DE277229C - - Google Patents
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- trough
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A21—BAKING; EDIBLE DOUGHS
- A21C—MACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
- A21C1/00—Mixing or kneading machines for the preparation of dough
- A21C1/14—Structural elements of mixing or kneading machines; Parts; Accessories
- A21C1/1465—Drives
- A21C1/1475—Brakes therefor
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
IiAISERLiCHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2b. GRUPPE
RICHARD HERBST in HALLE a. S.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. September 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Teigknetmaschinen mit Schlagarmen, deren Schlagende
Raumkurven beschreibt und abwechselnd in die Teigmasse ein- und wieder heraustritt, und
während des Durchganges durch den Teig den Drehtrog durch Reibung mitschleppt.
Bei solchen Maschinen ist es bekannt, den Trog während eines Teiles der Bewegung des
Schlagarmes durch eine von dem Knetarm
ίο beeinflußte Bremse festzuhalten und alsdann
freizugeben, so daß der durch die zähe Teigmasse tretende Schlagarm den Trog nur
auf einem Teil seines Weges mitschleppt.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der Trog noch eine besondere Antriebsvorrichtung
erhält, welche ihm eine selbständige, der Bewegung der Kneter entgegengesetzt gerichtete Drehung mitteilt. Die Bremsvorrichtung,
welche den Trog zeitweise festzuhalten hat, und die selbständige Antriebsvorrichtung
stehen dabei in solcher Verbindung, daß beim Einrücken der einen Vorrichtung die andere Vorrichtung ausgeschaltet ist. Durch
einen Hebelgriff ist der Bäcker in der Lage, seine Maschine entweder für den besonderen
Drehantrieb oder für das Mitschleppen des Troges durch den Knetarm einzuschalten.
Auf der Zeichnung ist in den Fig. 1 und 2 eine Vorrichtung mit Riemenantrieb zur Darstellung
gebracht, und zwar in seitlicher Ansicht mit teilweisem Schnitt, und in Oberansicht
mit teilweisem Schnitt durch das Gehäuse, während die
Fig. 3 und 4 eine Maschine mit Reibungsantrieb wiedergeben.
Nach den Fig. 1 und 2 ist 1 der Trog, welcher drehbar ist und in welchem der
Schlagarm in bekannter Weise einschlägt.
Der Trog wird durch einen Seiltrieb 7 von dem Antriebsrade 2 aus durch das Vermittlungsrad
3 und die Seilscheibe 4 angetrieben, wobei Leitrollen 5,6 die Führung übernehmen.
Die eine dieser Leitrollen 5 ist an einem Handhebel 9 aufgehängt, welcher um die Achse 37
schwingt und in verschiedenen Stellungen festgestellt werden kann. Bewegt man den Handhebel
9 mit seinem Griff nach oben, so senkt sich die Rolle 5, so daß der Riemen spannungslos
wird, und eine Drehung des Troges 1 durch das Getriebe 3, 4 kann nicht stattfinden.
Die Drehrichtung des Troges ist der Bewegungsrichtung des Knetarms im Teig entgegengesetzt.
;
Die Bremsbacke 15 besitzt eine winklige Abbiegung 16, gegen die ein von der Welle 12
durch Vermittlung eines Zahnrades 13 angetriebener Ansatz 14 zeitweise stößt. Hierbei
bewegt er die Bremsbacke 15 von einem Bremsrande 8 des Troges 1 ab, so daß eine
Bremsung nicht stattfindet, der Trog sich vielmehr unter dem Einfluß des Knetarmes vorwärts
bewegen kann. Tritt der Anschlag 14 aus dem Bereich des Bremsbackenansatzes 16
heraus, so drückt eine Feder 17, welche
sich gegen einen Ansatz 18 der Bremsbacke legt, die Bremsbacke gegen den Bremsrand 8,
so daß der Trog gebremst wird.
Da die Bremse nur dann wirken soll, wenn der Seilantrieb für den Trog nicht in Wirkung
ist, und umgekehrt, so ist eine solche Verbindung zwischen Bremse und Seilantriebsvorrichtung
zu schaffen, daß bei der Einrückung der einen Vorrichtung die Ausrückung der anderen
ίο Vorrichtung erfolgt.
Oberhalb des Handhebels 9 ragt eine um den Zapfen 11 schwingbare Stange 10 heraus,
welche sich bei der Stellung der Fig'. 1 gegen die Bremsbacke 15 mit einem nach unten
ragenden Ansatz 19 anlegt. Dadurch wird die Bremsbacke festgehalten, so daß die Feder
17 sie nicht an den Bremsrand andrücken kann. Der Ansatz 14 bewegt die Bremsbacke
also in freiem Spiele. Wird dagegen der Hebei 9 um seinen Drehpunkt 37 so bewegt,
daß die Spannrolle 5 nach unten geht und also der Seiltrieb nicht wirkt, so tritt der
Ansatz 19 der Stange 10 aus dem Bereich des Bremsbackenarmes 16 heraus und gibt
die Bremsbacke 15 so weit frei, daß die Feder 17 sie an den Bremsrand andrücken kann,
wenn die Stellung des Ansatzes 14 dies zuläßt.
Die Wirkungsweise ist nun folgende:
Ist das Mehl und die Flüssigkeit in den Trog eingeschüttet, so wird dieser (in der
Stellung der Fig. 1) entgegengesetzt der Bewegung des Schlagarmes bewegt. Hat sich
der Teig gebildet, so wird durch einen Griff an dem Hebel 9 der Riemenantrieb ausgeschaltet,
während die Bremse zur weitweisen Einwirkung auf den Trog kommt, so daß der Trog durch den Knetarm selbst in einer der
früheren Drehung entgegengesetzten Richtung bewegt wird, wenn die Bremse nicht auf den
Bremsrand einwirkt.
Nach den Fig. 3 und 4 erfolgt die Bewegung des Troges 1 durch ein Reibungsgetriebe.
Zu diesem Zweck ist am Trog ein Kegelkranz 33 vorhanden, gegen welchen der Reibungskegel 25 angedrückt werden kann, und
zwar durch einen von einem Handrad oder einem Griff aus drehbar beweglichen Hebelarm
26, dessen Eingriff in einen Schlitz in Fig. 3 dargestellt ist, während der Hebelarm
in Fig. 4 abgebrochen ist. Der Antrieb des Reibungsrades 25 erfolgt durch ein Getriebe
20, 21, 22. Das Rad 20 bewegt hierbei kurbelartig
den Schlagarm, welcher in Fig. 3 teilweise aufgezeichnet ist.
27 ist die Bremsbacke, welche wieder in bekannter Weise durch einen Anschlag 30
zeitweise bewegt wird, indem dieser an einen Anschlag 28 der Bremsbacke stößt und hierbei
die Bremsfläche 27 außer Eingriff mit dem Kranz 33 bringt. Dieser Reibungskranz 33 kann gleichzeitig als Bremskranz benutzt
werden.
Die Beeinflussung zwischen Drehantrieb und Bremse wird auf folgende Weise hervorgebracht:
Der Hebel 26 besitzt jenseits seines Drehpunktes noch einen zweiten Hebelansatz, welcher
gegen eine Nase 29 der Bremsbacke 27 stößt. Dreht man die Welle des Hebels 26
nach links herum, so wird die Bremsbacke abgehoben, so daß sie nicht mehr mit dem
Reibungskranz 33 in Berührung kommen kann. Gleichzeitig wird aber auch das Kegelrad 23
nach rechts bewegt und kommt außer Eingriff mit dem Rad 24, so daß die Welle 30 stillgestellt wird. Durch diese Bewegung wird
aber das Reibrad 25 in Eingriff mit dem Kranz 33 gebracht, so daß der Trog nunmehr
in Umdrehung versetzt wird. Dreht man die Welle des Hebels 26 nach rechts herum, so
tritt die Bremse wieder in Tätigkeit, während das Reibungsrad 25 zum Ausrücken kommt.
Claims (2)
1. Teigknetmaschine, deren Drehtrog beim Durchgang des Kneters durch den
Teig durch Reibung mitgeschleppt und zeitweilig durch eine Bremse festgehalten
wird, gekennzeichnet durch ein besonderes, den Trog in Drehung versetzendes Getriebe
(3, 4, 7; 23, 25) und dessen die Bewegung wechselseitig ausschaltende Verbindung
(10,19; 25, 26, 29) mit der Bremse (15,17:27).
2. Teigknetmaschine nach Anspruch 1 mit Antrieb des Troges durch Seilzug, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einschaltung der Drehbewegung durch eine Spannrolle (5) erfolgt, deren Stellhebel (9,37)
mit der Bremse (Γ5) durch Verriegelung
verbunden ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE277229C true DE277229C (de) |
Family
ID=533350
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT277229D Active DE277229C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE277229C (de) |
-
0
- DE DENDAT277229D patent/DE277229C/de active Active
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