DE280641C - - Google Patents

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DE280641C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J3/00Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed
    • B41J3/34Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed for printing musical scores

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Common Mechanisms (AREA)
  • Handling Of Sheets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15g\ GRUPPE
ANDREA FERRETTO in MAILAND.
Maschine zum Schreiben von Noten und alphabetischer Schrift.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Januar 1912 ab.
Bei den bisher bekannt gewordenen Notenschreibmaschinen erfolgt der Druck entweder mittels einer großen Zahl von Schriftzeichen, die den zahlreichen musikalischen Zeichen entsprechen, oder es ist der Einfachheit halber nur eine bestimmte Zahl Elementarschriftzeichen auf der Maschine vorhanden, durch deren Kombination die verschiedenen Notenbilder und sonstigen musikalischen Zeichen
ίο erzeugt werden; man muß im letzteren Falle die einzelnen Elementarzeichen nacheinander aufdrucken und die je einer Note entsprechende Zeileneinstellung vorbereiten und den Zeitwert jeder Note in Raumwert durch eine Längsver-Schiebung des Papierträgers von Hand übersetzen, was einen bedeutenden Zeitverlust verursacht. Diese Nachteile werden durch den Gegenstand der Erfindung in der Weise beseitigt, daß bei dem Schreibverfahren eine Hand durch Tastendruck eine oder mehrere Tasten auswählt und · zum Anschlag bringt, während die andere eine. besondere handgriffartige einstellbare Einrichtung bedient, deren Bewegung die selbsttätige Verschiebung des Papierblattes entweder in der Höhe oder in der Längsrichtung zur Folge hat, indem eine Zahl dadurch betriebener Hilfsorgane in Verbindung miteinander treten.
In der neuen Maschine kann der Druck ausgeführt werden entweder mittels Schriftzeichen, die an den Enden von ebenso vielen unabhängigen Hebeln angeordnet sind, wie Tasten vorgesehen sind, oder mittels Schriftzeichen, die in einer oder, mehreren Reihen auf der zylindrischen Oberfläche einer oder mehrerer Typenwalzen angeordnet sind.
Der Grundgedanke, mehrere Elementarzeichen auf einem einzigen Punkte während des gleichzeitigen Niederdrückens mehrerer Tasten und Bedienung eines besonderen Gliedes hier Bedienungseinrichtung genannt) zu drucken, kann mechanisch durch die Einrichtungen verwirklicht werden, die die Zeichnungen veranschaulichen.
Ein Ausführungsbeispiel einer Maschine mit Tasten und Typenhebeln ist in Fig. 1 bis 18, und eine Abänderung derselben zur Bedienung durch Tasten und drehbare Typenwalzen ist in Fig. 19 bis 52 veranschaulicht.
Von dem ersten Beispiel zeigen:
Fig. ι die Tastatur,
Fig. 2 eine schematische Vorderansicht der Maschine,
Fig. 3 einen Grundriß,
Fig. 4 eine Seitenansicht mit teilweise abgenommener Seitenwand, um die Bedienungseinrichtung sichtbar zu machen,
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 3, wobei die Typenhebel und die Tasten entfernt sind,
Fig. 6 und 6 a die Kupplung der Papierwalze, von vorn und von der Seite gesehen,
Fig. 7 im Grundriß die Übertragung der Bewegung von der Bedienungseinrichtung auf die Papierwalze, Fig. 8 eine Seitenansicht hierzu,
Fig. 9 die Einrichtung zum Anheben der Papierwalze im ganzen,
— 2
Fig. ίο eine Gelenkkupplung für die Bedienungseinrichtung,
Fig. Ii den Druckrahmen, von oben gesehen,
Fig. 12 diesen Rahmen in kleinerem Maßstabe im Schnitt nach der Linie B-B in Fig. ii,
Fig. 13 den Antrieb mittels Tasten und Hebel für den Druck der Noten und Musikzeichen,
Fig. 14 den Antrieb mittels Tasten und Hebel, um gleichzeitig mit den Noten die Fähnchen zu drucken, die ihren Wert angeben,
Fig. 15 die Einrichtung, um gleichzeitig mit den Noten und Fähnchen die Linien der gestrichenen Noten, die ober- bzw. unterhalb der Notenlinien liegen, zu drucken,
Fig. 16 die Regelung der achsialen Verstellung der Papierwalze entsprechend der Dauer jeder Note,
Fig. 17 das Schaltschloß mit Zähnen für diese Verstellung, von oben gesehen, und
Fig. 18 die Einrichtung zur selbsttätigen Drehung der Papierwalze, sobald man mit einer beliebigen Neigung die Striche zieht, die eine gewisse Anzahl von (Achtel-, Sechzehntel-, Zweiunddreißigstel-, Vierundsechzigstel-) Noten miteinander vereinigen, und zur gleichzeitigen Herstellung der Bindezeichen.
Von dem zweiten Ausführungsbeispiel veranschaulichen:
Fig. ig eine Vorderansicht,
Fig. 20 den Grundriß und
Fig. 21. eine Seitenansicht der Maschine, wobei die Wand auf der Seite der Bedienungseinrichtung entfernt ist,
Fig. 22 die Lagerung der Papierwalze,
Fig. 23 einen Schnitt nach der Linie X-X gemäß Fig. 22,
Fig. 24 den Wagen, von vorn gesehen,
Fig. 25 denselben, von der Seite gesehen und den Antrieb des oberen Wagens,
Fig. 26 und 27 die Einrichtung zur Auswahl der Zahnstangen, die den oberen beweglichen Wagen antreiben soll, von vorn und von der Seite gesehen,
Fig. 28 im Grundriß den unteren Wagen und sein Traggestell,
Fig. 29 die Aufhängung der Typenwalzen,
Fig. 30 einen teilweisen Grundriß hierzu,
Fig. 31 eine Einzelheit der Vorrichtung zum Einfärben der Typenwalze im Grundriß,
Fig. 32 die Tastatur im Grundriß,
Fig. 33 eine Einzelheit des Antriebes zur Drehung der Papierwalze,
Fig. 34 in Raumansicht die Hebelanordnung, die die Bewegung der Bedienungseinrichtung mit der Drehung der Papierwalze vereinigt,
Fig. 35 die Bedienungseinrichtung und die damit verbundenen Organe im Grundriß,
Fig. 36 einen Aufriß dieser Anordnung,
Fig. 37 die Drehsäule der Bedienungseinrichtung, von vorn gesehen, in größerem Maßstabe,
Fig. 38 diese Säule von der Seite gesehen,
Fig. 39 und 40 im Aufriß und Grundriß die Übertragung der Bewegung der Bedienungseinrichtung auf die Kulissen, die eine schraubenförmige Bewegung der Papierwalzen bewirken,
Fig. 41 die Anzeigescheibe für die Bedienungseinrichtung, von vorn gesehen, in größerem Maßstabe,
Fig. 42 den Umformer von der Seite gesehen, wobei die Tastatur abgehoben ist,
Fig. 43 die Anordnung der Tastenhebel mit den kleinen Walzen zum Einfärben und zum unmittelbaren Drucken,
Fig. 44 eine Einzelheit einer kleinen Farbwalze,
Fig. 45 die mit den Tasten der zweiten Gattung verbundene Hebelanordnung zum Antrieb der linken Typenwalze,
Fig. 46 die Antriebsvorrichtung, um nach Belieben durch die Tasten der dritten Gattung die rechte oder linke Typenwalze zu benutzen,
Fig. 47 die mit den Tasten der dritten Gattung verbundenen Hebel zum Anschlagen der rechten" Typenwalze,
Fig. 48 eine Zusatzhebelanordnung zum Schreiben von Buchstaben,
Fig. 49 einen Grundriß der Einrichtung zum Anschlagen der linken Typenwalze mittels der gewöhnlichen Tasten, die mit der rechten Typenwalze verbunden sind,
Fig. 50 eine Verbindung der Tasten für die kleinen Buchstaben mit dem Umschalter, um eine Vorwärtsbewegung der Papierwalze bei jedem Niederdrücken der Taste zu erhalten, für den Fall alphabetischer Schrift,
Fig. 51 die der Zwischenraumtaste beigegebene Zugstange und
Fig. 52 die Zugstange, die die Bewegung des Druckrahmens dem Umformer übermittelt, zum. Schreiben der kleinen Buchstaben.
Eine auf Füßen ruhende Grundplatte 1 (Fig. 5) trägt den Körper der Maschine, d.h. das Gestell 2 für die Hebel und die Seitenwände 3, 4, sowie den rückwärtigen Teil 5 in Gestalt eines Rahmens,. in welchem der die Papierwalze tragende Wagen sich bewegen kann.
Wenn die Maschine als einfache Schreibmaschine arbeitet, sind die Handhabung der Tasten und die Wirkungsweise der Teile dieselben wie bei den gewöhnlichen Schreibmaschinen, und man benutzt Tasten, denen die Buchstaben, Zahlen oder Interpunktionszeichen entsprechen, die zu vieren auf jedem Ende der Typenhebel angeordnet sein können, und wählt das betreffende Schriftzeichen mit Hilfe eines der Umschalttasten 6, 7 (Fig. 1). Die Papierwalze 8, die, wie üblich, durch ein Gewicht 10 oder eine Feder bewegt wird, rückt gleichzeitig mit ihrer vierkantigen Achse 9
weiter und bewegt sich, an ihrem Hubende angekommen, um eine Strecke, die dem Zeilenabstande entspricht, indem sie sich um den Teil 9' (Fig. 6) ihrer Achse 9 dreht, der zu diesem Zwecke einen runden Querschnitt hat.
Will man die Maschine zum Schreiben von Noten benutzen, so ist das Mitarbeiten der Tasten erforderlich, die die Noten, die Fähnchen und die zusätzlichen Striche zur Herstellung der über und unter den Notenlinien befindlichen gestrichenen Noten, der Versetzungszeichen, der Pausen oder irgendwelcher anderen Zeichen liefern; es muß das Notensystem hergestellt werden, und es sind Einrichtungen erforderlich, um die Stellung der Noten mit Bezug auf das Notensystem zu bestimmen, sowie Teile, die den Abstand in der Längsrichtung im Notensystem entsprechend der Dauer der Noten festlegen, im Verhältnis zu einer als Einheit geltenden Länge.
Um alle hierzu nötigen Bewegungen zu erhalten, ist die Maschine außer mit den Hebeln, die durch die Tasten bewegt werden, mit einer mit einer Hülse 27 versehenen Bedienungseinrichtung Bd (Fig. 3), einem Druckrahmen 50, einem Hebel 108 (Fig. 18) und einem zweiten Rahmen 109 versehen, die zur Bewegung der verschiedenen Einrichtungen dienen, die weiter unten beschrieben werden sollen.
Die Bedienungseinrichtung Bj (Fig. 3, 7 und 8) besteht im wesentlichen aus einer Welle 12, die gelenkig mit einer Welle 12' derart verbunden ist, daß ein Schwingen der erst er en mit Bezug auf die zweite möglich ist, wobei eine Drehung der Welle 12 um ihre Längsachse eine Drehung der Welle 12' verursacht. Die Welle 12 ist am Vorderende mit. einem Handrade 30 und die Welle 12' am hinteren Ende mit einem Zahnrade 35 versehen, das in die Zahnstange 36 (Fig. 5) eingreift. Die Welle 12 liegt in der Hülse 27, die an der Drehung der Welle 12 nicht teilnimmt und am vorderen Ende eine Anzeigescheibe 29 und am hinteren eine Gabel 27' trägt (Fig. 7). Diese Gabel ist mit einer Gabel 26 gelenkig verbunden, in die ein Zapfen 25' ausläuft, auf dem ein gezahnter Sektor 25 befestigt ist.
Vermöge dieser Anordnung kann die Bedienungseinrichtung, d. h. die Welle 12' mit der Hülse 27, in einer senkrechten Ebene schwingen, ohne daß dadurch der Sektor 25 beeinflußt wird. Auch werden die Welle 12 und die Hülse 27 in einer wagerechten Ebene verstellt und der Zapfen 25' sowie der Sektor 25 bei der Drehung mitgenommen, ohne daß dadurch die Welle 12' beeinflußt wird. .Die Bedienungseinrichtung Bd kann allein oder gleichzeitig mit den Tasten arbeiten, und ihre Schwingung in senkrechter Ebene hat, wie im folgenden erläutert, den Zweck, die Bewegung jener Tasten zu ermöglichen, die zum Drucke der Noten bestimmt sind, wogegen die Schwingung in einer annähernd wagerechten Ebene, eine beliebige Drehung der Papierwalze 8. um die eigene Achse verursacht; natürlich erzeugt das Zusammentreffen der beiden Schwingungen gleichzeitig beide Wirkungen. Die Drehung der hinteren Welle 12' um ihre Längsachse dient zur Bestimmung des wagerechten Hubes des die Papierwalze tragenden Wagens.
Da die Aufschlagstelle (Druckstelle) der Schriftzeichen eine konstante Lage hat, so muß man, um jede Note in der gewünschten Höhe auf dem Notensystem zu schreiben, die Papierwalze um ihre Achse, und zwar um einen der Ausdehnung der ganzen Skala ober- bzw. unterhalb des Notensystems entsprechenden Zentriwinkel drehen können. Die Papierwalze 8 ist infolgedessen mit der Achse 9 durch eine Handkupplung verbunden, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel die Gestalt einer auf einer Verlängerung 15 einer auf der Achse 9 befestigten Stütze 13 drehbaren Klinke haben und in Einschnitte 16 eingreifen kann (Fig. 6 a), die in einer der. Scheiben 17 an den Stirnflächen der Papierwalze vorgesehen sind. Die Papierwalze 8 kann in senkrechter Richtung verstellt werden, und zwar zusammen mit der Achse 9, die auf senkrechten, auf dem Rahmen 5 und dem Wagen 11 angeordneten Führungsstangen gelagert ist. Auf die vierkantige Achse 9 ist ein Kegelrad 18 (Fig. 9) aufgeschoben, das mit einem Kegelrade 19 in Eingriff steht, welches auf dem Ende 99 einer vierkantigen senkrechten Welle 20 angeordnet ist, die in senkrechter Richtung in einer Hohlwelle 21 gleiten kann, auf deren Fuß ein Arm 22 (Fig. 7) sitzt. Dieser Arm wird durch eine Feder 23 derart beeinflußt, daß er im Sinne des Pfeiles gemäß Fig. 7 bewegt wird, wogegen er in entgegengesetzter Richtung durch eine Zahnstange 24 verstellt wird, die ihrerseits eine Bewegung durch den obengenannten Zahnsektor 25 erhält, der zwangläufig mit der Bedienungseinrichtung Bd verbunden ist. Der Grad der Drehung des Zahnsektors 25 ist dadurch bestimmt, daß die Hülse 27 der Bedienungseinrichtung Bd unten einen Zapfen 27" trägt, der in die Zähne einer auf einem schwingenden Druckrahmen 50 befindlichen kreisbogenförmigen Zahnstange 28 (Fig. 11) eingelegt werden kann. Der Druckrahmen 50, der am hinteren Ende der Wände 4 mittels Zapfen drehbar gelagert ist, trägt konzentrisch zur Zahnstange 28 eine Skala 28', deren Teilung mit derjenigen der Zahnstange 28 übereinstimmt und der Folge der Noten der gewöhnlichen Tonleiter entspricht. Durch Schwingen der Hülse 27 um den Zapfen 25' bewirkt der Zahnsektor 25 und infolgedessen die Zahnstange 24 die Drehung der Hohlwelle 21 und durch diese
die der Welle 20 und der Welle 9. Die Welle 9' bewirkt ein Drehen der Papierwalze 8.
Wenn man dafür sorgt, daß.bei der Mittelstellung, der Hülse 27 auf der Zahnstange 28 und somit auf der Einteilung 28' die Symmetriestellung des Zahnsektors 25 der eigenen Symmetrieachse entspricht, so erhält man, wenn die . Hülse 27 in einen beliebigen Zahn der Zahnstange 28 nach rechts oder links verschoben wird, einen bestimmten Drehungswinkel der Papierwalze nach der einen oder anderen Richtung hin, so daß, sobald das Notensystem aufgetragen ist, die Type die Note, in der ge-. wollten Höhe druckt.
Um zwischen aufeinanderfolgenden Noten den der Dauer je einer Note entsprechenden Raum zu lassen, ist eine einheitliche Verstellung des Wagens um. einen Raum vorgesehen, der der Zeitdauer der kürzesten Note entspricht,
z. B. der Verbote, und bei dem Drucke jeder Note wird der Wagen um so viele Einheitsverstellungen verschoben, die zur Darstellung der Dauer der betreffenden Noten notwendig sind. Demgemäß beträgt die Einstellung für Y^-Noten zwei, für x/8-Noten acht und für V4-Noten sechzehn Einheiten. Da die Verstellung für die !/,,"Note auf sechzehn Einheiten festgestellt ist, so beträgt der durch einen Takt eingenommene Raum soviel mal sechzehn Einheiten, wie Viertel im Takte vorgesehen sind. Die Bestimmung' der Länge der Note erfolgt vor dem Anschlagen des Druckrahmens mit Hilfe der kleinen Welle 12, die im Innern der Bedienungseinrichtung gelagert ist.
Diese kleine Welle 12 trägt vorn ein Handrad 30 mit einem Zeiger 31, der auf einer am vorderen Ende der Hülse 27 feststehenden Anzeigescheibe 29 (Fig. 7) während der Drehung der Welle 12 über eine gleichförmige, auf dem Rande der Scheibe 29 vorgesehene Einteilung, die den Werten der x/?4- bis VrNoten entspricht, gleiten kann. Das hintere Ende der Welle 12 ist mit einer Verdickung 32 versehen, die lotrecht oberhalb des Zapfens 25' liegt und zwei Ausnehmungen 33 besitzt (Fig. 10), in welche die Spitzen 34 des gabelförmigen Endes der Welle 12' eingreifen, die eine Verlängerung der Welle 12 darstellt. Um die Spitzen 34, die als Drehzapfen dienen, kann die Verdickung 32
50- und mit dieser die Welle 12, die in Folge der Gestalt der Ausnehmungen 33 auch in einer horizontal liegenden Ebene schwingbar ist, in einer senkrechten Ebene schwingen. Dagegen steht die Welle 12'' fest und .trägt ein kleines Stirnrad 35, das mit einer Zahnstange 36 in Eingriff steht (Fig. 5). Infolge der Verbindung dieser Teile entspricht daher einer bestimmten Drehung des Zeigers 31 eine bestimmte Längsverstellung der Zahnstange 36, die in der weiter unten angegebenen Weise die Längsbewegung des Wagens begrenzt.
Eine gewisse Anzahl von Zeichen und Angaben, die dem größten Teil der Tasten der Tastatur in Fig. 1 entsprechen, werden erzielt durch Anschlagen dieser Tasten unabhängig von der Bedienungseinrichtung in dem Druck-· rahmen. Das Notensystem wird durch Liniieren des Papiers vorbereitet, indem die Taste 61 (Fig. 1) niedergedrückt wird, während man deii Wagen mit der Hand zurückführt. Dies wird nach Beendigung jeder Zeile wiederholt, und man fängt auf dem folgenden Notensystem zu schreiben an, nachdem die Walze um ein Stück gedreht worden ist, das dem Abstande zwischen zwei Notensystemen entspricht.
Die zum Ziehen des No.tensystems oder der geraden oder schrägen Linien dienenden Typen, von denen hier oben gesprochen worden ist, können als Rollen ausgebildet sein, die mit einer an sich bekannten Einfärbeeinrichtung versehen sein können.
Sobald das Notensystem hergestellt ist, drückt man durch einfaches Anschlagen der Tasten 62 oder 63 (Fig. 1) das Schlüsselzeichen. Darauf wird unter Umständen die Taktbezeichnung gedruckt, und zwar für den 4/4-Takt mittels einer der Tasten 65 oder 66, deren entsprechende Typen das Zeichen c oder (]? tragen. Wird der Takt durch das Verhältnis zweier Zahlen ausgedrückt, z. B. 3/4, für die kein besonderes Zeichen besteht, so benutzt man die Zifferntasten der Schreibmaschine.
Da die Tasten der Noten und Zeichen mit Typenträgern in Verbindung stehen, die bis zu vier Typen tragen können, z. B. große Noten, kleine Noten, Zeichen, große Buchstaben oder kleine Buchstaben, so muß die Papierwalze parallel zu ihrer Achse Verstellt werden, d erart-, daß stets die Aufschlagstelle j enem Schriftzeichen gegenüberliegt, daß gerade gedruckt werden soll. Während gewöhnlich ein bestimmtes, unter den vier Schriftzeichen im Bereich der Drucklinie auf dem Papier stehen kann, dienen drei Tasten 120, 120' und 7 dazu, eines der anderen drei Schriftzeichen dieser Drucklinie gegenüber einzustellen. Dies erfolgt mit Hilfe eines oder zweier Daumenhebel 105 (Fig. 9), die durch die genannten Tasten bewegt werden. Die Hebel 105 heben durch eine Verbindungsstange 105' gemeinsam mit den auf den Rahmen 11 geführten Stützen 105" die Schreibwalze 8 und gleichzeitig die vierkantige Achse 20, deren runder oberer Teil 99 durch einen auf der Stange 105' angeordneten Führungsring 106 hindurchgeht, gegen den sich 1J-5 der Teil 99 mit einem Bund 107 abstützt. Diese Anordnung ermöglicht die Übertragung der Drehbewegung auf die Papierwalze 8, wenn sich diese in irgendeiner Höhe befindet, in denjenigen Stellungen, die innerhalb der Grenz-Stellungen liegen.-
Durch Niederdrücken der entsprechenden
Tasten und durch einfaches Verstellen der Bedienungseinrichtung Bd in wagerechter Richtung, ohne Mitbenutzung des Druckrahmens 50, kann man in der gewollten Höhe auf der Zeile die Wiederholungszeichen (X) (Taste 72), Fermaten (/Tv) (Tasten 70 und 71), die Taktstriche ! oder I (Tasten 73 oder 74), und zwar die letzteren durch Verstellen, der Bedienungseinrichtung, während die entsprechende Taste unten gehalten wird, ferner die Versetzungszeichen (z. B. $ oder \?), die .Punkte, die Pausen (z. B. $, y, ^j) (letzte Tastenreihe gemäß Fig. 1) und die Zeichen der kurzabgestoßenen oder verlängerten Noten (Tasten 87, 88, 89, 90) drücken.
Die Einrichtung zum Gebrauch der Tasten und entsprechenden Typenhebel, die zum Druck der Noten bestimmt sind, ist folgende:
Die Bedienungseinrichtung kann unabhängig von ihrer Stellung mit Bezug auf die Einteilung 28' (Fig. 11) in senkrechter Richtung schwingen und bewirkt so, der Wirkung einer Feder entgegen, das Niedergehen des schwingbaren Druckrahmens 50, über dem sie liegt. Der letztere bewegt mittels einer Stange 51 (Fig. 4 und 12) einen Hebel 52, der durch eine starre Zugstange 53 (Fig. 13 und 15) einen Schwingrahmen 54 nach unten bewegt, dessen vordere Stange, indem sie gleichzeitig in Ringen 55 herabsinkt, die Enden 56^ der Hebel 56 festhält, deren andere Enden 56^ je durch eine Taste 57, die eine der zum Druck der Notenköpfe dienenden Tasten darstellt, bewegt werden. Die Hebel 56 werden dadurch aus um Zapfen 58 schwingbaren zweiarmigen Hebeln in einarmige'Hebel umgewandelt, bei welchen der Zapfen 58 als Angriffsstelle des Widerstandes wirkt; dadurch wird eine Drehung des Armes 59 um seinen Drehpunkt und damit ein Hub der die Schriftzeichen tragenden Stange 60 im Sinne des Pfeiles (Fig. 13) ermöglicht.
Für das gleichzeitige Drucken der Fähnchen und der gewöhnlichen Noten (oder der kleinen Noten, wenn man die Schreibwalze mit Hilfe der Taste 120' verstellt) auf das Notensystem über oder unter dasselbe (Tasten 75, 76, 77, 78, 79, 80, 81 und 82) oder der kleinen Vorschlagsnoten r (Taste 68 oder 69), wenn die eine
oder die andere dieser Noten mit Fähnchen versehen werden muß, die sie als. x/8-, 1Z16-, 1J39- oder Vgij-Noten kennzeichnen sollen, dient eine besondere Einrichtung, die mit dem Druckrahmen verbunden ist. Die Einrichtung dient nur für die vereinzelten Noten, weil die parallelen Striche, die drei, vier, sechs oder mehrere Noten gleichen Wertes vereinigen, mit Hilfe einer Vorrichtung, die weiter unten beschrieben ist, erhalten werden.
Beim Niederdrücken des Druckrahmens 50 mit Hilfe der Bedienungseinrichtung, sei dieselbe in ihre mittlere Stellung oder um einen beliebigen Winkel in wagerechter Richtung verstellt, und durch gleichzeitiges Niederdrücken mittels zweier Finger einer beliebigen der Tasten 75, 76, 77 oder 78 (Fig. 1), die die Notenköpfe betreffen, und einer beliebigen der Tasten 91, 92, 93, 94 oder aber 95, 96, 97, 98, die zum Druck der Fähnchen dienen, erzielt man, daß die zu den beiden niedergedrückten Tasten gehörigen Typen sich kurz nacheinander voneinander frei machen, und zwar zunächst diejenige, die eine gewisse Anzahl Fähnchen zur Angabe des Wertes der Note druckt, und dann diejenige, die den Kopf der Note angibt.
Zu diesem Zweck trägt der Hebel 52 (Fig. 12, 13, 14) eine Verlängerung 38, die auf einen Zahn 39 (Fig. 14) einer Stange 40 einwirkt, die auf einem Schwingrahmen 37 gelenkig angeordnet ist, der, bevor der Rahmen 50 durch den Ring 55 das Ende des Hebels 56 (Fig. 13) festlegt, um den Hub der Stange 60 zu bewirken, durch sein Ende 37^ das Ende 56'^ des Hebels 56' festlegt (Fig. 14), wodurch Hebei 56' aus einem zweiarmigen zu einem einarmigen Hebel umgewandelt wird, und, da die einem zu schreibenden Fähnchen entsprechende Taste 57' niedergedrückt ist, den Hub der Stange 60' verursacht, und zwar früher, als die ähnliche durch Taste 57 hervorgerufene Wirkung eintritt.
Um die zusätzlichen Linien, die den Noten entsprechen und oberhalb bzw. unterhalb des Notensystems liegen, zu drucken, benutzt man so viel bewegliche Stützpunkte 41 (Fig. 11 und 15), wie gestrichene Noten oberhalb bzw. unterhalb des Notensystems auf der Einteilung 28' vorgesehen sind. Sobald die Bedienungseinrichtung mit einer dieser Noten in Übereinstimmung gebracht ist, muß sie beim Niederdrücken des Druckrahmens ebenfalls ein Niedergehen eines dieser beweglichen Stützpunkte bewirken, der dann auf einen Hebel 42 einwirkt, der in 43 unterhalb der Grundplatte angelenkt ist und durch eine Feder 44 in der oberen Lage gehalten wird. Das Ende des Hebels 42 (Fig. 15) liegt in der Ruhelage auf einem Zahn 45 und bewirkt bei der Abwärtsbewegung infolge des Druckes durch den beweglichen Stützpunkt 41 ein Niedergehen des Zahnes 45, und die diesen Zahn tragende Stange wird um den Drehpunkt 46 gedreht, der an einem Hebel 47 sich befindet. Dieser Hebel 47 zieht die Stange 48 nach unten, die in der Höhe des Rahmens 49 den Hebel 59" bewegt, der seinerseits eine dritte Type in Bewegung setzt, die eine oder mehrere zusätzliche Linien druckt, entsprechend der Höhe der Note.
Die Einrichtung ist eine solche, daß der betreffende Stützpunkt 41 durch die Bedie-
nungseinrichtung niedergedrückt wird, bevor der Druckrahmen, herabschwingt, so daß die dritte Typenstange 60" mit einer geringen Voreilung gegenüber den Stangen 60 und 6o' vorgeschoben und ausgelöst wird.
Die Vorwärtsbewegung des Wagens 11, die durch das Gewicht 10 ; bewirkt wird (Fig. 5) und durch die kleine Welle 12 der Bedienungseinrichtung mittels der beweglichen Zahn- stange 36 geregelt wird, erfolgt in der nachstehend angegebenen Weise.
Die. Verstellung der Zahnstange'36 (Fig. 5)
wird unmittelbar durch den Hebel ;i2i (Fig. 5)
: übertragen, an dessen Ende eine Gleitstange 122 gelenkig angeordnet ist. Vor dem hinteren Rahmen 5 der Maschine ist eine Platte 123 mittels eines Scharniers 124 auf der Grundplatte ι angeordnet (Fig. 5 und 16). Diese Platte 123 kann sich um die Zapfen des Scharniers 124 drehen, indem sie aus der senkrechten Ebene, in der die Zahnstange 125 des Päpierwagens 11 liegt, herausbewegt wird. Diese Verstellung der Platte 123 wird erhalten mit Hilfe des Druckrahmens 50, der bei der Abwärtsbewegung auf einen um den Punkt 127 drehbaren Hebel 126 einwirkt. Hinter der Platte 123 ist ein feststehender Zahn 128 vorgesehen, der mit der Zahnstange 125 in Eingriff kommen kann, sobald man die Platte 123 nach vorn verstellt. Vor der Platte 123 (Fig. 3 und 16) ist ein Riegel 129 vorgesehen, der durch eine Feder 100 (Fig. 5) gegen die Gleitstange 122 gedrückt wird. Dieser Riegel hat einen Zahn 101, der mit der Zahnstange 125 in Eingriff kommen kann, sobald sich die Platte 123 in senkrechter Stellung befindet. Drückt man den Druckrahmen 50 nieder, um eine Note zu schreiben, so neigt sich die Platte 123 nach vorn, und der Zahn 101 kommt außer Eingriff mit der Zahnstange 125, während der fest an der Platte 123 angeordnete Zahn 128 mit ihr in Eingriff tritt. Dieser Zahn dient zum Festhalten der Zahnstange, während die Note gedruckt wird. Gleichzeitig wird der Riegel 129 durch die Feder 100 in ■ der Richtung des Pfeiles (Fig. 5) bewegt, bis er dem durch die Gleitstange 122 gebildeten Widerstand begegnet. Die Gleitstange hat dann die Lage, die ihr im voraus durch Drehung der Wellen 12 und 12' der Bedienungseinrichtung gegeben worden ist, d. h. diejenige Stellung, die der Dauer der Note entspricht. Der Zahn 101 verstellt sich dann mit Bezug auf die Zahnstange, deren Zahnteilung der auf dem Rande der Scheibe 29 (Fig. 4, 7 und 8) vorgesehenen Einteilung proportional ist, um so vielZähne, wie Zeiteinheiten vorhanden sind, die der Dauer der Note entsprechen, die auf dem Papier gedruckt worden ist. Beim Freigeben des Druckrahmens 50 wird die Platte 123 durch die Feder 128' in die senkrechte Stellung zurückgeführt, und während der Zahn 128 sich auslöst, greift der Zahn ιοί in die Lücke der Zahnstange 125 ein, die sich dem Zahn gegenüber befindet. Der durch das Gewicht 10 bewegte und der Feder 100 entgegenwirkende Wagen 11 bewegt sich nach links um das' gleiche Stück wie ,früher der Riegel 129, d. h. um so viele Zähne der Zahnstange,, wie der Zahn ιοί des Riegels infolge der Bewegung der Gleitstange 122 desselben Wagens während des ersten Arbeitsabschnittes zurückgelegt hatte, so daß nach dem Drucke jeder Note der Wagen einen dem Werte der Note entsprechenden Hub ausführt.
Falls man Akkorde mit übereinanderliegenden Noten drucken soll, genügt es, den Zeiger 31 der Bedienungseinrichtung Bd so einzustellen, daß keine, Verstellung des Wagens stattfindet, damit nach dem Drucken der ersten Note des Akkordes der Wagen stillsteht und es ermöglicht, die anderen, den Akkord bildenden, übereinander liegenden Noten zu drucken. Wenn unter den den Akkord bildenden Noten sich solche befinden, deren Kopf verstellt werden muß, so genügt es, der verstellten Note, die zunächst gedruckt wird, den entsprechenden Wert der kleinsten Verstellung zu geben, worauf die übrigen, den Akkord bildenden Noten gedruckt werden.
Wenn die Noten, die Fähnchen tragen, in Gruppen vereinigt werden sollen, wie beispiels- : weise Triolen u. dgl., so benutzt man die Tasten 83, 84, 85 und 86. Mit der Zahnstange 125 (Fig. 5) kommt ein Zahnrad 102 in Eingriff, . das auf einer eine Rolle 103 tragenden Achse sitzt (Fig. 18), auf welche eine Schnur oder ein Band 104 aufgerollt wird, das mit einem Hilfshebel 108 verbunden ist. Nachdem die ; zu vereinigenden Noten geschrieben sind, die keine Fähnchen tragen, benutzt man einen Rahmen 109 (Fig. 18), der mit einer der Tasten 83 oder 84 oder 85 oder 86 zum Ziehen der parallelen, irgendwie geneigten Striche dient, um die Noten derselben Gruppe zu vereinigen. Der Rahmen 109 ist oberhalb des Druckrahmens 50· angeordnet (Fig. 4) und drehbar in den Seitenwänden 4 gelagert mit Hilfe von Zapfen 110 (Fig. 18). Unterhalb des hinteren Querstückes in des Rahmens 109 ist in der Rückwand 5 der Maschine ein Hebel 108 auf Scharnieren angeordnet, dessen vorderes Ende 113 unter dem vorderen Querstück 112 des Rahmens 109 hindurchgeht. Dieses Ende 113 ist im Querschnitt exzentrisch, so daß bei einer Drehung desselben um seine Achse durch Drehen des kleinen Handrades 114' das Querstück 112 angehoben wird und infolgedessen der Rahmen 109 um die Zapfen 110 geschwungen wird. Das Querstück 112, das durch eine beliebige Hebeleinrichtung, z. B. mittels eines Armes 114, auf einen Arm 115 einwirkt, der mit der Hohlwelle 21 fest verbunden ist, bewirkt ein Drehen
dieser letzteren, und infolgedessen unter Vermittlung der Teile 20, 99, 19, 18 ein Drehen der Papierwalze 8. Diese Arbeit. vollzieht sich unabhängig von der Bedienungseinrichtung, von der entsprechenden . Zahnstange 24 und dem Hebel 22, wenn vor der Drehung des kleinen Handrades 114' des Hilfshebels 108 die Hülse 27 der Bedienungseinrichtung ganz nach rechts bewegt und dort in einem Einschnitt festgestellt worden ist, derart, daß der Arm 22 mit der Zahnstange 24 nicht in Berührung steht (Fig. 7).
Der Hilf shebel 108 kann als Hülse ausgebildet sein und eine Stange 117 aufnehmen, die mit dem · Handrade 114' abschneidet und in der Achsenrichtung gegen die Rückseite oder den Rand der Maschine gedrückt werden kann. Durch diese Bewegung bewirkt man ein Drehen eines Hebels 119 um einen Zapfen 130. Am Ende des Hebels 119 ist eine Schnur 131 befestigt (Fig. 5), die mit Hilfe von Rollen den Zahn ιοί -aus der Zahnstange 125 ausrückt. Nach dem Ausrücken des Zahnes 101 kann man durch Drehen des Hilfshebels 108 mittels des Bandes 104 und des Zahnrades 102, das in die Zahnstange 125 eingreift, den Wagen 11
- um das gewünschte Stück verstellen und hierbei, wenn man gleichzeitig eine der Tasten 83, 84, 85, 86 niederdrückt, die Striche von rechts nach links oder von links nach rechts ziehen. Wenn man dann gleichzeitig mit der Verstellung des Hebels 108 in wagerechter Richtung das kleine Handrad 114' dreht, so verdreht sich die Papierwalze 8 auf ihrer Achse, und man erhält einen schrägen Strich, der nach links oder nach rechts fällt, wie dies erforderlich ist, um die musikalischen Bezeichnungen anzugeben.
Die Einrichtung dient auch zum Ziehen bogenförmiger (w) Zeichen oder Bindezeichen und der das Anschwellen und Abnehmen der Tonstärke angebenden (<) Zeichen.
Alle Bezeichnungen der Betonung, der Verlangsamung, der Beschleunigung und der Text des Gesanges ^ werden mit Hilfe der gewöhnlichen Schreibmaschinentasten hergestellt.
Dieselbe Erfindung kann in einer mit Typenwalzen oder Typenzylinder versehenen Maschine verkörpert werden. Ein solches Ausführungsbeispiel ist in den Fig. 19 bis 52 veranschaulicht.
Ih dieser Ausführungsform der Maschine mit die Schriftzeichen tragenden Walzen kann man fünf besondere Teile der Maschine erkennen, nämlich: Einen doppelten Wagen für die Papierwalze, ein die Schriftzeichen tragendes Walzenpaar, die Bedienungseinrichtung, eine Einrichtung zur Umformung des Zeitwertes der Noten im Raumwert auf das Papier, und eine Tastatur, und alle diese Teile sind auf einem Gestell derart : angeordnet, daß sie, wie nachstehend erläutert, in verschiedener Verbindung miteinander arbeiten können.
An dem Gestell 140 (Fig. 21 und 22) ist ein doppelter Trag- und Bedienungswagen für die Papierwalze angeordnet, der aus einem feststehenden Rahmen 141 besteht, auf dem sich in der Längsrichtung auf Kugeln ein Rahmen 142 bewegen kann. Auf diesem Rahmen 142 kann sich auf Kugeln ein zweiter Rahmen 143 bewegen, der starr mit zwei Seit en wänden 144 verbunden ist, in denen die Achse 145 der Papierwalze 146 gelagert ist. Das Ende der Achse trägt einen Stellknopf 147, um eine Verstellung mit der Hand zu ermöglichen.
Hinter der Papierwalze 146 liegt eine Führungsplatte 148 (Fig. 20), und das zu beschreibende Papierblatt wird zwischen dieser Platte und der Walze eingeführt. Die Platte 148 trägt eine Anzahl kleiner Rollen 149 (Fig. 19), die sie gegen die Papierwalze 146 andrücken und dazu dienen, das Papierblatt an der Walze, zu führen. Das Papier wird durch zwei Rollen 150 erfaßt, die es gut gespannt auf der Papierwalze festhalten. Die Rollen 150 sitzen auf beweglichen Stützen 151, die am Gestell mittels einer kleinen Stange 152 befestigt sind (Fig. 20), auf der sie gleiten können, um sich der Breite des Papiers anzupassen, und um die sie herumgeklappt werden können. .
Die Papierwalze 146 ist mit einem Zahnrad 153 (Fig. 22 und 23) durch eine Kupplungsscheibe 154 verbunden, die durch Stifte 155, welche durch die Stirnseite der Papierwalze hindurchgehen, mit einer Scheibe 156 fest verbunden ist, die innerhalb der Walze fest auf der Achse 145 sitzt, die in dem Lager 157 gleiten kann. Die Scheibe 154 greift mittels kegelförmiger Vorsprünge in kegelförmige Aussparungen des Zahnrades 153 ein, und zwar unter der Wirkung einer Feder, die die Achse 145 in der rechten Endstellung hält. Um die Papierwalze von dem Zahnrade freizumachen, genügt es, den Knopf 147 nach links zu drücken. Während der Kupplung kann das Zahnrad 153, das lose auf der Hülse 157 sitzt, eine Drehung der Papierwalze um einen beliebigen Winkel bewirken.
Zu diesem Zweck (Fig. 22 und 23) bewegt man, wenn man die Papierwalze ζ. B. um den konstanten Abstand drehen will, der zwischen zwei benachbarten Notensystemen fliegen soll, einen Hebel 158, der frei drehbar auf der Hülse 157 angeordnet ist und eine Klinke 159 trägt, die in das Zahnrad 153 eingreifen und dieses um einen, zwei, drei Zähne drehen, kann, entsprechend der Stellung eines einstellbaren, auf der Hülse 157 lose sitzenden Hebels 160, mit dem der Hebel 159 in Berührung kommt, wobei die Stellung des Hebels 160 durch einen einstellbaren Schieber 161, der in einen der Einschnitte eines auf ι der Hülse 157 losen
Sektors 162 eingreifen kann, festgestellt sein kann. Eine Rolle, die zwischen zwei Zähne des Zahnrades 153 greift und mittels einer Feder 163 auf dem Sektor befestigt ist, wirkt als Bremse, die eine unerwünschte Verstellung des Zahnrades 153 verhindert, während bei der beschriebenen Einstellung der Sektor 162 durch Gelenkstange 228 festgehalten wird, dessen Zweck später erläutert wird. Die Drehung der Papierwalze 146 kann auch durch die Bedienungseinrichtung in der unten beschriebenen Weise mittels Gelenkstange 228 und Kurbel 229 (Fig. 23) erfolgen.
Der Rahmen 143 des oberen Wagens kann sich, wie bei den üblichen Schreibmaschinen, mit der Papierwalze 146 von rechts nach links bewegen und wird beständig durch eine Schnur 164 (Fig. 24) gezogen, die an eine regelbare Feder angeschlossen ist. Letztere liegt in einer Trommel 165, deren Achse auf der hinteren Querstrebe des beweglichen Rahmens 142 gelagert ist. Der Hub des oberen Wagenrahmens 143 wird durch die eine oder die andere der Zahnstangen 166, 167 geregelt (Fig. 25), die in die beiden Zahnräder 168, 169 eingreifen, die verschiedenen Durchmesser haben, um Bewegungen verschiedener Größe zu liefern, d. h. das größere Zahnrad 169 ergibt für eine bestimmte Drehung seines Antriebsrades 170 einen größeren Hub der Zahnstange 167, als die Zahnstange 166 durch das Zahnrad 168 erhält.- Man benutzt das erste Zahnrad für die geraden Zeitmaße und das zweite für die ungeraden Zeitmaße. Die beiden Zahnräder sitzen auf einer Welle 171, deren Enden in der Mitte von Längsstreben des unteren beweglichen Rahmens 142 gelagert sind, der durch die Räder 170 und 172 bewegt wird, von denen das letztere durch ein Lager 173 getragen wird, welches an der ' rückwärtigen Längsstrebe des unteren beweglichen Rahmens bzw. Wagens 142 befestigt ist. Dieses Rad 172 wird durch die Welle 174 mit Kardangetriebe angetrieben, welches zum Umformer, d. h. der Vorrichtung zur Umwandlung des Zeitwertes in Raumwerte, führt. Die beiden Zahnstangen 166, 167 (Fig. 25) sind mittels Arme 175,. 176 um die konzentrischen Wellen 177, 178 drehbar, die ihrerseits in den Seitenwänden 144 (Fig. 25, 26, 27) gelagert ,sind. Die Handhebel 179, i8o, die aus der einen Seitenwand 144 herausragen, dienen zur Verstellung der einen oder der anderen der Zahnstangen, damit diese in eines der Zahnräder 168, 169, eingreifen, um dem Wagen einen mehr oder weniger großen Hub zu erteilen.
Der untere Wagen 142 (Fig. 24 und 28) kann sich ebenfalls nach links oder nach rechts bewegen. Für gewöhnlich legt er sich mit einer Klinke 181 gegen einen Hebel 182 und wird durch eine Feder 183 dagegen gedrückt, deren eines Ende mit einem Knopf 184 des Wagens 142 und deren anderes Ende mit dem Hebel 182 in Verbindung steht, der am anderen Ende auf der hinteren Längsstrebe des feststehenden Rahmens 141 gelagert ist, während das andere Ende, an dem die Feder 183 angreift, gegen die vordere Längsstrebe des Rahmens 141 durch eine am Rahmen 141 befestigte Feder 185 angepreßt wird.
Die Verstellung des Wagens .142 nach rechts (Fig. 24) kann mittels einer Schnur 186 durch die Bedienungseinrichtung oder mittels eines Hebels 187 und einer Zugstange 188 durch die Tasten A', B' bewirkt werden. Die Feder 183 bewirkt das selbsttätige Zurückgehen in die Ruhelage.
Die Verstellung nach links wird beim Niederdrücken der Tasten C und D' mit Hilfe einer Zugstange 189 durch einen Kniehebel 190 erzielt, der mit dem einen Ende am Hebel 182 angelenkt und am rechten Ende auf der vorderen Längsstrebe des feststehenden Rahmens 141 drehbar ist. Durch diesen Kniehebel 190 wird der Hebel 182 nach außen gedrückt und nimmt den unteren Wagen 142 mittels der Feder 183 mit.
Alle Verstellungen des unteren Wagens 142 werden auf den oberen Wagen 143 und somit go auf die Papierwalze 146 und die beschriebenen Hilfsteile übertragen. Man erhält somit die Verstellung der Papierwalze nach rechts und nach links und ihr selbsttätiges Zurückgehen in die frühere Lage. .
Das Drucken der Noten auf der Papierwalze 146 wird durch zwei Typenwalzen 191, 192 und die Hebel 199 (Fig. 19) vermittelt.
In Fig. 29 sieht man die rechte ■ Typenwalze 192.. die in drei Zonen 193, 194, 195, eingeteilt ist, auf deren Umfang die verschiedenen Schriftzeichen vorgesehen sind. Auf dem Abschnitt 193 sind die Typen der Notenköpfe in allen ihren Werten, die Schlüssel, die Versetzungszeichen, die Pausen und alle üblichen Musikzeichen angeordnet. Auf dem Abschnitt 194 sind dieselben Schriftzeichen vorgesehen wie auf dem Abschnitt 193, jedoch haben sie kleinere Abmessungen für die Koloraturen und für die Begleitung in den Orchesterstücken. Auf dem Abschnitt 195 befinden sich die kleinen Buchstaben des Alphabetes und die Interpunktionszeichen.
'' Die Typenwalze 191 trägt auf dem obersten Abschnitt die zusätzlichen, den gestrichenen Notenköpfen hinzuzufügenden Zeichen, die einfachen und mehrfachen Fähnchen, die Interpunktionszeichen usw. Der mittlere Abschnitt trägt dieselben Zeichen, jedoch in kleineren Abmessungen. Die unterste Zone trägt die großen Buchstaben und die Zahlen von 1 bis 9.
Jede Typenwalze muß in der Achsenrichtung
verstellbar und um ihre Achse drehbar sein, und muß aus der Ruhelage heraus bis zum Papier vorbewegt werden können, um die Schriftzeichen zu drucken. Da beide Typenwalzen gleichartig arbeiten, so soll nur eine von ihnen, z. B. die rechte 192, weiter erläutert werden. Die achsiale Verstellung, von der Anfangsstellung ausgehend, bei der die Typenwalzenzone 193 sich gegenüber der Druckstelle auf dem Papier befindet, d. h. die Wahl der Abteilung, deren Mittellinie sich gegenüber der Druckstelle befinden soll, erfolgt durch Tasten E', F' oder G' mit Hilfe eines Hebels 196, der auf einem Träger 197 drehbar ist (Fig. 29), der mit dem die Typenwalze 192 tragenden Hebel 198 starr verbunden ist. Dieser Hebel 196 wird durch eine Zugstange 200 bewegt, die mit der Taste E' für die Koloratur, der Taste F' für die großen und der Taste G' für die kleinen Buchstaben verbunden ist (Fig. 32). Die Verbindungsstelle 201 zwischen dem Hebel 196 und der Zugstange 200 liegt auf der mathematischen Mittelachse der Stützsäule 202 für den Hebel 198 und läßt infolgedessen eine Drehung des Hebels 196, seines Trägers 197 und der Walze 192 im ganzen zu, während die Zugstange 200 unbeweglich an ihrer Stelle verbleibt. Die beiden Zinken des gabelförmigen Hebels 196 (Fig. 30) greifen in eine Nut der unterhalb der Typenwalze 192 angeordneten Muffe 203 ein, so daß sie eine Drehung der Typenwalze um ihre Achse nicht verhindern. Um das gewollte Schriftzeichen zur Druckstelle zu bringen, muß die Typenwalze 192 auch um ihre eigene Achse gedreht werden können. Dies wird mittels einer Zugstange 204 erreicht, die, wie unten beschrieben, mit einem durch die Tastatur bewegten Rahmen 359 (Fig. 46) verbunden ist. Diese Zugstange geht durch den hohlen Träger 205 hindurch und hat eine Abbiegung 206, die aus einem Schlitz des hohlen Trägers herausragt und mit einem Winkelhebel 207 verbunden ist, der einem am Träger 205 befestigten gabelförmigen Arm 208 angelenkt ist. Die Gelenkstange 209 verbindet den Winkelhebel 207 (Fig. 29 und 30) mit einem Zahnsektor 210, der in ein Zahnrad 211 eingreift, das auf einer vierkantigen Welle 212 aufgekeilt ist, welche ihrerseits die Typenwalze 192 trägt.
Infolgedessen setzt sich ein durch Anschlagen
. einer bestimmten Taste auf die Stange 204 ausgeübter Zug in eine entsprechende Drehung der Typenwalze 192 um.
Auf der vierkantigen Welle 212 sitzt ferner ein Zahnrad 213, das beim Aufschlagen eine Verschiebung der Typen von der Druckstelle verhindern soll, indem es mit der Zahnlücke, die der zu druckenden Type entspricht, mit einem Zahn 214 in Eingriff kommt, der am Maschinengestell vorgesehen ist. Jegliche nachträgliche Drehung der Typenwalze wird infolgedessen verhindert.
Eine dritte Bewegung, die die Typenwalze beim Drucken erhalten soll, ist der Übergang aus ihrer Anfangs- oder Ruhestellung (Figi 20 für die rechte Typenwalze 192) in die in Fig. 20 für die linke Typenwalze 191 angegebene Arbeitsstellung, d. h. aus der Lage mit senkrecht zur Papierwalzenachse stehendem Arm oder Hebel 198 in diejenige Lage, in der dieser Arm 198 parallel zur Papierwalzenachse liegt. Außerdem muß diese Bewegung mit einer gewissen Kraft eintreten, damit die Type deutlich druckt, und die Verstellung der Typenwalze in senkrechter Richtung, sowie ihre Drehung, wodurch eine bestimmte Type zur Druckstelle gebracht wird, müssen stattfinden, bevor der Druck erfolgt.
Das Andrücken an die Papierwalze geschieht (Fig. 19 und 20) für die Typenwalze 192 durch eine Zugstange 215, die mit einem Zapfen 268 eines durch die Bedienungseinrichtung bewegten Druckrahmens 265 mittels einer Zugstange 372 (Fig. 35, 47) in der später erläuterten Weise verbunden ist, während für die Typenwalze 191 das Andrücken durch die Zugstange 355 (Fig. 19, 46) erfolgt, deren Steuerung, wie später beschrieben, von bestimmten Tasten besorgt wird. Die Zugstange 215 endigt in einer Kurbel 217 (Fig. 19) einer Welle 216, die durch ein Kegelradgetriebe 218 die Drehbewegung auf die Welle 205 überträgt, die durch zwei auf einem Querteil 221 angebrachte Kugellager 219, 220 (Fig. 29) getragen wird. Am oberen Ende der Welle 205 sind starr der Arm 198 ,und alle anderen bereits beschriebenen Teile angeordnet, so daß ein Zug an der Stange 215 eine Drehung der Welle 205 von rechts nach links herbeiführt, derzufolge die Typenwalze wie ein Hammer auf das Papier schlägt. Hört der Zug der Stange 215 auf, so wird die Typenwalze durch eine Feder in ihre Ruhelage zurückgeführt.
Das Einfärben der Typen geschieht in dem Augenblick, wo die Typenwalze sich druckbereit einstellt. Zu diesem Zweck dient eine Farbwalze 222 (Fig. 29 und 31), die zwischen . den Zinken einer Gabel 223 gelagert ist, die auf einer Welle 224 sitzt, die ihrerseits im Gestell so gelagert ist, daß sie sich um ihre eigene Achse drehen kann, sobald die Typenwalze 192 bei ihrer Bewegung in Richtung des Pfeiles (Fig. 31) auf der Farbwalze in Höhe der zu druckenden Type gleitet. Die Welle 224 trägt ein wenig unterhalb ihres oberen Endes eine Kurbel 225, die mittels einer Gelenkstange 226 durch eine auf die Welle 205 aufgekeilte Hubscheibe 227 angetrieben wird, um die Farbwalze in der Lage zu halten, in die sie die Typenwalze gedruckt hat, damit sie das Zurückgehen der letzteren in die Anfangsstellung nicht
behindert. Die Farbwalze kommt in die ur- j sprüngliche Stellung zurück, sobald die Typen- I walze wieder ihre Ruhelage eingenommen hat., j
Die Note oder das Musikzeichen muß auf dem Papier im Notensystem in solcher Höhe gedruckt werden, wie der Höhe der Note selbst oder der Höhe derjenigen Note entspricht, die das zu druckende Zeichen erhalten soll. Die Papierwalze muß sich also bei jedem Druck einer
ίο Note derart um ihre Achse drehen können, daß sie die richtige Linie des Notensystems der druckenden Type darbietet. Die Drehungen der Papierwalze müssen der Hälfte der Höhe des Notenkopfes entsprechen, mit einer Maximaldrehung, die dem Maximalabstande der höchsten Note oberhalb des Notensystems und der tiefsten Note unterhalb des Notensystems, die man überhaupt drucken kann, entspricht.
Diese Drehung der Papierwalze geschieht, nachdem sich eine den Schwingungen der Bedienungseinrichtung in wagerechter Ebene folgende Drehsäule 236 (Fig; 34) um ihre eigene Achse gedreht hat, mittels zweier Sektoren 162, 162' (Fig. 19 und 23), die durch die Feder 163 nebst Rolle in der oben beschriebenen Weise mit der Papierwalze selbst in Verbindung stehen. Die Sektoren 162, 162' (je einer an jedem Ende der Papierwalze 146) können um die hohle Achse 157 durch Gelenkstangen 228, 228' geschwungen werden, die durch Kurbeln 229,229' (Fig. 23 und 34) mit einer Welle 230 verbunden sind. Diese Welle wird durch eine Kurbel 231 von einer Gelenkstange 232 (Fig. 34) gedreht, die durch einen Winkelhebel 233 und eine Stange 234 von einem Arm 235 bewegt wird, der auf der vorher genannten senkrechten, durch die Bedienungseinrichtung bewegten Drehsäule 236 sitzt.
Da die Welle 230 in den Seiten 144 des oberen Wagens 143 gelagert ist, der die Papierwalze 146 trägt, so muß sie sich zusammen mit dem Wagen bewegen und dabei in der Nabe der Kurbel 231 und in ihrem Lager 237 gleiten. Dieses gabelförmige Lager ist in der Mitte des Gestelles befestigt, und infolgedessen verbleibt die Kurbel 231 stets in der Mitte der Maschine, während sie in einer zur Welle 230 senkrechten Ebene schwingen kann und diese Welle durch eine Stellschraube 238 (Fig. 33) mitnimmt, welche in einer Längsnut 239 der Welle 230 gleitet. Die Drehung der Welle 230 und der Papierwalze kann also durch die Bedienungseinrichtung unabhängig von der jeweiligen Stellung des Wagens 143 bewirkt werden.
Die Bedienungseinrichtung (Fig. 20, 21,35,36) die in einem seitlich von der Papierwalze und der Tastatur liegenden Raum angeordnet ist, vereinigt in sich die verschiedenen, bereits für die erste Ausführungsform beschriebenen Eigenschaften und auch diejenigen, die dem Hilfshebel 108 zugedacht waren. Zunächst bewirkt sie eine Drehung der Papierwalze, um die Druckstelle mit einer Linie oder einem dazwischen liegenden Raum des Notensystems in Übereinstimmung zu bringen, der die Höhe bzw. die Tiefe der Note bestimmt. In zweiter Linie bestimmt sie die Verstellung des unteren Wagens 142 nach rechts. Drittens ermöglicht sie den Antrieb der Hebel der Tasten zum Schreiben der Noten. Ferner bewirkt sie jedesmal,, wenn sie herabgedrückt wird, ein Bewegen des oberen Wagens 143 um den Weg, der dem Zeitwerte der zu druckenden Note entspricht. Endlich dient die Bedienungseinrichtung dazu, die Neigung der Striche zu bestimmen, welche die Gruppen von Triolen, Quarten usw., der Achtel-, Sechszehntelnoten usf. vereinigen.
Die erste dieser Aufgaben wird gelöst, indem man die Bedienungseinrichtung in einer annähernd wagerechten Ebene dreht. Die zweite und dritte Funktion wird gesichert durch Schwingen der Bedienungseinrichtung in einer senkrechten Ebene, während die vierte und fünfte Funktion durch Drehen der inneren Welle der Bedienungseinrichtung um ihre eigene Längsachse ausgeübt wird.
Fig. 35 und 36 zeigen die Bedienungseinrich-. tung in der Stellung am Ende der Bewegung go nach abwärts.
Die Bedienungseinrichtung besteht aus einer Hülse 240, die hinten gabelförmig in wagerechte Arme 241, 242 ausläuft. Diese sind drehbar an den Seiten eines Ringes 243 (Fig. 37 und 38) angeordnet, der fest mit der Drehsäule 236 verbunden ist (Fig. 34), und drehen bei den wagerechten Schwingungen der Bedienungseinrichtung die Säule um ihre senkrecht stehende Längsachse. Am vorderen Ende trägt die Hülse 240 einen Zeiger 244, der oben mit einer Nase 245 versehen ist, die, wenn die Bedienungseinrichtung nach unten bewegt ist, in Aussparungen eines Sektors 246 eingreift, von denen jede einer Note der gewöhnlichen Tonleiter entspricht, die auf einer kleinen Tabelle 247 angegeben ist (Fig. 20, 35 und 36), welche mit dem Sektor 246 in Verbindung steht. Die Verbindung der Bedienungseinrichtung mit der Drehsäule 236 und die Verbindung der no letzteren mit der Papierwalze ermöglichen durch eine bestimmte Winkelverstellung der Bedienungseinrichtung in einer wagerechten Ebene eine entsprechende Drehung der Papierwalze. Nahe vor dem Zeiger 244 trägt die Hülse 240 einen Sektor 248 in Gestalt eines Quadranten, der zwei halbkreisförmige und konzentrische Gradeinteilungen trägt. Eine dieser Gradeinteilungen gibt die Werte der Noten an, die andere die Neigungen der zu druckenden schrägen Striche.
Auf der Hülse 240 ist ein Haken 249 drehbar,
der mittels einer Gelenkstange 250 und eines Winkelhebels 251 (Fig. 36, 37, 38), der drehbar auf einem an der Drehsäule 236 angeordneten Tragstück 252 sitzt, durch entsprechende Tasten in noch zu erläuternder Weise bewegt werden kann.
Die Drehsäule 236 ist rohrartig ausgebildet (Fig. 37 und 38), unten durch einen Stützfuß 253 und oben durch eine Strebe 254 gehalten und um ihre Mittelachse drehbar. Im Innern der Drehsäule 236 kann eine kleine Welle 255 gleiten, die unten an einem Hebel 256 angelenkt ist, der die Bewegung der zum Drucken der .Notenköpfe bestimmten Tasten, wie unten beschrieben, überträgt, indem er durch einen Schlitz 257 des Stützfußes 253 hindurchragt. Oben steht die Welle 255 mit dem Winkelhebel 251 in Verbindung, der durch einen Schlitz 258 der Drehsäule 236 hindurchgeht (Fig. 37).
Der Hebel 256 kann um eine Welle 259 durch eine Zugstange 373 (Fig. 36) geschwungen werden, wobei die kleine Welle 255 angehoben wird, die, indem sie sich gegen einen Arm des an den Gelenkstangen 250 angelenkten Winkelhebeis 251 legt, die Bewegung des Hakens 249 in Richtung des Pfeiles (Fig. 36), d. h. nach vorn, verursacht.
Oberhalb des Hakens 249 befinden sich zwei Reihen von Hebeln 260, und zwar acht links und zehn rechts (Fig. 20 und 36) von der Mittelstellung der Bedienungseinrichtung, die dazu dienen, die zusätzlichen Striche der gestrichenen Noten über oder unter dem Notensystem selbsttätig zu ziehen. Diese Hebel arbeiten wie die Tasten in der weiter unten in bezug auf die Tastatur beschriebenen Weise, nur daß sie, statt mit den Fingern, durch den Haken 249 bewegt werden. Zu diesem Zweck sind die Hebel 260 je mit einem Haken 261 versehen, der für gewöhnlich in Richtung des Pfeiles (Fig. 36) durch eine Feder 262 in einer bestimmten Stellung gehalten wird und mittels einer Schraube 263 eingestellt werden kann.
Während der Anfangs- oder Ruhelage der Bedienungseinrichtung ist der Haken 249 von den Haken 261 entfernt, so daß die Bedienungseinrichtung frei schwingen kann. Drückt man jedoch eine der Tasten A', C, H', B', D' oder eine der die Zeichen Q, W, E, R, T, U, I, O, P, G, H, J, K, L tragenden Tasten, so bewegt, wie noch erläutert werden soll, die Zugstange 373 den Hebel 256, und demzufolge hakt sich der Haken 249 bei einer seitlichen Bewegung der Bedienungseinrichtung, bis diese unterhalb eines der Hebel 260 liegt, in einen Haken 261 ein, so daß beim darauffolgenden Niederdrücken der Bedienungseinrichtung der bereffende Hebel mitgenommen wird. Die Gelenkstange 250 ist indessen in ihrer Bewegung durch den Winkelhebel 251 (Fig. 38) begrenzt. Da die Bedienungseinrichtung und die Gelenkstange 250 um verschiedene übereinander liegende Drehpunkte schwingen, so übt die letztere einen Druck auf den unteren Teil des Hakens 249 aus, so daß bei einer Verstellung der Gelenkstange 250 diese den Haken 261 freigibt. Dies geschieht, da die Teile entsprechend bemessen sind, sobald die Bedienungseinrichtung sich auf halbem Wege befindet. Der auf diese Weise befreite Hebel 260 nimmt seine Ruhelage wieder ein. Auf diese Weise stellt während der ersten Hälfte des Niederganges die Bedienungseinrichtung mittels des zur seitlichen Verstellung derselben dienenden Hebels 260 auf dem Papier den Abdruck der betreffenden Anzahl Striche her, während die zweite Hälfte des Abwärtsweges der Bedienungseinrichtung zum Drucke des der niedergedrückten Taste entsprechenden Notenkopfes bestimmt ist. Der Vorgang ist dadurch ermöglicht, daß die Hebel 260 mit der linken Typenwalze 191, und die obenerwähnten Tasten mit der rechten Typenwalze 192 verbunden sind.
Der Kopf der der niedergedrückten Taste entsprechenden Note wird während der zweiten Hälfte der Abwärtsbewegung der Bedienungseinrichtung mit Hilfe eines Druckrahmens 265 gedruckt, der in folgender Weise ausgeführt ist: Auf den Wänden 264 der die Bedienungseinrichtung und die zugehörigen Teile enthalten- go den Abteilung des Maschinengestelles ist drehbar der Druckrahmen 265 angeordnet, der nach der Aufwärts- bzw. Abwärtsbewegung der Bedienungseinrichtung nach oben und unten entgegen der Wirkung von Federn schwingen kann (Fig. 20 und 35). Der Teil des Druckrahmens, der von der Bedienungseinrichtung bestrichen wird, bildet eine Schiene 266, auf der eine Rolle 267 laufen kann, die auf der Hülse 240 der Bedienungseinrichtung gelagert ist (Fig. 35 und 36). Der Rahmenteil 265' trägt einen Zapfen 268, an dem eine Zugstange 372 angreift (Fig. 47), welche die Stange 215 steuert, um die Typenwalze 192 gegen das Papier zu schlagen (Fig. 19 und 47). ■
An demselben Rahmenteil 265' ist auf der anderen Seite des Drehzapfens eine Verlängerung 269 (Fig. 35) vorgesehen, die mittels einer Zugstange 270 und eines Hebels 271 (Fig. 52), von dem noch die Rede sein wird, sowie weiterer Zwischenglieder den oberen Wagen 143 (Fig. 42) um das Stück bewegt, das dem Zeitwerte der gedruckten Note entspricht, während der Hub, um den sich der die Papierwalze tragende Wagen 143 bewegen soll, durch das Handrad 272 der Bedienungseinrichtung bestimmt wird, das auf einer in der Hülse 240 gelagerten kleinen Welle 273 angeordnet ist (Fig. 36). Diese Welle 273 ragt zwischen den Armen 241 und 242 aus dem hinteren Ende der Hülse hervor und ist.mittels eines am Ring 243 angeordneten Kardangelenkes 274 (Fig. 39) mit
einer Welle 275 verbunden und hinter der Bedienungseinrichtung in Trägern 276 und 277. gelagert. Die Welle 273 kann sich frei in der Hü se der Bedienungseinrichtung drehen und jedem Antrieb folgen, der durch das Handrad 272 bewirkt wird. Das Kardangelenk 274 ermöglicht eine Drehung der Welle 275, unabhängig von jeglicher horizontalen oder vertikalen Bewegung der Hülse 240.· Auf der Welle 275 sind lose zwei Räder 278, 279 angeordnet, in deren oberem Halbumfange sich Aussparungen 280, 281 befinden, in die Sperrstifte 287, 288 einer auf der Achse 275 sitzenden Muffe 286 eingreifen können, je nach dem Druck oder Zug, der vom Handrade 272 der Bedienungseinrichtung ausgeht. Jede der Aussparungen entspricht je einem Grad der auf dem Sektor 248 (Fig. 35) angegebenen Teilung, und ihre Verstellung mit Bezug auf die Sperrstifte wird durch einen Zeiger 282 (Fig. 36) angegeben, der sich mit der Welle 273 dreht. Die untere Hälfte des Umfanges der beiden Räder 278, 279 ist dagegen gezahnt, damit entweder das Rad 278 mit einem Zahnrad 283 in Eingriff kommt, das Kulissen antreibt, von denen weiter unten noch die Rede sein wird, und welche die Größe der Neigung der schrägen Striche bestimmen, oder aber das Rad 279 in eine Zahnstange 284 eingreift, die mit einem Zahnrad 285 (Fig. 20) zur Beeinflussung eines Umformers in Eingriff steht. Die Drehbewegung des einen oder des anderen der losen Räder 278, 279 wird durch die oben genannte Muffe 286 (Fig. 39) mittels der beiden Stifte 287, 288 übertragen, die, wie oben angegeben, abwechselnd in ein entsprechendes Loch der Räder eingreifen können und so entweder das eine oder das andere Rad mitnehmen. Die Muffe 286 ist mit der Welle 275 mittels einer Stellschraube verbunden, die in eine Längsnut der Welle 275 eingreift, so daß die Muffe sich achsial auf der Welle verschieben kann, um abwechselnd mit dem einen oder anderen der losen Räder ■in Eingriff zu kommen. Die Räder 278, 279 werden nach ihrer Arbeit durch Federn in eine bestimmte, unverändert bleibende Ruhestellung zurückgezogen.
Für gewöhnlich steht die Muffe 286 mit dem Rad 279 in Verbindung, das mit dem unten erläuterten Umformer verbunden ist. Nur in Ausnahmefällen, d. h. dann, wenn wagerechte oder schräge Striche zur Vereinigung mehrerer Noten gezogen werden sollen, wird die Muffe mit dem Rad 278 gekuppelt. Die Verschiebung der Muffe 286 wird erhalten durch einen Hebel 289, der unten durch eine Gabel die Muffe umfaßt, während er oben starr mit einer Welle 290 (Fig. 40) verbunden ist, die durch die Tasten U, L", L"' Llv, Lv (Fig. 32) bewegt wird. Sobald man das Handrad 272 der Bedienungseinrichtung dreht, wird die Welle 275 und somit die Muffe mitgedreht, die je nachdem, ob sie mittels dieser Tasten achsial verschoben wird oder nicht, eine Drehung des Rades 278 oder 279 bewirkt.
Um mehrere Noten durch Striche miteinander ' zu vereinigen, bedient man sich des am vorderen Ende der Welle 273 der Bedienungseinrichtung vorgesehenen Handrades 272 (Fig. 35). Dieses Handrad trägt eine doppelte feststehende Anzeigevorrichtung, deren Zeiger 291 (Fig. 41) zum Anzeigen des ■ Zeitwertes der Note, und deren Zeiger 292. zum Anzeigen der verschiedenen Rechts- oder Linksneigungen der verschiedene Noten vereinigenden Striche bestimmt ist. , Der Sektor 293 ist deshalb mit zwei konzentrischen halbkreisförmigen Gradeinteilungen versehen. Die äußere Einteilung 294 ist dem Werte der Note entsprechend eingeteilt, und die innere 295 derart eingeteilt, daß jeder Grad dem Abstande entspricht, der sich zwischen den Zeilen des Notensystems befindet. Wie schon bem'erkt, kann die Welle 273 zwei Arbeiten leisten, nämlich für gewöhnlich das Rad 278 drehen, wodurch die Zeitwerte der Noten in Raumwerte umgesetzt werden, oder nur, wenn die Muffe 286 durch Taste L', L", L'", LIV, Lv verschoben war, das Rad 279 bewegen, um die Striche zu ziehen.
Wird vorläufig nur die Anwendung der Bedienungseinrichtung für den Druck der schrägen Striche betrachtet, wenn der Zeiger 292 auf Null steht, so werden die gezogenen Striche horizontal. Dreht man den Zeiger um einen gegebenen Winkel nach rechts oder nach links, so wird das Rad 278 (Fig, 39) in derselben Richtung gedreht, und überträgt die Bewegung auf das Zahnrad 283, das durch ein Zahnradgetriebe 296 mittels eines Zahnrades 297 die Zahnstange 298 antreibt, die darunter angeordnet ist (Fig. 40). Die letztere verstellt durch eine Zugstange 299 eine Kulisse 300 nach rechts oder nach links, mit der sie an dem einen Ende in Verbindung steht, während das andere Ende der Kulisse um einen Zapfen 301 schwingen kann.
Auf diese Kulisse legt .sich eine zweite Kulisse 302, die der ersten gleich und starr mit einer Zahnstange 303 (Fig. 35) verbunden ist, die ihr als Führung dient und ihrerseits mit einem Zahnsektor 304 in Eingriff steht. In den Schlitzen der beiden Kulissen gleitet ein Kulissenstein 305, der mittels einer Zugstange 306 mit einer Zahnstange 307 verbunden ist. Diese Zahnstange 307 wird durch den Druckrahmen in der weiter unten beschriebenen Weise, bewegt.
Die Zahnstange 307 steht einerseits mit einer Übersetzung 308 in Eingriff, die aus drei Sektoren (Fig. 36) und zwei Zahnrädern besteht, und die mittels eines Zapfens 309 am Rahmenteil 265 des Druckrahmens ange-
bracht ist (Fig. 40). Dieselbe Zahnstange 307 steht in Eingriff mit einem Zahnrad 310 (Fig. 20 und 35), das durch eine Welle mit einer Scheibe 311 verbunden ist, auf die sich eine Schnur 186 aufwickeln kann (vgl. auch Fig.. 24), die mit dem einen Ende unter Verwendung einer Führungsrolle 312 (Fig. 20) am unteren Wagen 142 befestigt ist. Das Aufwickeln dieser Schnur 186 auf die Scheibe 311 durch Niederdrücken der Bedienungseinrichtung bestimmt die Bewegung des Wagens 142 und somit der Papierwalze von links nach rechts, d. h. rückwärts, so daß diese vom Wagen 143 mit Bezug auf den Wagen 142 verstellt wird und beim Aufhören des Druckes auf die Bedienungseinrichtung selbsttätig in ihre vor der Verstellung eingenommene Lage zurückkehren kann, um die mehrere Noten miteinander vereinigenden Striche zu ziehen. Gleichzeitig nimmt die durch den Druckrahmen bewegte
■ Zahnstange 307 während ihrer Bewegung den Kulissenstein 305 mit (Fig. 35), der frei in den Schlitzen der Kulissen 300, 302 gleiten kann. Wenn mittels des Handrades 272 der Bedienungseinrichtung vor dem Niederdrücken derselben durch die Räder 278, 283,. 296 und die Zahnstange 298 eine Schwingung der Kulisse 300 nach links bewirkt worden ist (Fig. 39, 40), indem sie durch die Zahnstange 298 in die in Fig. 35 dargestellte Lage gebracht worden ist, so wird sich beim Niederdrücken der Bedienungseinrichtung der Kulissenstein 305 in der Richtung der Kulisse bewegen,. die ihm als Führung dient. Da aber der Kulissenstein gleichzeitig mit der Steuerung der Kulisse 302 verbunden ist, die mit der Zahnstange 303 zusammenhängt, so wird diese Kulisse 302 ebenfalls nach links parallel zu sich selbst um denselben Abstand verschoben, der der Neigung der Kulisse 300 entspricht. Die Bewegung.der Kulisse 302 ergibt eine Drehung des Sektors'304, der auf der die B.edienungseinrichtung tragenden Säule 236 schwingt. Der Sektor 304 hat einen gekrümmten Rand, der oben mit Zähnen 310' ausgerüstet ist, die in derselben Anzahl vorgesehen sind wie diejenigen des Sektors 246 (Fig. 35), in die der Zeiger 244 der Bedienungseinrichtung eingreift. Die Zähne der beiden Sektoren 304,246 in der Mittelstellung der letzteren entsprechen einander in radialer Richtung. Ein Zeiger 311', der für gewöhnlich durch eine Feder angehoben gehalten wird, schwingt in senkrechter Richtung mit der Bedienungseinrichtung, da er mit der Hülse der letzteren durch eine Stange . 312' (Fig. 36), die gabelförmig ausgebildet ist, verbunden ist, und wird in diejenige Zahnlücke der Zähne 310' gedrückt, die der Aussparung bzw. Zahnlücke im Sektor 246 ent-^ spricht, in die der Zeiger 244 eingreift. Während des Niederdrückens des letzteren dreht sich der Zahnsektor 304 (Fig. 35) nach rechts oder nach links, nachdem die Kulisse 300 nach rechts oder linke verstellt worden ist, und der Sektor 304 nimmt den Zeiger 311' mit, der infolge seiner Befestigung auf der Drehsäule 236 (Fig. 38) diese um dieselbe Anzahl Grade dreht, die der Neigung der Kulisse entsprechen.
Diese Bewegung kann indessen nur unter der Bedingung ausgeführt werden, daß in einem gegebenen Zeitpunkt die Bedienungseinrichtung vom Zeiger 311' unabhängig ist.
Zu diesem Zweck besteht das Rohr, das die Drehsäule 236 bildet, aus zwei Teilen, die durch die innere -Welle 255 (Fig. 37 und 38) zusammengehalten werden. Am oberen Ende des Unterteiles der Drehsäule 236 ist eine Muffe 313 vorgesehen, die dem Zeiger 311' als Drehzapfen dient und einen Vorsprung 312 besitzt, der in eine Aussparung einer Muffe 314 eingreift, die mit dem oberen Teil der Drehsäule 236 mittels einer Schraube 315 verbunden ist, derart, daß die.beiden Muffen 313 und 314 ein Ganzes bilden. Die Schraube 315 greift in ein Loch der Drehsäule 236, so daß die Muffe 314 gezwungen ist, sich mit dieser Säule zu drehen, während die Muffe in senkrechter Richtung . frei beweglich bleibt. Eine Schraubenfeder 316 dient dazu, die Muffe 314 stets gegen die Muffe 313 zu drücken. Die Verstellung der Bedienungseinrichtung in wagerechter Richtung bewirkt infolgedessen eine Drehung der Säule 236 um ihre eigene Achse zusammen mit dem Zeiger 311' und die anderen Zubehörteile. Eine Abwärtsbewegung der Bedienungseinrichtung bewirkt, daß ein Hebel 317, der die Form eines umgekehrten T besitzt und starr mit dem Gabelteil 241 der Hülse der Bedienungseinrichtung verbunden ist, sich im Sinne des Pfeiles (Fig. 38) bewegt und mit dem unteren Teil sich gegen eine Rolle 318 legt, die an dem einen Arm eines zweiarmigen Hebels sitzt, dessen anderer Arm durch eine Zugstange 320 mit der Muffe 314 verbunden ist. Drückt der Hebel 317 die Rolle 318 nach abwärts, so wird die obere Muffe 314 angehoben und durch das Ausrücken des Vorsprunges 312 die untere Hälfte der Drehsäule 236 unabhängig von der oberen Hälfte gemacht. Auf diese Weise kann die Bedienungseinrichtung ihre Bewegung von oben nach unten fortsetzen, und der Zeiger 311' kann sich gleichzeitig in senkrechter und in wagerechter Richtung bewegen und bewirkt dadurch ein Mitdrehen des unteren Teiles der Säule 236, die durch Vermittlung des Armes 235 die Drehung auf die Papierwalze überträgt. Das Maß dieser Drehung entspricht der Neigung der Kulisse 300.
Das Abwärtsbewegen der Bedienungseinrichtung bewirkt daher zwei gleichzeitige Bewegungen der Papierwalze, d. h. eine Bewegung der Papierwalze nach rechts und eine Drehung derselben um ihre eigene Achse. Dadurch erfolgt
eine schraubenförmige Verstellung, die, wie weiter unten erläutert wird, sobald eine Färbrolle dem Papier genähert wird, als ein gegen das Notensystem geneigter Strich in die Erscheinung tritt.
Das andere, durch das Handrad der Bedienungseinrichtung angetriebene Organ ist der oben angedeutete Umformer, der jeder zu druckenden Note eine ihrem Zeitwert entsprechende Versetzung auf dem Papier gibt, damit man die Gewißheit hat, daß beim Schreiben in Partitur die Viertel in senkrechter Richtung auf den verschiedenen Notensystemen genau miteinander übereinstimmen.
Um diese zu erhalten, nimmt man an, daß das Notensysteni in eine gewisse Anzahl Abschnitte, z. B. zehn, zerlegt ist. In einen dieser Abschnitte zu Beginn des Notensystems werden der Schlüssel, die Versetzungszeichen und eventuell das Zeitmaß gedruckt. Einen anderen Abschnitt verteilt man unter die verschiedenen Takte, um eine gewisse Raumtoleranz am Anfang und am Ende jedes Notensystems zu erhalten, für den Fall, daß mehr Noten vorhanden sind, wie dies besonders bei der modernen Musik der Fall ist. Jeder der acht anderen Abschnitte ist für eine Viertelnote bestimmt. Auf diese Weise kann man auf das Notensystem zwei gewöhnliche Takte drucken. In den Grenzen jedes für eine Viertelnote (J) bestimmten Raumes kann man infolgedessen zwei Achtel- (J)J)) eintragen oder drei eine Triole bildende Achtel- (4lr) oder / υ \
vier Sechzehntel- oder eine Sextole JJJJJJI.
oder acht Zweiunddreißigstel- oder sechzehn Vierundsechzigstelnoten, die alle genau in diesem Raum verteilt sind.
Damit beim Schreiben im ungeraden Zeitmaß nicht am Ende des Notensystems ein unausgenutzter Raum verbleibt, richtet man sich so ein, daß die Anzahl der Unterteilungen der Länge des Notensystems geändert wird, indem ein kleiner Teil von jedem der 10 Räume abgeteilt wird, um so die Unterteilung des Notensystems in 11 Teile zu erhalten. Der eine Teil wird 'dann für die Vorzeichnungen des Anfangs des Notensystems benutzt, ein zweiter wird unter die Takte des Notensystems verteilt und die übrigen neun werden auf drei Takte mit ungeradem Zeitmaß verteilt.
Die in den Fig. 25, 26 und 27 dargestellte Einrichtung mit dem Umformer, der jetzt beschrieben werden wird, ermöglicht, den Noten die Stellung in dem Takte anzuweisen, die durch das dem Musikstück angepaßte Zeitmaß bestimmt wird.
Der Umformer ist unterhalb der Wagen angeordnet, und zwar hinter den Tastenhebeln. Ein Zahnrad 321 (Fig. 42) ist fest auf einer senkrechten Welle 322 angeordnet, damit es sich mit dieser Welle dreht, dabei aber senkrecht auf ihr gleiten kann. Der oben liegende Rand des Rades ist mit 51 Zähnen 323 versehen, die genau den 51 Zähnen 324 entsprechen, welche an seinem zylindrischen Umfange vorgesehen sind. Die Zähne 323, die nach oben ragen, dienen dazu, den Zeiger 325 zu erfassen, während die Zähne 324 mit einer Sperrnase 326 in Eingriff kommen. Der Zeiger 325, der lose auf der Welle 322 sitzt, versucht, wenn er frei ist, unter der. Wirkung einer Feder sich von links nach rechts zu drehen. Auf derselben Welle 322 ist ebenfalls lose das Zahnrad 285 (Fig. 40 und 42) angeordnet, das mit der Zahnstange 284 in Eingriff steht, die mittels des Rades 279 der Bedienungseinrichtung angetrieben wird. Dieses Zahnrad 285 trägt einen nach unten gerichteten Zapfen 327, der den Zeiger 325 in irgendeiner Stellung festhalten kann.
Das Zahnrad 321, das durch die Welle 322 mitgenommen wird, die mit der Welle 174 (Fig. 25 und 42) verbunden ist und durch den Wagen 143 bewegt wird, versucht stets, sich nach links zu drehen und befindet sich in seiner Anfangsstellung stets mit den oberen Zähnen 323 in Eingriff mit dem Zeiger 325, indem es durch eine Feder 328 nach oben gedrückt wird.
Indem man während des Hubes des Druckrahmens das unterhalb des Zahnrades 321 liegende Ende des gegabelten Hebels 271 (Fig. 42) niederdrückt, senkt sich dieses Zahnrad 321 und kommt mit den Zähnen 324 mit der Sperrnase 326 in Eingriff, während der Zeiger 325 frei wird und sich nach rechts drehen kann, bis er sich gegen den Zapfen 327 am Zahnrad 285 legt. Beim Anheben der Bedienungseinrichtung hört die Wirkung des Hebels 271 auf, und das Zahnrad 321 geht nach aufwärts. Der Zeiger 325, der sich in der- durch das Zahnrad 285 bestimmten Stellung befindet, greift in die Zähne 323 ein. Das Drehmoment des Zahnrades 321 ist aber größer als der Widerstand des Zeigers 325, und der letztere wird daher von dem Zahnrad 321 mitgenommen, bis er sich oberhalb des Vorsprunges 326 gegen das Gestell legt.
Je größer also der Drehungswinkel des Zapfens 327 ist, um so größer ist der Drehungswinkel des Zahnrades 321. Würde sich die Sperrnase 326 gegen den Zeiger legen, so könnte sich das Zahnrad nicht' drehen, sondern sich nur in senkrechter Richtung verstellen. Dies geschieht, sobald man den Zeiger 291 (Fig. 41) des Sektors 294 auf Null stellt, um eine Vorwärtsbewegung des Wagens während des Schreibens von Akkorden zu verhindern. Die verschiedenen Haltepunkte des Zahnrades 285 werden durch das Handrad 272 der Bedienungseinrichtung bestimmt und durch den Zeiger 291
der äußeren Gradeinteilung 294 geregelt. Für eine Verstellung des Zahnrades 321 um eine gegebene Anzahl Zähne erhält man eine Bewegung des die Papierwalze tragenden Wagens 143 von einer bestimmten Länge, je nachdem, ob man in geradem oder, ungeradem Zeitmaß, Viertel-, Achtel-, Sechzehntel- usw. Noten schreiben will. Das Teilrad 321 ist in geeigneter Weise mit 48 Zähnen (drei Zähne werden für ίο Totgang gerechnet, der der Stärke des Rahmens . mit Sperrstück 326 entspricht) versehen, weil diese Zahl nach allen Richtungen hin teilbar ist. Nimmt man beispielsweise die 48 Zähne für den Wert einer Viertelnote an, so entsprechen 24 Zähne dem Werte einer Achtelnote, 16 dem Werte einer Achtelnote in Triolen, 12 Zähne einer Sechzehntelnote und 8 Zahne einer Sechzehntelnote in Sextolen, 6 Zähne einer Zweiunddreißigstelnote und 3 Zähne einer Vierundsechzigstelnote.
Die Übertragung der Bewegung des Umformers auf die Papierwalze muß eine Verstellung der Wagen ermöglichen, ohne die Drehung der Welle 322 zu hindern. Diese Welle 322 ist an ihrem unteren Ende im Gestell gelagert und setzt sich in eine Welle 329, 174 fort, deren Teil 174 im Innern des anderen 329 liegt, während beide Stücke an ihren freien Enden mit Gelenkkupplungen versehen sind. Die äußere Welle 329 hat einen Längsschlitz, in dem eine in der inneren Welle 174 befestigte Schraube (Fig. 42) gleiten kann, um ein achsiales Verschieben beider Wellen zu ermöglichen, ohne eine Drehung der Gesamtanordnung zu verhindern. Die beiden Gelenkkupplungen ermöglichen auch dann eine Drehung, wenn die Wellen nach links oder rechts geneigt sind infolge der entsprechenden Bewegungen des .■ Wagens 142. Am Wagen 142 ist ein Lager 330 (Fig. 42) befestig't, in dem sich die Welle 174 dreht, die ein Zahnradgetriebe 17p, 172 trägt, durch das eine Welle 171 angetrieben wird, die ihrerseits (Fig. 25) die eine oder andere der Zahnstangen 166 oder 167 bewegt, die auf 45. dem oberen Wagen 163 angeordnet sind, je nachdem, ob man im geraden oder ungeraden Zeitmaß schreiben will.
Infolgedessen bewirkt die Bedienungseinrichtung :
i. die Übertragung der Drehbewegung ihrer Welle auf die Papierwalze,
2. das Aufschlagen der Typenwalze 192,
3. die Bestimmung des Hubes des unteren Wagens 142,
4. das selbsttätige Drucken der zusätzlichen Striche auf den gestrichenen Noten ober- und unterhalb des Notensystems, entsprechend ihrer Höhe oder Tiefe, und
5. die Bestimmung der Neigung der schrägen Striche, die eine gewisse Anzahl Noten miteinander vereinigen. .
Durch die Mitwirkung des Umformers bewirkt die Bedienungseinrichtung:
1. die Festlegung der Bewegung des die Papierwalze tragenden Wagens 143,
2. die Übersetzung der Zeitwerte in Raumwerte für die genaue Verteilung der Noten auf die Länge des Notensystems.
Außer durch die Bedienungseinrichtung wird der Druck der verschiedenen Zeichen durch die Tastatur (Fig. 20 und 32) bestimmt, wobei einige Tasten allein arbeiten, andere aber in Verbindung mit der Bedienungseinrichtung.
Die Tasten können in drei Gruppen eingeteilt sein und werden zweckmäßig durch verschiedene Farben gekennzeichnet:
Die erste Gruppe umfaßt die Tasten R, J', J"', M',M",L',L",L'",LiV, Lv,
die zweite Gruppe die Tasten der zweiten und dritten Reihe (Fig. 32), mit Ausnahme der Tasten E', C, M', H', M", A',
die dritte Gruppe die TastenC, H', A' der dritten Reihe und sämtliche Tasten der vierten, fünften und sechsten Reihe, mit Ausnahme der Tasten F', G', P', S'.
Die 10 Tasten der ersten Gruppe dienen ausschließlich zur Bedienung der Hebel 199, die die kleinen, durch einen kreisbogenförmigen Rahmen 331 unterstützten Rollen tragen (Fig. 19 und 20). Die Hebel 199, mit Ausnahme der durch sie getragenen Typenwalzen, die senkrecht oder wagerecht angeordnet sein und ein oder mehr Liniierrädchen haben können, sind alle gleich, und es genügt daher, einen einzigen zu beschreiben. Eine beliebige dieser Tasten überträgt durch eine Zugstange 332 (Fig. 43) und einen Hebel 333 die Bewegung auf den Hebel 199, dessen gabelförmiges Ende eine Farbwalze 335 trägt (Fig. 44), die von einer mit Farbe getränkten Filzwalze 336 Farbe entnimmt. Der Hebel 199 schwingt um den Zapfen 334 und drückt die Farbwalze 335 in der Mitte der Druckstelle gegen die Papierwalze.
Sobald dies ausgeführt ist, erhält man, wenn mittels der Bedienungseinrichtung die Papierwalze gedreht oder horizontal verschoben oder schraubenförmig gedreht wird, auf dem Papier senkrechte, wagerechte oder schräge Striche in einer der Ausbildungen der Färbewalze entsprechenden Anzahl. Die kleinen Färbewalzen werden durch die Reibung auf dem Papier mitgenommen und lassen ihre Spur zurück. Man kann so mit den genannten Tasten die Linien des Notensystems (Taste R)1 die senkrechten Schlußzeichen (|) der Musikstücke (Taste /'), die Arpeggiozeichen (j) vor den Akkorden (Taste /"), die Verlängerung des Notenhalses nach oben und unten und die Taktstriche (Tasten M', M"), die schrägen, mehrere Noten vereinigenden Striche (TastenL', L", U", LIV) und die Bindezeichen (Taste V) herstellen. Um die wagerechten und schrauben-
förmigen Bewegungen zu erhalten, ist es erforderlich, die Muffe.286 (Fig. 39 und 40) mit dem losen Rad 278 in Eingriff zu bringen, das die Kulisse 300 antreibt und ein Eingreifen des Zapfens 309 (Fig. 40) in den Rahmenteil des Rahmens 265 bewirkt, um die Drehung der Papierwalze mit der Längsbewegung des Wagens 142 zu bestimmen.
Diese Kupplungen erfolgen in nachstehender
Weise:! Die Tasten U, L", L'", LIV, Lv haben eine hintere Verlängerung 337, die einen kleinen Rahmen 338 anhebt (Fig. 40), der nach Art einer Kurbel mit der Welle 290 verbunden ist, welche mit Hilfe der Kurbel 289 (Fig. 39) auf die Muffe 286 einwirkt, um diese mit dem losen Rad 278 in Eingriff zu bringen. Diese Welle 290 verlängert sich bis zu dem die Bedienungseinrichtung und Zubehörteile enthaltenden Abteil der Maschine und bewegt durch den Arm 339 einen Keil 340, der den vierkantigen Zapfen 309 mit dem Druckrahmen in Eingriff bringt, der zu diesem Zweck gegenüber dem Zapfen 309 eine vierkantige Aussparung aufweist.
Der Zapfen 309 ist mit einem Zahnsektor 341 (Fig. 40 und 36) ■ verbunden, der mit dem Ubersetzungsrad 308 in Eingriff steht und eine Drehung der Papierwalze mit der Längsbewegung des unteren Wagens 142 bewirkt. Infolgedessen hält der Keil 340, solange eine der Tasten L gedruckt wird, den Zapfen 309 mit dem Druckrahmen in Eingriff, um diesen mit dem Zahnsektor 341 zu kuppeln, der dann die Übertragung der Schwingungen des Druckrähmens auf die Zahnstange 307 bewirkt (Fig. 35 und 36), die die schraubenförmige . Bewegung der Papierwalze bewirkt.
Die Herstellung des Notensystems mit Hilfe der Taste R erfolgt vor dem Schreiben der Noten. Sobald ein Notensystem geschrieben ist, bewirkt man eine Drehung der Papierwalze in der bereits beschriebenen Weise, um einen konstanten Abstand zwischen jedem Notensystem zu haben; man drückt die Taste R nach unten, die die kleine Färbewalze zum Drucken der fünf Linien des Notensystems dem Papier nähert, indem die Bedienungseinrichtung derart eingestellt wird, daß sie sich in der Stellung befindet, die der durch die dritte Linie des Notensystems geschnittenen Note entspricht, d. h. auf h (italienisch si). Die Rückwärtsbewegung des Wagens 143 ergibt auf dem Papier das Notensystem.
Die 21 Tasten der zweiten Gruppe (Fig. 32) befinden sich alle in der zweiten und dritten Reihe, mit Ausnahme der Tasten E', C, M', H', M", A'. Die zweite Reihe enthält die den Notenköpfen, den Punkten, den Tonzeichen, den Fermaten, Trillern und den Abkürzungen der Erklärungen und des Ausdruckes entsprechenden Typen. Jede dieser Tasten kann drei verschiedene Abdrücke haben. Für gewöhnlich hat man den Druck der oben erwähnten Zeichen. Durch Niederdrücken der Taste E' (für die Koloratur) erhält man die kleinen Zahlen, die über den Notengruppen zu drucken sind, um ihre Gruppierung anzuzeigen. Durch Niederdrücken der Taste F' für die großen Buchstaben erhält man dieselben Zahlen, jedoch groß, und die Akzente für die übliche Schrift.
Die dritte Reihe dagegen enthält die Zeichen für die Fähnchen auf den Hälsen der einzeln stehenden Noten, die entweder nach oben oder unten ragen, sowie die Zeichen für die Noten mit längeren Hälsen, als dies durch die Zeichen der Reihe 3 bestimmt ist, und die infolgedessen' nur zwei Stellungen einnehmen: die gewöhnliche Stellung zum Schreiben der gewöhnlichen Noten und die durch die Taste E' (für die Koloratur) bestimmte Stellung zum Schreiben der kleinen Noten. Alle Tasten dieser zweiten Reihe wirken durch den direkten Anschlag, d. h. unabhängig von der Bedienungseinrichtung, und die entsprechenden Zeichen befinden sich alle auf der linken Typenwalze 191. Fig. 45 zeigt die Wirkungsweise dieser Tasten. 342 ist eine Gabel, die in der Höhe einer Seitenwand der Maschine angeordnet sein kann und auf einer Welle 343 schwingt, welche in den Seiten des Gestelles befestigt ist. Auf der anderen Seite trägt die Gabel ein Querstück 344, auf dem die Hebel 360 der Tasten dieser Reihe gelenkig angeordnet sind. Einer dieser Hebel ist in Fig. 45 veranschaulicht und hat eine über den Drehpunkt hinausgehende Verlängerung 345, an der eine Feder 346 angreift, die dazu dient, die Taste andauernd oben zu halten. Die Gabel 342 ist mit.einem Teil 347 an eine wagerechte Welle 348 eines um Zapfen 350 drehbaren Rahmens 349 angeschlossen, der durch eine Zugstange 351 auf eine auslösbare Vorrichtung wirkt, welche das Anschlagen der Typenwalze 191 an die Papierwalze bewirken soll. Eine Zugstange 352 dient dazu, die zu druckende Type in die Drucklinie zu bringen, und trägt in der Mitte ein Spannschloß zur Regelung des Hubes, den die Typenwalze und ein Teil des Hebels 360 ausführen soll. Die Zugstange 352 ist genau über der Welle 343 oben auf einem Zapfen 353 (Fig. 45 und 46) eines Rahmens 354 drehbar gelagert, der mittels einer Stange 355 die Drehung der linken Typenwalze 191 bewirkt in derselben Weise, wie die Stange 204 die rechte Typenwalze 192 in Drehung versetzt (Fig. 29).
Das Niederbewegen der Taste hat somit eine doppelte Wirkung. Während der ersten Hälfte ihres Hubes, ehe Hebel 360 sich gegen Welle 343 legt, bewirkt sie eine achsiale Drehung der Typenwalze. Legt sich jedoch der Tasten-
hebel gegen die ihm zeitweilig als Drehachse dienende Welle 343, so erfolgt ein Anheben der Gabel 342 und ein Verschieben der Stange 351, deren Bewegung in der oben erläuterten Weise weitergeleitet wird und ein Verschwenken der ganzen Typenwalze gegen die ■ Schreibwalze bewirkt.
Der Stange 351 entspricht für die rechte Typenwalze 192 die Zugstange 215 (Fig. 29).
ίο Die dritte. Gruppe der Tasten, bestehend aus den Tasten C, H', A' der dritten Reihe und allen Tasten der vierten, fünften und sechsten Reihe, mit Ausnahme der Tasten F', P' (die beide dieselbe Funktion haben), G', S', umfaßt die Tasten, die sowohl zum Drucken der Musikzeichen als auch zum Schreiben der gewöhnlichen Schrift dienen. Diese Tasten haben das Eigenartige, daß sie, sobald sie zum Schreiben von Noten benutzt werden, nur zusammen mit der Bedienungseinrichtung , arbeiten und daß, sobald sie zum Schreiben der gewöhnlichen Schrift Verwendung finden, ihre Wirkung eine unmittelbare ist, wie die der Tasten der zweiten Gruppe. Alle durch Buchstaben und Musikzeichen gekennzeichneten Tasten können vier verschiedene Schriftzeichen herstellen, d. h. die großen Noten für das übliche Schreiben der Noten, die kleinen Noten für die Koloraturen (Verzierungen), die großen Buchstaben (diese drei Typenarten befinden sich auf der Typenwalze 192) und die kleinen Zeichen, die sich auf der Typenwalze 191 befinden. Die anderen Tasten geben zwei oder drei Abdrücke, entsprechend den angegebenen Bezeichnungen.
Die Ausbildung und die Wirkungsweise dieser Tasten sind dieselben wie bei den Tasten der zweiten Gruppe insofern, als sie während der ersten Hälfte des Hubes eine Drehung der Typenwalze bewirken, die vorher durch die Hilfstasten für die Koloratur oder die kleinen Buchstaben in die erforderliche Höhe gebracht worden ist. Die Abweichungen beziehen sich nur auf die mit ihnen verbundenen Zugstangen.
In Fig. 46 stellt der Hebel 360' einen Tastenhebel dieser dritten Gruppe dar. Der Hebel 360' ist lotrecht über der Welle 343 mit einer Öse 356 versehen, in die zwei Stangen 357, 358 eingreifen können. Die erste dient dazu, die Taste 360' mit einem Rahmen 359 zu verbinden, der mittels der Stange 204^ (Fig. 46 und 29) die Typenwalze 192 dreht, Welche die gewöhnlichen Noten, die Noten für die Koloraturen, und die kleinen Buchstaben in drei Zonen besitzt. Will man große Buchstaben erhalten, so muß man bewirken, daß diese Tasten sich vom Antrieb für die rechte Typenwalze 192 freimachen, um die dritte Zone der linken Typenwalze 191 zu steuern. Zu diesem Zweck ist auf dem Zapfen 353 des oberen Rahmens 354 die Stange 358 befestigt, die unten eine hakenförmige . Abbiegung trägt, die mit der Öse 356 des Hebels 360' in Eingriff kommen kann. Die beiden Stangen 357 und 3^8 können durch eine Stange 361 bewegt werden, die wagerecht über der Tastatur vorgesehen ist und die beiden Stangen 357 und 358 in einem konstanten Abstand voneinander hält, während sie unter dem Einfluß einer Feder 362 danach trachtet, die Stange 357 mit der Öse 356 in Eingriff zu haiten, d. h. in einer wirksamen Stellung für das Arbeiten der rechten Typenwalze 192. Will man große Buchstaben schreiben, so genügt es, den Hebel 363 niederzudrücken, der den beiden Tasten der großen Buchstaben F', P' entspricht (von denen die eine zu diesem Zweck unabhängig bewegt werden kann), damit durch die Zugstange 364 die Stange 361 im Sinne des Pfeiles bewegt wird, und die Zugstange 358 in den Ring 356 eingreift. Man erzielt auf diese Weise mittels der Zugstange 355 eine Drehung der Typenwalze 191 (vgl. auch Fig. 19).
Wenn mit den Tasten die Noten geschrieben werden sollen, nachdem mit den beschriebenen Einrichtungen das Notenbild bereitgestellt worden ist, das an der Druckstelle gedruckt werden soll, so muß man die Bedienungseinrichtung benutzen, um die Drehung der Typenwalze 192 um den Träger 205 zu bewirken (Fig. 29).
Fig. 47 zeigt noch den Hebel 360', der zu einer dieser Tasten gehört und an seinem Ende mit einem Haken 365 versehen ist, der eine wagerechte Welle 366 eines Rahmens 367 erfaßt. Dieser Rahmen führt mit Hilfe eines Hebels 368 und einer Zugstange 369 zu einem Schwinghebel 370, der an der Zugstange 215 angelenkt ist (Fig. 19, 29 und 47), die die Bewegung der rechten Typenwalze 192 in die Druckstellung einleitet. Der Schwingehbel 370 trägt an seinem vorderen Ende eine Zugstange 371, die unten mit einer Kulisse 372 versehen ist, in der, wie schon früher erläutert wurde, der Vorsprung 268 (Fig. 35) des Druckrahmens gleiten kann. Beim Niederdrücken des Tastenhebels 360' und dadurch, daß dieser um die Welle 343 als Drehstelle schwingt, bewegt sich der Schwinghebel 370 in die gestrichelt angedeutete Stellung. Infolgedessen hebt sich der untere Teil der Kulisse 372, bis er gegen den Vorsprung 268 trifft. Auf diese Weise wird der Gelenkpunkt der Zugstange 369 und des Schwinghebels 370 zum Drehpunkt eines Hebels, wobei die Zugstange 215 die Richtung des Widerstandes und die Zugstange 371 die Kraftrichtung darstellt. Infolgedessen bestimmt beim Niederdrücken der Bedienungseinrichtung der Druckrahmen das Ausrücken der Zugstange 215, die das Aufschlagen der Typenwalze 192 auf dem Papier bewirkt. Durch Untenhalten der Bedienungseinrichtung und durch Freigeben der Taste,
die zuerst angeschlagen worden ist, um eine zweite anzuschlagen, erhält man ohne achsiale Verschiebung der Papierwalze den Abdruck eines anderen zusätzlichen Musikzeichens des Notenbildes an der gewollten Stelle.
Einige Tasten dieser Gruppe, el. h. die Tasten C, H', A' der dritten Reihe, alle Tasten der vierteil Reihe, mit Ausnahme der Tasten F', P' und der mittleren Taste, und die Tasten
ίο D', B', sowie diejenigen Tasten, die die Bezeichnungen C, H, J in der fünften Reihe tragen, d. h. alle Tasten dieser Gruppe, die zur Herstellung der Notenköpfe dienen, müssen beim Niederdrücken unter Umständen das Einhaken des Hakens 249 (Fig. 21 und 36) der Bedienungseinrichtung in den Haken 261 der . zugehörigen Hebel 260 zulassen, die zur Herstellung der zusätzlichen Striche in den ober- oder unterhalb des Notensystems befindlichen gestrichenen Noten dienen. Um dies zu erhalten, trägt die Gabel 342' (Fig. 47) an ihrem unteren Ende einen Lappen, dem eine Zugstange 373 angelenkt ist, die die Gabel 342' mit der Welle 259 verbindet. Diese wagerecht unterhalb der Maschine sich erstreckende Welle überträgt die ihr durch den Hebel 256 übertragene Bewegung (Fig. 38 und 36). Der Hebel 256 bewirkt, wie oben zu ersehen war, die achsiale Verschiebung der Welle 255 nach oben,. die mit Hilfe des Winkelhebels 251 das Einhaken der Haken 249 in den Haken 261 bewirkt. Der Hebel 260 beeinflußt die linke Typenwalze, auf der die Typen für die zusätzlichen Striche für die gestrichenen Noten vorgesehen sind.
Wenn die Tasten der vierten, fünften, sechsten Reihe für die alphabetische Schrift umgewandelt werden müssen, so genügt es, die Tasten F', P', G', zu bewegen, wodurch ein Haken 374 mit einem Haken 375 in Eingriff kommt, der in der Verlängerung der Kulisse 372 vorgesehen ist (Fig. 47), um den Drehpunkt des Schwinghebels an den Gelenkpunkt mit der Zugstange 371 zu verlegen, so daß beim Anschlagen der Taste das Aufschlagen der Typenwalze 192 durch die Zugstange 215 eingeleitet wird.
Das Aufschlagen für die großen Buchstaben der linken Typenwalze 191 geschieht in folgender Weise:
Der genannte Rahmen 367 ist mittels einer Hülse 376 (Fig. 49) auf einer Welle 377 angeordnet, auf der er sich drehen und auch achsial verschieben kann. Für gewöhnlich wird dieser Rahmen durch eine Feder 378 nach rechts gedrückt und infolgedessen unter einem Haken 379 des Hebels 368 gehalten. In dieser Stellung wird durch das Niederdrücken des Hebels 360' infolge des Hakens 365 (Fig. 47) der Rahmen 367 angehoben und der Hebel 368, der das Aufschlagen der rechten Typenwalze 192 bsstimmt, in Bewegung gesetzt. Uni dagegen das Aufschlagen der linken Typenwalze 191 zu bewirken, um die großen Buchstaben zu schreiben, verstellt man den Rahmen 367 von rechts nach links mittels eines Hebels 380, der mit einer Muffe 381 so verbunden ist, daß der Haken 379 der Wirkung des Rahmens 367 entzogen wird. Statt dessen legt sich die Seite 382 des Rahmens 367 unter den Haken 383 eines Hebels 384, der mittels einer Zugstange 385 mit dem oberen Rahmen 349 verbunden ist (Fig. 48) und infolgedessen mit der Ausrückstange 351, die ein Verschwenken der Typenwalze 191 bewirkt.
Während beim Schreiben von Noten die Schaltung der Papierwalze durch Niederdrücken der Bedienungseinrichtung erhalten wird, wird der Vorschub beim Schreiben alphabetischer Schrift durch Verbindung einer Zugstange 386 mit dem Rahmen 367 (Fig. 50) erzielt. Diese Zugstange ist unten derart gelagert, daß sie sich auf dem Hebel 271 drehen kann (Fig. 42), der die Schaltvorrichtung steuert, und ist für gewöhnlich mit dem oberen Rahmen 367 nicht in Eingriff. Drückt man den Rahmen 387 (Fig. 50) nach unten, der mit den Tasten G', F', P' der kleinen und großen Buchstaben verbunden ist, so kommt die durch Zwischenhebel an den Rahmen 387 angeschlossene Zugstange 386 mit dem Rahmen 367 in Eingriff, der beim Anheben durch den Haken 365 (Fig. 47 und 48) den Hebel 271 mitnimmt, der den Umformer in Tätigkeit setzt (Fig. 42).
Will man die Papierwalze zurückbewegen um ein Stück, das dem kleinsten Werte einer Note entspricht, d. h. um ein Vierundsechzigstel des für eine Viertelnote bestimmten Wertes, so drückt man auf die Taste S' (Rückschalttaste), die beim jedesmaligen Niedergehen das Zahnrad 321 um drei Zähne nach rechts verstellt (Fig. 42). Oberhalb des Rahmens für das Rad 321, das, wie oben beschrieben, mit einer Sperrnase 326 am Gestell zusammenarbeitet, befindet sich eine Zugstange 388. Diese ist mit zwei seitlichen Ansätzen 389 und 390 versehen, von denen - der erste mit einem Zahnrad 391 in Eingriff kommen kann, das auf der Welle 322 befestigt ist. Der zweite Ansatz 390 dient als Anschlag für den Zeiger 325, um zu verhindern, daß dieser an der Rückwärtsdrehung des Rades 321 teilnimmt. Beim Niederdrücken der Taste 5' bewegt sich die Zugstange 388 nach rechts, und der Ansatz 389 greift seinerseits in das Zahnrad 391 ein und dreht dieses nach rechts zugleich mit der Welle 174, die mittels der Glieder 172, 170, 171, 168 und 166 den Wagen 143 zurückbewegt (Fig. 25). Gleichzeitig hält der Ansatz 390 den Zeiger 325 an seiner Stelle, so daß das Teilrad 321 sich um drei Zähne auslösen kann, wenn der Umfang des Zahnrades 391 in so
viel Zähne eingeteilt ist, daß ein solcher Zahn drei Zähnen des Rades 321 entspricht.
Die Taste E' dient in der beschriebenen Weise dazu, die beiden Typenwalzen 191 und 192 gleichzeitigzuheben, umdiemittlerenZonen, auf denen sich die Typen der kleinen Noten befinden, in die Druckebene, d. h. in die Höhe der Druckstelle, zu bringen.
Das Anheben der Typenwalze 192, um- die tiefste Zone in die Druckebene zu bringen,, in der sich die Typen der kleinen Buchstaben befinden, ferner das Eingreifen des Hakens 374 in den Haken 375 (Fig. 47), um den Drehpunkt des Schwinghebels 370 zu ändern, und schließlich das Kuppeln des Hebels 386 mit dem Rahmen 367, um die Schaltvorrichtung für den Wagen in Tätigkeit zu setzen, erfolgt gleichzeitig während des einfachen Niederdrückens der Taste G' der sechsten Tastenreihe.
Die Tasten der großen Buchstaben F', P' dienen, wie erklärt wurde, unabhängig voneinander dazu, die nachstehenden Arbeiten gleichzeitig auszuführen:
I. die Verstellung des Rahmens 367 (Fig. 49) nach links, um den Anschlag bzw. das Aufschlagen der Typenwalze 191 zu erzielen,
2. das Eingreifen der Zugstange 358 (Fig. 46) in die Öse 356, um die Drehung der Typenwalze 191 zu erhalten,
3. das Anheben der Typenwalze 191 bis zur untersten Zone, um die großen Buchstaben in die Höhe der Druckebene zu bringen,
4. das Eingreifen der Haken 374 und 375 ineinander (Fig. 47),
5. das Ineingriffkommen der Zugstange 386 mit dem Rahmen 367 (Fig. 50).
Die Tasten E', F', C befinden sich alle an dem einen Ende der Tastatur und haben eine beliebige Einrichtung, um während des Schreibens in der untersten Lage gehalten zu werden. Die Tasten C, D' dienen dazu, links vom Hals bereits geschriebener Noten in den Akkorden den Kopf einer anderen Note zu drucken, die mit einer schon geschriebenen Note ein Sekundenintervall | j
bildet. Dies wird
erhalten durch die Zugstange 189 (Fig. 24), die die Tasten C, D' -mit dem Hebel 190 verbindet, der eine augenblickliche Verstellung des unteren Wagens 142 nach links bewirkt. Die Tasten A', B' dienen demselben Zweck, jedoch zum Schreiben der Note rechts vom Notenhals. Dies wird erzielt mittels der Zugstange 188 (Fig. 24), die diese Tasten mit dem Winkelhebel 187 verbindet, der.eine augenblickliche Verstellung des Wagens 142 nach rechts bewirkt.
Die Taste T ist die übliche Spatientaste; sie bewegt einen Hebel 392 (Fig. 51), der seitlich vom Maschinengestell angeordnet und am inneren Ende mit einer Kulisse 393 versehen ist, in die mit Spiel der Hebel 271 (vgl. auch Fig. 42) eingreift, der beim jedesmaligen Anschlagen der Taste T das Rad 321 um eine beliebige Anzahl Zähne weiterschaltet, entsprechend der Stellung des Handrades 272 der Bedienungseinrichtung. Die Kulisse hat eine solche Abmessung, daß der Hebel 271 andere Teile steuern kann, ohne daß die Bewegungen der Kulisse 393 behindert werden.

Claims (13)

  1. Patent-Ansprüche:
  2. i.
  3. Maschine zum Schreiben von Noten und alphabetischer Schrift, dadurch gekennzeichnet, daß jedes beliebige, von einzelnen oder mehreren zusammen niedergedrückten Tasten dargestellte musikalische Zeichen durch eine einzige Bedienungsvorrichtung (Bj) aufgedruckt wird, die gleichzeitig die Umdrehung sowie Längs- oder Schraubenverschiebung der Papierwalze veranlaßt und mit einem den Typenaufdruck bewirkenden Druckrahmen zusammenwirkt.
  4. 4. Schreibmaschine mit Typenhebeln nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienungsvorrichtung aus zwei Teilen besteht, von denen der erste (27) wagerecht und senkrecht um ein Universalgelenk schwingbar ist und die Drehung der Papierwalze, das Niedergehen eines Druckrahmens (50) und die Steuerung der Glieder zur Ent- ■ sperrung der Typenhebel sowie deren in bestimmter Folge auftretende Wirkung hervorruft, während der zweite drehbare Teil (12') durch dasselbe Universalgelenk mit einer gleichachsig innerhalb des ersten Teiles (27) geführten Welle (12) verbunden ist und die Längsverschiebung der Papierwalze um einen beliebigen Betrag regelt, um die Zeitwerte der Noten in Raumwerte zu übersetzen.
    3. Schreibmaschine nach Anspruch 1 105 ■ und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Druckrahmen (50) neben einer Zahnstange (28) eine Einteilung (28') sämtlicher Noten der gewöhnlichen Tonleiter vorgesehen ist, wonach die wagerechte Schwingung der Bedienungsvorrichtung eingestellt wird, die in der gewählten Stellung während des Niederschiagens des Druckrahmens durch einen der Zähne der Zahnstange (28) festgehalten wird.
    4. Schreibmaschine nach den Ansprüchen i, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckrahmen (50) auf einen Hebel (52) einwirkt, der mittels eines Hilfsrahmens (54) und eines Ringes (55) den durch das An- 120. schlagen einer Taste (57) eingeleiteten Schlag des Typenhebels (60) bewirkt, wobei dieser
    Hebel (52), mit einem Ansatz (38) versehen ist, der einen' Zahn (39) freigibt, welcher zur Steuerung eines Hilfsrahmens (37) dient, der den Drehpunkt des zwischen die einem zu schreibenden Fähnchen entsprechende Taste (57') und den Typenhebel (6o') geschalteten Zwischenhebels (56') verlegt, um die nacheinander erfolgenden Abdrücke des Notenkopfes und des Fähnchens während eines einzigen Schlages der Bedienungsvorrichtung zu gestatten.
  5. 5. Schreibmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Teil (12') der Bedienungsvorrichtung mittels einer verschiebbaren Zahnstange (36) eine Sperrvorrichtung verstellt, die den Vorschub der Papierwalze auf eine dem Zeitwerte der Note entsprechende Strecke beschränkt.
  6. 6. Schreibmaschine mit Typenwalzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus einer Hülse (240), die sich mittels Universalgelenkes an eine Drehsäule (236) anschließt, und aus einer um ihre Achse drehbaren, innerhalb der Hülse angeordneten und sich deren Bewegungen anpassenden Welle (273) bestehende Bedienungseinrichtung entweder allein oder auch in Verbindung mit den Tasten oder unter Mitwirkung eines Umformers, d. h. einer Einrichtung zur Umwandlung der Zeitwerte auf Raumwerte, die verschiedenen musikalischen Bezeichnungen bildet.
  7. 7. Schreibmaschine nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienungseinrichtung während ihres Senkens den Notenkopftasten gestattet, durch eine Zugstange (215) den Aufschlag der einen von zwei Typenwalzen (191, 192) zu · bewirken, deren eine die Typen für die Notenköpfe und deren andere diejenigen für diejenigen Zeichen trägt, die die Dauer und Höhe einer Note oberhalb oder unterhalb des Notensystems bestimmen, nachdem durch andere Tasten unter Mitwirkung einer Hebelübertragung die achsiale' Drehung und Verschwenkung der Typenwalzen in die Druckstellung bewirkt worden ist.
  8. 8. Schreibmaschine nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse
    (240) der Bedienungseinrichtung während der wagerechten Schwingung derselben durch ein Hebelsystem, das einerseits in der mit der Hülse schwingenden Drehsäule (236) und anderseits in einer Welle (230) endigt, die samt dem oberen sie tragenden Wagen (143) verschiebbar ist, einen Hebel (228) und einen auf die Papierwalze einwirkenden Sektor (162) verstellt, um die zweckmäßig auf zwei aufeinanderliegenden und übereinander verschiebbaren Wagen (142, 143) angeordnete Papierwalze in Umdrehung zu setzen.
  9. 9. Schreibmaschine nach den Ansprüchen 1 und 6, gekennzeichnet durch eine Bedienungseinrichtung, bei der die Hülse (240) im hinteren Teile (241, 242) gegabelt und weiter vorn mit einem Haken (249) ausgerüstet ist, der durch ein an einen Träger (252) der Drehsäule angeschlossenes Hebelgestänge seine Bewegung von einer beliebigen Notentaste erhält und den entsprechenden Hebel (260) aus einer von zwei seitlichen Hebelreinen mitnimmt, um während des ersten halben Abwärtshubes der Bedienungseinrichtung den Druck der Linien der bestrichenen Noten auf der betreffenden Typenwalze dadurch vorzubereiten, daß ein Haken (244) die Bedienungseinrichtung während ihres zweiten halben Abwärtshubes, und zwar während der Intätigkeitstellung des Druckrahmens (265) führt und dieselbe in der zur Höhe der Note entsprechenden, von dem wagerechten Drehwinkel der Bedienungseinrichtung bestimmten Stellung hält.1
  10. id. Schreibmaschine nach den Ansprüchen i, 6 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienungseinrichtung während des zweiten halben Hubes nach unten auf den Druckrahmen (265) wirkt, womit sowohl eine Zugstange, die durch ein mit verstellbarem Drehpunkte versehenes Hebelsystem den niedergedrückten Notentasten die Bewegung der Zugstange (215) gestattet, um den Aufschlag der Typenwalzen auf die Papierwalze zu bewirken, wie auch eine Zugstange (270) verbunden ist, die mit der Vorrichtung zum Umformen der Zeitwerte auf Raumwerte zusammenhängt, welch letztere den die Papierwalze tragenden oberen Wagen (143) beeinflußt.
  11. 11. Schreibmaschine nach den Ansprüchen ι und 6, gekennzeichnet durch eine Bedienungseinrichtung, deren innere, mit Antriebhandrad (272) versehene Welle (273) mit einer Welle (275) zusammengelenkt ist, die in eines von zwei Zahnrädern (278,279) eingerückt werden kann, um diese um einen gewünschten Winkel zu drehen, wobei das eine Zahnrad (278) durch eine Übersetzung die gegenseitige Verschiebung zweier Kulissen (300, 302) bewirkt, wodurch, zum Zwecke, mit der über dem Druckrahmen in die Höhe gehaltenen Bedienungseinrichtung die schrägen Verbindungsstriche oder Balken der Noten zu ziehen, die wagerechte Schwingung der Bedienungseinrichtung in eine Schraubenbewegung der Papierwalze umgewandelt wird, die aus der gleichzeitigen Längsverschiebung des unteren Tragwagens (142) - hervorgeht, und wobei das zweite
    Zahnrad (279) gemäß der achsialen Drehung I der Welle (273) das Abstellen der die Zeitwerte auf Raumwerte umschaltenden Vorrichtung regelt.
  12. 12. Schreibmaschine nach den Ansprüchen I, 6 und 11, gekennzeichnet durch zwei bewegliche und gegeneinander in parallelen Ebenen verstellbare Kulissen (300,302), von denen die eine (300) von der Welle (273) aus bewegt wird, und die zweite (302) einen Zahnsektor (304) dreht, der die Drehsäule (236) und daher die Papierwalze um einen gewünschten Winkel umstellt, indem eine Zahnräderübersetzung (308) zwischen Druckrahmen und einer Zahnstange (307) die Rückdrehung nach der Mittellage des Sektors (304) bewirkt, und zwar während des Niederschiagens der Bedienungseinrichtung, deren Hülse (240) im voraus durch eine beliebige Vorrichtung von der Drehsäule (236) dadurch unabhängig gemacht wird, daß ein biegsames, über eine Scheibe (311) laufendes Übertragungsmittel (186) den unteren Wagen (142) in der Längsrichtung verschiebt, wodurch in Verbindung mit der Drehbewegung die schraubenförmige Verschiebung der Papierwalze erzielt wird.
  13. 13. Schreibmaschine nach den Ansprüchen i, 6 und 11, gekennzeichnet durch eine Bedienungseinrichtung, deren innere Welle (237) mittels Eingriffs in das Zahnrad (279) einen Umschalter für die Übersetzung der Zeitwerte in Raumwerte steuert, der einen im voraus durch die Drehung der Welle (273) um einen gewünschten Winkel einstellbaren Zeiger (325) besitzt, der während des Niederschiagens des Druckrahmens mit einem Zahnrad (321) in Eingriff tritt, das einen doppelten Zahnkranz (323, 324) besitzt, dessen Zähnezahl achtundvierzig nebst drei Zähnen für die tote Drehung, die der Stärke des Rahmens mit Sperrstück (326), gegen dessen Seitenflächen sich der Zeiger (325) stützen kann, entspricht, beträgt, und das (321) während des Aufwärtshubes des Druckrahmens sich um einen gleichen Winkel frei zurückdreht und eine Universalgelenkwelle (329) mitdreht, die die Längsverschiebung des oberen, die Papierwalze tragenden Wagens bewirkt.
    Hierzu 6 Blatt Zeichnungen.
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