DE291301C - - Google Patents

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DE291301C
DE291301C DE1913291301D DE291301DA DE291301C DE 291301 C DE291301 C DE 291301C DE 1913291301 D DE1913291301 D DE 1913291301D DE 291301D A DE291301D A DE 291301DA DE 291301 C DE291301 C DE 291301C
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DE1913291301D
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 291301 KLASSE 25 b. GRUPPE
JOHANN KRENMAYR in BRUGGEN, Schweiz. Flecht- und Klöppelmaschine ohne Gangplatte. Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Juli 1913 ab.
Bekannt sind Flecht- und Klöppelmaschinen ohne Gangplatte mit durch Schaltglieder betätigten Verriegelungen für die Klöppel. Da bisher bei derartigen Maschinen auf dem Umfang von 3600 jedes Tellerpfeilers nur ein einziges Schaltglied angeordnet war, so war es nötig, beim Umsetzen von Tellerpfeilern eine genaue Einstellung des. Schaltgliedes vorzunehmen. Um diese Arbeit unnötig zu machen. ist beim Gegenstand vorliegender Erfindung bei jedem Tellerpfeiler auf dem Umfang von 3600 eine Mehrzahl von Schaltgliedern ange-' ordnet. Hierdurch ist die Möglichkeit gegeben, eben wegen des Vorhandenseins der vielen Umschaltstellen, daß man beim Umsetzen der einzelnen Tellerpfeiler es nicht nötig hat, auf die Stellung der Umschaltglieder Rücksicht zu nehmen. Hieraus entspringt die Möglichkeit, diese Umschaltstellen fest mit den Tellern zu verbinden, welche die Klöppel tragen.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung' in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht zweier abgebrochener Tellerpfeiler mit dem Getriebe ihrer Teller und einem Klöppel,
Fig. 2 eine Draufsicht,
Fig. 3 ein Schema, wie Tellerpfeiler auf einer Maschine umgestellt werden, und
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2.
Es sind 1 und 1« zwei feststehende Tellerpfeiler. Um diese feststehenden Tellerpfeiler sind die ineinandergreifenden Zahnräder 2 und 2a drehbar gelagert. Mit den Zahnrädern 2 und 2a stehen die Teller 3 und 3" in starrer Verbindung. Diese Teller haben an ihrem Rand rechtwinklige Kerben 4 und 4", welche, wenn sie in der Mitte zwischen den beiden Tellern zusammentreffen, sich zu einem Vierkantloch, gegenseitig ergänzen. Mit den Tellern 3 und 3* stehen in starrer Verbindung Umschaltscheiben 5 und 50, welche an ihrem Umfang spitzwinklige Kerben 6 und 6" besitzen. Durch diese Kerben wird an jeder Umschaltscheibe eine Mehrzahl von Nasen 22 auf dem Umfang von 3600 gebildet, welche als Schaltglieder dienen, also viele Umschaltstellen bilden. Die Naben der Umschaltscheiben haben Stifte 5Ö, welche in Löcher der Teller eingreifen (Fig. 4). Es ist 7 der Klöppel, in welchen oben bekanntlich der nicht dargestellte Spulenträger eingestellt wird. Zwischen . zwei Bunden 8 und 9 ist die Klöppelachse 10 mit einem Vierkantstück versehen, das in seiner Größe dem Vierkantloch entspricht, welches durch zwei Einkerbungen 4 und 4a gebildet werden kann. Der Klöppel sitzt auf dem Rand eines Tellers, der zwischen die Bunde 8 und 9 so eingreift, daß er mit dem Vierkant 11 in eine Kerbe 4 oder 4a eingreift. In dem oberen Bund 9 und einem über ihm liegenden Bund 12 sind als Verriegelungsglieder zwei Zapfen 13 und 14 vertikal verschiebbar geführt. Federn 15 haben das Bestreben, diese Zapfen stets nach unten zu drücken. In dem Klöppel 7 ist. ein Verriegelungsgestänge wagerecht verschiebbar angeordnet. Dieses besitzt ζλνεί wagerechte Stangen 16, an deren Enden senkrechte Platten 17 festsitzen. Die Platten 17 haben unten Haken mit schräg anlaufenden
Bahnen, welche unter entsprechende Nasen der Zapfen 13 und 14 lose greifen. An den Platten 17 sind Anschläge 20 fest, welche, wie Fig. 2 erkennen läßt, einseitig an dem Verriegelungsgestänge sitzen und auf derselben Seite der senkrechten Ebene, welche man durch die Tellerpfeiler 1 und ia und den Klöppel 7 legt. Auf der andern Seite dieser Ebene liegen keine Anschläge. Die Teller 3 und 3" haben noch Verriegelungslöcher 21,21", in welche die Zapfen 13 oder 14 eingreifen können.
Sitzt der Klöppel z. B. auf dem Rand des Tellers 3, und die Teller 3 und 3* drehen sich in Pfeilrichtung der Fig. 3, so stößt, wenn die beiden gegenüberliegenden Kerben 4, Δ,α den Vierkantteil 11 erfaßt haben, eine Nase 22 der Umschaltscheibe 50 gegen den Anschlag 20 und schiebt den Verriegelungsmechanismus 16, 17 dem Teller 3 zu in die in Fig. 2 gezeichnete Stellung, wodurch der eine Zapfen aus ! dem Loch 21 austritt und der andere in ein Loch 2i" des Tellers 3° eintritt, so daß nun- [ mehr der Klöppel mit dem Teller 3" gekuppelt ist.
Da die Umschaltscheiben 5 und 5" bei jedem Tellerpfeiler auf dem Umfang von 3600 nun eine Mehrzahl von Nasen 22 als Schaltglieder haben, so ist beim Umsetzen von Tellerpfeilern eine genaue Einstellung dieser die Verschiebung des Verriegelungsgestänges hervorrufenden Umschaltstellen zu den Verriegelungslöchern 21 bzw. 2i(I nicht mehr nötig, eine Arbeit, die sonst sehr zeitraubend war. Infolgedessen können auch die Umschaltscheiheu 5, 5° mit den Tellern 3, 3" in starrer Ver-. bindung stehen. Durch die Fig. 3 soll erläutert werden, was unter dem Begriff Umstellen verstanden ist. Es sind z. B. die Tellerpfeiler ι eingestellt zur Erzielung eines bestimmten Flechtmusters, während in den Löchern χ und y keine Tellerpfeiler befestigt sind. Nun kann es aber vorkommen, daß man ein anderes Flechtmuster herstellen läßt, so daß z. B. sämtliche Tellerpfeiler ι entfernt werden und nur solche in den Löchern χ eingeschraubt werden. Hierbei fällt also nunmehr, wie gesagt, das lästige Einzeleinstellen weg.

Claims (2)

Patent* An Sprüche:
1. Flecht- und Klöppelmaschine ohne Gangplatte mit durch Schaltglieder betätigten Verriegelungen für die Klöppel, dadurch gekennzeichnet, daß bei j edem Tellerpfeiler (1, i°) zur Erzielung vieler Umschaltstellen auf dem Umfang von 3600 eine Mehrzahl von Schaltgliedern (22) angeordnet sind, welche mit den Tellern (3, 3a) fest verbunden sind.
2. Flecht- und Klöppelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltglieder (22) jedes Tellerpfeilers zu einer Umschaltscheibe (5,5") vereinigt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1913291301D 1913-07-05 1913-07-05 Expired - Lifetime DE291301C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE291301T 1913-07-05

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FR (1) FR478551A (de)

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DE294336C (de)
DE291696C (de)
FR478551A (fr) 1915-12-22

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