DE499554C - Feilenhaumaschine mit Kegelradwendegetriebe fuer beschleunigten Ruecklauf des Werkstuecktraegers - Google Patents
Feilenhaumaschine mit Kegelradwendegetriebe fuer beschleunigten Ruecklauf des WerkstuecktraegersInfo
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- DE499554C DE499554C DEF63465D DEF0063465D DE499554C DE 499554 C DE499554 C DE 499554C DE F63465 D DEF63465 D DE F63465D DE F0063465 D DEF0063465 D DE F0063465D DE 499554 C DE499554 C DE 499554C
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- Germany
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- cutting machine
- workpiece carrier
- file cutting
- bevel gear
- lever
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D73/00—Making files or rasps
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Control Of Cutting Processes (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
7. JUNI 1930
7. JUNI 1930
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
V* 499 KLASSE 49 f GRUPPE
des Werkstückträgers
Feilenhaumaschinen, bei denen der Arbeitsund
Rückgang des Werktisches durch ein Wendegetriebe gesteuert wird, das zugleich mit dem Drücker zum Festhalten des Werk-Stücks
auf dem Werktisch ein- und ausrückbar ist, sind bekannt. Diese Maschinen haben jedoch eine sehr verwickelte und teure Bauart,
verbrauchen viel Energie, neigen zu häufigen Betriebsstörungen und stellen an die
Bedienung hohe Ansprüche.
Demgegenüber zeichnet sich die Feilenhaumaschine gemäß der Erfindung durch besonders
einfache, leicht übersichtliche und billige Bauart aus. Erfindungsgemäß wirkt ein vom
Werkstückträger selbst oder von Hand gesteuerter Stellhebel mittels Zwischenglieder
auf ein Zahnrad ein, das ein am Umfang als umlaufende Zahnstange ausgebildetes, auf der
Hauptantriebswelle undrehbar, aber axial verschiebbar gelagertes Kupplungsglied abwechselnd
mit zwei auf der Hauptantriebswelle lose laufenden Antriebszahnrädern für den langsamen Arbeitsgang und den schnellen
Rückgang des Werktisches in Eingriff bringt. Mit dem Stellhebel wird zugleich ein
auf dessen Achse befestigter Hebel geschwenkt, der den Drücker zum Festhalten des Werkstückes auf dem Werktisch hebt und
senkt. Durch Bewegung ein und desselben Stellhebels erfolgt Ein- und Ausrücken des
Wendegetriebes für den Arbeits- und Rückgang des Werkstückträgers sowie Heben und
Senken des Drückers für das Werkstück.
Während des Rückganges hat der Bedienungsmann beide Hände frei und kann daher
die Feile umwenden. Ist der Rückgang beendet, so wird das Wendegetriebe selbsttätig
ausgeschaltet, und nach Umlegen des Stellhebels folgt unmittelbar der neue Arbeitsgang.
Das Kupplungsglied des Wendegetriebes ist hier besonders ausgebildet, weil es auf
seiner mit unveränderter Drehrichtung umlaufenden Welle auch während des Umlaufes
verschieblich sein soll.
Ein Ausführungsbeispiel der Maschine ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar in
Abb. 1 in Seitenansicht, in Abb. 2 im Grundriß.
Auf dem schräg liegenden Maschinenbett a ist der Support b, der das zu bearbeitende
Werkstück aufnimmt, verschiebbar. Die Verschiebung geschieht vermittels der Leitspindel
c, die sich in einer mit dem Support fest verbundenen Mutter bewegt. Die Leitspindel
c steht durch das Kegelrad d am oberen Ende des Maschinenbettes mit den beiden
Kegelrädern e und f des Wendegetriebes in Eingriff, die lose auf ihrer Welle je mit
einem Stirnrad g bzw. h starr verbunden sind. In das Stirnrad g greift das Stirnrad /, in
das Stirnrad h das Stirnrad m ein, die beide lose auf der Welle ze/ sitzen, die durch die
Riemenscheiber stets in derselben Richtung umgedreht wird. Jedes der beiden Zahnräder
I und m ist mit einer Kupplungsscheibe
versehen, mit jeder von beiden kann die an
beiden Enden ebenfalls mit Kupplungsscheiben und Klauen versehene Kuppelmuffe
durch Verschieben auf der Welle w zum Eingriff
gebracht werden. Die Kuppelmuffe j ist mit ihrer Welle durch Nut und Feder verbunden
und außen als Rotationszahnstange ausgebildet, ihr Längsschnitt hat also das Profil einer Zahnstange. Wird die Muffen
mit dem Zahnrad/ gekuppelt, so wird die ίο Leitspindel c bzw. der Support u durch Vermittlung
der Zahnräder g, e, d zum Arbeitsgang in Bewegung gesetzt. Wird die Muffe ί
dagegen mit dem Zahnrad m gekuppelt, so wird die Leitspindel c durch die Räder h, f, d
zum Rückgang in Bewegung gesetzt.
Das Ein- und Auskuppeln des Wendegetriebes geschieht durch eine besondere Hebelübersetzung.
Durch Schwenken des Stellhebels t wird die in dessen Welle eingreifende Zahnstange/» verschoben und das in deren
Ende eingreifende Zahnsegment η gedreht.
Dieses sitzt auf dem mit der Kuppelmuffe j in Eingriff stehenden und zu deren Verstellung
bestimmten Zahnrad k. Wird der Stellas hebel t nach links umgelegt, so verschiebt sich
die Zahnstange p nach rechts und kuppelt die Muffe j mit dem Zahnrad /, so daß der Support
zum Arbeitsgang nach rechts verschoben wird. Wird der Stellhebel t nach rechts umgelegt,
so wird die Zahnstange/) nach links verschoben und die Muffes mit dem Zahnrad
m gekuppelt, also der Support zurückbewegt. Die Ausbildung und Anordnung der
Kuppelmuffe hat die Wirkung, daß das Wendegetriebe jederzeit ein- und ausschaltbar
ist während des Umlaufes der Welle w, die ihre Drehrichtung unverändert beibehält. Sobald
der zurückgehende Support gegen den auf der Welle des Stellhebels t befestigten
Hebel i stößt, wird der Stellhebel nach links geschwenkt und das Wendegetriebe ausgeschaltet,
so .daß der Support stillsteht.
Auf der Welle des Stellhebels t ist ferner ein Hebel υ befestigt, der beim Schwenken
des Stellhebels nach rechts, also beim Einschalten des Rückganges des Supports, einen,
mit dem Niederhalter der Feile in Verbindung stehenden Hebel dreht und dadurch den
Niederhalter hebt, also die Feile auf dem Support zum Wenden frei macht.
Claims (2)
1. Feilenhaumaschine mit Kegelradwendegetriebe für beschleunigten Rücklauf
des Werkstückträgers, dadurch gekennzeichnet, daß ein vom Werkstückträger selbst oder von Hand gesteuerter
Stellhebel (t) mittels Zwischenglieder (p, n)
auf ein Zahnrad (k) einwirkt, das ein am Umfang als umlaufende Zahnstange ausgebildetes,
auf der Hauptantriebswelle (V) undrehbar, aber axial verschiebbar gelagertes
Kupplungsglied (s) abwechselnd mit zwei auf der Hauptantriebswelle (w) lose laufenden Antriebszahnrädern
(L und m) für den langsamen Arbeitsgang und den schnellen Rückgang des Werktisches
in Eingriff bringt.
2. Feilenhaumaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der
Achse des Stellhebels ein Hebel zum Heben und Senken des Drückers für das Werkstück befestigt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF63465D DE499554C (de) | 1927-04-14 | 1927-04-14 | Feilenhaumaschine mit Kegelradwendegetriebe fuer beschleunigten Ruecklauf des Werkstuecktraegers |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF63465D DE499554C (de) | 1927-04-14 | 1927-04-14 | Feilenhaumaschine mit Kegelradwendegetriebe fuer beschleunigten Ruecklauf des Werkstuecktraegers |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE499554C true DE499554C (de) | 1930-06-07 |
Family
ID=7109768
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF63465D Expired DE499554C (de) | 1927-04-14 | 1927-04-14 | Feilenhaumaschine mit Kegelradwendegetriebe fuer beschleunigten Ruecklauf des Werkstuecktraegers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE499554C (de) |
-
1927
- 1927-04-14 DE DEF63465D patent/DE499554C/de not_active Expired
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