DE28265C - Winde mit selbstthätiger Bremse - Google Patents
Winde mit selbstthätiger BremseInfo
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- DE28265C DE28265C DENDAT28265D DE28265DA DE28265C DE 28265 C DE28265 C DE 28265C DE NDAT28265 D DENDAT28265 D DE NDAT28265D DE 28265D A DE28265D A DE 28265DA DE 28265 C DE28265 C DE 28265C
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- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 claims description 3
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- 238000004804 winding Methods 0.000 claims 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D5/00—Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D2700/00—Capstans, winches or hoists
- B66D2700/03—Mechanisms with latches or braking devices in general for capstans, hoists or similar devices as well as braking devices actuated electrically or by fluid under pressure
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35: Hebezeuge.
Winde mit selbsttätiger Bremse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. März 1884 ab.
Die Seiltrommel wird mittelst eines endlosen Handseiles oder einer Kurbel gedreht. Die
ganze Vorrichtung ist so angeordnet, dafs der Reibungswiderstand der bewegten Theile möglichst
vermindert und die selbsttätige Zurückdrehung nach Loslassung des Handseiles oder
der Kurbel mittelst einer Bremsvorrichtung selbsttätig gehemmt wird, so dafs die Last in
irgend einer beliebigen Höhe schwebend bleibt und ein Gleiten des Seiles oder der Kette auf
der Trommel unmöglich ist.
Am unteren Ende des bügeiförmigen, oben mit dem Haken C versehenen Rahmens B ist
die Achse A für das Kettenrad D gelagert. Der Rand dieses Rades kann mit einer Rinne
oder mit gabelförmigen Vorsprüngen versehen sein, an welche sich die endlose Kette oder
das Seil, welches von der Hand gezogen wird, fest anlegen kann. Der Betrieb erfolgt durch
zwei neben einander auf der Achse A angebrachte Daumen FF1, welche in die neben
einander, aber versetzt stehenden Zahnlückenhhx
des Rades H eingreifen. Dieses Rad ist auf der oberen Achse G festgekeilt.
Unmittelbar neben demselben sitzt lose die Kettentrommel J, welche mit einem Arm L
und Auge L1 versehen ist. In dieses Auge Z1
pafst der Zapfen M des excentrischen .Ringes JV,
welcher sich in einer mit der Achse G concentrischen und mit einem Plantsch versehenen
Scheibe O des einen Schenkels des Rahmens B drehen kann.
In dem Excenterring N befindet sich ein anderer Ring P mit einer zur Achse G excentrischen
Oefmung, in welche eine lose, auf der Nabe der Scheibe O sitzende excentrische
Scheibe / pafst. Diese hat gegenüber dem Zapfen M einen starken Zapfen Q. Zwischen
der Nabe der Scheibe O und der Kettentrommel J ist der Mitnehmer R auf der Achse G
aufgekeilt, welcher aus einem langen Arm R1 und einem kurzen Arm R% besteht. Beide sind
an ihren Enden mit Bogenschützen rx und r2
zur Aufnahme für die Zapfen M und Q versehen.
In einer Vertiefung der Scheibe O hinter dem Ring P ist ein Ring U gelagert, welcher
auf, seinen beiden Flächen mit den einander gegenüberstehenden Zapfen W W und T T versehen
ist, Fig. 5. Die Verbindungslinie der Zapfen WW mufs diejenige der Zapfen TT
rechtwinklig schneiden. Die Zapfen W W sind in senkrechten Schlitzen V der Scheibe O, die
Zapfen T T dagegen in den waagrechten Schlitzen .S J>
des Ringes P geführt. Infolge dieser Führung kann sich der Ring P in waagrechter
und senkrechter Richtung verschieben, so lange sich die excentrische Scheibe / und
der excentrische Ring N gleichzeitig nach einer und derselben Richtung drehen.
Die Excentricität der Scheibe / mufs stets derjenigen des Ringes N gegenüber liegen.
Wird das Rad D in der Richtung des Pfeiles b'
gedreht, so wird durch den Eingriff der Daumen FF1 in die Zahnlücken h /il des Rades H
die Achse G und der Mitnehmer R im Sinne des Pfeiles ax, Fig. 2, gedreht. Der lange
Arm R1 des Mitnehmers wirkt auf den durch den Schlitz r1 gehenden Zapfen M und dreht
mittelst des Armes L die' Kettentrommel J behufs Hebung der Last.
So lange der Mitnehmer R den excentrischen Ring N in der Richtung des Pfeiles a' dreht,
wird auch durch den kurzen Arm i?2 die excentrische Scheibe / in der nämlichen Richtung
gedreht. Die einzelnen Theile bewegen sich hierbei frei, ohne dafs ein Klemmen stattfinden
kann, weil der Ring P sich auf- und abwärts- und hin- und herbewegen kann.
Wird die Handkette E losgelassen, so dreht das an der Kette K hängende Gewicht die
TrommelJin der zum Pfeile' entgegengesetzten
Richtung. Die Trommel dreht aber durch den Arm L auch den Zapfen M und den excentrischen
Ring N in derselben Richtung. An dieser Drehung nimmt aber der fest auf der
Achse G sitzende Mitnehmer R nicht theil, folglich auch nicht die durch den Zapfen Q
mit demselben verbundene excentrische Scheibe / Wegen des Stillstandes der letzteren Scheibe
kann sich auch der dieselbe umschliefsende Ring P nicht seitwärts bewegen, also mufs sich
der äufsere, durch den Arm L der Kettentrommel gedrehte excentrische Ring N zwischen
dem äufseren Flantsch der Scheibe O und dem inneren Ring P festkeilen, wodurch die Kettentrommel
und die daran hängende Last zum Stillstand gebracht wird.
Durch Drehen der Achse G kann die Trommel nach jeder Richtung gedreht und die Last
gehoben oder gesenkt werden, ohne dafs sich die Theile klemmen; die Bremsvorrichtung
kommt erst zur Wirksamkeit, wenn das Gewicht der an der Kette hängenden Last die Trommel
zu drehen sucht.
Der beschriebene Mechanismus kann ebensowohl zum Heben von Lasten als auch zur Bewegung
des Steuerruders auf Schiffen verwendet werden. In letzterem Falle dient das Handrad
D als Steuerrad.
Claims (2)
1. Das fest auf der Achse G sitzende, mit einer doppelten Reihe von Zahnlücken h h ]
versehene und durch die Daumen FF' der Achse A getriebene Rad H in Verbindung
mit dem fest auf der Achse G sitzenden Mitnehmer R und der lose auf G sitzenden
und mit dem Arm L versehenen Kettentrommel J als Getriebe zur Lasthebung.
2. Die selbsttätig wirkende Bremsvorrichtung
der durch den Arm L mit dem Mitnehmer R und dem excentrischen Ring N verbundenen
Kettentrommel J, bestehend aus dem auf der Scheibe O des Rahmens B gelagerten
und durch den Ring U geführten verschiebbaren Ring P, in Verbindung mit
der excentrischen Scheibe I und dem excentrischen Ring N, durch deren Zusammenwirken
die Drehung der Kettentrommel entweder zugelassen oder gehemmt wird, je nachdem der Ring N von dem Mitnehmer
R oder von dem Arm L der Trommel angetrieben wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE28265C true DE28265C (de) |
Family
ID=304519
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT28265D Active DE28265C (de) | Winde mit selbstthätiger Bremse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE28265C (de) |
-
0
- DE DENDAT28265D patent/DE28265C/de active Active
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