In demselben Augenblick wird die Rübe von sich drehenden Flügeln erfafst, auf einen Rost geschleudert, dadurch von der anhaftenden Erde befreit und in einer Mulde gesammelt.
Hieraus ergiebt sich, dafs man bei dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung, sobald die Rübenaushebemaschine alle Rüben aus der Erde herausziehen soll, keineswegs von einem bestimmten Abstand zwischen den einzelnen Rüben abhängig ist, weil die Maschine nicht allein die zwischen den einander gegenüberstehenden Gabeln befindlichen Rüben herauszieht, sondern alle, mögen sie dicht neben einander oder in beliebiger Entfernung von einander stehen.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht den Erfindüngsgegenstand wie folgt:
Fig. ι zeigt die Seitenansicht der Maschine,
Fig. 2 die Oberansicht von Fig. 1 in theilweisem Horizontalschnitt,
Fig. 3 bis 5 veranschaulichen Einzelheiten.
Die Einrichtung der Maschine erklärt sich aus Nachstehendem:
Der Gestellrahmen i, welcher die Fahrradachsen 8 und 9 aufnimmt, ist an dem vorderen Ende mit einer Köpfvorrichtung versehen. Etwa in der Mitte des Gestelles ist in den Lagern 3 eine Welle 4 gelagert, welche die eigentliche Aushebevorrichtung trägt. Diese Aushebevorrichtung besteht aus mehreren, aus zwei Theilen zusammengesetzten, mit einander verschraubten Scheiben 29 und 30, welche auf der Innenseite radiale Rippen 34 besitzen, so dafs zwischen je zwei Rippen radiale Schlitze gebildet werden.
In jedem dieser Schlitze ist eine zweizinkige Gabel 36 gelagert, welche um den als Bolzen dienenden Ring 37 schwingt. Das in dem Schlitz befindliche Ende 45 der Gabel ist nach innen gebogen, während die andere Hälfte in der Nähe des Drehpunktes einen nasenartigen Vorsprung 44 besitzt.
Zwischen den beiden Scheibenhälften 29, 30 ist ein eigenthümlich geformtes, mit einer Höhlung 39 versehenes Führungsstück 31 gelagert, welches mit seinem Arm 32 auf der Verbindungsstange 23 sitzt. Sobald die Doppelscheibe 29, 30 mit den Gabeln umläuft, werden die letzteren durch das Führungsstück 31 derart geführt, dafs auf der Strecke 41 bis 42 (Fig. 3) in der Pfeilrichtung 43 die nasenartigen Vorsprünge 44 beeinflufst und die Gabeln geöffnet gehalten werden.
In dem Punkt 42 (Fig. 3), also an derjenigen Stelle, wo die Gabeln in den Erdboden eingreifen, werden die nasenartigen Vorsprünge 44 freigegeben, hingegen die inneren Gabelhälften 45 von dem Führungsstück 31 beeinflufst, und zwar auf der Strecke 42 bis 41 in der Pfeilrichtung 43, so dafs ein Schliefsen der Gabeln und ein Erfassen der herauszuhebenden Rübe erfolgt.
In dem Punkt 41 werden die inneren Enden der Gabeln von dem Führungsstück freigegeben, hingegen die nasenartigen Vorsprünge wieder beeinflufst, wodurch ein Oeffhen der Gabeln bewirkt wird.
In dem Lagerbock 5 ist eine Welle 16 gelagert, welche durch ein Kettengetriebe 15, 17 mit der Welle 4 in Verbindung steht, so dafs während der Drehung der Aushebevorrichtung eine gleichzeitige Drehung der Welle 16 stattfindet. Auf der letzteren sind Schleuderflügel 18 angeordnet, und zwar derart, dafs dieselben zwischen je zwei Gabeln 36 eingreifen, zu dem Zweck, die von den Gabeln freigegebene Rübe hinweg zu schleudern auf einen mit dem Gestell verbundenen RosT: 6 und 7.
Die auf diesen Rost geschleuderte Rübe wird durch die Erschütterung von der anhaftenden Erde befreit und gelangt in eine Sammelmulde 10. Die letztere schwingt um die gekröpfte Fahrradachse 8 und ist mit einem Hebel 11 versehen, so dafs sie umgekippt werden kann.
Durch Anordnung eines Kreisbogenstückes 14 und eines mit Klinke 1 3 versehenen Hebels 12 kann die gekröpfte Fahrradachse 8 in die punktirte Stellung der Fig. 1 gebracht werden, wodurch die ganze Rübenaushebemaschine aufser Thätigkeit gesetzt wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Rübenaushebemaschine, bei welcher die bekannten, zwischen rotirenden Scheiben befestigten und mittelst einer feststehenden
, Curvenführung sich öffnenden und schliefsenden Gabeln (36) derart nahe neben einander angeordnet sind, dafs die Zwischenräume zwischen je zwei Gabeln ungefähr der Entfernung der Zinken einer Gabel gleich sind, zum Zweck, alle Rüben, auch wenn dieselben in ungleichen Entfernungen von einander stehen, zu fassen und auszuheben.
2. Bei der unter 1. genannten Maschine rotirende Schleuderflügel (18), welche in die Zwischenräume der Gabeln eingreifen und die Rüben aus den Gabeln auf einen Rost schleudern, wo sie von der anhaftenden Erde befreit und in einer Mulde gesammelt werden können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE189484575D 1894-12-13 1894-12-13 Expired DE84575C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE84575T 1894-12-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE84575C true DE84575C (de) 1895-12-23

Family

ID=33494639

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE189484575D Expired DE84575C (de) 1894-12-13 1894-12-13

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE84575C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1177396B (de) * 1959-06-04 1964-09-03 Heinz Carl Oppel Vorrichtung an Ruebenerntemaschinen zum Roden und Reinigen der Rueben

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1177396B (de) * 1959-06-04 1964-09-03 Heinz Carl Oppel Vorrichtung an Ruebenerntemaschinen zum Roden und Reinigen der Rueben

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