DE1578596C - Reitspiel und Sportgerat - Google Patents
Reitspiel und SportgeratInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein durch Ausführung von Schwingbewegungen fortbewegbares Reitspiel- und
Sportgerät, das je zwei in sich starre, am Tragkörper des Gerätes drehbar gelagerte Beine mit in einei
Drehrichtung sperrbaren Rädern aufweist, die durch vom Benutzer erzeugte Kraft bzw. durch Federkraft
gespreizt oder zusammengezogen werden können.
Derartige Geräte sind an sich bekannt. Sie lassen sich in zwei in ihrem Aufbau unterschiedliche Arten
unterteilen. Bei der einen Art ist eine Feder verwendet, die zwischen den Beinpaaren gespannt ist und
dieselben in ihre Ausgangsstellung zurückbringen soll. Diese Anordnungen werden in der Regel dadurch
betrieben, daß das Gewicht des Benutzers abwechselnd längs der Gerätelängsachse verschoben
zur Wirkung kommt. Zu diesem Zweck sind die Fußrasten für den Benutzer ein beachtliches Stück vor
dem Sitz angebracht, so daß durch ein schaukelartiges Verlagern des Gewichtes auf den Sitz und die
Fußrasten die erforderliche Gewichtsverlagerung eintritt.
Bei einem anderen Gerät dieser Art sind die Vorderbeine als doppelarmige Hebel, die Hinterbeine
als einarmige Hebel ausgeführt und entsprechend drehbar am Tragkörper des Gerätes gelagert
Vorderbeine und Hinterbeine sind über eine Koppelstange
derart miteinander verbunden, daß jede Bewegung eines Beinpaares mit umgekehrtem Vorzeichen
auf das andere Beinpaar übertragen wird. Am hinteren Beinpaar ist ein nach innen weisender
Hebel derart angesetzt, daß sich beim Ausschwenken des Beinpaares seine lotrechte Projektionskomponente
vergrößert. An diesem Hebel greift eine Feder an, deren anderes Ende mittels eines über eine Umlenkrolle
geführten Seilzuges mit der Verlängerung der Vorderbeine verbunden ist. Es ist ein weiterer
Seilzug vorhanden, der zwischen die Verlängerung der Vorderbeine und einen Fußrasten tragenden Hebel
gelegt ist und es erlaubt, durch Einwirkung des Gewichtes des Benutzers auf die Fußrasten eine
Zugkraft auf die Verlängerung der Vorderbeine auszuüben, wodurch die Beine des Gerätes wieder in
ihre Ausgangsstellung gebracht werden sollen. Es soll also eine Gewichtsverlagerung des Benutzers das
Gerät zur Funktion bringen.
Es ist ferner ein Gerät vorbeschrieben, bei dem sowohl an den Hinter- als auch an den Vorderbeinen
jeweils ein Hebel im Drehpunkt der Beine an diesen derart angebracht ist, daß sich beim Spannen
der Feder, die zwischen die freien Enden der Hebel gelegt ist, der Hebelarm vergrößert, unter
dem die Feder auf die Beine einwirkt. Auch hier sind die Vorder- und die Hinterbeine über ein Hebelgetriebe
derart miteinander verbunden, daß eine Bewegung der Vorderbeine zwangläufig auf die Hinterbeine
übertragen wird. Am Hebelgetriebe sind Fußrasten angebracht, welche beim Spreizen der Beine
ihre relative Lage zum Sitz des Gerätes ändern und angehoben werden, was vom Benutzer als unangenehm
empfunden wird und ermüdet. Dies um so mehr, als auch bei diesem Gerät der Benutzer sein
Gewicht fortlaufend vom Sitz auf die Fußrasten bzw. umgekehrt verlagern soll, um das Gerät zur Funktion
zu bringen.
Die zweite Art von Geräten ist durch die Anwendung von zwei Federn gekennzeichnet, mit denen
je ein Beinpaar oder Bein direkt am Tragkörper des Geräles angehängt ist. Bei einem solchen Gerät
sind die Beine drehbar am Tragkörper gelagert; und die Federn sind so angeordnet, daß sie einmal etwa
in halber Höhe des Beines an diesem, zum anderen derart am Tragkörper des Gerätes angreifen, daß
die Zuglinie einer Feder nahezu in Richtung auf den Drehpunkt des anderen Beines hin verläuft. Das Gerät
soll sich durch Verlagerung des Gewichtes des Benutzers längs der Gerätelängsachse in Bewegung
setzen lassen. Über den Vorderrädern angebrachte
ίο Fußrasten sowie ein weit nach vorn verlegter Haltegriff
sollen die zur Gewichtsverlagerung notwendigen Bewegungen des Benutzers erleichtern.
Das letztgenannte Gerät kann nicht in der gewünschten Weise funktionieren, weil mit zunehmender
Dehnung der Federn deren Wirkhebelarme in bezug auf die Beine sich verkürzen, die. Federkraft
also nur noch in abgeschwächter Form zur Wirkung kommen kann, was zum Aufrichten des Gerätes
keinesfalls ausreicht.
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, ein wenig aufwendiges Reitspiel- und Sportgerät zu
schaffen, das sich ohne die bei den bekannten Geräten notwendige Gewichtsverlagerung des Benutzers
in Bewegung setzen läßt. Das neue Gerät soll bereits durch leichte Schwingbewegungen fortzubewegen sein,
wobei sein Tragkörper in angenähert paralleler Lage zum Untergrund bleibt.
Gegenstand der Erfindung ist ein durch Ausführung von Schwingbewegungen fortbewegbares Reitspiel-
und Sportgerät, das je zwei in sich starre, am Tragkörper des Gerätes drehbar gelagerte Beine mit
in einer Drehrichtung sperrbaren Rädern aufweist, wobei je ein Hebel am Drehpunkt der Beine angesetzt
ist, an dessen freiem Ende eine Feder angreift.
Dieses Gerät zeichnet sich dadurch aus, daß jedem Hebel eine eigene Feder zugeordnet ist, die an dem
freien Hebelende angreift und mit ihrem anderen Ende am Tragkörper befestigt ist. Dabei kann die
Länge des an ein Beinpaar angesetzten Hebels veränderbar sein.
Die Vorteile des neuen Gerätes liegen darin, daß das Gerät sehr weich schwingt. Darüber hinaus hat
das Gerät einen großen Sitzbereich, d. h., man kann sich längs der Gerätelängsachse weiter nach vorn
oder weiter nach hinten setzen, ohne daß dadurch die Funktion des Gerätes merklich beeinflußt wird.
Auch kann das Gerät von einer auf ihm stehenden Person fortbewegt werden, was mit keinem der bekannten
Geräte möglich ist.
Ein Ausführungsbeispiel für das erfindungsgemäße Gerät ist in der Zeichnung dargestellt und nachfolgend
beschrieben.
Das dargestellte Gerät besteht im wesentlichen aus einem Tragkörper 1 sowie zwei Beinpaaren 2
und 3, die drehbar am Tragkörper gelagert sind. Der Tragkörper selbst ist aus zwei länglichen Rohrkörpern
gefertigt, die durch Traversen miteinander verbunden sind. Jedes Beinpaar weist an seinem freien
Ende ein Paar Räder 5 auf, die mittels Sperrbügeln 6 in einer Drehrichtung gesperrt werden können. An
jedem der Beinpaare ist im Drehpunkt ein nach innen weisender Hebel 7 angebracht, der mit je einer
Schraubenfeder 8 zusammenwirkt. Die Stellung der Hebel zu den Beinpaaren ist derart, daß beim Spannen
der jeweiligen Feder der wirksame Hebelarm für diese Feder anwächst, d. h. sich die lotrechte Projektionskonipononte
des Hebels beim Spannen der Feder vergrößert. Mittels Spindeln 9 lassen sich die
Federn vorspannen und so an das Gewicht des jeweiligen Benutzers anpassen. Zur Platznahme durch
den Benutzer weist das Gerät einen Sitz 17 sowie Fußrasten 18 auf, die am Tragkörper des Gerätes
starr befestigt sind. Außerdem ist. ein Haltegriff 15 vorgesehen. Das Gerät wird durch vertikale Schwingbewegungen
des Benutzers zur Funktion gebracht, bei der es seine Beine ausschwenkt und durch Federkraft
wieder zusammenzieht. Durch die Sperrung der Räder in einer Drehrichtung erfolgt beim Spreizen
und Zusammenziehen der Beine eine Vorwärtsbewegung des Gerätes. '
Es bleibt zu erwähnen, daß der am Beinpaar angesetzte Hebel für die Feder auch durch eine entsprechende
Formgebung des Gestänges der Beine gegeben sein kann. Die Lagerung beider Beinpaare auf
einer gemeinsamen Achse am Tragkörper ist beim neuen Gerät ebenfalls möglich. Statt der gezeigten
Spindeln zur Anpassung des Gerätes an das Gewicht des Benutzers können auch in ihrer Länge veränderbare
Hebel an den Beinpaaren angesetzt sein.
Claims (2)
1. Durch Ausführung von Schwingbewegungen fortbewegbares Reitspiel- und Sportgerät, das je
zwei in sich starre, am Tragkörper des Gerätes drehbar gelagerte Beine mit in einer Drehrichtung
sperrbaren Rädern aufweist, wobei je ein Hebel am Drehpunkt der Beine angesetzt ist, an dessen
freiem Hebelende eine Feder angreift, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Hebel (7) eine
eigene Feder (8). zugeordnet ist, die an dem freien Hebelende angreift und mit ihrem "anderen Ende
am Tragkörper (1) befestigt ist.
2. Reitspiel- und Sportgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des an
ein Beinpaar angesetzten Hebels (7) veränderbar
' ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2239479C2 (ru) * | 2002-12-23 | 2004-11-10 | Савиновский Виталий Георгиевич | Аттракцион |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2239479C2 (ru) * | 2002-12-23 | 2004-11-10 | Савиновский Виталий Георгиевич | Аттракцион |
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