DE278571C - - Google Patents

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DE278571C
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shaft
coupling part
wedges
spring
stop
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DENDAT278571D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D11/00Clutches in which the members have interengaging parts
    • F16D11/08Clutches in which the members have interengaging parts actuated by moving a non-rotating part axially
    • F16D11/10Clutches in which the members have interengaging parts actuated by moving a non-rotating part axially with clutching members movable only axially

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 278571 KLASSE 67a. GRUPPE
TH. KIESERLING & ALBREGHT in SOLINGEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. November 1913 ab.
Die Erfindung betrifft eine Klauenkupplung zur Mitnahme des Werkstückschlittens an Schleifmaschinen unter Benutzung eines künstlichen toten Ganges zwischen dem antreibenden Organ und dem angetriebenen Wellenteil. Die Erfindung besteht darin, daß der mitzunehmende Klauenkupplungsteil, welcher mittels eingebetteter Längskeile, die gegen einen in eine innere Aussparung des Kupplungsteiles
ίο mit seiner Feder hineinragenden Querkeil der anzutreibenden Welle nach einer Teildrehung stoßen, durch eine einerseits an ihm selbst, anderseits an dieser Welle befestigte Spiralfeder nach Freigabe durch den anderen Kupplungsteil so eingestellt wird, daß die in Berührung miteinander tretenden Mitnehmerkeile um etwa 90 ° versetzt zueinander stehen.
Auf den Zeichnungen ist eine Ausführungsforin der Erfindung in Fig. 1 im Aufriß, in Fig. 2 im Grundriß, teilweise geschnitten nach Linie A-B der Fig. 1, und in Fig. 3 im Querschnitt nach Linie C-D der Fig. 1 dargestellt. ■
Wie die Zeichnungen zeigen, ist auf eine Tisch α des Maschinengestelles ein Schlitten b quer zur Hauptantriebsachse c verschiebbar und steht mittels einer an seiner Unterseite sitzenden Zahnstange d mit einem auf der Welle c aufgekeilten Ritzel e in Eingriff. Die eigentliche Steuervorrichtung besitzt nur ein einziges Zahnradpaar f, g, dessen beide Räder ständig in der gleichen Richtung laufen. Das Rad f ist auf der Vorgelegewelle h fest aufgekeilt, das Rad g dagegen ist auf einer auf der Welle c sitzenden Büchse i lose drehbar und wird in der Schleifrichtung gedreht (siehe Pfeile Fig. 2). Die Nabe des Zahnrades g ist dabei auf ihrer einen Seite als Hälfte k einer Klauen- oder Stiftkupplung ausgebildet, und es kann mit ihr eine auf der Welle c lose, jedoch nur in gewissen Grenzen drehbar und verschiebbar angeordnete Kupplungshälfte k1 in Eingriff, gebracht werden. Diese Kupplungshälfte k1 ist mit dem einen Ende einer um die Welle c geschlungenen Schraubenfeder I lest verbunden, deren anderes Ende an dieser selbst befestigt ist. Sie trägt außerdem in einer Nut schleifend einen Ring m, an welchem ein am Maschinengestell schwingbarer Winkelhebel η angreift, dessen Lenkstange f mit einstellbaren Anschlagmuttern p1, p2 versehen ist, die von einem mit dem Schlitten b wandernden Anschlag 0, wie bekannt, beeinflußt werden. Die Kupplungshälfte k1 besitzt eine innere Ausdrehung q von größerem Durchmesser wie der Durchmesser der Welle c. In diese Aussparung der Kupplungshälfte k1 ragt einesteils ein durch einen Schlitz der Welle c geführter Querkeil r hinein und anderseits zwei im Teil k1 verkeilte, bis an die Welle c reichende Längskeile s. Durch die Feder I an der Kupplungshalf te k1 werden diese und damit die Längskeile in einer um etwa 90 ° versetzten Stellung zu dem Querkeil r grundsätzlich gehalten. Nach einer bestimmten Drehung der Kupplungshälfte k1 wird sie an den Anschlagkeil r anschlagen und die Welle c mitnehmen. Der Schlitten b ist oben noch mit einem Handgriff t, die Vorgelegewelle h mit einer festen und einer losen Riemenscheibe u und ν versehen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :■.■;■'
Bewegt man den Supportschlitten b von Hand, und zwar mittels des Handgriffes t entgegen der in Fig. 2 angegebenen, seine Schleifbewegung anzeigenden Pfeilrichtung, nachdem man ihn mit einem Werkstück versehen hat, so wird die Kupplungshälfte k1 beim Anschlag des Nockens ο an die Stellmuttern p1 des Anschlagbolzens p durch Vermittlung des Winkelhebels η mit dem sich bis dahin um die Buchse i
ίο und die Welle c drehenden Zahnrad g gekuppelt und so weit um die Welle c gedreht, bis die Mitnehmerlängskeile s an den Querkeil r anschlagen und so die Welle c in Drehung versetzen. Diese verschiebt dann den Support-Schlitten b in der Pfeilrichtung Fig. 2 und bewegt das auf ihm befestigte Werkstück an der Schleifscheibe o. dgl. vorbei, wobei das Schleifen erfolgt. Da die Feder I die Längskeile s in der Kupplungshälfte k1 grundsätzlieh in einer um etwa 90 ° versetzten Stellung zu dem. Anschlagkeil r hält, bleibt der Supportschlitten nach dem Einrücken der Kupplung k, k1 noch eine kurze Zeit stehen, die dazu ausreicht, Flächen an Hohlkehlen, Kröpfungen
o. dgl., welche im Winkel zur Hauptschleiffläche stehen, zu schleifen. Am Ende der Schleifbewegung des Supportschlittens b stößt dieser gegen die Anschlagmutter p2 des Anschlagbolzens p und rückt die Kupplungshälfte k1 aus dem Zahnrad g aus. Durch die vorausgegangene Anspannung der Feder I kann diese die Kupplungshälfte k1 nach der Entkupplung wieder in ihre alte Stellung zur Welle c zurückdrehen, so daß ihre Mitnehmerkeile s wieder um etwa 90 ° zu dem Anschlagkeil r versetzt stehen. Es kann dann der Supportschlitten von neuem von Hand zurückbewegt und dabei mit seinem Werkstück versehen werden, worauf nach Anschlagen seines Nockens 0 an die Muttern p1 sich das Spiel wiederholt. Anstatt mittels des Handgriffes t könnte die Rückwärtsbewegung des Supportschlittens auch mittels eines Hand- oder Fußhebels bewirkt werden.
Anstatt zweier Mitnehmerkeile s könnte gegebenenfalls auch nur ein einziger, vorgesehen sein und dieser durch die Feder I gegebenenfalls auch mehr oder weniger als 90 ° zu dem Anschlagkeil r versetzt gehalten werden. Ebenso könnten an dem Supportschlitten b anstatt eines Steuernockens 0 deren mehrere angeordnet sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Klauenkupplung zur Mitnahme des Werk-Stückschlittens an Schleifmaschinen unter Benutzung eines künstlichen toten Ganges zwischen dem antreibenden Organ und dem angetriebenen Wellenteile, dadurch gekennzeichnet, daß der mitzunehmende Klauenkupplungsteil (k1), welcher mittels ein-
    . gebetteter Längskeile (s), die gegen einen in eine innere Aussparung (q) des Kupplungsteiles mit seiner Feder hineinragenden Querkeil (r) der anzutreibenden Welle (c) nach einer Teildrehung stoßen, durch eine einerseits an ihm selbst, anderseits an dieser
    ■ Welle befestigte Spiralfeder (I) nach Freigabe durch den anderen Kupplungsteil (k) so eingestellt wird, daß die in Berührung'miteinander tretenden Mitnehmerkeile (s, r) um etwa 90 ° versetzt zueinander stehen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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