DE230320C - - Google Patents
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- DE230320C DE230320C DENDAT230320D DE230320DA DE230320C DE 230320 C DE230320 C DE 230320C DE NDAT230320 D DENDAT230320 D DE NDAT230320D DE 230320D A DE230320D A DE 230320DA DE 230320 C DE230320 C DE 230320C
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- Germany
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- clapper
- bobbin
- slide
- gangway
- heart
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Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
- D04C3/00—Braiding or lacing machines
- D04C3/02—Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
- D04C3/38—Driving-gear; Starting or stopping mechanisms
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Jig 230320-KLASSE 25 b. GRUPPE
ALFRED ORTHMANN in ELBERFELD.
Bei Maschinen zur Herstellung einfädiger Spitzen erfolgt das dabei erforderliche zeitweilige
Stillsetzen der Klöppel zweckmäßigerweise an den Kreuzungsstellen der Gangbahnen
in Erweiterungen derselben, die durch Abstumpfen der Gangbahnspitze erzielt sind.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf diese Art von Maschinen und bezweckt, das Wiedereinrücken des Klöppels derart zu bewirken/
ίο daß eine geschlossene Führung für ihn geschaffen
wird, um ein stoßfreies Arbeiten zu erzielen. Auch braucht beim Erfindungsgegenstande,
im Gegensatz zu Einrichtungen ähnlicher Art, die Jacquardmaschine beim Laufen der Klöppel nicht zu arbeiten, da der Einrückschieber
dann im eingerückten Zustande verbleibt und doch die Erweiterung in der
Gangbahn für jede· Laufrichtung des Klöppels entsprechend ausfüllt. Dies ist sehr vorteilhaft
für einen schnellen, aber doch ruhigen Klöppellauf und sehr wertvoll für die Erzielung guter
Ware.
Die Zeichnung stellt in Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung in Oberansicht dar; Fig. 2 ist weiter unten erklärt.
Die Treiber α fassen mit ihren Flügeln d,
wie gewöhnlich bei dieser Art von Maschinen, das runde Klöppelherz nur bis zur Mitte, wie
in Fig. ι an dem mittleren Treiber, dessen zugehöriger Teller' fortgenommen ist, deutlich
sichtbar wird. Grundbedingung für einen ruhigen, stoßfreien Lauf des Klöppels ist daher
eine geschlossene Führung für das Klöppelherz, denn sobald eine Verbreiterung in der
Gangbahn auftritt, findet ein Ausweichen oder Abgleiten des runden Klöppelherzens von dem
führenden Treiberflügel statt. Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß bei s durch das Überschneiden
der die Gangbahn außen begrenzenden Kreise eine solche Verbreiterung der Gangbahn mit
ihren Übelständen eintreten muß. Bei der Weiche b entsteht ein solches Loch nicht,
weil sie die Ergänzung des kreisrunden Ausschnittes in der Oberplatte e zu einem den
Teller c berührenden Kreise bildet.
Der erwähnte Übelstand muß sich bei der Abstumpfung der Gangbahnspitze noch besonders
fühlbar machen, und ein radial wirkender Einrückschieber, der im eingerückten : Zustande gewissermaßen nur die Abstumpfung
der Gangbahnspitze wieder aufhebt und so die ursprüngliche Form der Oberplatte nach
Fig. 2 wieder herstellt, wird den Fehler naturgemäß auch nicht beseitigen. Um eine vollständig
einwandfreie Führung für den Klöppel zu schaffen, ist nun gemäß vorliegender Erfindung
der Einrückschieber als lose schwingende Weiche ausgebildet, die im eingerückten
Zustande in 'Verbindung mit der steuernden Weiche b eine ganz geschlossene Führung von
gleicher Breite für den Klöppel schafft.
Zu diesem Zwecke ist unterhalb der Oberplatte e ein Schieber η angeordnet, der mit
dem um den Stift ft drehbaren zweiarmigen Hebel 0 bei q gelenkig verbunden ist. Bei
stillstehendem Klöppel (5 in Fig. 1) ist der Schieber η zurückgezogen; wird er von der
Jacquardmaschine (deren Zug an dem Hebel 0
angreift) eingerückt, so drängt er den Klöppel wieder in den Bereich der Treiber (vgl.,6 in
Fig. i) und dient ihm gleichzeitig zur. Führung, indem er auf den Klöppelstift einwirkt,
der gewöhnlich denselben Durchmesser hat wie das Klöppelherz.
Je nach Stellung der Weichen kann dieser Schieber nach links oder rechts ausschlagen,
die durchlaufenden Klöppel drehen den Schieber nach Erfordernis einfach zur Seite, genau
so wie es bei der bekannten lose schwingenden Weiche geschieht. Wie schon oben angedeutet,
kann also bei durchlaufenden Klöppeln der Schieber eingerückt bleiben, da er die jeweilig
von links nach rechts oder umgekehrt verkehrenden Klöppel durchläßt. Z. B. würde
der durchlaufende Klöppel 6 den links am Teller c anliegenden Schieber η (Fig. 1 rechts
unten) nach rechts abdrücken; der Schieber wirkt also dann genau so wie die bekannte
lose schwingende Weiche und braucht nicht wie andere derartige Vorrichtungen ständig
von der Jacquardmaschine betätigt zu werden. Der Ausschlag des Schiebers wird durch einen
Stift r in Verbindung mit einem Schlitz im Schieber oder in sonstiger zweckentsprechender
Weise begrenzt.
Die Steuerweichen b können in bekannter . Weise hin und her bewegt werden. Die
Jacquardmaschine braucht also für die ganze Dauer des jeweiligen Klöppellaufes, also von
einer Einrückung der Klöppel bis zur nächstfolgenden Stillsetzung, nur je einmal ein- und
auszurücken.
π ' *
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Einfädige Flecht- und Klöppelmaschine mit Einrichtung zum Stillsetzen der Klöppel in Erweiterungen an den Kreuzungsstellen der Gangbähnen, dadurch gekennzeichnet, daß die das Wiedervorstoßen des ausgerückten Klöppels in den Bereich der Treiber herbeiführenden Schieber so ausgebildet sind, daß sie in eingerücktem Zustande von den durchlaufenden Klöppeln zur Seite gedrängt werden und, im seitlichen Ausschlag begrenzt, die Gangbahn so weit ausfüllen, daß eine geschlossene Führung von gleicher Breite für das Klöppelherz geschaffen ist. .Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE230320C true DE230320C (de) |
Family
ID=490548
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT230320D Active DE230320C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE230320C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3144193A1 (de) * | 1981-11-06 | 1983-05-19 | Grünzweig + Hartmann und Glasfaser AG, 6700 Ludwigshafen | Schallabsorbierender koerper, insbesondere fuer einen einbau in schalldaempfer |
-
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- DE DENDAT230320D patent/DE230320C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3144193A1 (de) * | 1981-11-06 | 1983-05-19 | Grünzweig + Hartmann und Glasfaser AG, 6700 Ludwigshafen | Schallabsorbierender koerper, insbesondere fuer einen einbau in schalldaempfer |
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