DE280231C - - Google Patents

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DE280231C
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • D04C3/02Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
    • D04C3/38Driving-gear; Starting or stopping mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 280231 -KLASSE 256. GRUPPE
ROSENDAHL & BOUSCHER in SCHWELM ι.Ψ.
Klöppelmaschine mit Einrichtung zum Einrücken stillgesetzter Klöppel mittels ein- und ausschwenkbarer Treiberflügel.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Januar 1913 ab.
■ Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung der an sich bekannten Einrichtungen zum Stillsetzen und Wiedereinrücken der Klöppel von Klöppelmaschinen mittels ein- und ausschwenkbarer Treiberflügel in Verbindung mit Klöppelzurückhaltern, die zugleich die Flügel beeinflussen, d. h. sie zwecks Stillsetzens der Klöppel eindrücken und zwecks Einrückens wieder frei geben. Die neue An-Ordnung weist Vorzüge auf, die im Laufe der ein Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnung erläuternden Beschreibung hervorgehoben sind.
Fig. ι der Zeichnung stellt einen Teil der Maschine in Oberansicht dar.
Fig. 2 ist die zugehörige Vorderansicht.
Fig. 3 ist eine Wiederholung von Fig. 1, jedoch mit anderer Stellung der Flügel.
Fig. 4 stellt einen senkrechten Schnitt nach der gebrochenen Linie A-B der Fig. 3 dar.
Die Maschine besteht in ihren Hauptteilen aus der Oberplatte α mit runden Tellern l·, der Unterplatte c und den darauf verschraubten, die Teller b tragenden Pfeilern d, auf denen die durch Zahnräder miteinander verbundenen Treiber e sitzen. Die Klöppel f werden im Stillstand von den Zurückhaltern h gesichert. Weichen g vermitteln in gewöhnlicher Weise den Klöppellauf. Die Zurückhalter h dienen gleichzeitig zur Beeinflussung der Treiberflügel i, und zwar derjenigen zweier benachbarter Teller zugleich. Die in senkrechter Ebene drehbaren Treiberflügel i sind in Längsschlitzen der Treiber gelagert, und in der Hochlage des Zurückhalters h drückt dieser die Flügel hinein, in der Tieflage gestattet er das Austreten der Flügel.
Während nun bei den bekannten Maschinen dieser Art die schwenkbaren Treiberflügel i das Herumführen der Klöppel in den Gangbahnen besorgen mußten, was zur Bedingung macht, daß die Flügel für gewöhnlich durch eine Feder in der Arbeitsstellung gehalten werden, sind hier die Scheiben der Treiber selbst zur Bewegung der Klöppel in den Gangbahnen herangezogen. Sie sind zu diesem Zwecke als sich berührende Scheiben (mit einem Durchmesser gleich dem des Teilkreises der Zahnräder) ausgebildet, mit halbkreisförmigen Aussparungen für das runde Klöppelherz, das sie in bekannter Weise fassen und weiterführen. Da nun ein Stillsetzen der Klöppel unmittelbar in der Gangbahn nicht mehr möglich ist, so ist diese in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise an der Stillsetzungsstelle der Klöppel derart erweitert, daß diese sich mit ihrem Herz aus den Treibereinschnitten herausziehen können, wobei sie an entsprechend ausgebildeten Flächen des Zurückhalters sich führen, wenn dieser sich in der Hochlage befindet.
Die schwenkbaren Flügel i sind frei beweglich in Längsschlitzen der Treiber gelagert, die neben den Ausschnitten und daran anschließend angeordnet sind. Durch ihr Gewicht und die Schleuderkraft bei dem sich
drehenden Treiber werden die Flügel i für ge- j wohnlich von selbst die aus Fig. ι und 3 ersichtliche Lage einnehmen, bei der der obere Ansatz über die Gangbahn etwas hinausragt. Zum eigentlichen Fortbewegen der Klöppel ist diese Lage nicht unbedingt erforderlich, da dies von den halbkreisförmigen Aussparungen der Treiberscheiben besorgt wird. Beim Stillsetzen von Klöppeln müssen die Hilfstreiber i veranlaßt werden, diese Lage nach Fig. i, 3 und 4 aufzugeben, was durch Vermittlung der Zurückhalter h geschieht, die in der Hochlage die Flügel i zurückdrücken. Beim Wiedereinrücken von Klöppeln dagegen (vgl. Fig. 3 und 4) müssen die Hilfstreiber i in Tätigkeit treten, um die Klöppel in den Bereich der Treiber zurückzubringen.
Damit hierbei die ausgeschwenkte Lage sicher eingenommen wird, wirkt der Zurückhalter h auf einen unteren Ansatz des Flügels i entsprechend ein, wie Fig. 4 zeigt, in der der Zurückhalter mit einem Ansatz des Flügels derart in Verbindung tritt (in der Tief lage), daß der Flügel avis seinem Schlitz herausgezogen wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Klöppelmaschine mit Einrichtung zum Einrücken stillgesetzter Klöppel mittels ein- und ausschwenkbarer Treiberflügel, dadurch gekennzeichnet, daß die ein- und ausschwenkbaren Treiberflügel in Längsschlitzen vom Haupttreiber neben den Ausschnitten der Haupttreiber und an diese anschließend so gelagert sind, daß sie durch ihr Gewicht und die Schleuderkraft in ausgeschwenkter Lage erhalten werden, die sie durch Vermittlung des Zurückhalters dann aufzugeben gezwungen werden, wenn ein Stillsetzen der Klöppel erfolgen soll.
2. Klöppelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Klöppel durch Einrücken der Mitnehmerflügel stillsetzende und gleichzeitig sichernde Zurückhalter bei Freigabe der Klöppel und Flügel (in seiner Tief lage) das Ausschwenken der Flügel durch Einwirkung auf einen entsprechenden Ansatz derselben sichert. 5"
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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