DE284902C - - Google Patents
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- DE284902C DE284902C DENDAT284902D DE284902DA DE284902C DE 284902 C DE284902 C DE 284902C DE NDAT284902 D DENDAT284902 D DE NDAT284902D DE 284902D A DE284902D A DE 284902DA DE 284902 C DE284902 C DE 284902C
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- Germany
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- arm
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- sheet
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42D—BOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
- B42D9/00—Bookmarkers; Spot indicators; Devices for holding books open; Leaf turners
- B42D9/04—Leaf turners
- B42D9/08—Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively
- B42D9/088—Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively actuated by means other than springs
Landscapes
- Labeling Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 284902 -KLASSE 51 e. GRUPPE
KARL BRAND in SIEGENBURG.
Notenblattwender. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Juni 1914 ab.
Der vorliegende Wender besteht aus einem System übereinander auf einer durch ein Uhrwerk angetriebenen Welle sitzender, ganz gleicher
Arme, von denen jeder an seinem Ende abnehmbar eine Nadel trägt, welche hinter ein Blatt zu liegen kommt. Nach Auslösung
mittels Fußtritts macht der unterste der Arme eine Drehung, wobei die Nadel das Blatt
durch Mitnehmen umwendet, worauf vor VoIlendung einer ganzen Umdrehung die Nadel
von dem Arme getrennt und festgehalten wird, so daß der Arm allein seine Umdrehung
vollendet und dann stillgestellt wird, um bei einem weiteren Fußtritt seine Drehbewegung
wieder zu beginnen und hierbei den über ihm liegenden zweiten Arm mitzunehmen, der das
nächste Blatt umwendet, und so fort, bis das letzte Blatt abgespielt ist.
Durch die Zeichnung wird der Erfindungsgegenstand näher erläutert, und zwar zeigt:
Fig. ι eine schematische Ansicht der Gesamtanordnung
mit Nebenansichten,
Fig. 2 die Lage der Vorrichtung zum Buch in Draufsicht,
Fig. 3 eine Vorderansicht;
Fig. 4 und 5 zeigen verschiedene Ausführungsformen der Anbringung des Wenders.
In obigen Figuren bedeutet a die Hauptwelle, die von einer starken Uhrfeder b unter Vermittlung
der Übersetzungsräder c angetrieben wird. An der Spitze der Welle α sitzt der
Arm d, der vom Riegel β festgehalten, nach Wegziehen desselben mittels Fußtritts durch
Winkelhebel /, Kette g und Pedal h aber ausgelöst wird und eine Umdrehung ausführen
kann. Hierbei wird der fest auf der Welle α sitzende unterste Arm i mitgenommen
; derselbe besitzt an seinem freien Ende eine Klappe k, welche in geschlossenem Zustande
eine Nadel I festhält. Hat der Arm i den größten Teil einer Umdrehung zurückgelegt,
so schlägt die Nadel I mit ihrem oberen abgekröpften Ende flach an einen Blech-
-lappen m (durch das flache Anschlagen soll eine Drehung der Nadel verhindert werden).
Da der Arm i sich weiter dreht, die Nadel aber festgehalten wird, so öffnet sich die
Klappe k, die Nadel fällt heraus und bleibt auf einer mit Rand versehenen Fläche oder
Mulde 0 liegen; der Arm geht weiter, bis seine Umdrehung beendet ist, worauf Welle α
durch Riegel e gesperrt wird. Wird nach Abspielen einer Seite der Riegel β wieder weggezogen,
so beginnt der Arm i eine neue Umdrehung, nimmt aber mittels seines Hakens
f und des Anschlags q den zweiten Arm / mit, dessen Nadel das zweite Blatt
umdreht. Die Blechlappen m sind zu einem feststehenden Gestell s vereinigt. Die Nadel
des unteren Armes i ist ausgelöst dargestellt, während die übrigen noch festgehalten sind.
Die Vorrichtung ist mittels einer Schiene u am Arm t nach Fig. 5 oder an sonst geeigneter
Stelle befestigt.
Claims (2)
- 65 Patent-Ansprüche:i. Notenblattwender, der durch ein vom Fuße des Spielers auszulösendes Uhrwerk oder eine sonstige Vorrichtung in Tätigkeit gesetzt wird, dadurch gekenn-zeichnet, daß nach Auslösung des Uhrwerks ein horizontal zu unterst einer Reihe liegender Arm (i) eine ganze Umdrehung ausführt, wobei eine am Ende des Armes befindliche Klappe (k) in geschlossenem Zustande eine hinter dem obersten Blatte liegende Nadel (I) festhält, die bei der Bewegung des Armes letzteres umwendet, und daß nach jeder weiteren Auslösung der untere Arm durch Mitnehmer (ρ) und Anschlag (q) jeweils einen darüber liegenden Arm mitnimmt.
- 2. Bei dem Notenblattwender nach Anspruch ι die Vorrichtung zur Abnahme der Nadel vor vollendeter Umdrehung des Armes, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadel gegen einen unter dem Arme liegenden Blechstreifen oder -lappen (m) schlägt, wodurch die die Nadel festhaltende Klappe (k) des Armes geöffnet und die Nadel frei wird und in eine am Blechstreifen angeordnete Fangmulde (0) fällt, während der Arm allein seine Umdrehung vollendet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE284902C true DE284902C (de) |
Family
ID=540327
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT284902D Active DE284902C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE284902C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202009011156U1 (de) * | 2009-08-18 | 2011-01-05 | Viega Gmbh & Co. Kg | Klimabodenplatte |
-
0
- DE DENDAT284902D patent/DE284902C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202009011156U1 (de) * | 2009-08-18 | 2011-01-05 | Viega Gmbh & Co. Kg | Klimabodenplatte |
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