DE98448C - - Google Patents

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DE98448C
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Germany
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armrests
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C4/00Foldable, collapsible or dismountable chairs
    • A47C4/28Folding chairs with flexible coverings for the seat or back elements
    • A47C4/32Folding chairs with flexible coverings for the seat or back elements having a frame made of wood or plastics
    • A47C4/34Folding chairs with flexible coverings for the seat or back elements having a frame made of wood or plastics with legs pivotably connected to seat or underframe
    • A47C4/38Folding chairs with flexible coverings for the seat or back elements having a frame made of wood or plastics with legs pivotably connected to seat or underframe with cross legs
    • A47C4/40Folding chairs with flexible coverings for the seat or back elements having a frame made of wood or plastics with legs pivotably connected to seat or underframe with cross legs of adjustable type

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Chairs Characterized By Structure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34: Hauswirthschaftliche Geräthe.
H. LOWENHERZ in LAUENFORDE. Stuhl mit einstellbarer Rückenlehne.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Juni 1897 ab.
Die Erfindung hat den Zweck, bei Stühlen, insbesondere zusammenlegbaren, die Einstellung der Rückenlehne während des Gebrauchs des Stuhles, also im Sitzen, zu ermöglichen. Die kennzeichnenden Merkmale liegen darin, dafs die Rückenlehne längsbeweglich bezw. anhebbar und drehbar ist und dafs auch die Armlehnen, sowohl gedreht als auch in der Längsrichtung bewegt werden können, wobei die eigentlichen Armlehnen an die Holme der Rückenlehne angeschlossen sind.
In der Zeichnung ist der Stuhl in verschiedenen Stellungen dargestellt, und zwar bezeichnet α (Fig. 1) die Rückenlehnenholme, die oben durch den Steg b, unten durch den Steg c verbunden und bei d an die Armlehnen e angeschlossen sind. Die letzteren sind bei f beweglich mit Stützen g verbunden, die bei h mit den schräg liegenden Holmen i des Stuhluntergestelles in Verbindung stehen. Bei k sind diese Holme gezahnt und in diese Verzahnung greift der im Querschnitt klinkenartig gestaltete Steg c ein.
Bei / sind die Gestellholme i mit den sie kreuzenden Gestellholmen m verbunden, die bei η an die Rückenholme α angeschlossen sind, und zwar sind hier die Gestellholme m mit Stiften ml (Fig. 2) versehen, die durch Schlitze a1 (Fig. 1 und 2) der Rückenholme a hindurchgreifen. Diese Holme können demnach an den Stiften m1 um so viel in der Längsrichtung verschoben werden, wie es die Schlitze a1 erlauben. Soll die Rückenlehne verstellt, beispielsweise aus der Lage der Fig. 1 in die Lage der Fig. 3 übergeführt werden, so drückt man (entweder während man vor dem· Stuhl steht oder aber, während man in demselben sitzt) auf die vorderen Enden der Armlehnen e, so dafs man dabei diese Lehnen in der Pfeilrichtung (Fig. 1) dreht und demnach die Rückenlehne anhebt. Indem dies geschieht, kommt der Steg c aufser Eingriff mit der Verzahnung k der Gestellholme i, und man kann jetzt durch Längsbewegung der Armlehnen e (Fig. 2) die Rückenlehne um die Zapfen m1 drehen, bis eben die gewünschte neue Schräglage der Lehne erreicht bezw. der Steg c über der entsprechenden anderen Zahnlücke angekommen ist, wie dies Fig. 2 punktirt zeigt. Dann läfst man die Armlehnen e unter dem Gewicht der zur Zeit noch von ihnen getragenen Rückenlehne in ihre frühere Lage sich zurückbewegen, bis der Steg c wieder auf die Gestellholme i aufstöfst und mit der Verzahnung an der gewählten Stelle von neuem in Eingriff kommt (Fig. 3).
Der Stuhl ist ein Klappstuhl und kann zu einem verhältnifsmäfsig kleinen Bündel zusammengelegt werden. In welcher Weise dies gemacht werden mufs, geht aus Fig. 4 hervor.
Man hebt nämlich zunächst den Steg c aus den Verzahnungen k der Unterholme i aus und dreht dann diese Holme um ihre unteren Enden nach rückwärts, bis sie die in Fig. 4 gezeigte Lage erlangt haben. In dieser Lage stöfst die Rückenlehne auf den Boden auf. Man dreht nun die Rückenlehne nach vorn herum, wobei sie sich dann nebst den Armlehnen e und den Stützen g derselben ziemlich dicht an die übrigen Theile (i und in) anlegt, so dafs nun also der Stuhl vollkommen zusammengeklappt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Stuhl, dessen Rückenlehne von den Armlehnen aus verstellt werden kann, gekennzeichnet dadurch, dafs die Rückenlehnenholme zweiarmige Hebel bilden, die auf ihren Drehzapfen längsverschiebbar und mit ihren oberen Armen an die ebenfalls sowohl drehbar, als auch längsbeweglich angeordneten Armlehnen angeschlossen sind, während die unteren Hebelarme in entsprechende Aussparungen der Untergestellholme eingreifen, wobei zur Verstellung der Rückenlehne zunächst durch Drehung der Armlehnen die unteren Enden der Rückenholme aus jenen Aussparungen ausgehoben, dann diese Holme durch Längsbewegung der Armlehnen nach Wunsch eingestellt und schliefslich durch Nachlassen der Armlehnen die Rückenholme zum Wiedereingriff mit den unteren Holmen gebracht werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2505702A (en) * 1947-11-19 1950-04-25 Clarence F Benjamin Combined folding chair and rest

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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