DE2840944C2 - Automatische Maschine zum Umschnüren eines Packstücks - Google Patents

Automatische Maschine zum Umschnüren eines Packstücks

Info

Publication number
DE2840944C2
DE2840944C2 DE2840944A DE2840944A DE2840944C2 DE 2840944 C2 DE2840944 C2 DE 2840944C2 DE 2840944 A DE2840944 A DE 2840944A DE 2840944 A DE2840944 A DE 2840944A DE 2840944 C2 DE2840944 C2 DE 2840944C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tape
notch
jaws
punch
piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2840944A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2840944A1 (de
Inventor
George A. Long Grove Ill. Crosby
John H. Winnetka Ill. Leslie
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Signode Corp
Original Assignee
Signode Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Signode Corp filed Critical Signode Corp
Publication of DE2840944A1 publication Critical patent/DE2840944A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2840944C2 publication Critical patent/DE2840944C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00Bundling articles
    • B65B13/18Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
    • B65B13/22Means for controlling tension of binding means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00Bundling articles
    • B65B13/02Applying and securing binding material around articles or groups of articles, e.g. using strings, wires, strips, bands or tapes
    • B65B13/04Applying and securing binding material around articles or groups of articles, e.g. using strings, wires, strips, bands or tapes with means for guiding the binding material around the articles prior to severing from supply
    • B65B13/06Stationary ducts or channels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00Bundling articles
    • B65B13/18Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
    • B65B13/24Securing ends of binding material
    • B65B13/30Securing ends of binding material by deforming the overlapping ends of the strip or band

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine automatische Maschine zum Umschnüren eines Packstücks mit einem Metallband und zum Herstellen eines Verschlusses zwischen den sich überlappenden Enden des Metallbandes gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine automatische Maschine dieser Art ist aus der US-PS 34 93 014 bekannt. Bei dieser bekannten Maschine ist eine aus Backen bestehende Haltevorrichtung vorgesehen, mittels der ein geradliniger Kontakt zwischen den überlappten Bandteilen im Bereich der Schließbacken vorgesehen ist. Die Greifbacken ermögliehen ein Zurückziehen des zugeführten Bandes, während das vordere Bandende durch die Greifbacke festgehalten wird. Die Greifbacken halten jedoch nicht beide Bandteile gegenüber einer Relativbewegung fest. Vielmehr wird ein Verschluß um die sich überlappenden Bandteile herum festgeklemmt, während die Schleife gespannt ist. Dies ist nowendigerweise dann der Fall, bevor die Spannung weggenommen wird, und zwar in dem Bereich, in dem der Bandverschluß angebracht wird. Es ist jedoch nicht möglich, die Spannung wegzunehmen, bis der Verschluß vollständig um die sich überlappenden Bandteile herumgeklemmt ist und dann den nachfolgenden Bandteil abzutrennen.
Aus der CH-PS 3 29 596 ist eine Vorrichtung bekannt.
bei der das vordere Bandende in das Werkzeug so eingesetzt wird, daß es oberhalb und in Berührung mit dem Oberteil eines Ambosses liegt. Das Band wird dann di cn Verschlußbacken nach rückwärts ausgestreckt Von don wird das Band um den Gegenstand herum unter der Unterseite des Werkzeuges r.nd anschließend in das Werkzeug unter eine Zugrolle, jedoch oberhalb des vorderen Bandendes, auf dem Amboß geführt Der nachfolgende Teil des Bandes erstreckt sich zwischen den Verschlußbacken, so daß es oberhalb der vorhergehend positionierten" Bandlänge im Bereich der Schließbacken liegt um1 sich schließlich nach rückwärts zu der Bandzuführung erstreckt die eine geeignete Zuführrolle sein kann. Demnach wird die Spannung am nachfolgenden Bandende freigegeber., während die Zugrolle noch gegen das Band gepreßt wird, so daß die Schleifenspannung in dem vorderen Bandende auf dem Amboß und in dem sich durch die Scnließbacken sowie rund um den Gegenstand bis zur Zugrolle erstreckenden Bandabsschnitt noch aufrechterhalten wird.
2 In der US-PS 36 36 861 wird eine fwaschine !beschrieben, bei der nach dem Umschlingen eines TPackstücks mit einem Band das vordere Bandende durch eine Aufiangbacke gestoppt wird. Anschließend werden Greifbacken zum Erfassen des vorderen -Bandendes gegen die Unterseite einer Platte ergriffen und gleichzeitig ein Zugrad in umgekehrter Richtung gedreht, um die das Packstück lose umgebende Bandschleife zu spannen. Am Ende des Spannens wird der Kolben eines Schließzylinders betätigt damit eine Schließvorrichtung die sich überlappenden Enden des Bandes mit einem Verschluß versieht. Am Ende dieses Schließhubes wird die Spannvorrichtung in dem Zuführteil des Bandes gelöst und anschließend die Schervorrichtung betätigt, um das nachfolgende Ende der Bandschleife abzutrennen. Hiernach werden die das vordere Bandende ergreifenden Backen gelöst, damit die Schleife mit dem Packstück entfernt werden kann. Die das vordere Bandende erfassenden Greifbacken werden gelöst, wenn die Spannung in dem Band freigegeben ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Maschine der eingangs erwähnten bekannten Gattung so zu verbessern, daß dem Kerbstempe! gleichzeitig eine Klemmfunktion übertragen wird, so daß die Maschine in ihrer Funktionsweise einfacher, übersichtlicher, betriebssicherer sowie in der Herstellung wirtschaftlicher ausgebildet werden kann.
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch die im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 enthaltenen Merkmale.
Hierdurch wird erreicht daß das vordere Bandende und der benachbarte überlappte gespannte Bandteil in einem Bereich festgehalten werden, wenn die Spannung durch die gleiche Vorrichtung freigegeben wird, die anschließend Jie Verbindung in dem gleichen Bereich herstellt Demnach werden die sich überlappenden Bandteile zunächst durch die Kerbbacken zusammengehalten, bevor durch dieselben Kerbbacken die Verbindung der sich überlappenden Bandenden miteinander hergestellt wird. Ferner kann die Schleifenspannung in dem Band von dem gebildeten Verschluß längs des vorderen Bandendes bis zu der Greifbackenanordnung erst dann übertragen werden, wenn der Kerbstempel nach der Herstellung der Verbindung zurückgezogen 6S ist.
Die Unteransprüche 2 bis 5 betreffen zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung.
Kl
15
20
25
30
35
40
45
50 Die Maschine gemäß der Erfindung wird vorzugsweise (ür'MetaHband und zur Herstellung finer wechselseitig verriegelnden Verbindung der Schlitzbauart in den sich Überlappenden ßandteilen verwendet. Die Greifbacken erfassen das vccde. e Bandende und verhindern dpdurch eine überschüssige Überlappung aufgmm.' eines »Selbstvorschuoes«. Die Kcrbbsckeii und der Kerbstempel spanner, die sicn überlappenden Ö2iidieii<? zwischen sich ein und halten sh gegen ^ίηε Relativbewegung sowie unter Ausübung einer Zugspannung ai<i das übertappte Bandteil nahe dem nachfolgenden Teil des Bandes weggenommen werden kann. Nach der Wegnahme der Zugspannung von dem nachfolgenden Bandende wird der gleiche Kerbstempel weiter gegen die sich überlappenden Bandlängen verstellt, so daß dieser, die Bandlängen gegen die Kerbbacken noch stärker anpreßt, damit eine Reihe von Schlitzen eingeschnitten wird, die nach dem Zurückziehen des Kerbstempels in Abhängigkeit von der Schleifenspannung sich gegenseitig verriegeln, um eine vollständige Verbindung zu erreichen. Mit dem Kerbstempel ist ein Schneidmesser bewegbar, um den nachfolgenden Bandteil von der Schleife abzutrennen, wenn die Verbindung fertiggestellt ist Die Kerbbacken wirken somit, wie ein Amboß in bezug auf die sich überlappenden Bandteile, die von dem Kerbstempel gegen, die Kerbbacken gedrückt werden. Durch die Kerbbacken wird die Notwendigkeit für die Verwendung eines getrennten Ambosses als Bandführungsplatte erübrigt, der eine unerwünschte Spannungsverringerung in die Schleife hineinbringen könnte. Für eine gegebene angewandte Bandspannung kann somit eine höhere Schleifenrestspannung aufrechterhalten werden. Die Maschine verhindert somit das Auftreten nennenswerter Stoßbelastungen an der Bandschleifenverbindung ebenso wie in der Maschine selbst. Außerdem wird der »Spannungsverlust« verringert, der bei anderen Maschinen auftreten kann, bei denen nicht der Kerbstempel in der erfindungsgemäßen Weise zur Herstellung der Verbindung unter voller Schleifenspannung verwendet wird.
Nachstehend wird anhand der schematischen Zeichnung ein Ausführungsbeispiel näher beschrieben. Es zeigt
Fig.1 ein vereinfachtes schematisches Schaubild einige"? Hauptelemente einer allgemeinen Ausführungsform der Maschine;
Fig.2 einen mittleren Längsschnitt durch die Maschine in F i g. 1, jedoch ohne Bandrinne:
Fig.3 eine vergrößerte Schnittansicht des in der oberen linken Ecke befindlichen Teils der F i g. 2, aus der die Greifbacken, Kerbbacken und ein Kerbstempel ersichtlich sind;
Fi.g. 4 eine Ansicht der Kerbbacken und des Kerbstempels in der geschlossenen Stellung;
Fig.5 eine perspektivische Explosionsdarstellung der Kerbbacken und des Kerbstempels in F i g. 4.
Ein Ausführungsbeispiel der Maschine bildet eine Verbindung der sich überlappenden Bandlängen in einem Bereich, in dem mindestens eine der Längen unter voller Schleifenspannung steht und eliminiert die Stoßfyelastung der Umschnürungsmaschine und der Bandschleifenverbindung und verhindert ferner einen übermäßigen Vorschub des Bandes während der anfänglichen Bildung der Schleife.
Gemäß F i g. 1 umschließt ein strichpunktierter Kasten 60 die Bandantriebs- und Verschlußeinheit 30. Das B.and 36 ist durch den Kasten 60 hindurchgeführt
und bildet eine Schleife um ein Packstück 62, wobei das freie Bandende 64 einen Teil der Bandschleife überlappt. Die Schleife wird typischerweise dadurch gebildet, daß das Band 36 rund um die Außenseite des Packstücks 62 in einer Bandrinne geführt wird. Der Einfachheit halber ist die Bandrinne in Fi g. 1 nicht dargestellt.
Die verschiedenen Greif-, Verschluß- und Schneidvorgänge, die an dem Band 36 ausgeführt werden, werden samtlich in einem kleinen Bereich nahe der Vorderseite der Bandantriebs- und Verschlußeinheit 50 im Bereich der Bandüberlappung durchgeführt. Dieser Bereich befindet sich, obwohl nicht durch gestrichelte Linien in F i g. 1 markiert, in der Nähe der rechten Seite des Packstücks 62.
Wie in Fig. I dargestellt ist, wird das Band 36 von rechts nach links durch die Bandantriebs- und Verschlußeinheit (Kasten 60) zugeführt, damit eine Schleife um das Packstück 62 herum gebildet wird. Obwohl die Art der Zufuhr unwesentlich ist, wird das Band typischerweise durch Zugräder 74 und 76 in Berührung mit den Seitenflächen des Bandes 36 zugeführt. Das Band 36 wird dadurch mit den Zugrädern 74 und 76 in Berührung gehalten, daß das Zugrad 76 in Richtung des Zugrades 74 federnd vorgespannt ist. Geeignete, in F i g. 1 nicht im einzelnen dargestellte Führungen oder Führungswege innerhalb der Bandantriebs- und Verschlußeinheit dienen der Führung des Bandes 36 durch die Einheit und in der Bandrinne in der die Schleife um das Packstück 62 herum gebildet wird.
Danach wird das freie Bandende 64 ergriffen, damit eine übermäßige Zufuhr an Band verhindert und dieses gegenüber einer Bewegung relativ zu dem Packstück 62 zurückgehalten wird. In F i g. 1 besteht die Vorrichtung zum Ergreifen des vorderen Bandendes 64 in schematischer Darstellung aus einem feststehenden Amboß 80 und einer Greifbacke 82, die mit dem Amboß 80 zusammenwirkt und mittels einer geeigneten Antriebsvorrichtung bewegbar ist. 7. B. einer aus einem pneumatischen Kolben und Zylinder bestehenden Betätigungsvorrichtung 84. Die Greifbacke 82 wird durch die Betätigungsvorrichtung 84 nach rechts bewegt, um das vordere Bandende 64 gegen den Amboß 80 zu pressen, damit sie dazwischen festgehalten wird.
Mit dem ergriffenen Bandende wird das Band 36 dann gezogen, damit die Schleife um das Packstück 62 festgezogen wird. In F i g. 1 würde das Band 36 von links nach rechis durch die Bandantriebs- und Verschlußeinheit (Kasten 60) gezogen werden. Dies wird typischer weise durch Urrkehrung der Drehrichtung der Zugräder 74 und 76 bewerkstelligt.
Nachdem die Spannungslosigkeit aus der Schleife entfernt v/urde und die Schleife das Packstück 62 fest umgibt, kann das Band einer höheren Zugspannung unterworfen werden, falls dies gewünscht wird. Solch eine hohe Zugspannung kann mit einer beweglichen Bandführung 88 aufgebracht werden, die z. B.durch eine aus einem pneumatischen Kolben und Zylinder bestehende Betätigungsvorrichtung 92 bewegt werden kann, um in Berührung mit dem Band 36 zu kommen und dieses in eine Richtung zu drücken, in der das Band noch mehr gespannt wird (und zwar abwärts, wie die gestrichelten Linien in Fig. I zeigen), während das Band an einem geeigneten Band festgehalten wird, um einen Schlupf in bezug auf die Bandführung 88 zu verhindern. Ist die hohe Zugspannung auf die Bandschleife einmal aufgebracht worden, müssen das vordere Bandende 64 und ein benachbarter überlappter Abschnitt des Bandes 36 gehalten oder gegenüber einer relativen Bewegung festgehalten werden, während eine Verbindung zwischen den Bandteilen in einem Bereich gebildet wird, wo der benachbarte überlappte Teil des Bandes 36 unter Zugspannung gehalten wird und während die Zugspannung in dem nachfolgenden Teil des Bandes freigegeben wird. Die sich überlappenden Bandteile können, wie in F i g. 1 schematisch dargestellt ist, durch eine schwenkbare Backe 96 und ein gegenüberliegendes bewegliches Organ 100 zusammengehalten werden. Die Backe 96 und das Organ 100 sind beide durch Betätigungsvorrichtungen 110 bzw. 112 bewegbar, die aus je einem pneumatischen Kolben und Zylinder bestehen. Nachdem die schwenkbare Backe 96 in eine geschlossene oder »Amboß«-Stellung geschwenkt ist, rückt die aus dem pneumatischen Kolben und Zylinder bestehende Betätigungsvorrichtung 112 das Organ 100 in Richtung der Backe 96 und gegen die dazwischen befindlichen sich überlappenden Bandteile, um die Bandteile in gegenseitiger Flächenberührung gegenüber relativer Bewegung festzuhalten.
Obwohl die Greifbacke 82 und der Amboß 80 so dargestellt sind, daß sie innerhalb der Backe 96 und des Organs 100 (in bezug auf das vordere Ende des Bandes) liegen, ist es verständlich, daß das daß die Greifbacke 82 und der Amboß 80 auch außerhalb der Backe 96 und des Organs 100 liegen können.
An dieser Stelle ist anzumerken, daß der Teil des Bandes 36. der sich zwischen der beweglichen Hochspannungs-Bandführung 88 und der Backe 96 und dem Organ 100 erstreckt, noch unter hoher Zugspannung steht. Ferner befindet sich der aus der Bandschleife bestehende Bandteil von der Stelle, wo er von der Greifbacke 32 gehalten wird, bis zu der Stelle, wo er zwischen der Backe 96 und dem Organ 100 gehalten wird, ebenfalls unter hoher Zugspannung. Eine plötzliche Freigabe der Spannung nach einer hergestellten Verbindung muß vermieden werden, wenn eine Herabsetzung des Zusammenhalts der Verbindung und eine Stoßbelastung der Maschine verhindert werden solle. Es sind zwei Alternativen möglich: erstens, die sich überlappenden Bandteile können verbunden werden, während einer der Bandteile sich unter hoher Zugspannung befindet, und anschließend die Zugspannung langsam weggenommen werden, um einen Stoß auf die Verbindung und die Maschine zu vermeiden, oder, zweitens, die gesamte Zugspannung kann zunächst von dem nachfolgenden Teil des Bandes weggenommen werden, während die Zugspannung noch sowohl in der Bandschleife als auch in mindestens einer der Bandlängen in dem sich überlappenden Bereich aufrecht erhalten wird und anschließend die Verbindung gebildet werden kann.
Zunächst soll die erste Alternativ betrachtet werden. Eine Verbindung der sich überlappenden und zwischen der Backe % und dem Organ 100 zusammengehaltenen Bandteile kann auf unterschiedliche Weise hergestellt werden. Beispielsweise kann eine unabhängige, nicht dargestellte Vorrichtung in eine Stellung bewegt werden, die unmittelbar oberhalb der Backe 96 und dem Organ 100 liegt, um einen unabhängigen, gekrimpten Verschluß um die sich überlappenden Bandteile herum anzubringen. Wahlweise könnten, falls das Band 36 aus Kunststoff oder einem kunststoffbeschichteten Metall besteht, die sich überlappenden Bandteile durch die Anwendung von Hitze miteinander verschmolzen werden, die von einem besonderen erhitzten Organ, das nicht gezeigt ist, zugeführt wird. Indessen können vorzugsweise die Backe 96 und das Organ fOO zusätzlich
7 8
zu ihrer Aufgabe, die sich überlappenden Bandteile gebildete Verbindung einer Stoßbelastung oder einer
zusammenzuhalten, wobei mindestens ein Bandteil Schlagwirkung aufgrund der plötzlichen Verminderung
unter hoher Zugspannung steht, auch betätigt werden, der Spannung an einer Seite der Verbindung ausgesetzt
um in der Weise zusammenzuwirken, daß sie eine werden.
Verbindung zwischen den sich überlappenden Bandtei- 5 An dieser Stelle soll nun die mögliche zweite len bilden. Beispielsweise könnten die Backe 96 und das Alternative diskutiert werden, mit der die Stoßbelastung Organ 100 mit zusammenwirkenden Zähnen zur dir Maschine und der gebildeten Verbindung vermie-Bildung einer gegenseitig sperrenden Verbindung der den '^werden soll. Während das vordere Ende des Schlitzbauart versehen sein. Bei einer solchen Ausge- Bändteils und ein benachbarter überlappter Bandteil bei staltung könnte das Halten des vorderen Endes des m dieser zweiten Alternative gehalten und ihre Lage unter Bandendes 64 und eines benachbarten überlappten Vermeidung einer Relativbewegung gegenüber dem Bandabschnitts gegen relative Bewegung gleichzeitig benachbarten, unter der Schleifenspannung stehenden mit zur Bildung der sich gegenseitig verriegelnden überlappten Bandteil aufrecht erhalten wird, wird die Schlitze in den sich überlappenden Bandteilen herange- Zugspannung auf den nachfolgenden Teil des Bandes 36 zogen werden. Da bei dieser ersten Alternative die 15 zunächst weggenommen und anschließend die Verbin-.Verbindung in der Bandschieife mit dem nachfolgenden dung im Bereich der sich überlappenden Bandteile Teil des Bandes 36 und der Zugspannung gebildet wird, gebildet. Gemäß F i g. 1 nachdem eine Schleife um das muß jedenfalls die Zugspannung in dem nachfolgenden Pacfcstück 62 herum gebildet wurde, in spezifischer Band danach weggenommen werden, bevor das Band Weise das vordere Ende 64 gegriffen, während der durchtrennt wird, wodurch die gebildete Verbindung 20 nachfolgende Teil des Bandes 36, z. B. durch geeignete nicht der unausgeglichenen Reaktionskraft nach dem Drehung der Zugräder 74 und 76, zurückgezogen wird. Durchtrennen des Bandes ausgesetzt wird, die sich sonst Anschließend wird eine hohe Zugspannung durch die als eine Stoßbelastung auswirken v/ürde, die den Betätigung der Bandführung 88 aufgebracht, wie es Zusammenhalt der Verbindung schwächen oder verrin- vorher beschrieben wurde. Dann werden die Organe 96 gern würde und die die Maschinenteile einer uner- 25 und 100 jeweils bewegt, damit die sich zwischen ihnen wünschten Beanspruchung unterwerfen könnte. Wenn befindenden überlappenden Bandteile zusammengedie Zugspannung aus dem nachfolgenden Teil des preßt werden, um eine Schleifenspannung bis zu diesem Bandes 3S vor dem Durchtrennen weggenommen wird, Punkt und einschließlich dieser Stelle aufrechtzuerhalmuß in der Tat diese Wegnahme langsam geschehen, um ten und sie darüber hinaus gegenüber einer relativen eine Stoßbelastung der Verbindung zu vermeiden. Das ?o Bewegung festzuhalten. Anschließend wird die Zugheißt, eine sofortige Wegnahme der Bandspannung spannung von dem nachfolgenden oder feststehenden würde einer Durchtrennung des Bandes unter Zugspan- Teil des Bandes durch Zurückziehen der Bandführung nung äquivalent sein und die Verbindung der gleichen 88 mittels der aus dem pneumatischen Kolben und dem Stoßbelastung aussetzen. Daher v/ird gemäß einer Zylinder bestehenden Betätigungsvorrichtung 92 weg-Ausführungsform, bei der zunächst eine gegenseitig 35 genpmmen. Es ist wichtig, daß die Backe 96 und das sperrende Schlitzverbindung durch die zusammenwir- Orga.n 100 eine ausreichende Kraft auf die sich kenden Backe 96 und das Organ 100 hergestellt wird, die überlappenden Bandlängen ausüben, um eine Bewegung Zugspannung anschließend langsam in dem Band 36 der überlappten Bandlänge relativ zu dem vorderen durch langsames Zurückbringen der beweglichen Ende des Bandteils zu verhindern (und somit eine Hochspannung-Bandführung 88 mit Hilfe der aus dem 40 Zugspannung in der gesamten Schleife einschließlich in pneumatischen Kolben und Zylinder bestehenden mindestens einem der sich überlappenden Bandteile in Betätigungsvorrichtung 92 aus der in gestrichelten dem Verbindungsbereich aufrechtzuerhalten), wenn die Linien gezeigten Stellung in die in ausgezogenen Linien nachfolgende Bandspannung auf diese Weise weggegezeigte Stellung reduziert. Danach können die Backe nommen wird. 1st eine einwandfreie Halterung der sich 96 und das Organ 100 durch ihre entsprechenden 45 überlappenden Bandteile erreicht, können sie anschlie-Betätigungsvorrichtungen 110 und 112 geöffnet werden, ßend miteinander verbunden werden,
um die neugebildete Verbindung freizugeben. Da die Bne gesonderte Vorrichtung zur Herstellung der Zugspannung aus dem nachfolgenden Bandteil wegge- Verbindung, die nicht dargestellt ist, kann in die Nähe nommen wurde, wird die neugebildete Verbindung der Backe 96 und des Organs 100 bewegt werden, um irgendeiner Stoßbelastung von dem nachfolgenden 50 die besondere Verbindung herzustellen, die aus einem Bandteil nicht ausgesetzt Danach kann das nachfolgen- unabhängigen Verschluß, aus ineinandergreifenden de Band von der Bandschleife mittels des Schneidmes- Schlitzen oder bei einem Kunststoffband aus einer sers 120 durchtrennt werden, das an dem Organ 100 Verschmelzung bestehen kann. Indessen ist es vorzuzieangebracht sein kann oder das durch eine zugeordnete hen,<lie Verbindung durch die Backe 96 und das Organ Betätigungsvorrichtung 122, die aus einem pneumati- 55 100 selbst herzustellen, während sie die sich überlappenschen Kolben und Zylinder besteht, -betätigt werden den Bandteile erfassen. Bei einem Metallband z. B. kann. Ein Schneidblock 124 ist für das Zusammenwirken können die Backe 96 und das Organ 100 zusammenwirmit dem Schneidmesser 120 vorgesehen und stellt eine kende Zähne zur Herstellung einer sich gegenseitig Lagerfläche dar, gegen die das Band in Abhängigkeit verriegelnden Schlitzverbindung aufweisen, wie sie von der Schneidwirkung gedruckt wird. Natürlich kann 60 vorhergehend in Verbindung mit der ersten Alternative das Band durchtrennt werden, bevor die Backe 96 und beschrieben wurde. Bei einer solchen Vorrichtung das Organ 100 voneinander wegbewegt werden, um die können die Backe 96 und das Organ 100 zunächst gegen gebildete Verbindung freizugeben, so lange wie das die -sich überlappenden Bandteile mit einer Kraft Band durchtrennt wird, nachdem die Zuspannung von gepreßt werden, die ausreicht, um sie gegenüber einer dem nachfolgenden Teil des Bandes weggenommen 65 Relativbewegung zu schützen und mindestens ein wurde. Wenn der nachfolgende Teil des Bandes überlappendes Band 36 unter Zugspannung zu halten, durchtrer.nt wird, bevor die Zugspannung weggenom- während die Zugspannung an dem nachfolgenden Band men wird, würden sowohl die Maschine als auch die weggenommen wird. Danach können die Backe % und
das Organ 100 dichter zusammengedrückt werden, so daß die Zähne die sich überlappenden Bandteile einschneiden können, damit die sich wechselseitig verriegelnde Schlitzverbindung geschaffen wird. Danach kann der feststehende Teil des Bandes von der Bandschleife durch das Schneidmesser 120 durchschnitten werden, das mit dem Schneidblock 124 zusammenwirkt. Es ist anzumerken, daß, weil die Zugspannung von dem nachfolgenden Teil des Bandes weggenommen wurde, keine plötzliche Stoßbelastung auf die Verbindung einwirkt, wenn der nachfolgende Teil des Bandes durchtrennt wird. Die Durchtrennung des Bandes nach der Wegnahme der Zugspannung vermeidet auch die Auswirkung von Stoßbelastungen auf die Maschine aufgrund der Reaktion der unausgeglichenen Kraft, die von der aus dem pneumatischen Kolben und Zylinder bestehenden Betätigungsvorrichtung 92 ausgeht und über die bewegliche Hochspannungs-Bandführung auf das Band 36 einwirkt. Das heißt, falls das Band 36 unter Zugspannung stehend durchtrennt wurde, würde die aus dem pneumatischen Kolben und Zylinder bestehende Betätigungsvorrichtung 92 nicht länger durch eine entgegengesetzte und gleich große Spannkraft in dem Band ausgeglichen werden, und sie würde daher die Bandführung 88 gewaltsam an die Grenzen ihres zulässigen Hubweges bewegen und dabei die zugeordneten Bestandteile einer hohen Schlag- oder Stoßbelastung aussetzen.
Ungeachtet der verwendeten Präzisionswerkzeuge zur Herstellung der Verbindung und der speziellen Art der gebildeten Verbindung besteht ein besonderes Merkmal in der Herstellung der Verbindung der sich überlappenden Bandteile, während die Schleife und mindestens einer der Bandteile unter Zugspannung gehalten wird und der nachfolgende Teil des Bandes in einem gewissen Umfang von der Zugspannung befreit wird, so daß ein darauf folgender Stoß oder Schlag nicht in die Maschine oder in die Verbindung über den nachfolgenden Teil des Bandes eingeleitet wird.
Anzumerken ist, daß, wenn die Verbindung in einer Bandschleife um ein Packstück gebildet wird, mindestens derjenige überlappende Bandteil, der dem freien Ende des Bandteüs benachbart ist, in dem Vcrbindungs bereich unter Spannung gehalten wird. An Abhängigkeit von der Form des Packstücks (d. h. rechtwinklig, kreisförmig, usw.) und in Abhängigkeit von den Oberflächeneigenschaften des Bandes und des mit dem Band zu umgebenden Packstücks, kann die Größe der Zugspannung in der Bandschleife über die gesamte Schleife hinweg variieren. Insbesondere bei einem quadratischen oder rechtwinkligen Packstück mit verhältnismäßig scharfen Ecken, stellen diese Ecken beim Binden des Üandes um jede dieser Ecken herum einen Bereich von verhältnismäßig hoher Reibungsberührung dar. Unter solchen Umständen ist die Zugspannung in der Bandschleife an der die Verbindung enthaltenden Seite des Packstücks (wo die hohe Zugspannung typischerweise meistens unmittelbar aufgebracht wird) höher als die Zugspannung in den Teilen der Bandschleife auf den anderen Seiten des Packstücks. Tatsächlich befindet sich in dem Teil der Bandschleife auf derjenigen Seite des Packstücks, die dem Schleifenverschluß gegenüberliegt, die geringste Zugspannung im Vergleich zu der Zugspannung in den Teilen der Schleife auf den anderen drei Seiten des Packstücks.
Die Bezeichnung »unter Spannung«, wenn sie auf die sich überlappenden Bandteile angewandt wird, bezieht sich auf solche aufgebrachten unreduzierten Spannungsgrößen, wie sie in einem oder beiden sich überlappenden Bandteilen in dem Verbindungsbereich vorhanden sind, nachdem das Band mit der maximalen und endgültig vorgesehenen »Zug«-Ki'aft festgezogen oder unter Zugspannung gesetzt wurde.
Die bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung zum Umschnüren eines Gegenstandes wird verwendet, um Gegenstände mit Metallband zu binden und eine wechselseitig sperrende Schlitzverbindung oder einen Schlitzverschluß in den sich überlappenden Bandteilen der Schleife zu bilden. Die Vorrichtung führt die Reihenfolge der Bindevorgänge automatisch aus und ist so beschaffen, daß auf die Bandschleife eine zweite, über einer niedrigeren ersten Zugspannung liegende hohe Zugspannung aufgebracht und dennoch die gesamte Zugspannung über die Länge des nachfolgenden Bandes weggenommen werden kann, bevor der Verschluß oder die Verbindung gebildet und das Band durchtrennt werden. Hierdurch wird naturgemäß eine Stoßbelastung der gebildeten Verbindung vermieden. Greifbakken der Vorrichtung halten das freie Bandende am Schluß des kraftbetriebenen Arbeitszyklus, um einen überflüssig großen Vorschub des Bandes zu verhindern und das Band während des Aufbringens der Zugspannung festzuhalten. Die Vorrichtung umfaßt auch eine kraftbetriebene Kerbstempel und -backenanordnung, die zwei Funktionen erfüllt: 1) Halten der sich überlappenden Bandteile, während Zugspannung von dem nachfolgenden Teil des Bandes weggenommen wird und 2) Bilden der sich gegenseitig verriegelnden Schlitzverbindung. Durch die Verbindung dieser Kerbstempel und -backenanordnung erübrigt sich auch die Notwendigkeit, eine getrennt bewegliche Bandführungs-Einlaufrinne an der vorderen, den Verschluß oder die Verbindung bildenden Seite der Vorrichtung vorzusehen.
Gemäß F i g. 2 tritt das Band in der Figur von rechts in die Bandantriebs und Verschließeinheit 50 ein. Die tatsächliche Bewegungsbahn des Bandes ist in der Schnittansicht der F i g. 2 sichtbar, wo ersichtlich ist, daß das Band zwischen einem Paar kurzer Führungsorgane 130 und 132 eintritt, die das Band zwischen ein Paar Zugräder 140 und 142 richten. Das Zugrad 140 ist auf einer Welle 144 befestigt und wird von einem Motor 148 über ein Getriebe 149 und einen Kettentrieb 150 angetrieben. Beide Zugräder 140 und f42 sind vorzugsweise mit miteinander kämmenden, nicht dargestellten Zahnkränzen auf einer Seite versehen, über die das Zugrad 142 durch das Zugrad 140 angetrieben wird. Bei Drehung des Zugrades 140 im Uhrzeigersinn kann das Band von rechts nach links in F i g. 2 zwischen ein oberes Führungsorgan 154 und ein unteres Führungsorgan 156 vorgeschoben werden.
Das Band wird innerhalb des Raumes zwischen den verschiedenen Führungsorganen durch zwei sich gegenüberliegende parallele Seitenplatten gehalten, von denen die Seitenplatte 286 in F i g. 2 zu sehen ist. Die Bandoberfläche ist für einen Hochspartnungsgreifer 162
einer allgemein mit 126 bezeichneten Hochspannungsvorrichtung durch eine öffnung 160 im oberen Führungsorgan 154 hindurch erreichbar, wobei der Hochspannungsgreifer 162 durch eine aus einem pneumatischen Kolben und Zylinder bestehende Betäti-
gungsvorrichtung 164 betätigt wird. Am linken Ende des oberen Führungsorgans 154 befindet sich eine Führung 170, die um einen Zapfen 172 schwenkbar und zwischen einem hinteren Block 174 und einem vorderen Block 202
gleitend angeordnet Ut.
Wenn das vordere Ende des Bandes durch die bewegliche Führung 170 hindurch zugeführt wird, triti das Band in einen Kanal 178 oberhalb der Führung 170 zwischen Blöcken 180 und 182 ein, die das Band in eine Lage führen, die sich in der Nähe eines Schneidmessers 186 befindet, sowie zwischen ein Kerbbackenpaar ISO und einen Kerbstempel 1% oberhalb des Messers. Der spezifische Aufbau, die Funktion und die Arbeitsweise des Schneidmessers, der Kerbbacker. und des Kerbstempels ebenso wie ihrer Betätigungsvorrichtungen wird nachstehend im einzelnen beschrieben. Während der anfänglichen Zufuhr des Bandes wird das vordere Ende des Bandes aus der Oberseite der Bandzuführ- und Verschließeinheit 50 herausgeführt und tritt in die Bandrinne ein. Das vordere Bandende bewegt sich in der Bandrinne entgegen der Uhrzeigerrichtung, damit eine vollständige Schleife gebildet wird, wenn das Band in den Kanal 200 zwischen dem Block 202 und einer Leitplatte 226 im Block 174 eintritt. Der Kanal 200 verläuft parallel zu und unmittelbar vor der beweglichen Führung 170. Das freie Bandende wird vorgeschoben, bis es aus dem Kanal 200 hervortritt, so daß es vollständig durch den Block 180 in einem geeigneten Abstand über den Kerbstempel 196 und das Kerbbakkenpaar 190 hinaus hindurchgeht Eine weitere Bewegung des Bandendes 64 wird durch die Wirkung der Greifbacken 210 gegen den Block 180 verhindert, so daß ein überschüssiger, unerwünschter weiterer Bandvorschub vermieden wird. Die Beschreibung der Konstruktion, der Funktion und des Betriebs der Greifbacken und ihrer Betätigungsvorrichtung wird nachstehend im einzelnen beschrieben.
Bandüberlappungs-Fühlvorrichtung
Nachdem das Band rund um die Bandrinne vorgeschoben wurde, so daß ein Teil der Schleife von dem vorderen Ende des Bandes einwandfrei überlappt wird, muß der Vorschub beendet werden. Bei der bevorzugten Ausführungsform geschieht dies mittels eines Fühlhebels, der mit einem Endschalter verbunden ist, der einen elektrischen Stromkreis desjenigen Motors unterbricht, der das das Band vorschiebende Zugrad antreibt. Unter Bezugnahme auf die F i g. 2 und 3 ist ersichtlich, daß das vordere Enae des Bandes durch die Bandrinne zur Bildung der Schleife und zum Eintritt in die Bandantriebs- und Verschließeinheit 50 innerhalb des offenen Kanals 200 in den Block 202 geführt wird. Der Kanal 200 ist nach der dem zu umschnürenden Gegenstand gerichteten Seite nach innen offen, wobei diese Öffnung teilweise von der Leitplatte 228 abgedeckt ist, die das vordere Ende des Bandes daran hindern soli, nach innen aus dem Kanal 200 herauszufallen.
In spezifischer Weise erstreckt sich die Leitplatte 226 über die rechte Hälfte des Kanals. Die Leitplatte 226 ist nach rechts und nach der von dem Kanal abgekehrten Seite durch vereinzelte, nicht dargestellte Mittel bewegbar, damit das Band freigelegt werden und sich flach gegen das Packstück während der Ausübung der Spannung auf das Band legen kann.
Der Block 202 hat in der Bodenwand des Kanals 200 einen genuteten Bereich 228 zur Aufnahme des freien Endes eines Bandfühlhebel 220, der in den Kanal 200 hineinragt Der Bandfühlhebel 220 ist um einen Zapfen schwenkbar angeordnet und durch eine Feder in den Kanal 200 hinein vorgespannt Eine Schraube ist an dem Fühlhebel 220 befestigt und dient der Betätigung von Endschalterkontakten an einem Endschalter. Wenn das vordere Bandende sich in dem Kanal aufwärts bewegt und gegen das freie Ende des Bandfühlhebels 220 anschlägt, wird der Fühlhebel entgegen dem Uhrzeigersinn um seinen Zapfen gedreht, wodurch der Endschalter betätigt wird. Durch geeignete Zeitschaltvorrichtungen und Steuerungen wird es ermöglicht daß das vordere Ende des Bandes seine Aufwärtsbewegung fortsetzt, so daß es über die Greifbacken 210 sowie über den Bereich zwischen der Kerbbacken 190 und dem Kerbsfempel 196 hinaus bis zu einem bestimmten Abstand über die Oberseite des Kerbstempels 196 hinaus vorgeschoben wird. Üblicherweise wird diese weitere Bewegung des vorderen Bandendes dadurch erreicht, daß die Stromversorgung des Motors nach Betätigung des Endschalter? sofort abgeschaltet wird und das Trägheitsmc^e:* <*?·> Motors eine Fortsetzung der Drehbewegung des Zugractea _,i.,<jg„^ . -!-!■»>!* das Band um das gewünschte Maß bis zur Beendigung ac· Motordrehung vorgeschoben wird. Es wurde bereits Vorhergehend angemerkt, daß die Bandschleife eine Neigung besitzt, sich unter dem Einfluß ihrer eigenen Steifigkeit aus der Bandrinne nach innen ϊ.-,α;; -<-:°- gen, so.daß die Schleifengröße geringfügig abnimmt und das'vordere Ende des Bandes weiter aufwärts in eine Lage, größerer Überlappung gedrückt wird. Die Vorrichtung verhindert dies durch eine neuartige Verwendung der Greifbacken, die in dem nächsten Abschnitt beschrieben werden soll.
Greifbackenvorrichtung
In Abhängigkeit von der Betätigung des Endschalters für die Bandabtastung und nach einer geeigneten Zeitverzögerung wird das vordere Bandende durch Greifbacken erfaßt, wenn der Vorschubmotor zum Stillstand kommt. Die Zeitverzögerung wird so eingestellt, daß die Greifbacken wirksam sind, bevor die Schleife sich aus der Bandrinne nach innen heraus zu biegen beginnt. Dies verhindert dann den weiteren »Selbstvorschub« und hält das vordere Ende des Bandes in dem gewünschten Überlappungsausmaß fest. Die Greifbacken halten das vordere Ende des Bandes weiter fest, damk es an einer Relativbewegung gegenüber dem Packstück gehindert wird, so daß die Schleife anschließend um das Packstück herum festgezogen oder unter Zugspannung gesetzt werden kann. In der vorhergehenden Beschreibung wurde das vordere Ende des Bandes, wie in F i g. 1 dargestellt, durch die Greifbacke 82 erfaßt,
die das vordere Bandende 64 gegen den ortsfesten Amboß 80 drückt. Bei der bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung sind Greifbacken 210 oberhalb des Bandfühlhebels 220 und unterhalb der Kerbbacken 190 vorgesehen, wie F i g. 3 zeigt. Die Greifbacken 210 sind in üblicher Scherenbauweise ausgebildet und innerhalb eines begrenzten Raumes enthalten.
Zwei Greifbacken, von denen eine Greifbacke 240 in F i g. 3 zu sehen ist, sind auf einer Grundplatte mittels Schwenkzapfen abgestützt, die in der Grundplatte verankert sind. Die Greifbacken sind mit einem Kopf 244 an einer Stange 248 mittels Gelenkstangen 248 bzw. 250 verbunden, die beide an dem Kopf 244 um einen Bofäen 252 herum schwenkbar sind. Die eine Greifbacke 240 ist mit der Gelenkstange 248 durch einen Zapfen schwenkbar verbunden und die andere Greifbacke ist mit der Gelenkstange 250 durch einen weiteren Zapfen schwenkbar verbunden. Beide Greifbacken sind auf etwa mittlerer Länge schwenkbar gelagert, so daß beide
Greifbacken nach innen in eine Haltestelleung bewegbar sind wenn dip Siup.ye 246 sich nach links bewegt, sedaß btiKlf Greifbacken sich in eine offene Stellung bewegen, wenn die Stange 24δ sich nach rechts bewegt.
Fig. 3 zeigt am besten, daß die Geieiikstange 248 s oberhalb i-ines nach unten abgestuften Teils der Cire'f backe 240 angeordnet ist. Die Gelenkstange 250 ist unter halb eines nach oben abgestuften Teils tier anderen fireifbacke angeordnet (nicht geneigt).
Die Greifbacken 210 werden schiieöüch durch die Stange 246 mittels einer aus einem pneumatischen Kolben und Zylinder bestehenden Betätigungsvorrichtung betätigt, die sich aus einem Zylinder 268. der am besten in F i g. 3 ersichtlich ist, und einem Kolben 272 zusammensetzt. Eine geeignete Dichtung, z. B. ein U-Ring 274. ist am Umfang des Kolbens 272 angeordnet In ähnlicher Weise wird ein Flüssigkeitsdurchtritt längs der Stange 246 durcn die Verwendung einer geeigneten Dichtungsvorrichtung, z. B. einem O-Ring 276, in dem der Stange 246 zugekehrten Teil des Zylinders 268 bewirkt. Ein abnehmbarer Zylinderdeckel 278 ist an dem der Stange 246 gegenüberliegenden Ende des Zylinders 268 vorgesehen und dient zur Bildung einer vollständig luftdichten Kammer. Die aus dem Kolben und Zylinder bestehende Betätigungsvorrichtung ist doppelt wirkend gusgebildet, und ei kann Druckluft von beiden Seiten des Kolbens 272 her durch geeignete Durchbrechungen in den Zylinder 268 eingeführt werden, die nicht dargestellt sind. Das pneumatische Steuersytem, das mit der Betätigungsvorrichtung für die Greifbacken zusammenwirkt, wird ebenso wie andere pneumatische Betätigungsvorrichtungen in einem besonderen Abschnitt später beschrieben.
Wie die F i g. 2 zeigt, wird der nachfolgende Teil des Bandes 36 in dem Kanal 178 zwischen dem Block 180 und dem Block 182 aufgenommen. Das vorderer Bandende 64 befindet sich nahe der linken Seite des Blocks 180. Wenn daher die Greifbacken in die Haltestellung bewegt werden, wird das vordere Bandende 64 gegen den Block 180 gehalten, während der nachfolgende Teil des Bandes 36 frei ist, so daß er in den Kanal zwischen die Blöcke 180 und 182 während des Spannens des Bandes zurückgezogen werden kann.
Hochspannungsvorrichtung
45
Nachdem das vordere Bandende an einer Relativbewegung gegenüber dem Packstück durch die Greifbakken 210 gehindert wurde, kann der nachfolgende Teil des Bandes zurückgezogen werden, damit die Schleife um das Packstück herum festgezogen und eine so geeignete Zugspannung auf das Band aufgebracht werden kann. Die Hochspannungsvorrichtung 126 übt zusammen mit den Zugrädern 140 und 142 und dem Antriebsmotor 148 diese Funktion aus.
Wenn das Band zunächst das Packstück in der Bandrinne umgreift, ist gewöhnlich ein erheblicher Zwischenraum zwischen dem Band und dem Packstück vorhanden. Die Größe der Schleife muß dadurch reduziert werden, daß der nachfolgende Teil des Bandes 36 zurückgezogen wird. Dies läßt sich sehr leicht durch 6" Drehung des Zugrades 140 in Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn bewerkstelligen (F i g. 2), so daß das Band 36 von links nach rechts gezogen wird. Wenn der Schlupf oder die Lose aus der Schleife entfernt wurde, kann es anschließend erwünscht sein, die Schleife unter hohe Zugspannung zu setzen. Die Hochspannungsvorrichtung 126, die zum Aufbringen einer hohen Zugspannung auf die Schleife dient, ist ähnlich derjenigen, die in der US-PS 34 93 014 beschrieben ist, auf die hiermit verwietun wird. Es sol! naher iedigürh eine sehr kurze Beschreibung dieser Vorrichtung nachsiehend folgen
Wie vorhergehend beschrieben und in F i g. 2 dargestellt ist. wird das Ban· zwischen die Ftihruiijr&or- £3ne 130, 112,134, *56 und 170 in die Hnrhspannu.ig·
Führung geführt. Diese Führungsnrgane sind zwischen ssen gegenüberliegenden parallelen Platten 286(Fig.2) angeordnet. Die Platten sind um die Zugradwelle 144 herum schwenkbar befestigt, um eine Drehung zwischen der in ausgezogenen Linien und der in gestrichelten Linien in Fig.2 gezeigten Stellung zu ermöglichen. Diese Drehung wird dazu ausgenutzt, um das Band einer hohen Zugspannung auszusetzen und wird automatisch durch eine zunehmende Zugspannung in dem nachfolgenden Teil des Bandes eingeleitet, wenn das Band mittels der Zugräder 140 und 142 zurückgezogen wird.
Das Band wird zwischen den Zugrädern 140 und 142 durch eine Federvorspannung des Rades 142 gehalten. Das- Rad 142 ist auf einer Welle 292 befestigt, und befindet sich unterhalb einer Schwingplatte 296, die wiederum auf einer Welle 298 zwischen den sich parallel gegenüberliegenden Platten schwenkbar befestigt ist Die Schwingplatte 2% ist an einem Ende mit einer Feder 300 fest verbunden, die die Platte und das Zugrad J42 gegen das Zügrad !40 vorspannt, damit eine geeignete Greifkraft auf das dazwischen eingepreßte Band ausgeübt werden kann. Die Zusammenpressung der Feder 300 ist durch einen Balken 310 einstellbar, der um eine Achse 312 herum schwenkbar angebracht ist, die mit der Seitenplatte 286 fest verbunden ist, wobei der Balken mit seinem einen Ende an der Feder 300 anliegt und mit dem anderen Fnde an einer Stellstange 314 über eine Stellschraube 316 befestigt ist. Durch geeignete Einstellung der Stellschraube 316 kann der Balken um die Achse 312 so gedreht werden, daß die Zusammenpressung der Feder 300 vergrößert oder verringert wird, wodurch die auf das Zugrad 140 durch das Zugrad 142 ausgeübte Kraft verändert werden kann.
Wenn der nachfolgende Teii des Bandes von den Zugrädern zurückgezogen wird, damit die Schleife um das Packstück festgezogen wird, wird das obere Führungsorgan 154 einer zunehmenden Kraft ausgesetzt, die durch die Zugspannung in dem Band hervorgerufen wird, das an dem oberen Führungsorgan anliegt. Diese über das Führungsorgan 154 ausgeübte Kraft bewirkt eine Drehung der miteinander befestigten und sich parallel gegenüberliegenden Seitenplatten im Uhrzeigersinn um die Welle 144 des Zugrades 140. Diese drehende Anordnung um die Welle 144 wird mechanisch abgefühlt und dazu benutzt, den Hochspannungsvorgang einzuleiten. Der Hochspannungsvorgang wird durch die aus dem Zylinder bestehende Betätigungsvorrichtung 164 bewirkt, die über den Hochspannungsgreifer 162 wirksam ist. In spezifischer Weise ist der Hochspannungsgreifer 162 um einen Zapfen 318 an der Seitenplatte 286 schwenkbar befestigt und ist ferner an einem Zapfen 320 mit einer Kolbenstange 322 schwenkbar verbunden, die mit einem Kolben 324 in einem Zylinder 326 verbunden ist. Der Hochspannungsgreifer 162 ist mit einer abgeschrägten Tragfläche 330 versehen, an der ein Arm 334 angreift, der mittels Bolzen 335 mit der Seitenplatte 286 fest verbunden ist. Der Arm 334 nimmt eine Stange 336 verschiebbar auf, die in einer Schraubenfeder 338 zentrisch angeordnet ist, welche den Arm 334 nach unten längs der Stange 336 im Sinne einer Anlage an der abgeschrägten Tragfläche
330 des !-lochspannungsgreifers 162 vorspannt Parallel zu dar Stange 33S auf dem Arm 334 ist eine Schraube 3448 angebracht, d'e zur Anlege an einem Endschalter 342 dient. Wenn nun die sich gegenüberliegender, parallelen Seitenplatte, von denen nur die Platte 288 if dem Srbni« =emäß F > g 7 sichtbar ist, sich um die Achse Ϊ44 u^tier 'Jern Rinfluß der geringen Bandspannung in Uhrzeigersinn c!ie!->en, 'j»e von dsrn Zt-gr&ä *42 ausgeübt wird, führen die Seitenplatte« Jen Arm 3i4 gleitend längs der Stange 336 aufwärts von der 1() Tragfläche 330 des Hochspannungsgreifers 162 fort, wodurch die Schraubenfeder 338 weiter komprimiert und der Endschalter 342 durch die Schraube 340 betätigt werden. Der Endschalter 342 ist so geschaltet, daß er den Motor 148 abschaltet und gleichzeitig den '5 Hochspannungsvorgang bewirkt.
Die Betätigungsvorrichtung 164 besteht aus einem doppelt wirkenden pneumatischen Zylinder und ist mit nicht dargestellten Drucköffnungen für die Zufuhr von Druckluft auf jeder Seite des Kolbens 324 versehen. z0 Durch ein geeignetes pneumatisches Steuersystem wird Druckluft oberhalb des Kolbens 324 in Abhängigkeit von der Betätigung des EndscnaJters 342 eingeleitet. Hierdurch bewegt sich der Kolben 324 innerhalb des Zylinders 326 nach unten, wodurch der Hochspannungs-Vorgang eingeleitet wird. Es ist zunächst anzumerken, daß, weil der Hochspannungsgreifer Jfe2 um den Zapfen 318 schwenkbar ist, durch eine Abwärtsbewegung des Kolbens 324 und dci Kolbenstange 322 der Hochspannungsgreifer 162 um den Zapfen 318 herum im Uhrzeigersinn gedreht wird, damit das Band an dem unteren Führungsorgan 156 fest anliegt. Durch eine weitere Abwärtsbewegung des Kolbens 324 wird die gesamte Führungsanordnung, die zwischen den Seitenplatten angebracht ist, um den Zapfen 3i3 herum abwärts bewegt, wenn die Seitenpiatten um die Welle 144 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt werden. Wenn dies eintritt, wird die bewegliche führung ί70 innerhalb des Blocks 174 nach unten gezogen, damit eine kontinuierliche Führung des Bandes über seine gesamte Länge gewährleistet ist.
Der Druck innerhalb des Zylinders 326 wird oberhalb des Kolbens 324 auf einer gewünschten bestimmten Höhe gehalten, damit die gewünschte Zugspannung in dem Band hervorgerufen wird. Der Zylinder wird in diesem Druckzustand gehalten, damit die hohe Zugspannung aufrechterhalten wird, bis die sich überlappenden Bandteile zwischen den Kerbbacken 190 und dem Kerbstempel 196 erfaßt werden, wie in dem nächsten Abschnitt erklärt werden soll.
Kerbbacken und Kerbstempel
Wie vorhergehend beschrieben, wird das vordere Bandende 64 zur Bildung einer Schleife in der Bandrinne so geführt, daß es in die Bandantriebs- und Verschließeinheit 50 (F i g. 2) im Kanal 200 eintritt und nach oben über die Greifbacken 210 nahe dem Block 180 hinaus und danach weiter aufwärts in den Bereich der Kerbbacken 190 und des Kerbstempels 196 bewegt wird, in dem das vordere Bandende einen Teil der m Bandschleife überlappt.
Nachdem das vordere Ende des Bandes von den Greifbacken erfaßt wurde und eine hohe Zugspannung auf das Band aufgebracht wurde, werden die Kerbbakken und der Kerbstempei anschließend zusammengepreßt, damit die sich überlappenden Bandteile an einer Relativbewegung gehindert, also festgehalten werden.
Der Kerbstempel 1% und die Kerbbacken 190
50 erfüHen tatsächlich zwei Funktionen: 1) zunächst halten sie die sich fiber .appenden Bandteile gegenüber einer Relativbewegung fest, während die hohe Zugspannung aus uzt* nachfolgenden Bandteil weggenommen wird und ?) anschließend bilden sie eine sich wechselseitig verriegelnde Schiitzverbindung in den sich überlappenden -Banriteilen £)»e Bauart der sich wechselseitig vernagelnden Sehlitjtverbindung, die durch die zusammenwirkenden Kerbbacken und den Kerbstempei hergfolerft wird, ist in der US-PS 33 03 541 beschrieben, auf djs hinsichtlich der detaillierten Beschreibung einer solchen Schlitzverbindung Bezug genommen wird.
Die Konstruktion der Kerbbacken und des Kerbstempeis isi am deutlichsten in den F i g. 4 und 5 ersichtlich. Der Kerbstempel 196 ist in der Mitte zwischen der linken Kerbbacke 350 und der rechten Kerbbacke 354 angeordnet. Die linke Kerbbacke 350 besitzt drei Zähne 356, die mit dazwischen eingreifenden Zähnen 358 am Kerbstempel 196 zusammenwirken. In ähnlicher Weise besitzt die Kerbbacke *54 drei Zähne 360, die mit darin eingreifenden Zähnen 362 am Kerbstempel 196 zusammenwirken. In der geschlossenen Stellung umschließen die Kerbbacken 350 und 354 den Kerbstempei 196. derart, daß die Zähne 356 der Kerbbacke 350 und die Zähne 360 der Kerbbacke 354 vor den Zähnen des Kerbstempels 1% und im Abstand von den Zähnen desselben angeordnet sind, wie in Fig.4 gezeigt ist, damit sie sich den sich überlappenden Bandteilen, die dazwischen angeordnet sind, anpassen. Die Zähne 356 der Kerbbacke 350 sind in bezug auf die Zähne 360 der Kerbbacke 354 versetzt, so daß ein Zwischenraum zwischen einem Zahn an einer Kerbbacke und den Seiten von zwei benachbarten Zähnen an der anderen Kerbbacke gebildet wird, wobei dieser Zwischenraum einem Zahn an dem Kerbstempel 196 entspricht und dienern gegenüber ausgerichtet ist.
D?'s Ende jedes Zahnes ist so ausgebildet, daß er an der. überfläche des dagegen anliegenden Bandteils anliegt. Die sich überlappenden Bandteiie können somit, wie fig.4 zeigt, zwischen den Enden der Zähne der Kerbbacken und des Kerbstetnpels mit genügend Kraft eingespannt werden, um sie an einer Relativbewegung zu hindern, während die auf das Band ausgeübte Zugspannung weggenommen wird.
Die Zähne sind ferner so ausgebildet, daß sie eine sich gegenseitig verriegelnde Schlitzverbindung bilden. Zu diesem Zweck besitzt eine Seite jedes Zahns der Kerbbacken 350 und 354 und des Kerbstempels 1% eine Schulter, die sich über die Zahntiefe hinweg erstreckt, wie die Schulter 366 an dem Zahn 362 des Kerbstempels 196. Über diese Schulter jedes Zahnes des Kerbstempels hinweg kann sich eine symmetrisch ausgebildete und gegenüberliegend angeordnete Schulter des entsprechenden eingreifenden Zahnes an den Kerbbacken 350 und 354 hinwegbewegen. Die Verbindung wird durch eingeschnittene Schlitze in jedem überlappten Bandteil mit Hilfe der Vorderkante der Zähne an den Kerbbacken und dem Kerbstempel hergestellt. Die Vorderkanten bestehen aus zwei Längsschlitzen 367 und 368 sowie einer Schulterkante 369, wie es F i g. 5 für den oberen Zahn an dem Kerbstempei 196 zeigt. Wenn die. sich überlappenden Bandteile zwischen den Kerbstempei und den Kerbbacken eingespannt werden, wirkt jeder Zahn des Kerbstempels mit einem dazu passenden Zahn einer der Kerbbacken so zusammen, daß identische Schlitze in jedem der sich überlappenden Bänder durch die Vorderkanten der Zähne gebildet werden. Wenn dann der Kerbstempel von dem
Verbindungsbereich zurückgezogen wird, werden die Bandenden durch die restliche Zugspannung in der Schleife gegeneinander verschoben, so daß die Schlitze gegeneinander verriegelt werden.
Die Kerbbacken werden zwischen ihren offenen und geschlossenen Stellungen mittels einer Vorrichtung automatisch bewegt. Wie in F i g. 5 gezeigt ist, weist die Kerbbacke 350 Befestigungslöcher 370 und die Kerbbacke 354 Befestigungslöcher 372 zur Aufnahme von Zapfen 374 bzw. 376 auf, wie in F i g. 4 dargestellt ist. Die Kerbbacken 350 und 354 sind um diese Zapfen 374 und 376 zwischen der offenen Lage und einer in Fig.4 gezeigten geschlossenen Stellung schwenkbar.
Die Bewegung der Kerbbacken wird durch eine aus einem pneumatischen Kolben und Zylinder bestehende Kerbbacken-Betätigungsvorrichfing 380 bewirkt, die in den Fig. 2 und 3 an der Oberseite der Bandantriebs- und Vcschließeinheit 50 gezeigt ist. Ein Kolben 382 ist innerhalb eines Zylinders 384 mit einer abnehmbaren „[Kopfplatte 386 verschiebbar angeordnet. Die Kopfplat- ^ te 386 besitzt eine Öffnung 388 für die Zufuhr von Druckluft auf die Oberseite des Kolbens. Eine weitere öffnung für die Zufuhr von Luft auf die Unterseite des Kolbens ist in dem Zylinder 384 vorgesehen, aber nicht dargestellt. Der Kolben 382 ist mit der Kolbenstange •390 fest verbunden, die durch ein Ende des Zylinders 384 hindurch geführt ist. O-Ringe 392 und 394 sind am Umfang des Kolbens 382 bzw. im Zylinder 384 ^vorgesehen, um eine einwandfreie Abdichtung gegenüber einem Luftdurchlaß zu gewährleisten. Die Kerbbacken werden durch die Betätigungsvorrichtung 380 über die Kolbenstange 390 bewegt, die an dem dem Kolben 382 gegenüberliegenden Ende mit einer Querstange 336 verbunden ist, wit F i g. 5 am besten ■zeigt. Die Querstange 396 erstreckt sich nach beiden Seiten oberhalb der Kerbbacken 350 und 354 und ist an jedem Ende mit Antriebsstangen 398 und 400 verbunden. Die Antriebsstangen 398 und 400 sind identisch ausgebildet, wobei ihre Form in Fig.5 am besten anhand der Antriebsstange 400 erkennbar ist, die längs der Keibbacke 354 senkrecht angeordnet ist. Die Antriebsstange 400 ist an der Oberseite mit der Querstange 396 durch einen Zapfen 402 schwenkbar verbunden und greift mittels eines U förmigen Schlitzes 406 am unteren Ende an einem Zapfen 404 an. Die Antriebsstange 400 weist ferner eine rückwärtig-1 Lagerfläche 510 zur Anlage an einem Ansatz 512 der Kerbbacke 354 auf und besitzt einen vorderen Vorsprung 514 zur Anlage an einem Ansatz 520 an der Kerbbacke 354. Die Antriebsstange 398 weist identische so Merkmale zur Anlage an Ansätzen 516 und 518 an der Kerbbacke 350 auf.
In der offenen Stellung der Kerbbacken 350 und 354 liegt der Ansatz 512 der Kerbbacke 354 an der Lagerfläche 510 der Antriebsstange 400 an, damit die Kerbbacke 354 entgegen dem Uhrzeigersinn um ihren Befestigungszapfen 376 in die voll geöffnete Stellung gedreht wird. Der Ansatz 516 an der Kerbbacke 350 wird in ähnlicher Weise uurch die Antriebsstange 398 erfaßt, damit die Kerbbacke 350 in der offenen Stellung w gehalten wird. Wenn die aus dem Zylinder bestehende Betätigungsvorrichtung 380 (Fig.3) betätigt wird, um die Kerbbacken zu schließen, wird der Kolben 382 durch die Druckluft innerhalb des Zylinders 384 in die Stellung nahe dem Ende des Zylinders gedrückt, wie im wesentlichen aus Fig.3 ersichtlich ist, wodurch die Kolbenstange 390 nach links vorwärts bewegt wird.
Wenn die Kolbenstange 390 sich vorwärts bewegt, nimmt die Querstange 396 das obere Ende jeder Antriebsstange 398 und 400 nach vorne mii, so daß sie um ihre am Boden befindlichen Zapfen geschwenkt werden, z. B. um den in F i g. 5 für die Antriebsstange 400 dargestellten Zapfen 404, so daß sie an den Ansätzen 518 bzw. 520 der Kerbbacken 350 bzw. 354 angreifen. D'e Kerbbacken werden durch die penumatische Betätigungsvorrichtung 380 in der geschlossenen Stellung gehalten, bis die Bandverbindung oder der Bandverschluß fertiggestellt wurde und bis die Bandschleife von dem nachfolgenden Teil des Bandes abgetrennt wurde, wobei zu diesemn Zeitpunkt der Zylinder 384 an der Unterseite des Kolbens 382 unter Druck gesetzt wird, während die Oberseite druckentlastet wird, so daß die Kerbbacken in ihre offene Stellung zurückkehren, damit das umschnürte Packstück entfernt werden kann.
Kerbstempel
Der Kerbstempel 196 hat zwei Funktionen, nämlich 1) Halten der sich überlappenden Bandlängen gegen die Kerbbacken 350 und 354 zur Aufrechlerhaltung der Zugspannung in der Schleife einschließlich in mindestens einer der Bandteile in dem sich überlappenden Verbindungs- oder Verschlußbereich während der Wegnahme der Spannung von dem nachfolgenden Teii des Bandes und 2) die anschließende Bildung der sich gegenseitig /erriegelnden Schlitzverbindung. Der Kerbstempel 196 trägt <?uch eine Schneidvorrichtung zum Durchtrennen des nachfolgenden Teils des Bandes, wenn der Schleifenverschluß gebildet wurde.
Wie Fig.3 zeigt, ist das Schneidmesser 186 für das Band an der Unterseite des Kerbstempels 196 durch einen Balken 568 befestigt, unr1 das Schneidmesser kann daher mit dem Kerbstempel in Berührung mit dem nachfolgenden Teil gebracht werden. Die Befestigung des Schneidmesfers 186 an dem Kerbstempe! 196 vermeidet das Erfordernis eines getrennten Betätigungssystems für das Schneidmesser. Indessen muß daran erinnert werden, daß, wenn eine Stoßbelastung auf die gebildete Verbindung vermieden werden soll, der nachfolgende Teil des Bandes nicht durchtrennt werden kann, während es unter Zugspannung steht (bei dieser besonderen Ausführungsform), ferner ist es zur Vermeidung eines Verlustes an Schleifenspannung erwünscht, den Verschluß im Überlappungsbereich mit der unter Zugspannung stehenden Schleife und mit mindestens einem der in dem Verbindungsbereich unter Zugspannung stehenden, sich überlappenden Bandteile zu bilden. Es ist daher zunächst notwendig, die sich überlappenden Bandteile zwischen dem Kerbstempel 1% und den Kerbbacken 350 und 354 zu erfassen, um sie an einer Relativbewegung zu hindern, während die hohe Zugspannung von dem nachfolgenden Teil des Bandes weggenommen wird. Die Kerbstempelanordnung ist vorteilhaft so beschaffen, daß sie diese Funktion ebenso wie die nachfolgende Verschlußbildung sowie die Bewegung des Schneidmessers 186 zum Abtrennen des Bandes ausführt. Nachdem die hohe Zugspannung auf das Band aufgebracht wurde, wird der Kerbstempel 1% nach vorne bewegt, damit die überlappten Bandteile gegen die Kerbbacken 350 und 354 gepreßt werden, die von Beginn des Umschnürungsarbeitszyklus an geschlossen sind, und die Bandteile werden an einer Relativbewegung gegenüber einer der in dem Verbindungsbereich unter Zugspannung stehenden Bandteile gehindert, wenn die Zugspannung in dem nachfolgenden Band weggenommen wird. Die Schneidkante des
Schneidmessers 186 ist gegenüber den Enden der Zähne des Kerbstempels 196 in einem Ausmaß zurückversetzt, das ausreicht, ein Abtrennen des Bandes während dieses Haltevorganges zu verhindern. Selbstverständlich muß der Kerbstempel gegen die sich überlappenden s Bandteile nicht mit einer solch hohen Krdft bewegt werden, daß das Zusammenwirken der Kerbbacken und des Kerbstempels zur Bildung von sich wechselseitig verriegelnden Schlitzen in dem Band führt und da 3 das Schneidmesser 186 daa Band durchtrennt, bevor die Zugspannung von dem nachfolgenden Bandteil weggenommen wurie.
Der Kerbstempel 196 wird gegen das Bandende 64 mittels einer Betätigungsvorrichtung für den Kerbsien*- pel bewegt, die aus einer Reihe von in Reihe miteinander verbundenen Zylindern und Kolben besteht Gemäß Fi g. 3 ist der von dem Kerbstempel 1% am weitesten entfernte Zylinder in der Figur an der rechten Seite gezeigt und mit 530 bezeichnet. Innerhalb
■y. des Zylinders 530 ist ein Kolben 432 verschiebbar
Ji. angeordnet, um dessen Umfang ein O-Ring 534 herum
■^angeordnet ist, um einen Luftdurchtritt zu verhindern.
^Druckluft kann durch Öffnungen auf beiden Seiten des Kolbens 532 in den Zylinder 530 eingeführt werden ' (nicht dargestellt), wenn der Kolben 532 darin bewegt
^ werden soll. Der Kolben 532 ist mit einer Schraube 536 an dem öikolben 538 befestigt. Ein Ende des ölkolbens
' / 538 ist in einer ölkammer 540 verschiebbar angeordnet, wobei ein ölübertritt zwischen der Kammer 540 und dem Zylinder 530 durch Dichtungen 542 verhindert wird. Der Durchmesser des ölkolbens 530 ist vorzugsweise kleiner als der Durchmesser des Luftkolbens 532,
α fiim den mechanischen Vorteil der Aufbringung einer größtmöglichen Kraft auf den Kerbstempel 1% zu erreichen.
Die Ölkammer 540 ist an einem Ende mit einem Zylinder 546 verbunden, in dem zwei Scheiben 550 und 552 verschiebbar angeordnet sind, die zusammen auf einer Stange 554 als ein Kolben angebracht sind. Die Scheibe 550 ist dem Öl aus der Kammer 540 und die Scheibe 552 ist im Zylinder 546 Druckluft ausgesetzt, die durch eine nicht dargestellte öffnung in einer Endplatte 556 des Zylinders eingeführt werden kann. Distanzringe 560 zwischen den Scheiben 550 und 552 ermöglichen den Auslaß von Lecköl oder Luft, die die Scheibendichtungen 561 und 563 passiert haben, durch eine Auslaßkammer 565, die wiederum mit der Atmosphäre über eine öffnung 567 in der Seite des Kerbstempels 1% in Verbindung steht Der Kerbstempel 196 ist mit der Stange 554 durch einen vergrößerten Teil 562 verbunden, der innerhalb einer Hülse 564 gleitet und einen O-Ring 566 aufweist, der in einer Umfangsnut angebracht ist, um einen Luftverlust längs der Dichtung zu vermeiden.
Die verhältnismäßig komplizierte Betätigungsvorrichtung für den Kerbstempel 196 ist zur Aufbringung der großen Kraft wirksam, die erforderlich ist, um die wechselseitig sperrende Schlitzvertrndung in den sich überlappenden Bandlängen herzustellen und um vor der Herstellung der Verbindung den Kerbstsmpe! 1% gegen die sich überlapptiiden Bänder mit einer Kraft zu halten, die ausreicht, um die Ränder voi einer relativen gegenseitigen Verbindung iu schützen (und die Schleift unter Zugspannung zu halten), wobei aber ii.e Kuh nicht so groß sein darf, daii der V~,sihiu8 öder die Verbindung hergestellt und das nachfolgende Baüd durchtrennt werden. Dies wird durch die Verwendung des doppelt wirkenden Zylinders 530 möglich, indem »Ausgleichsdruck« unter den Kolben 532 eingeführt wird, damit die auf den Kolben ausgeübte Kraft ausgeglichen wird. Zu diesem Zweck wird durch die in dem Zylinder 530 eingetührte Ausgleichsluft diejenige Kraft, die auf den Kerbstempel 196 übertragen -vird, so verringert, daß die von dem Kerbstempel auf die sich überlappende Bandlänge ausgeübte Kraft innerhalb eines annehmbaren Bereiches liegt.
Wenn die sich überlappenden Bandteile zwischen den Kerbbacken 350 und 354 und dem Kerbstempel 196 ausreichend festgehalten sind, kann die Zugspannung von dem nachfolgenden Bandteil weggenommen werden. Dies geschieht durch Ablassen des Drucks oberhalb Hes Kolbens 324 in dem Zylinder 326 der Betätigungsvorrichtung 164, wie es vorhergehend in dem Abschnitt »Hochspannungsvorrichtung« beschrieben wurde.
Ist der nachfolgende Bandteil frei von jeder Zugspannung, wird der Kerbstempel 196 zunächst in die sieh überlappenden Bandteile vorgeschoben, damit die sich wechselseitig sperrende Schnittverbindung hergestellt wird. Zu diesem Zweck wird die Ausgleichsluft unterhalb des Kolbens 532 abgelassen, so daß der volle Druck oberhalb des Kolbens, verstärkt durch den kleineren Kolben 538, auf den Kerbstempel 196 aufgebracht wird. Wenn der Kerbstempel in die sich überlappenden Bandteile vorwärts bewegt wird, überlappen die Zähne an dem Kerbstempel 196 sehr geringfügig einen Teil der entsprechenden eingreifenden Zähne an den Kerbbacken 350 und 354, wodurch Schlitze in das Band durch die Vorderkanten der Zähne eingeschnitten werden. Auf diese Weise wird eine sich wechselseitig sperrende Verbindung der sich überlappenden ßandteiie gebildet, während mindestens einer der Bandteile (der überlappte Teil nahe dem freien Bandende) unter Zugspannung steht Wenn der Kerbstempel 196 sich dem Ende seines Vorwärtshubes nähert, durchtrennt das Schneidmesser 186 (F i g. 3) den nachfolgenden Teil des Bandes unmittelbar unterhalb der Verbindung oder des Verschlusses. Der Kerbstempet 196 wird dann in seine zurückgezogene Stellung durch Ablassen des Luftdruckes oberhalb des Kolbens 532 zurückbewegt und der Luftdruck auf die Unterseite des Kolbens 552 aufgebracht.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    !.Automatische Maschine zum Umschnüren eines Packstücks (62) mit einem Metallband (36) und zum Herstellen eines Verschlusses zwischen den sich überlappenden Enden des Metallbandes. mit einer Vorratsspule für das Metallband (36), einer ringförmigen Bandrinne zum Herumführen des Metallbandes (36) um das Packstück (62), mit einer Bandantriebs- und Verschließeinheit (50), bestehend aus mindestens einem in beiden Drehrichtungen antreibbaren Zugrad (140, 142), einer Vorrichtung (162) zum Aufbringen einer erhöhten Bandspannung, einem Abtastorgan (220) für das Bandende mit einem Endschalter, durch den der Antriebsmotor (148) für das Zugrad (140,142) mit Zeitverzögerung abschaltbar ist, sowie mit pneumatisch betätigbaren,
    Λ scherenartigen Greifbacken (240), einer SchließvorjErichtung (190, 1%) und einer Schneidvorrichtung '(186), dadurch gekennzeichnet, daß die Schließvorrichtung in an sich bekannter Weise aus einem Paar Kerbbacken (190) und einem Kerbstempel (196) in der Mitte zwischen den Kerbbacken (350, 354) besteht, wobei das ungespannte vordere Bandende (64) und der benachbarte überlappte,
    " gespannte Bandteil in gegenseitiger Flächenberührung durch den Kerbstempel (196) in einer ersten von zwei Stellungen desselben gegen die Kerbbakken (350, 354) festklemmbar sind, ohne daß eine Kerbung der Bandteile zur Herstellung des Verschlusses stattfindet, wenn die auf das rückwärtige Bandende ausgeübte Spannung weggenommen wird.
    2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Antrieb (530, 532) für die Bewegung des Kerbstempels (196) in die erste Stellung vorgesehen ist, um das ungespannte rückwärtige Bandende (64) und das benachbarte, überlappte gespannte Bandende in Flächenberührung unbeweglich miteinander und gegen die Kerbbacken (190) zu klemmen, daß eine Schneidvorrichtung mit Schneidmesser (186) an dem Kerbstempe! (196) befestigt ist, wobei die Schneidkante des Schneidmessers (186) gegenüber der Vorderkante des Kerbstempels (196) derart versetzt ist, so daß eine Durchtrennung des Bandes in Klemmstellung des Kerbstempels (36) verhindert wird, daß ein an sich bekannter Antrieb (126, 324,326) zur Wegnahme der Spannung in dem nachfolgenden Teil des Bandes vorgesehen ist, nachdem der Kerbstempel (196) sich in Klemmstellung befindet und daß ein Antrieb (530, 532) zum Bewegen des Kerbstempels (1966) in die zweite, näher an den Kerbbacken (190) liegende Stellung zur Bildung des Bandversehlusses sowie zur Abtrennung des nachfolgenden Bandteils vorgesehen ist.
    3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ke.bstempel (196) mit einem Antrieb verbunden ist, die aus einem doppeltwirkenden Kolben (532) und einem Zylinder (530) zur Ausführung einer Hin- und Herbewegung besteht, daß diese Vorrichtung mit einer einzigen Druck- und Auslaßöffnung an einer Seite des Kolbens (532) zum Einführen eines Hochdruckmediums versehen ist, so daß der Kerbstempel (196) in die zweite Stellung bewegbar ist, wenn der Verschluß gebildet und das Band durchtrennt wird und daß die Vorrichtung außerdem mit einer einzigen Druck- und Auslaßöffnung an der anderen Seite des Kolben·· (532) zum Anlegen eines niedrigeren Druckes vorgesehen ist, der dem Kolben (532) in einer Stellung unterhalb der vollen Hubstellung entgegenwirkt, um den Kerbstempel (196) ir> die erste Stellung gegen das rückwärtige Bandende (64) zu drücken.
    4. Maschine nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß ein hydraulischer Hilfszylinder (540,
    ίο 546) zwischen die pneumatische Betätigungsvorrichtung (164) und den Kerbstempel (196) in Reihe geschaltet ist, daß der Kolben (532) einen Teil (538) kleineren Durchmessers aufweist, der innerhalb des hydraulischen Hilfszylinders (540, 546) verschiebbar
    angeordnet ist und mit öl in Berührung steht, wobei innerhalb des hydraulischen Hilfszylinders (540,546) ein zweiter Gegenkolben (550, 552,554) mit dem Öl in Berührung steht jnd mit dem Kerbstempel (196) verbunden ist.
    5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Kerbbacken (190) an einem Ende (370, 374; 372, 376) schweißbar gelagert ist, daß jede der Kerbbacken (190) einen rückwärtigen Ansatz (312, 516) und einen vorderen Ansatz (520,
    518) aufweist, daß zwei Antriebsstangen (398, 400) vorgesehen sind, wobei die eine Antriebsstange (398) in der Nähe der einen Kerbbacke (190,350) und die andere Antriebsstange (400) in der Nähe der anderen Kerbbacke (190, 350) angeordnet sind und daß jede Antriebsstange (398, 400) an einem Ende (406) schwenkbar befestigt und an dem anderen Ende (402) mit einer Antriebsvorrichtung (396,390) schwenkbar verbunden ist, so daß die Antriebsstangen zwischen einer rückwä-tigen, an den rückwärtigen Ansätzen (512, 516) anliegenden Stellung zum Öffnen der Kerbbacken (190) und einer vorderen, an den vorderen Ansätzen (520, 518) anliegenden Stellung zum Schließen der Kerbbacken (190) verschwenkbar sind.
DE2840944A 1977-09-22 1978-09-20 Automatische Maschine zum Umschnüren eines Packstücks Expired DE2840944C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US05/835,647 US4154158A (en) 1977-09-22 1977-09-22 Method and apparatus for binding an article with a loop of tensioned strap

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2840944A1 DE2840944A1 (de) 1979-03-29
DE2840944C2 true DE2840944C2 (de) 1984-01-19

Family

ID=25270079

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2840944A Expired DE2840944C2 (de) 1977-09-22 1978-09-20 Automatische Maschine zum Umschnüren eines Packstücks

Country Status (10)

Country Link
US (1) US4154158A (de)
JP (1) JPS5481999A (de)
AU (1) AU524102B2 (de)
CA (1) CA1085707A (de)
DE (1) DE2840944C2 (de)
FR (1) FR2403936A1 (de)
GB (1) GB2004833B (de)
IT (1) IT1100818B (de)
NL (1) NL187798C (de)
NZ (1) NZ188466A (de)

Families Citing this family (30)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USRE31353E (en) * 1976-12-20 1983-08-23 Signode Corporation Expanding strap loop forming and friction fusion machine
LU79160A1 (de) * 1978-03-03 1978-06-28 Luedtke P Schweissvorrichtung fuer eine paketverschnuermaschine
JPS5815361B2 (ja) * 1979-01-25 1983-03-25 鋼鈑工業株式会社 ストラツプのシ−ル無し接合法および装置
US4567626A (en) * 1980-10-24 1986-02-04 Rca Corporation Implosion protection band for CRT
US4356845A (en) * 1980-10-24 1982-11-02 Rca Corporation Holding and notching tool for CRT implosion protection
JPS5746706A (en) * 1981-07-21 1982-03-17 Daifuku Machinery Works Bundling machine
US4791968A (en) * 1987-12-14 1988-12-20 Signode Corporation Head for sealless strapping machine
JPH0329610A (ja) * 1989-06-28 1991-02-07 Nissan Motor Co Ltd 座席
US4953599A (en) * 1989-07-17 1990-09-04 Signode Corporation Method of gripping a strap for bonding the strap end portions to each other
US5333438A (en) * 1992-11-06 1994-08-02 Signode Corporation Dual coil power strapping machine
US5682813A (en) * 1996-03-27 1997-11-04 The Minster Machine Company Press shutheight control through hydraulic pressure
US6745677B2 (en) * 2001-07-12 2004-06-08 Illinois Tool Works, Inc. Strapping machine with easy access and feed guides
DE10323171B4 (de) * 2003-05-22 2006-07-27 Helmut Schmetzer Schweißkopf für eine Bandumreifungsmaschine
US6871584B2 (en) 2003-05-28 2005-03-29 Illinois Tool Works, Inc. Strapping machine with self cleaning feed limit switch components
US7900657B2 (en) * 2006-05-30 2011-03-08 Illinois Tool Works Inc. Jaw for sealless strapping machine
AT507145B1 (de) * 2008-07-31 2010-05-15 Andritz Ag Maschf Speichervorrichtung für bindedraht einer schnürmaschine
DE102009001544A1 (de) * 2009-02-14 2010-10-14 Maschinenfabrik Gerd Mosca Ag Umreifungsmaschine mit Bandendschalter
ATE530449T1 (de) * 2009-04-24 2011-11-15 Sund Birsta Ab Umreifungseinheit und verfahren
US9272799B2 (en) 2011-10-04 2016-03-01 Signode Industrial Group Llc Sealing tool for strap
US9745090B2 (en) * 2012-04-24 2017-08-29 Signode Industrial Group Llc Modular strapping machine for steel strap
US8720326B2 (en) * 2012-04-25 2014-05-13 Illinois Tool Works Inc. Sealing head for modular steel strapping machine
DE102012223290A1 (de) 2012-12-14 2014-06-18 Koenig & Bauer Aktiengesellschaft Vorrichtung und Verfahren zum Banderolieren von Stapeln
US10028447B2 (en) 2013-03-15 2018-07-24 Cnh Industrial America Llc Strapping system for agricultural implement
EP3125671B1 (de) 2014-03-31 2018-07-11 CNH Industrial Belgium nv Umreifungssystem für eine landwirtschaftliche vorrichtung
CN106103285B (zh) * 2014-04-09 2019-02-15 光荣株式会社 纸张类捆扎装置
US10577137B2 (en) 2015-12-09 2020-03-03 Signode Industrial Group Llc Electrically powered combination hand-held notch-type strapping tool
CN105667867B (zh) * 2016-01-12 2018-12-25 大连富地重工机械制造有限公司 一种免扣钢带捆扎机的分体式下刀体
IT202000029252A1 (it) * 2020-12-01 2022-06-01 Lk Lab S R L Procedimento per la reggiatura di imballaggi e relativa macchina reggiatrice
DE102021100541A1 (de) * 2021-01-13 2022-07-14 Krones Aktiengesellschaft Umreifungsvorrichtung und Verfahren zur Herstellung von Umreifungsgebinden
US11707020B1 (en) 2022-01-26 2023-07-25 Arland Morrison Cotton bale strapping apparatus and methods of use

Family Cites Families (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH329596A (de) * 1954-11-05 1958-04-30 Reinhold Kalb Lennart Bandbeschlagmaschine
GB1017873A (en) * 1961-12-06 1966-01-19 Caristrap Internat Ltd Automatic strapping machine
NL301328A (de) * 1962-12-05
GB1033526A (en) * 1963-10-26 1966-06-22 Automatic Strapping Machines L Improvements in or relating to package binding mechanism
US3269300A (en) * 1964-12-29 1966-08-30 Fmc Corp Strapping machine
FR1543354A (fr) * 1966-07-21 1968-10-25 Gerrard Wire Tying Machines Co Perfectionnements apportés aux appareils à lier des faisceaux, colis, balles ou analogues
US3447447A (en) * 1967-02-21 1969-06-03 Stanley Works Strapping mechanism
US3493014A (en) * 1967-09-05 1970-02-03 Signode Corp Tensioning means for power strapping machine
US3566778A (en) * 1969-01-27 1971-03-02 Signode Corp Strap feeding and tensioning system
US3636861A (en) * 1970-04-20 1972-01-25 Interlake Steel Corp Strapping machine
US3674972A (en) * 1970-10-27 1972-07-04 Interlake Inc Welded joint strapping machine
US3794086A (en) * 1972-08-30 1974-02-26 United States Steel Corp Apparatus for forming a seal-less type joint in overlapped flat strapping
US4011807A (en) * 1976-01-21 1977-03-15 Signode Corporation Strap feeding and tensioning machine

Also Published As

Publication number Publication date
DE2840944A1 (de) 1979-03-29
FR2403936A1 (fr) 1979-04-20
US4154158A (en) 1979-05-15
NL187798B (nl) 1991-08-16
NL187798C (nl) 1992-01-16
CA1085707A (en) 1980-09-16
GB2004833B (en) 1982-07-14
JPS5481999A (en) 1979-06-29
NL7808998A (nl) 1979-03-26
IT1100818B (it) 1985-09-28
GB2004833A (en) 1979-04-11
IT7827976A0 (it) 1978-09-22
FR2403936B1 (de) 1984-06-01
AU3911978A (en) 1980-02-28
AU524102B2 (en) 1982-09-02
NZ188466A (en) 1983-02-15
JPS6350247B2 (de) 1988-10-07

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2840944C2 (de) Automatische Maschine zum Umschnüren eines Packstücks
DE2720027C3 (de) Bindewerkzeug zum Verdrillen der freien Enden eines Bindedrahtes
DE3873645T2 (de) Verfahren und werkzeug zum automatischen binden von kabeln mit einem endlosen bindestreifen.
EP0084680B1 (de) Vorrichtung zum Umschnüren von Ballen in einer Ballenpresse
DE2166250B2 (de) Bindewerkzeug
DE320896T1 (de) Kopf einer huelsenlos arbeitenden bandumreifungsmaschine.
DE2159841B2 (de) Kabelzurichtmaschine zum automatischen Ablängen von Kabeln
DE2552765A1 (de) Werkzeug zum spannen und zurichten eines buendelungsgurts
DE1917076A1 (de) Pneumatisch betaetigbares Bindewerkzeug
DE1586072B1 (de) Vorrichtung zum Umschnueren von Buendeln oder Ballen mittels eines Bandes
DE1241343B (de) Werkzeug zum Verschnueren von Kisten, Ballen od. dgl. mit einem Band
DE2411744A1 (de) Presse zum pressverbinden eines mindestens teilweise drahtfoermigen teiles mit einem abschlussteil
EP1401710B1 (de) Knoterhaken und damit ausgerüsteter garnknoter
DE1197379B (de) Vorrichtung zum Verbinden der sich ueberlappenden Enden eines um ein Packstueck herumgelegten Metallbandes durch einen huelsenlosen Verschluss
DE2344226B2 (de) Vorrichtung zum abteilen von packungen, insbesondere wuersten, von einem gefuellten schlauch
DE1536271B1 (de) Verbinden von thermoplastischen Kunststoffbaendern
DE1801955A1 (de) Vorrichtung zum Einbringen von Kettengliedern in eine Widerstandsschweissmaschine
EP1002720A2 (de) Vorrichtung zum Verbinden der Umschnürungsbandenden an Umschnürungsmaschinen
CH643787A5 (de) Umreifungsmaschine.
DE2457087A1 (de) Vorrichtung und verfahren zum pressen und einbinden von ballen
DE345034C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Metallbandverschnuerungen an Paketen o. dgl.
DE864532C (de) Vorrichtung zum Aufbringen von Endgliedern auf Reissverschlussketten
DE962235C (de) Maschine zum Umschnueren von Buendeln oder Packstuecken
DE3904884A1 (de) Vorrichtung zur herstellung von aus kunststoffband bestehenden und um packstuecke gespannten umreifungen
DE1586072C (de) Vorrichtung zum Umschnüren von Bündeln oder Ballen mittels eines Bandes

Legal Events

Date Code Title Description
OAP Request for examination filed
OD Request for examination
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee