DE95686C - - Google Patents
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- DE95686C DE95686C DENDAT95686D DE95686DA DE95686C DE 95686 C DE95686 C DE 95686C DE NDAT95686 D DENDAT95686 D DE NDAT95686D DE 95686D A DE95686D A DE 95686DA DE 95686 C DE95686 C DE 95686C
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- 238000010276 construction Methods 0.000 claims description 3
- 239000000428 dust Substances 0.000 claims description 2
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- 230000010355 oscillation Effects 0.000 claims 1
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- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M1/00—Rider propulsion of wheeled vehicles
- B62M1/24—Rider propulsion of wheeled vehicles with reciprocating levers, e.g. foot levers
- B62M1/30—Rider propulsion of wheeled vehicles with reciprocating levers, e.g. foot levers characterised by the use of intermediate gears
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
Patenfarääüe
CHrndtDr.-In3.B0ck,
CHrndtDr.-In3.B0ck,
' Pr. phii.5. Arndt
Braunschweig,
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63j Sattlerei, Wagenbau und Fahrräder.
LEWIS HENRY SMITH in NEW-YORK.
für Fahrräder u. dgl.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. November 1896 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung für Fahrräder und dergl., bei welcher
mittelst schwingender Hebel und an denselben sitzender Zahnradsegmente eine hin- und hergehende
Fufs- oder Handbewegung in eine fortlaufend rotirende Bewegung umgewandelt
wird.
Das Neue der Erfindung besteht darin, dafs die ganze Vorrichtung, d. h. sämmfliche
Mechanismen zur Umwandlung bezw. Uebertragung der schwingenden Bewegung der von
den Hebeln bethätigten Zahnradsegmente innerhalb der als hohle Büchse ausgeführten Nabe
des Rades liegen, somit also auch vor Schmutz, Staub oder Beschädigung vollkommen geschützt
sind. ·
Die besondere Ausführungsform wird durch beiliegende Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung ist die Seitenansicht einer solchen Vorrichtung, wie
sie für den Antrieb eines Zweirades verwendet wird.
Fig. 2 ist ein Horizontalschnitt durch die als Gehäuse ausgebildete Radnabe und zeigt die
Antriebsvorrichtung im Grundrifs.
Fig. 3 ist ein Verticalschnitt durch die Mitte der Vorrichtung.
Fig. 4 ist ein Verticalschnitt längs Linie 4-4, Fig. 3, und Fig. 5 schliefslich ist eine Seitenansicht
eines aus der Antriebsvorrichtung herausgenommenen Zahnsegmentes.
Die Zusammensetzung und Construction der durch die Zeichnung veranschaulichten -Vorrichtung
ist die folgende:
Eine feste Achse A trägt die Nabe des Treibrades, welche aus einem ringförmigen Gehäuse
10 besteht, das an jedem Ende mit einem Deckel 11 versehen ist, der einen nach innen
erweiterten ringförmigen Flantsch besitzt. Dieser Flantsch ist vortheilhaft aufsen mit Gewinde
versehen, damit die Deckel 11 in das Gehäuse 10 eingeschraubt werden können. Jeder
Deckel hat ferner eine ringförmige Nuth, zweckmäfsig, wie Fig. 3 und 4 zeigen, dort,
wo der Flantsch in den eigentlichen Deckel übergeht. Lose auf der Achse A ist zu jeder
Seite des Gehäuses eine Büchse 14 aufgesetzt, welche derart durch eine centrale Bohrung des
betreffenden Deckels fafst, dafs das Gehäuse mit den Deckeln lose auf den Büchsen sich
drehen kann. Jede der Büchsen hat am äufseren Ende eine Kappe 15 von scheibenähnlicher
Form und einen nach innen reichenden ringförmigen Flantsch, der über die Ringnaben
17 fafst, welche rings um die centralen Bohrungen der Gehäusedeckel gebildet sind.
Die inneren Ränder der Ringnaben 17 sind abgerundet und bilden gemeinsam' mit einer
entsprechend geformten Deckelplatte 19a und
dazwischen in geeigneter Zahl angeordneten Kugeln ig ein Kugellager zwischen den Kappen 15
der Büchsen 14 und den Deckeln 11 der Gehäuse 10. Die Deckelplatten iga sind zweckmäfsig
in die Flantschen der Kappen 15 eingeschraubt, wie dies in Fig. 3 ersichtlich ist,
und können in Richtung auf die Deckel des Gehäuses verschoben werden, um Abnutzungen
in den Lagern wieder aufzuheben. Zu diesem
Claims (1)
- Zweck können in den Kappen Schlitze 20 und an der Aufsenseite jedes Deckels eine Anzahl von Oeffnungen 21 angeordnet sein, so dafs, wenn ein geeignetes Instrument durch die Einschnitte der Kappe in irgend eine der Oeffnungen in der Deckelplatte eingeführt ist, diese selbst beliebig weit vorgedreht werden kann. Am inneren Ende der Büchsen 14 sind in irgend einer geeigneten Weise Zahnsegmente B angebracht, deren Zahnflächen gegen einander gerichtet und am besten von innen nach aufsen zu abgeschrägt sind, wie dies Fig. 3 erkennen läfst. Beide Segmente stehen in Eingriff mit einem zwischen ihnen liegenden, entsprechend geformten Kegelrad 22, welches den oberen Theil einer verticalen Welle 23 bildet, die ihrerseits in einer Büchse 24 gelagert ist. Die Büchse 24 bildet zweckmäfsig den mittleren Theil der festen Achse A. Die ebenen Flächen der Zahnsegmente schliefsen sich dicht an die Flächen der Büchse 24 an und die verticale Welle wird auf der Büchse durch einen Flantsch 25 gehalten, welcher, wie Fig. 3 erkennen läfst, dicht unter dem Kegelrad 22 angeordnet ist und auf Kugeln oder Bolzen 27 läuft, welche in die, am oberen Ende der Büchse ausgebildeten Lagertaschen eingesetzt sind.Am unteren Ende der verticalen Welle 23 unterhalb der Achse A ist ein Kegelrad 28 derart angeordnet, dafs seine Nabe mit einem Kugellager 29 auf dem unteren Ende der Büchse läuft. Die Zähne dieses Kegelrades 28 stehen in Eingriff mit zwei kleinen Kegelrädern 30, welche je auf einer der Büchsen 14 aufgesetzt sind und frei zwischen dem .Gehäusedeckel und der unteren Aufsenkante des Zahnsegmentes B rotiren. Die äufseren glatten Flächen der Kegelgetriebe 30 sind dicht an die Deckel des Gehäuses angeschlossen und jedes der Kegelgetriebe ist mit zwei oder mehr, gewöhnlich drei Armen 31 (Fig. 3 und 4) versehen , welche ähnlich wie Sperrkegel wirken sollen und bis nahe an die Nuth 13 der zugehörigen Gehäusedeckel reichen. Die obere Kante jedes' Armes ist, wie Fig. 4 erkennen läfst, abgeschrägt und mit einer Nuth 32 versehen, welche von einer Seite des Armes bis zur anderen reicht und derjenigen im Gehäusedeckel entspricht. In der Nuth jedes der Arme 31 und der correspondirenden Nuth des Gehäusedeckels läuft eine Kugel 33. Sobald der betreffende Arm also in Richtung des Pfeiles (Fig. 4) bewegt wird, rückt die Kugel 33 immer näher an den Gehäusedeckel heran und bildet schliefslich infolge der Reibung eine starre Verbindung zwischen den Kegelrädern und den Gehäusedeckeln, so dafs nach Drehung der Arme um eine bestimmte Länge der Gehä'usedeckel mit dem Arm mitgenommen werden wird. Für gewöhnlich sind zum mindesten zwei der Arme zu gleicher Zeit auf diese Weise in Eingriff mit dem Gehä'usedeckel. Sobald ein Arm 31 in jene Stellung gebracht .wird, in der die Kugel frei wird und herunterfällt, wird dieselbe durch einen Stift 34 aufgehalten, der am unteren Ende der Nuth jedes Armes angebracht ist und ein gänzliches Herunterfallen der Kugel verhindert (Fig. 4 rechts). An der Kappe 15 einer jeden Büchse 14 sitzt ein Hebel C von beliebiger Länge. Wenn die Vorrichtung an einem Zweirade angebracht wird, so wird der Hebel derart ausgeführt, dafs an seinen vorderen Enden die Fufstritte angebracht werden können (Fig. 1). :Bei Bethätigung dieser an einem Zweirade angebrachten Vorrichtung werden die Hebel abwechselnd durch den Fufs des Radfahrers auf- und niederbewegt, diese verticale Bewegung erzeugt eine Schaukelbewegung bei den Büchsen 14 und diese übertragen die Schaukelbewegung auf die Zahnsegmente B, welche abwechselnd in entgegengesetzter Richtung wirken und beide mit dem Kegelrad 22 in Eingriff sind, so dafs dasselbe eine schwingende Bewegung erhält. Diese schwingende Bewegung wird mittelst des Kegelrades 28 auf die Getriebe 30 und von diesen mittelst der beschriebenen Reibungskuppelungen, d. h. der Arme 31 und Kugeln 33, direct auf:die Gehäusedeckel übertragen. Die Schwingung der Welle 23 wird also in jedem Fall herbeigeführt werden, gleichgültig ob die Hebel: C einen vollen oder nur einen theilweisen Hub ausführen. Das Treibrad D kann irgend eine geeignete Construction haben und die Speichen können gleichfalls in beliebiger Art und Weise an der Nabe oder dem Gehäuse befestigt werden. , :Wenn die Vorrichtung zum Antrieb eines Zweirades gebraucht wird, ist eine Bremse nothwendig, weil das Gehäuse nur in einer Richtung, nämlich der Vorwärtsrichtung, gedreht wird. Zu diesem Zweck ist in bekannter Weise um das äufsere Ende des Gehäuses eine Bandbremse 35 gelegt und die Enden der Bandbremse sind an sich kreuzenden Armen 36 befestigt, welche an ihrem Kreuzungspunkt durch einen Bolzen 37 mit dem Hebel C verbunden sind. Die vorderen freien Enden der Arme 36 sind durch Kniehebel 38 mit einander verbunden, welche an einer Stange 39 befestigt sind, die ihrerseits an einem Fufshebel 40 sitzt, der vortheilhaft Wririkelform besitzt und am Hebel C angebracht ist. Der Fufshebel 40 sitzt zweckmäfsig nahe an den Pedalen d der Hebel, so dafs die Bremse leicht durch den Fufs bethätigt werden kann.Patent-Ansρruch:Ein Antrieb mit schwingenden Hebeln und an denselben sitzenden Zahnradsegmenten fürFahrräder und dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs innerhalb der Nabe des Treibrades die feste Achse (A) mit einer Führungsbüchse (24) versehen ist, in der sich eine Achse (23) dreht, welche an einem Ende ein mit den Zahnradsegmenten der schwingenden Hebel in Eingriff stehendes Zahnrad (22) trägt, während auf dem anderen Ende ein Zahnrad (28) sitzt, welches in Zahnräder (30) von das Treibrad mittelst Schaltwerkes in bekannter Weise bewegenden Scheiben (31) eingreift, zu dem Zwecke, das Getriebe vollständig in der Treibradnabe unterzubringen und dadurch vor Staub und Beschädigung zu schützen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE95686C true DE95686C (de) |
Family
ID=366904
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT95686D Active DE95686C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE95686C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4033744A1 (de) * | 1990-10-24 | 1991-03-28 | Werner Guenther Dipl Ing Fh | Fahrrad mit trethebelantrieb |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4033744A1 (de) * | 1990-10-24 | 1991-03-28 | Werner Guenther Dipl Ing Fh | Fahrrad mit trethebelantrieb |
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