DE282968C - - Google Patents
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- DE282968C DE282968C DENDAT282968D DE282968DA DE282968C DE 282968 C DE282968 C DE 282968C DE NDAT282968 D DENDAT282968 D DE NDAT282968D DE 282968D A DE282968D A DE 282968DA DE 282968 C DE282968 C DE 282968C
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- Germany
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- steering wheel
- flange
- knife
- disc
- support wheel
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Links
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- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 3
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B69/00—Steering of agricultural machines or implements; Guiding agricultural machines or implements on a desired track
- A01B69/007—Steering or guiding of agricultural vehicles, e.g. steering of the tractor to keep the plough in the furrow
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45«. GRUPPE
FRIEDRICH SCHULTZ in HAMBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Oktober 1913 ab.
Im Gegensatz zu Ausführungen von Kraftpflügen, bei denen das hintere Stützrad gleichzeitig
zum Lenken benutzt wird und zu diesem Zweck auch mit einem Messerflansch versehen
wurde, hat man Stützrad und Messerflansch auch getrennt angeordnet, so daß also das
Stützrad nur zur Aufnahme der Last, der Messerflansch aber nur zum Lenken dient.
Letzterer behielt dann stets seine ihm einmal gegebene Höhenlage bei. In beiden
Fällen kann der Flansch nicht ausweichen, wenn er im Boden auf Fremdkörper, hauptsächlich
größere Steine, trifft, die nicht nachgeben und daher entweder eine Ablenkung des Pfluges herbeiführen oder den Flansch
verbiegen bzw. abbrechen. Der Flansch senkt sich auch nicht, dem innerhalb desselben
Ackers häufig wechselnden Boden entsprechend, selbsttätig verschieden tief ein, sondern der
Führer muß jedesmal eine Einstellung vornehmen, wenn er beobachtet, daß der Flansch beim
Einfahren in weicheren Boden nicht den genügenden Seiten druck erzeugt.
Bei der Einrichtung gemäß vorliegender Erfindung ist die Messerscheibe gegenüber
dem Stützrad neben diesem senkrecht frei beweglich gelagert, wodurch sie etwaigen
Hindernissen ausweichen und sich hinsichtlich ihrer Eingriffstiefe bei entsprechender Belastung
selbst den verschiedenen Bodenarten anpassen, also stets den erforderlichen Widerstand für
das Lenken erzeugen kann. Eine solche Lagerung läßt sich auf verschiedene Weise erreichen, z. B. dadurch, daß die Messerscheibe
neben dem Stützrad auf demselben Lagerzapfen, jedoch mit einer Nabe von
wesentlich größerer Bohrung gelagert wird. Es ist dann nur dafür Vorsorge zu treffen,
daß die Scheibe gegen seitliche Verschiebung gesichert ist. Derselbe Zweck wird auch ohne
größere Nabenbohrung erreicht, wenn die Scheibe an dem Zapfen des Stützrades unter
Zwischenschaltung einer Schleppkurbel gelagert wird. ' :.
Die- Zeichnung stellt diese beiden Ausführungsformen
dar, und zwar Fig. 1 die erstere in Ansicht, und Fig. 2, 3 und 4 die
zweite in Vorder-, Seiten- und Oberansicht bzw. in teilweisem Schnitt.
Nach Fig. 1 ist in einer Hülse a' des Rahmens
α eine Hülse c mit einer Zahnstange geführt, in die ein am Rahmen α gelagerter
Trieb b greift, der von geeigneter Stelle aus in Drehung versetzt werden kann und dadurch
den Rahmen α an der Hülse c in der Höhe einstellt. In der Hülse c ist die
Säule d des Stützrades g gelagert, die letzteres an dem wagerechten Zapfen f trägt. Das
Stützrad g kann mittels der Kurbel e gelenkt werden. Der Zapfen f ist über das Stützrad
g hinaus verlängert, damit auf ihm der Messerflansch h besonders, also unabhängig
vom Stützrad g, gelagert werden kann. Der Flansch h besitzt eine Nabe h', deren Bohrung
wesentlich größer ist als der Durchmesser des Zapfens f, so daß sich der Flansch h gegen- .
über dem Stützrad g in der Höhe verschieben kann. Um diese Verschiebung zu ermöglichen,
ohne daß die Lagerung des Flansches h beeinträchtigt wird, ist das Stützrad g mit einem
seitlichen Scheuerflansch g' versehen, gegen den sich die. Nabe h' des Flansches h legt.
Außerdem ist außen auf den Zapfen f eine genügend große Mutter i gesetzt, die das Abgleiten
des Flansches h unter allen Umständen verhindert.
Infolge dieser Lagerung des Messerflansches h kann er sich unabhängig vom Stützrad drehen.
Etwa haften bleibende Erde wird dadurch von selbst wieder abgestreift. Außerdem senkt
sich der Messerflansch h je nach der Bodenart
ίο verschieden tief in den Boden ein, bringt
also den erforderlichen Seitendruck für die Lenkung selbsttätig hervor, da er z. B. bei
weichem Boden tiefer einsinkt und umgekehrt. Zweckmäßig erhält der Flansch eine bestimmte
Belastung mittels Gewichtes oder Federn, die leicht durch Versuche festgestellt werden kann.
Im gezeichneten Beispiel erfolgt die Belastung durch ringförmige Gewichte m, die um die
Nabe h' an der Messerscheibe h befestigt werden.
Nach der Ausführung der Fig. 2 bis 4 ist der ■ Messerflansch h nicht auf dem Zapfen f, sondern
an einem besonderen Kurbelzapfen I gelagert, der an einer Schleppkurbel k sitzt, die
ihrerseits auf dem Zapfen f lose drehbar ist. Die Lagerung des Stützrades g und des Messerflansches
h ist also in diesem Fall gegenseitig eine exzentrische. Auch hier dienen
zur Belastung der Messerscheibe h Ringgewichte m, deren Anzahl und Schwere sich
nach dem Boden richtet.
Claims (3)
1. Steuerrad mit neben diesem gelagerter Messerscheibe für Kraftpflüge, dadurch
gekennzeichnet, daß die Messerscheibe (A) gegenüber dem Stützrad (g) senkrecht frei
beweglich gelagert ist, so daß die Scheibe etwaigen Hindernissen ausweichen und sich
hinsichtlich ihrer Eingriffstiefe bei entsprechender Belastung selbst den verschiedenen
Bodenarten anpassen kann.
2. Steuerrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Messerflansch (h)
zwischen Flanschen (g' und i) gegen seitliehe Verschiebung gesichert ist und eine
Nabenbohrung besitzt, deren Durchmesser größer ist als der Lagerzapfen (f) des
Steuerrades (g).
3. Steuerrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Messerflansch (h)
auf dem Kurbelzapfen einer um den Lagerzapfen (f) des Steuerrades (g) frei drehbaren
Schleppkurbel (k) gelagert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE282968C true DE282968C (de) |
Family
ID=538574
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT282968D Active DE282968C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE282968C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE832697C (de) * | 1949-10-26 | 1952-02-28 | Bruno Berger | Lenk- und Spurhaltevorrichtung fuer motorisch angetriebene Einachsgeraete mit Handfuehrung |
| DE952950C (de) * | 1952-01-07 | 1956-11-22 | Massey Harris Ferguson Sales L | Landwirtschaftliches Bodenbearbeitungsgeraet zum Anhaengen an einen Schlepper |
| US4786113A (en) * | 1986-10-23 | 1988-11-22 | Vandenberg Douglas N | Farm equipment stabilizer disc |
| US4796550A (en) * | 1985-03-29 | 1989-01-10 | Deere & Co. | Single angled blade coulter and fertilizer opener |
-
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- DE DENDAT282968D patent/DE282968C/de active Active
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE832697C (de) * | 1949-10-26 | 1952-02-28 | Bruno Berger | Lenk- und Spurhaltevorrichtung fuer motorisch angetriebene Einachsgeraete mit Handfuehrung |
| DE952950C (de) * | 1952-01-07 | 1956-11-22 | Massey Harris Ferguson Sales L | Landwirtschaftliches Bodenbearbeitungsgeraet zum Anhaengen an einen Schlepper |
| US4796550A (en) * | 1985-03-29 | 1989-01-10 | Deere & Co. | Single angled blade coulter and fertilizer opener |
| US4786113A (en) * | 1986-10-23 | 1988-11-22 | Vandenberg Douglas N | Farm equipment stabilizer disc |
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