DE323112C - Aushebevorrichtung fuer Motorpfluege mit an Ketten oder Seilen haengendem Pflugrahmen - Google Patents
Aushebevorrichtung fuer Motorpfluege mit an Ketten oder Seilen haengendem PflugrahmenInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B63/00—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
- A01B63/02—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors
- A01B63/06—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated mechanically by tractor motor
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Motorpflüge
mit Pflugkörpern, die in Staffelanordnung in seinem Tragrahmen am hinteren Ende an Ketten
©der Seilen aufgehängt sind. Die Pflugkörper sind bei Pflügen dieser Art in einem Tragrahmen
untergebracht, an dem zum Anheben . oder Einsenken der Pflugkörper ein Hebewerk angreift. -...
Es sind bereits Motorpflüge bekannt, bei denen der Pflugrahmen an dem .Zugorgan so
angebracht ist, daß er zunächst an seinem vorderen Ende aufgehoben wird, bis er auf
Stützanne trifft, beim weiteren Anzug der Zugorgane aber um diese Stützorgane sich
dreht und mit seinem hinteren Ende nachgezogen wird.
Gegenüber dieser bekannten Ausführung kennzeichnet sich die Konstruktion des Hebewerkes
für den Pflugrahmen gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch, daß der Pflugoder Scharrahmen an jedem Ende mit einer
Kette o. dgl. versehen ist, die an je einer Kurbel einer .gemeinsamen Welle angeschlossen
sind, wobei die beiden Kurbeln miteinander «inen derartigen Winkel bilden, daß beim Anheben
des Scharrahmens der Vorderteil desselben vor dem hinteren Teil desselben angehoben
wird, während beim Senken des Scharrahmens der vordere Teil vor dem hinteren Teil des Rahmens in den Erdboden eindringt.
Dadurch wird der der bekannten Konstruktion anhaftende Nachteil gehoben, daß nämlich der
Pflug allmählich und absatzweise gehoben wird, [ d. h., daß das Stirnende des Pfluges zuerst
und vollständig angehoben wird. Darauf wird das rückwärtige Ende gehoben. Das letzter«
beginnt aber seine Hebung nicht «her, als bis die Hebung des Stirnendes bereits vollkommen
beendet ist. Beim Gegenstand der vorliegenden Erfindung dagegen wird durch die getroffene
Einrichtung beim Heben des Pflug-. lahmens das Stirnende zu gleicher Zeit wie
das hintere Ende, jedoch ein klein wenig vorher gehoben. Während «der ersten Periode
der Anhebung steigt jedoch das Stirnende des Pfluges schneller als das hintere Ende. Während
der letzten Periode der Anhebung des ganzen Pfluges besitzt jedoch das hintere Ende
die schnellere Abwärtsbewegung, so daß am Ende der Gesamtbewegung der Scharxahmen
parallel mit dem Ackerboden liegt. Beäm Senken des Pfluges beginnt die Senkung des
Stirnendes ein Mein wenig vor dem Senken des hinteren Endes. Das Stirnende sinkt also
während der ersten Periode des Senkens schneller als das hintere Ende, während bei
der letzten Periode des Senkens dagegen das hintere Ende schneller als das Stirnende herabgeht.
Die neue Wirkung, die durch diese Konstruktion erreicht wird, besteht darin, daß der
vorliegende Pflug den Scharen ein Erfassen der Scholle an den gleichen Punkten der
Furche gestattet, wodurch die Breite der Furche, welche später mit einem Handpflug
bearbeitet werden soll, möglichst verringert
wird. Die auf diese Weise, erzeugten furchen beginnen, in einer zur Pflugbewegung senkrechten
Reihe und enden in gleicher Weise. Um eine störungsfreie Anhebung und Senkung des Scharrahmens zu erhalten, ist gemäß
der vorliegenden Erfindung noch insofern eine Verbesserung an der Konstruktion vorgesehen,
als seitlich zu beiden Seiten des Rahmens Zugstangen vorgesehen sind, die zur Verbindung
des Pflugrahmens mit dem Motorwagen dienen und in Schlitzen am Rahmen gelagert sind..
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend beschrieben und ist auf den beiliegenden
Zeichnungen erläutert.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht des Pfluges.
Fig. 2 ist eine Aufsicht auf den Scharrahmen.
Fig. 3 gibt ein Bewegungsdiagramm für den
vorderen und den hinteren Teil des Scharrahmens wieder.
Die Pflugkörper sind in einem Tragrahmen χ untergebracht, der an einem Ausleger a am
hinteren Ende des Rahmens ν der Zugvorrichtung angehängt ist. Die Aufhängung des
Rahmens χ erfolgt mit zwei Ketten δ und V, von denen die Kette δ am vorderen Ende des
Rahmens χ und die Kette b' am hinteren Ende
des Rahmens angreift. Die Ketten gehen nach den Seitenteilen des Rahmens χ und sind zu
diesem Zweck in gewisser Höhe unter dem Ausleger α gegabelt.
Die Ketten b und b' gehen von zwei Kurbeln c und c' einer Kurbelwelle c2 aus, die in
Lagern· d eines Konsols df untergebracht ist.
An diesem Konsol ist zweckmäßigerweise auch der Ausleger α angeordnet. Die Welle c2 dreht
sich in der durch den eingezeichneten Pfeil •angedeuteten Richtung. Die vordere Kette b
läuft von der Kurbel c unmittelbar nach ihren Angriffspunkt am vorderen Ende des Rahmens
x. Die hintere Kette ¥ ist auf dem hinteren Ende des Rahmens χ über ein Kettenrad
e am Ende des Auslegers α geleitet. Beide Kurbeln c und c' sind um einen Winkel von
ungefähr 130° zueinander versetzt und ihre Endstellung mit Bezug auf den Rahmen χ ist
außerdem so geregelt, daß bei Drehung der Welle c2 zum Aufheben des Rahmens die
Kette δ gleich zu Anfang stark angezogen wird, während die Kette V nur eine langsame
unmerkliche Bewegung ausführt.
Ganz ähnlich liegen die BewegungsVerhältnisse
beim Senken des Tragrahmens x, insofern auch hierbei die Kette b anfänglich schneller
bewegt wird als die Kette, δ'.
Die Art und Weise, wie sich der vordere und der hintere Teil des Rahmens zueinander
heben und senken, ist noch besser aus Fig. 3 -i zu ersehen, wo durch y1 bis ys die Bewegung des
vorderen Rahmenteiles und durch u1 bis u8 die
Bewegung des hinteren Rahmenteiles dargestellt ist. Die Buchstaben mit gleichem Indea;
stellen dabei gleichzeitige Stellungen des Rahmens dar.
Die Bewegung der Kurbelwelle erfolgt durch den Motor des Pfluges mittels irgend einer
zweckentsprechenden Bewegungsübertragung. Zur Ein- und Ausschaltung des Kurbelwellenantriebes
ist eine geeignete Kupplung vorgesehen. Bei der Ausführung der Bewegungsübertragung,
die auf der Zeichnung dargestellt ist, wird eine Kupplungswelle f verwendet,
die ihren Antrieb von der Hauptwelle des Motors durch ein Ketten- und Schneckengetriebe
erhält.
Zur Kupplung des Scharrahmens mit dem Pfluge gelangen Stangen I o. dgl. zur Verwendung,
welche an ihrem freien Ende in Bolzen h gelagert sind. Der andere Anschluß der Stange I
erfolgt durch Bolzen p, die in Führungen 0 einer Platte η gleiten können. Die Stange h
kann mittels einer durch Verschrauben beweglichen Stange m senkrecht zum Rahmen ν
der Zugvorrichtung eingestellt werden. Die Platten η sind seitlich am Scharrahmen befestigt,
wie es deutlich aus Fig. 2 zu erkennen ist. Dank dieser Einrichtung läßt sich leicht
erkennen, daß die Kupplung zwischen Scharrahmen und Pflug dem gewünschten besonderen
Anheben des Scharrahmens bzw. dem Senken desselben nicht hinderlich sein kann.
Claims (2)
1. Aushebevorrichtung für Motorpflüge mit an Ketten oder Seilen hängendem
Pflugrahmen, dadurch gekennzeichnet, daß der Scharrahmen an jedem Ende mit einer
Kette o. dgl. versehen ist, die an je eine Kurbel (c, c') einer gemeinsamen Welle (cs)
angeschlossen sind, wobei die beiden Kurbein miteinander einen derartigen Winkel
bilden, daß beim Anheben des Scharrahmens der Vorderteil desselben vor dem hinteren
Teil desselben angehoben wird, während beim Senken des Scharrahmens der Vorderteil
des Rahmens vor dem hinteren Teil in den Erdboden eindringt.
2. Scharrahmen nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß seitlich zu beiden Seiten des Rahmens Zugstangen (I)
vorgesehen sind, die zur Verbindung des PflugrahmenS mit dem Motorwagen dienen
und in Schlitzen (0) am Rahmen derart geführt sind, daß die Anhebung und Senkung
des Rahmens durch die Zugstangen nicht gestört wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB323112X | 1913-06-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE323112C true DE323112C (de) | 1920-07-15 |
Family
ID=10336621
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1914323112D Expired DE323112C (de) | 1913-06-23 | 1914-06-23 | Aushebevorrichtung fuer Motorpfluege mit an Ketten oder Seilen haengendem Pflugrahmen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE323112C (de) |
-
1914
- 1914-06-23 DE DE1914323112D patent/DE323112C/de not_active Expired
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