DE324231C - Motorkehrpflug mit als Kipprahmen ausgebildetem Zugmaschinenrahmen - Google Patents

Motorkehrpflug mit als Kipprahmen ausgebildetem Zugmaschinenrahmen

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DE324231C
DE324231C DE1918324231D DE324231DD DE324231C DE 324231 C DE324231 C DE 324231C DE 1918324231 D DE1918324231 D DE 1918324231D DE 324231D D DE324231D D DE 324231DD DE 324231 C DE324231 C DE 324231C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/50Self-propelled ploughs
    • A01B3/52Self-propelled ploughs with three or more wheels, or endless tracks
    • A01B3/56Alternating ploughs ; Balance ploughs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

AUSGEGEBEN
AM 23. AUGUST 1920
Der Bedarf an mechanischen Mitteln für die Bodenbearbeitung hat von Jahr zu Jahr zugenommen. Für flache Gegenden, und dort, wo große Arbeitsflächen vorhanden sind, hat man bereits durch den Ausbau der Motorpflüge Lösungen gefunden, die den gestellten Anforderungen im großen und ganzen genügen. Zur Bearbeitung kleiner Flächen ist man indessen bisher auf sehr große Schwierigkeiten gestoßen
ίο und ebenso bei Flächen, welche im Hang liegen und solche, welche drainiert sind und aus diesem Grunde nach einer Seite hin gepflügt werden müssen. Für diese Zwecke werden Kehrpflüge verwendet, die am Ende des Ackers nicht gewendet zu werden brauchen und den Furchenstreifen nach einer Seite hin umlegen. Soll bei dem Motorpflug der Antrieb nach beiden Richtungen hin gleichmäßig wirken, so muß er möglichst symmetrisch gebaut sein. Dies ist auch
ίο schon eines guten Masseausgleiches wegen nötig. Auch muß vermieden werden, daß der Motorpflug nach der einen Seite hin klettert und nach der anderen hin einen übermäßigen Erddruck auf die Steuerorgane ausübt.
!5 Nach der Erfindung soll dies dadurch erreicht werden, daß an dem Gestellrahmen mittels Ketten o. dgl. frei aufgehängte und durch besondere Zugketten gezogene Räderpflüge benutzt werden, an denen neben den Pflügen je ein der Höhe
ο nach einstellbares Leitrad bzw. je ein Leitradpaar angebracht ist. Dadurch wird erreicht, daß durch Senken des hinteren Pflugrahmens der Gestellrahmen hinten entlastet wird, da sich der Pflug auf dieser Seite auf den Boden aufsetzt, infolgedessen durch Übergewicht vorn überkippt und auf das vordere Leitrad sich stützt, während das hintere über dem Boden schwebt. .
Es ist zwar bekannt, Kipppflüge zu verwenden, bei denen der Pflugrahmen durch Ketten angehoben werden kann. Diese Art Pflugrahmen ist indessen nicht dazu zu verwenden, das Übergewicht des Gestellrahmens bei der Arbeit nach vorn zu Verlegen, so daß er sich auf das vordere Leitrad stützt, während das hintere Leitrad über dem Boden schwebt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigt
* Fig. ι eine Vorderansicht,
Fig. 2 einen Grundriß,
Fig. 3 eine Seitenansicht eines Motorwechselpfluges vorliegender Art.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiele wird die Kraft von einem Mehrzylindermotor a mittels Kettenräder b, c auf die Hauptantriebswelle d übertragen. Für den Fall, daß der Motor beim Wechseln der Fahrtrichtung nicht selbst umsteuert oder umgesteuert werden kann, muss ein Wendegetriebe vorhanden sein. Angetrieben werden von der Hauptwelle ein oder zwei Räder e bzw. f. Es könnte aber ebenso gut ein Rad und eine Raupe oder zwei Raupen Verwendung finden. Der Motor samt Getriebekasten, Kühler, Brennstoffbehälter usw. ist auf dem GesteUrahmen g aufgebaut, und dieser ist um die Hauptantriebsachse d pendelnd gelagert. Dem GesteUrahmen g sind die Tragarme a1, az für die Pflugrahmen k, I angesetzt. Die Pflugrahmen sind in bekannter Weise den Tragarmen mittels Zugorganes so angehängt, daß sie aufgezogen oder niedergelassen werden
können. Im übrigen sind sie als lose angehängte Pflugrahmen ausgebildet. Von den Pflugrahmen hat der eine rechts, der andere links arbeitende Pflugschare.
Nach der Erfindung ist aber an jedem Ende der Tragarme a1 und ar, in der Nähe der Pflüge, je ein Steuerrad ο und f angeordnet, welches als Lenkrad dienen soll. Es könnte ebenso gut anstatt eines Steuerrades ein Satz solcher Räder ίο an jedem Ende angebracht sein, wobei das eine in der Furche, das andere auf dem ungepflügten Lande läuft. Die Steuerräder sind ihrer Höhe nach einstellbar gemacht.
Während des Betriebes muß stets der vorangehende Pflugrahmen ausgehoben sein, während der hintere Pflugrahmen die Pflugarbeit leistet. Da er lose angehängt ist, wird er unabhängig von der Stellung der übrigen Teile der Maschine ganz und gar den Bodenverhältnissen ao sich anpassen,.was beim Pflügen im Hang und auf unebenem Boden sehr wesentlich ist. Das Gewicht des aufgehängten Pflugrahmens wird im allgemeinen dazu ausreichen, um den Gestellrahmen nach vorn überkippen zu lassen und dabei auch das vorn angebrachte Lenkrad (das Steuerrad 0) mit einem hinreichenden Druck auf den Boden zu pressen, um die Steuerung zu ermöglichen, selbst wenn der Pflugwiderstand zum Anheben der orderen Teile des Rahmens, also zum Klettern, neigt. Um jedoch unter allen Umständen einen zum Steuern hinreichenden. Druck auf das Lenkrad zu sichern, ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiele der Kühlwasserbehälter für diesen Zweck ausgebildet. Er besteht aus den beiden Behältern m und n, welche zu beiden Seiten des Motors in gleicher Entfernung von der Mittelachse auf dem Gestellrahmen aufgebaut sind. Ein Verbindungsrohr r, zwischen diesen beiden Wasserbehältern, ermöglicht es, daß das Wasser von einem zu dem anderen Behälter überlaufen kann. Das Wasser wird infolgedessen in das Gefäß überlaufen, welches auf der gekippten Seite sich befindet, und das Kippmoment auf den Gestellrahmen wird infolgedessen durch das Wasser-Übergewicht in diesen Behältern so groß gewählt werden können, daß der gewünschte Druck auf das Lenkrad ausgeübt wird, um dieses so gegen den Boden zu drücken, daß eine sichere Steuerung gewährleistet bleibt. Zu dem gleichen Zwecke könnte man auch ebenso gut auf dem Gestellrahmen eine Anordnung für ein Laufgewicht treffen.
Von den beiden Laufrädern e und f ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiele nur das eine (β) als angetriebenes ausgeführt, das andere (/") soll als Landrad nur der Höhe nach verstellbar gemacht sein, um den Gestellrahmen auch niich der Breitenrichtung hin wagerecht ausrichten zu können.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Motorkehrpflug mit als Kipprahmen ausgebildetem Zugmaschinenrahmen, dadurch gekennzeichnet, daß der Gestellrahmen (g) mittels Ketten o. dgl. frei aufgehängte und durch besondere Zugketten gezogene Räderpflüge (k, I) trägt und an ihm neben den Pflügen je ein der Höhe nach einstellbares Leitrad (0, j>) bzw. ein Leitradpaar angebracht ist.
2. Motorkehrpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gestellrahmen (a) beiderseits seiner Kippachse (d) je einen Kühlwasserbehälter (m, n) trägt, die miteinander durch ein Rohr (g) so verbunden sind, daß beim Kippen des Gestellrahmens das Wasser von einem nach dem anderen Behälter überlaufen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1918324231D 1918-11-22 1918-11-22 Motorkehrpflug mit als Kipprahmen ausgebildetem Zugmaschinenrahmen Expired DE324231C (de)

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DE324231T 1918-11-22

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DE1918324231D Expired DE324231C (de) 1918-11-22 1918-11-22 Motorkehrpflug mit als Kipprahmen ausgebildetem Zugmaschinenrahmen

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