DE284414C - - Google Patents

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DE284414C
DE284414C DE1913284414D DE284414DD DE284414C DE 284414 C DE284414 C DE 284414C DE 1913284414 D DE1913284414 D DE 1913284414D DE 284414D D DE284414D D DE 284414DD DE 284414 C DE284414 C DE 284414C
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DE
Germany
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plow
attached
ground
organs
ploughshare
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DE1913284414D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B15/00Elements, tools, or details of ploughs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 284414 KLASSE 45 a. GRUPPE
ERNST FREDRIK NYDAHL in STOCKHOLM.
Motorpflug mit in senkrechten Ebenen schwingenden Pflugbäumen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Oktober 1913 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Motorpflug, bei welchem das Pflugschar oder die Schare an einem oder mehreren in senkrechter Richtung schwingbaren Pflugbäumen befestigt sind, die an oder in der Nähe ihrer Verbindungspunkte mit den Scharen in der Seitenrichtung durch Führungsorgane geführt sind, gegenüber welchen die Zugstangen in senkrechter Richtung beweglich sind. Da es notwendig ist, den Pflugscharen eine ziemlich große Beweglichkeit in senkrechter Richtung zu geben, so müssen die Führungsorgane hierbei eine große Ausdehnung in der Höhenrichtung erhalten, so daß sie viel Platz in Anspruch nehmen und bei der Bedienung des Pfluges hinderlich sind.
Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieses Übelstandes und besteht darin, daß auch die Führungsorgane selbst in senkrechter Richtung beweglich, und zwar zweckmäßig an in dem Pfluggestell angebrachten Wellen schwingbar befestigt sind. Die Führungsorgane können gegebenenfalls außerdem in der Seitenrichtung verstellbar sein, so daß man den Abstand zwischen den Pflugscharen und damit auch zwischen den Furchen ändern kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt die betreffenden Teile eines gemäß der Erfindung angeordneten Motorpfluges in Seitenansicht, und Fig. 2 zeigt dieselben Teile von oben.
In dem Gestell 1 des Motorpfluges sind drei wagerechte Wellen 2 angebracht, an welchen die Führungsorgane 3 schwingbar befestigt sind. Jedes Führungsorgan besteht aus zwei Bügeln o. dgl., deren Schenkel zum größten Teil ihrer Länge miteinander parallel sind und zwischen sich senkrechte Schlitze bilden, worin die Pflugbäume 4 sich auf und ab bewegen können. Die Pflugbäume erhalten somit eine Führung in der Seitenrichtung in der Nähe ihrer Verbindungspunkte mit den Pflugscharen 5. Die Abwärtsbewegung der Pflugbäume in den Führungsorganen wird begrenzt durch in diesen gelagerte Rollen 6; erforderlichenfalls können auch solche Rollen vorgesehen sein, um die Aufwärtsbewegung der Pflugbäume in den Führungsorganen zu begrenzen.
Die Führungsorgane 3 sind auf den Wellen 2 in der Seitenrichtung verstellbar. Sie werden in ihren Lagen durch Ringe 7 festgehalten, welche mittels durchgehender Bolzen o. dgl. an der Welle befestigt sind. Will man ein Führungsorgan verstellen, so braucht man nur die Bolzen aus den Ringen herauszunehmen, worauf das Führungsorgan auf der Welle verschoben werden kann. Hierdurch ist es möglich, den Abstand zwischen den , Pflugfurchen nach Belieben zu ändern.

Claims (4)

  1. Damit die Führungsorgane den Unebenheiten des Bodens möglichst genau folgen, werden sie durch auf dem Boden rollende Räder 8 getragen, welche die Abwärtsschwingung der Führungsorgane und damit auch das Tiefgehen der Pflugschare begrenzen. Die Führungsorgane können gegebenenfalls mit einer (auf der Zeichnung nicht dargestellten) Hebevorrichtung verbunden sein, mittels weleher sie nach oben geschwungen werden können, so daß die Schare aus dem Boden gehoben werden. Die vorderen Enden der Pflugbäume 4 sind in üblicher Weise mit Stangen verbunden, welche ihrerseits mit dem Pfluggestell verbunden sind.
    Die dargestellte Ausführungsform kann in verschiedener Weise abgeändert werden, ohne von dem Erfindungsgedanken abzuweichen. So können beispielsweise die Führungsorgane, statt um die Wellen 2 schwingbar zu sein, auch in senkrechter Richtung verschiebbar sein, z. B. zwischen in dem Pfluggestell angeordneten Führungen.
    Paten τ-An Sprüche:
    i. Motorpflug, bei welchem das Pflugschar oder die Schare an einem oder mehreren in senkrechter Richtung schwingbaren Pflugbäumen befestigt sind, die an oder in der Nähe ihrer Verbindungspunkte mit den Scharen in der Seitenrichtung geführt sind durch Führungsorgane, gegenüber welchen die Zugstangen in senkrechter Richtung beweglich sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsorgane auch selbst in senkrechter Richtung beweglich, beispielsweise an in dem Pfluggestell angebrachten Wellen schwingbar befestigt sind.
  2. 2. Motorpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsorgane in der Seitenrichtung verstellbar sind, zum Zweck, den Abstand zwischen den Pflugscharen und damit auch zwischen den Furchen ändern zu können.
  3. 3. Motorpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsorgane von auf dem Boden rollenden Rädern getragen werden, welche die Abwärtsschwingung der Führungsorgane und damit auch das Tiefgehen der Pflugschare begrenzen.
  4. 4. Ausführungsform der in den Ansprüchen ι bis 3 angegebenen Führungsorgane, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Organ aus zwei Bügeln o. dgl. besteht, deren Schenkel zum größten Teil ihrer Länge miteinander parallel sind und sich an beiden Seiten des zwischen den Bügeln beweglichen Pflugbaumes erstrecken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei.
DE1913284414D 1912-10-31 1913-10-28 Expired DE284414C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
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DE1913284414D Expired DE284414C (de) 1912-10-31 1913-10-28

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