DE49937C - Hubverstellung für Kurbelwellen durch selbstthätige Schaltung - Google Patents

Hubverstellung für Kurbelwellen durch selbstthätige Schaltung

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Publication number
DE49937C
DE49937C DENDAT49937D DE49937DA DE49937C DE 49937 C DE49937 C DE 49937C DE NDAT49937 D DENDAT49937 D DE NDAT49937D DE 49937D A DE49937D A DE 49937DA DE 49937 C DE49937 C DE 49937C
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DE
Germany
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arrangement
stroke adjustment
crankshafts
crank
crankshaft
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT49937D
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English (en)
Original Assignee
Br. MEINERT in Berlin W., Frobenstr. 28 I
Publication of DE49937C publication Critical patent/DE49937C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C3/00Shafts; Axles; Cranks; Eccentrics
    • F16C3/04Crankshafts, eccentric-shafts; Cranks, eccentrics
    • F16C3/22Cranks; Eccentrics
    • F16C3/28Adjustable cranks or eccentrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 12. März 1889 ab.
Vorrichtungen zur Einstellung gröfseren oder kleineren Hubes für durch Kurbeln betriebene hin- und hergehende Maschinentheile, welche bei Stillstand der Maschine gehandhabt werden können, bestehen zumeist in einem prismatisch radial geführten, den Kurbelzapfen tragenden Gleitstücke, welches durch Drehung einer Gewindespindel mittelst Handrades oder Schlüssels verschoben werden kann. Diese Einstellung bei Stillstand oder schleichendem Gange gestattet keine zutreffende Beurtheilung der durch die Hubverstellung veränderten Arbeitsleistung nach Menge und namentlich Güte der Arbeit. Hierzu müfste die Hubverstellung vielmehr bei regelmäfsiger Arbeitsgeschwindigkeit stattfinden können, also auch bei schnellem und schnellstem Gange. Hierfür geeignete Einrichtungen sind Gegenstand vorliegender Erfindung; sie sind gekennzeichnet durch feste bezw. einstellbare Anschläge, welche eine selbstthätige Schaltung bewirken.
Eine Einrichtung für schnelle Hubverstellung bei geringer Kraftübertragung und mäfsiger Umdrehungszahl der Kurbelwelle ist in Fig. 1 bis 3, eine solche für langsame Hubverstellung bei gröfserer Kraftübertragung und grofser Umdrehungszahl in Fig. 4 bis 7' dargestellt.
Die Hubverstellung für die Pleuelstange P durch radiale Verschiebung des Gleitstückes d mit dem Kurbelzapfen \ erfolgt im Schwungrade auf der Welle W, Fig. 1 bis 3, welches aus zwei tellerförmigen Theilen ο und u besteht, die durch Bolzen s und s1 mit einander verschraubt sind. Vor der Verschraubung wird in die Nabe h eine Gewindebüchse für die Wirtelspindel ν eingekapselt, welche mit dem Gleitstück d leicht drehbar verbunden ist. Während des Ganges der Maschine gelangt der Wirtel n> durch je einen seiner Wirtelstifte η>Ύ in Schaltung mit dem Schenkel b1 bezw. b2 der Handklinke K, welche am festen Arm L des Ständers B gelagert ist. Die Grenzlagen K1K2 der Einstellung für Vergröfserung und Verkleinerung des Kurbelhubes sind durch ein Langloch / und einen Anschlagbolzen bestimmt. In der wirkungslosen Mittelstellung K0 wird die Handklinke durch Anlegen der Blattfeder a an die beiden Wülste c1 und cä gehalten.
Nach Fig. 4 bis 7 ist der Kurbelzapfen \ in der excentrischen Nabe η eines am excentrischen Kopf k der Welle W geführten zweitheiligen Gehäuses befestigt, dessen Obertheil ο mit dem Untertheil u durch Bolzen s verschraubt ist. Der Kopf k ist als Schneckenrad ausgebildet, in welches die unter dem OeI-gefäfs ρ gelagerte Schnecke S der Wirtelspindel w greift. Letztere bewirkt während des Ganges die selbstthätige Schaltung durch Antreffen eines Wirtelstiftes n>x an den im Arm A des Gestelles B steckenden Bolzen b, welcher für gewöhnlich seinen Platz in der Nabe η3 an B hat, hingegen beliebig in eine der Naben n1 oder n2 gesteckt werden kann, je nachdem man der Maschine während des Ganges mehr oder weniger Hub ertheilen will.
In Fig. 7 ist W die Kurbelwelle, e1 bis ee sind verschiedene Stellungen des Zapfens ^, drehbar um χ am Obertheil o. Die Strecke We9 ist die gröfste Kurbellänge. Der Halbmesser Wx ist in Fig. 7 gleich der Hälfte dieser Länge gewählt, wodurch bei Schaltung des Zapfens \ um den Mittelpunkt χ alle Kurbel-
längen zwischen ο und We6 erzielt werden können.
Die Curve in Fig. 7 (linke Seite) stellt die Geschwindigkeit der Zunahme der Kurbellänge bei gleichförmiger Schaltung dar.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche: ·
    ι. Einrichtungen zur Hubverstellung von Kurbeln wahrend des Ganges, gekennzeichnet durch die Anordnung je eines mit der Kurbelwelle umlaufenden Schaltgetriebes, ■ welches mit seinen Schaltzähnen beim Umlaufe gegen von Hand einrückbare Anschläge trifft und den Abstand des Kurbelzapfens von der Achse der Kurbelwelle verändert.
  2. 2. Bei den unter 1. gekennzeichneten Einrichtungen die Anordnung eines den Kurbelzapfen tragenden, in radialer Richtung verschraubbaren Gleitstückes.
  3. 3. Bei den durch Anspruch 1. gekennzeichneten Einrichtungen die Anordnung eines Schneckenradgetriebes, dessen Schneckenspindel die Schaltzähne trägt und in einer um die Achse des Schneckenrades drehbaren Kurbelscheibe gelagert ist.
DENDAT49937D Hubverstellung für Kurbelwellen durch selbstthätige Schaltung Expired - Lifetime DE49937C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3242768A (en) * 1964-06-11 1966-03-29 Niagara Machine & Tool Works Adjustable crank mechanism

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