DE185603C - - Google Patents

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DE185603C
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flap
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flaps
finger
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D15/00Movable or portable bridges; Floating bridges
    • E01D15/06Bascule bridges; Roller bascule bridges, e.g. of Scherzer type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Prostheses (AREA)
  • Manipulator (AREA)

Description

( 1! ι»1
KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
- JVl 185603 KLASSE i9d. GRUPPE
. WILLY GILLER in BERLIN.
gegeneinander durch Fingereingriff.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Dezember 1905 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine selbsttätige Festlegung der. Klappen bei Klappbrücken und ähnlichen beweglichen Brücken gegeneinander, bei welchen bewegliche Finger der einen Brückenklappe in entsprechende- Aussparungen der anderen Brückenklappe eingreifen und dadurch eine gegenseitige Abstützung der einzelnen Klappen gegeneinander bewirken.
ίο Feste Stützfinger sind bei Klappbrücken bekannt. Eine ordnungsmäßige Abstützung durch solche starren Finger tritt ein, sobald die beiden Klappen gleichzeitig in die Schlußstellung gelangen. Erfahrungsgemäß eilt aber, falls nicht besondere Kupplungen zwischen beiden Klappen vorgesehen werden, fast immer die eine Klappe der anderen vor und kommt daher früher in ihre Endlage, so daß ein ordnungsmäßiges Eingreifen starrer Finger nicht ohne weiteres erreichbar ist.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, in einfacher Weise auch beim Voreilen einer Brückenklappe stets einen sicheren Fingereingriff und dadurch eine sichere gegenseitige Abstützung beider Klappen zu gewährleisten.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar bedeutet
Fig. ι die Teilansicht zweier Brückenklappen in fast geschlossenem Zustande, wobei angenommen ist, daß ausnahmsweise die Klappen ohne Voreilung zu gleicher Zeit in ihrer Verschlußlage, ankommen.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht der Festlegungsvorrichtung in einer Stellung, in der die linke Klappe zuerst ihre Endlage erreicht, und
Fig. 3 zeigt, wie in diesem Falle der Hauptfinger der linken Klappe bei der Weiterbewegung durch die rechte Klappe niedergedrückt und der Hilfsfinger dementsprechend teilweise ausgeschwenkt wird.
Fig. 4 bis 6 zeigen Schnitte nach den Linien 4-4, 5-5 und 6-6 der Fig. 8.
Fig. 7 ist ebenfalls ein Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 8, jedoch ist hier der Hauptfinger der rechten Klappe niedergedrückt, während sich der Hilfsfinger in der Stützstellung befindet.
Fig. 8 stellt einen wagerechten Schnitt durch die Abstützvorrichtung dar.
Jede der beiden Brückenklappen α und b ist mit zwei Fingerpaaren, bestehend aus je einem Hauptfinger c und einem Hilfsfinger m, ausgerüstet. Jeder Häuptfinger c (Fig. 4 und 8) ist um eine Welle d drehbar und steht unter der Einwirkung eines Gegengewichtes e, welches das Bestreben hat, den Hauptfinger in die aus Fig. 4 ersichtliche Lage zu ziehen. Die Welle d trägt ein gezahntes Bogenstück /, welches mit einem gleichfalls gezahnten Bogenstück g, das auf einer Welle h sitzt, in Eingriff steht. Auf der Welle h sitzt ein zweites gezahntes Bogenstück i, das mit der Verzahnung k des auf der Welle I sitzenden Hilfsfingers m in Eingriff steht. Durch Niederdrücken des Hauptfingers c wird unter Vermittlung der Verzahnungen /, g
und ζ, k der Daumen m derart gesenkt, daß er sich auf eine Stütze η der nacheilenden Brückenklappe auflegt und dadurch seinerseits an Stelle des Hauptfingers die Abstützung der voreilenden auf der anderen Brückenklappe bewirkt.
Bewegen sich die beiden Brückenklappen a und b (Fig. i) ausnahmsweise ohne merkliche einseitige Voreilung in die Endlage, so treten
to an beiden Klappen die Hauptfinger c in Wirksamkeit, indem sie sich in die entsprechenden Aussparungen der anderen Klappe legen und die Brückenklappen unterstützen.
Nähert sich z. B. die linke Brückenklappe (Fig. 2) früher als die rechte der Schlußstellung, so werden die vorstehenden Hauptfinger c der Klappe α durch die schrägen Flächen ρ der in der Bewegung zurückgebliebenen Klappe b unter Hebung des Gegengewichtes e nach abwärts gedrückt (Fig. 3) und dabei die Hilfsfinger m infolge der erwähnten zwangläufigen Verbindung in die Verschlußlage gebracht, in der sie auf der Stütze η der anderen Brückenklappe aufruhen. Würde umgekehrt die Brückenklappe b voreilen, so kämen ihre Hilfsfinger in ähnlicher Weise zur Wirksamkeit und würden dann gemeinsam mit den Hauptfingern der Klappe a die Unterstützung bewirken.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Selbsttätige Festlegung der Klappen bei Klappbrücken und anderen beweglichen Brücken gegeneinander durch Fingereingriff, dadurch gekennzeichnet, daß jede Klappe mit beweglichen, unter der Einwirkung eines Gegengewichtes (e) stehenden Hauptfingern (c) und mit zwangläufig damit verbundenen Hilfsfingern (m) derart versehen ist, daß die Hauptfinger einer voreilenden Klappe durch die andere Klappe zurückgedrückt und dadurch die zugehörigen Hilfsfinger in Aussparungen dieser Klappe hineinbewegt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE929130C (de) * 1952-06-20 1955-06-20 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Vorrichtung zur selbsttaetigen Mittenverriegelung von Doppelklappbruecken in der Verkehrslage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE929130C (de) * 1952-06-20 1955-06-20 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Vorrichtung zur selbsttaetigen Mittenverriegelung von Doppelklappbruecken in der Verkehrslage

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