DE563478C - Registerstreifenlochmaschine, bei der bei dem jedesmaligen Anschlagen einer Taste mechanisch bewegte Ausloesestaebe die Lochstempel in Taetigkeit setzen - Google Patents

Registerstreifenlochmaschine, bei der bei dem jedesmaligen Anschlagen einer Taste mechanisch bewegte Ausloesestaebe die Lochstempel in Taetigkeit setzen

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DE563478C
DE563478C DEM117387D DEM0117387D DE563478C DE 563478 C DE563478 C DE 563478C DE M117387 D DEM117387 D DE M117387D DE M0117387 D DEM0117387 D DE M0117387D DE 563478 C DE563478 C DE 563478C
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DE
Germany
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punch
strip
punching machine
register
switching
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DEM117387D
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Mergenthaler Setzmaschinen Fabrik GmbH
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B25/00—Apparatus specially adapted for preparation of record carriers for controlling composing machines

Landscapes

  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Registerstreifenlochmaschine, bei der bei dem jedesmaligen Anschlagen einer Taste mechanisch bewegte Auslösestäbe die Lochstempel in Tätigkeit setzen Es sind bereits Registerstreifenlochmaschinen bekannt, bei denen bei dem jedesmaligen Anschlagen einer Taste durch von der Tastvorrichtung mechanisch bewegte Auslösestäbe unmittelbar die Lochstempel in Tätigkeit gesetzt werden. Bei dieser bekannten Maschine sollen von dem Tastbrett aus in geeigneter Kombination Hebel bewegt werden, und es soll zu diesem Zweck die niederzudrückende Taste auf eine Anzahl von Kombinationsschienen wirken. Diese Bauart ist praktisch schwierig durchführbar.
  • Die Erfindung bezweckt nun die einfache Lösung der Aufgabe des unmittelbaren Bewegeng der Lochstempel durch die Auslösestäbe, die noch den weiteren Vorteil aufweist, daß sie sich leicht in Verbindung mit einer bekannten Bauart von Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen verwirklichen läßt. Gemäß der Erfindung sind die bekannten, die Bewegung derTasten übertragenden Schwingwellen seitlich über das Tastbrett hinaus verlängert und besitzen dort Anschläge o. dgl., mit denen sie unmittelbar das Eindrücken der Stempel in den Lochstreifen bewirken.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen Querschnitt durch die Registerstreifenlochmaschine, Fig. a eine Ansicht von vorn, Fig.3 eine Seitenansicht der Streifenschaltvorrichtung, Fig..I einen schematischen Schnitt durch Fig. a, Fig.5 eine vergrößerte Darstellung einer Ansicht von links auf den unteren Teil von F ig. 3 und Fig. 6 eine Seitenansicht von Fig. 5.
  • In dem Gehäuse i der Tastatur sind die Tastenhebel z um Achsen 3 drehbar untergebracht. Durch Niederdrücken einer Taste wird ein Gleitstück q. angehoben. Hierdurch wird ein Winkelhebels, der ein um einen Drehpunkt 6 gestütztes und eine Kurvenscheibe 7 tragendes Joch 8 in der in Fig. i gezeichneten Lage hält, so geschwenkt, daß 'das Joch freigegeben infolgedessen kommt die Kurvenscheibe 7 mit der ständig umlaufenden Welle 9 in Eingriff. Das Joch schwingt hierbei um den Zapfen 6 und stößt mit dem vorderen freien Ende gegen einen Auslösestab io an, den es anhebt. Soweit ist die Einrichtung nicht nur bei den Tastaturen von Matrizensetz- und Zeilengießmascbinen, sondern auch von Registerstreifenlochmaschinen bekannt.
  • An den Auslösestäben io sind in verschiedenen Kombinationen Ansätze vorgesehen. Jeder Auslösestab, von denen so viel vorhanden sind, wie das Tastbrett Tasten besitzt, enthält zunächst einen Ansatz i i, die sämtlich mit einer an einer Schwingwelle 12 angeordneten Platte in Eingriff stehen, so daß also bei dem Anheben irgendeines Auslösestabes io die Schwingwelle 12 gedreht wird. Ferner besitzt jeder Auslösestab io zwei weitere Ansätze 13, und zwar sind diese Ansätze in verschiedenen Kombinationen an den Auslöse' Stäben vofgesehen, nämlich so, daß für jeden einzelnen Auslösestab die Kombination eine andere ist. Die Ansätze 13 liegen unterhalb von Platten 15, die an Schwingwellen 14 angebracht sind. Es werden demnach bei dem Anheben eines jeden Auslösestabes io auch noch zwei der Schwingwellen 14 durch die zugehörigen Nocken etwas gedreht. In der Zeichnung sind nur fünf Schwingwellen 14 dargestellt, ihre Anzahl wird sich aber natürlich nach der Anzahl der erforderlichen Kombinationen zu je zwei richten, wie sie für die Anzahl der auf dem Tastbrett vorhandenen Tasten erforderlich ist. Gemäß der Erfindung sind nun die Schwingwellen 14, wie Fig. 4 zeigt, seitlich über das Tastbrett hinaus verlängert und tragen dort plattenförmige Ansätze 16. Diese Ansätze 16 legen sich über entsprechende Ansätze an senkrecht geführten Stäben 17, die durch Federn 18 in der angehobenen Lage gehalten werden, in der ihre Nocken an den Platten 16 anliegen. Die Stäbe 17 sind an ihrem unteren Ende mit den Lochstanzen i9 versehen.
  • Der zum Lochen bestimmte Papierstreifen 2o wird zwischen zwei Lochplatten 21 hindurchbewegt. Die Lochplatten haben der Zahl der Locher entsprechende Bohrungen, in denen sich die Lochstangen ig führen. Zu beiden Seiten ist der Lochstreifen von vornherein mit einer ununterbrochenen Lochreihe nach Art eines Films versehen, die wie üblich zum Vorschalten des Streifens dienen.. In diese Lochreihen fassen zwei an ihrem Umfange mit Stiften versehene Schalträder 22, die auf einer Welle 23 gelagert sind. Auf der gleichen Welle 23 sitzt ein Sperrad 24, das. durch eine Klinke 25 (Fig. 3 und 6) geschaltet werden kann. Die Klinke 25 sitzt an einem Winkelhebel 26, dessen zweiter Arm durch einen Lenker 27 mit einer Kurbel 28 verbunden ist. Die Kurbe128 sitzt auf der Welle 12, und eine Feder 29 hält die an ihr befestigte Platte stets in Eingriff mit dem Nocken ii an dem Auslösestab io. Eine Sperrklinke 30 verhindert den Rückwärtsgang des Sperrades. Es wird demnach bei jeder Drehung der Welle i2 durch die geschilderte Vorrichtung die Klinke 25 aufwärts bewegt und dadurch das Sperrad 24 um einen gewissen Betrag gedreht. Diese Drehung erfolgt alsbald zu Beginn des Anhebens des Auslösestabes io, und zwar bevor eine Lochung eintritt, denn zwischen den Nocken 13 und den Mitnahmeplatten an den Wellen 14 ist ein gewisser Spielraum vorhanden. Erst wenn die Welle 12 eine genügende Schwingbewegung ausgeführt hat, um mit Hilfe des Schaltrades die Scheibe 22 und damit den Streifen 2o um ein gewisses Maß vorgeschoben zu haben, kommen die Anschläge 13 mit den Schwingwellen 14 in Eingriff und drücken dadurch die Lochstäbe 17 nieder, wodurch das Lochen des Streifens erfolgt. Es wird also zuerst vorgeschaltet und alsdann gelocht.
  • Damit während des Zeitpunktes desLochens kein Weiterschalten stattfindet, ist neben dem Sperrad 24 (Fig. 6) eine Anlaufplatte 31 vorgesehen, und die Sperrklinke 25 ist so breit, daß sie auch an dieser Platte zur Anlage kommt. Es ist aus Fig.6 ersichtlich, daß nach einem bestimmten Schaltweg die Klinke 25 durch die Platte 31 aus den Zähnen des Schaltrades.24 ausgehoben wird und dieses stillsteht.
  • Die Arbeitsweise der Einrichtung ist demnach derart, daß bei jedem Tastenanschlag ein Auslösestab io angehoben wird. Er dreht dadurch zunächst die Welle 12 etwas, und diese schaltet mit Hilfe des Schaltrades 24 den Lochstreifen um eine Teilung vor. Sobald diese Schaltung beendet ist, läuft die Schaltklinke 25 auf die Schrägfläche 31 auf, die Nocken 13 kämmen in Eingriff mit den Schwingwellen 14, und es werden zwei der jeweiligen Type entsprechende Lochstäbe 17 niedergedrückt und der Streifen entsprechend gelocht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Registerstreifenlochmaschine, bei der bei -dem jedesmaligen Anschlagen einer Taste mechanisch bewegte Auslösestäbe die Lochstempel in Tätigkeit setzen, dadurch gekennzeichnet, daß die bekannten, die Bewegung der Tasten übertragenden Schwingwellen (14) seitlich über das Tastbrett hinaus verlängert sind und dort Anschläge o. dgl. (16) besitzen, durch die unmittelbar das Eindrücken der Stempel (17) in den Lochstreifen (2o) bewirkt wird.
  2. 2. Registerstreifenlochmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochstempel an senkrecht geführten, nebeneinander und neben dem Tastbrett angeordneten Stäben (17) angeordnet sind und Ausschnitte, Anschläge o. dgl. besitzen, gegen die die an den Schwingwellen (14) sitzenden Anschläge (16) wirken, während Federn (18) sie in ihre unwirksame Lage heben. .
  3. 3. Registerstreifenlochmaschine nach Anspruch i, bei der -jeder Auslösestab außer dem für die Schwingwellen der Lochstempel bestimmten Mitnehmer einen weiteren Mitnehmer zum Schalten des Papierstreifens trägt, dadurch gekennzeichnet, daß auch die durch den Ansatz der Auslösestäbe gedrehte Papierstreifenschaltwelle seitlich verlängert ist und hier auf das Schaltwerk zum schrittweisen Bewegen des Papierstreifens einwirkt. q.. Registerstreifenlochmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daB die das Weiterschalten des Lochstreifens bewirkende Klinke (z5) nach Beendigen des Schaltvorganges durch eine Anlauffläche (V) außer Eingriff mit dem Schaltrade gebracht wird und so während des auf das Schalten folgenden Lochens außer Tätigkeit bleibt.
DEM117387D 1931-10-24 1931-10-24 Registerstreifenlochmaschine, bei der bei dem jedesmaligen Anschlagen einer Taste mechanisch bewegte Ausloesestaebe die Lochstempel in Taetigkeit setzen Expired DE563478C (de)

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