DE280736C - - Google Patents

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DE280736C
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spindles
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J1/00Auxiliary apparatus combined with or associated with looms
    • D03J1/16Apparatus for joining warp ends

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 280736 KLASSE 86 h. GRUPPE
OTTO FISCHER und OSKAR FISCHER in PLAUEN i.V.
Fadenabziehvorrichtung an Webkettenanknüpfmaschinen. Zusatz zum Patent 279420.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. September 1913 ab. Längste Dauer: 13. November 1927.
Bei der Abziehvorrichtung nach dem Patent 279420 erfolgte das Abziehen der vordersten, demnächst zu bearbeitenden Fäden der Ketten von den Abteilspindeln und den übrigen Fäden durch einen Kamm, der mit wagerecht liegenden Zinken zwischen die übereinanderliegenden Ketten geführt, durch eine Drehung um 90 ° mittels seiner Zinken mit den vordersten Kettenfäden in Eingriff gebracht und kurz vor dem Abfallen der Fäden zurückgezogen wird. Dadurch werden die abgefallenen Kettenfäden angespannt und von den übrigen Fäden abgezogen, so daß sie leicht von den sie der weiteren Verarbeitung zuführenden Organen erfaßt werden können. Trotzdem kam es aber öfter vor, daß die von den Spindeln freigegebenen Fäden an den noch auf den Spindeln sitzenden benachbarten Fäden »klebten«, d. h. mit ihren Fasern an ihnen hängen blieben, da es mit Rücksicht auf die Festigkeit der Fäden nicht möglich erschien,. den Kamm mit dem nötigen Ruck zurückzuziehen.
Dieser Nachteil wird erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß neben dem Kamm ein Schlagstift angebracht ist, der im Augenblick des Zurückgehens des Kammes auf der von den Spindeln abgewendeten Kammseite einen kurzen Schlag gegen die vordersten Fäden ausübt, so daß sie mit einem kurzen Ruck angespannt werden und sicher von den übrigen Fäden abspringen, selbst wenn sie zufälligerweise nicht vom Kamm angespannt sein sollten.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in Verbindung mit einem schematisch dargestellten Teil einer Webkettenanknüpfmaschine in
Fig. ι in einer Seitenansicht und in
Fig. 2 in einer Draufsicht dargestellt.
Von den in bekannter Weise auf den Abteilspindeln i, 2 im Kreuz übereinanderliegenden Ketten werden die jeweils vordersten von dem Kamm 3 erfaßt und kurz vor der Drehung der Kreuzspindeln, durch die die Fäden freigegeben werden, angespannt. Sobald die Fäden freigegeben sind, bewegt sich erfindungsgemäß ein Schlagstift 4 zunächst abwärts und schlägt dann in der zur Abziehbewegung des Kammes entgegengesetzten Richtung, und zwar auf der von den Kreuzspindeln 1, 2 abgewendeten Seite des Kammes 3 gegen die vordersten Fäden, so daß diese plötzlich mit einem kurzen Ruck angespannt werden. Sie springen dadurch sicher von den übrigen, noch auf den Kreuzspindeln sitzenden Fäden ab und können leicht

Claims (1)

  1. von der Nadel 5 erfaßt und der weiteren Verarbeitung zugeführt werden.
    Die Bewegung des Schlagstiftes 4, der raitteils einer Kurbel 6 an einer in einer Büchse 7 verschiebbaren und drehbaren Spindel 8 befestigt ist, erfolgt von dem den Kamm bc-. tätigenden Hebel 9 aus, von welchem ein Arm 10 derart abgezweigt ist, daß sein freies, mit einer Rolle 11 versehenes Ende auf das zu einem Teller 12 ausgestaltete obere Ende der Spindel 8 drückt und sie entgegen dem Druck einer Feder 13 abwärts bewegt. In der Büchse 7 ist ein Schlitz 14 vorgesehen, in dem ein an der Spindel 8 befestigter Stift 15 geführt ist. Am unteren Ende ist der Schlitz derart abgebogen, daß, wenn der Stift hier anlangt, die Spindel mit einem kurzen Ruck gedreht und dadurch der Schlagstift gegen die Kettenfäden geschnellt wird. Beim Zurückgehen des Armes 10 wird der Schlagstift durch die Feder 13 wieder zurückgeführt.
    Ρλ τ E nt-An s PRU ch:
    Fadenabziehvorrichtung an Webkettenanknüpfmaschinen nach Patent 279420, bei der die vordersten Fäden jeder Kette kurz vor der Freigabe durch die Abteilspindeln (1, 2) von einem Kamm abgezogen werden, gekennzeichnet durch einen Schlagstift (4), der während des oder kurz nach erfolgtem Abziehen der Fäden durch den Kamm (3) einen Schlag gegen die Fäden auf der von den Spindeln abgewendeten Seite des Kammes ausführt und dadurch die vordersten Fäden kurz anspannt, so daß sie sicher von den übrigen Fäden abspringen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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