DE275334C - - Google Patents

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DE275334C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F1/00Automatic musical instruments
    • G10F1/02Pianofortes with keyboard

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 275334 -KLASSE 51 d. GRUPPE
JOHN MAXFIELD in LONDON.
Pneumatisches Spielwerk aus Metall. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. September 1912 ab.
In der Regel bestehen die Spielbälge und Ventilgehäuse von Klavierspielapparaten aus Hartholzbrettern. Die Ventile sind im allgemeinen gesondert angeordnet. Infolgedessen beansprucht die ganze Mechanik einen großen Raum im Klavier und eine große Anzahl von Verbindungsrohren.
Wenn dagegen die Teile in an sich bekannter Weise aus Metall hergestellt werden, das gieß- oder formfähig, nicht porös und auch in kleinen Platten fest genug ist, so kann man verhältnismäßig verwickelte Kanäle auf kleinem Raum anordnen. Durch die Verwendung solchen Materials gemäß der vorliegenden Erfindung
L5 können das Haupt- und Nebenventil auf dem Spielbalg und die Ventilmembranen in seiner oberen Platte untergebracht werden. Da diese obere Platte des Spielbalges selbst dann eine verhältnismäßig einfache Form hat, wenn sie
äo beide Membranen aufnehmen soll, kann man diese Platte auch aus Hartholz machen und den Gebrauch von Metall oder Vulcanit auf das Gehäuse darüber beschränken.
Sämtliche Spielbälge sind an einem Gestell
!5 befestigt, dessen Hauptglieder die Hauptluftrohre sind. Diese besitzen kurze Metallröhrchen, die an Metallröhrchen der Saugleitung angeschlossen und an der Verbindungsstelle mit einem Gummischlauch umgeben sind. Eine einzelne Schraube am andern Ende befestigt die Bälge an einem Metallband, das das Gestell vervollständigt. Jedoch werden zweckmäßig die Bälge paarweise verbunden und paarweise durch eine Schraube befestigt, um das Verdrehen zu verhindern.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung in 6 Figuren dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Spielbalg mit seinen Ventilen im Längsschnitt.
Fig. 2 zeigt die obere Platte des Balges, nachdem die darüber liegenden Teile abgenommen sind.
Fig. 3 ist eine Unteransicht des Gehäuses, das auf der oberen Platte des Balges befestigt ist.
Fig. 4 zeigt eine besondere Ausführungsform eines Ventiles.
Fig. 5 zeigt, wie ein Paar Bälge verbunden werden.
Fig. 6 zeigt den Aufbau der Spielbälge von der Seite.
Ein Spielbalg besteht aus zwei Metallplatten 1, 2, die zweckmäßig mit Flanschen versehen sind und durch elastischen Gummistoff o. dgl. miteinander verbunden sind. In der oberen Fläche der Platte 1, die in Fig. 2 besonders gezeichnet ist, befinden sich zwei große Aussparungen 3 und 4, von denen die erstere eine längliche Form hat, so daß die nötige Grundfläche bei verhältnismäßig geringer Breite des Balges erreicht werden kann. Mit der Aussparung 4 stehen öffnungen 5 und 6 in der Oberfläche der Platte 1 seitlich unterhalb derselben in Verbindung, und in ähnlicher Weise eine Öffnung 7 mit der Aussparung 3. Eine rechteckige Öffnung 8 bildet einen Durchgang durch die Platte in den Balg.
Auf der Platte 1 ist ein Lederstreifen befestigt, der die Aussparungen 3 und 4 bedeckt, jedoch oberhalb der Öffnungen 5, 6, 7 und 8 durchlocht ist. Über der Ausgleichöffnung 6
55
60

Claims (2)

kann ein Kartonstreifen angeordnet sein, der nur ein Stecknadelloch enthält. Auf dem Leder ist über den Öffnungen 3 und 4 ein Kartonblatt 9 befestigt, und in dessen Mitte eine Lederscheibe 10. Diese bildet den Anschlag für die Ventilspindel. Auf dem lederbedeckten Teil der Platte 1 befindet sich ein Gehäuse 11, mit Schraubenöffnungen 12 (Fig. 3), in dessen oberer Fläche sich die öffnungen 13, 14 und 15 befinden. Die öffnung 15 geht ähnlich den Schraubenlöchern durch das ganze Gehäuse hindurch, wie man aus Fig. 1 erkennt. An die Öffnungen 13 und 14 schließen sich nach innen sich erstreckende Scheidewände, die seitliche Kanäle 16, 17 bilden. Diese Kanäle münden in einer Höhe mit der unteren Kante des Gehäuses 11. Die Mündung des Kanals 16 liegt über der Öffnung 8 der Platte ι und die Mündung des Kanals 17 über der Öffnung 7. Die Flansche, die die Öffnungen 13 und 14 umgeben, und die Wandungen der seitlichen Kanäle können nötigenfalls als besondere Gußstücke hergestellt und mit dem Gehäuse 11 vernietet und verkittet werden. An der Außenseite des Gehäusedeckels und an dem Ende des Flansches der öffnung 13 sind um die Öffnung Metallrahmen 18 angebracht, die je einen Ventilsitz bilden. Zwischen diesen Ventilsitzen bewegt sich das Hauptventil 19. In der öffnung 14 befindet sich das Relaisventil, bestehend aus einem Metallstift 20 mit Rippen 21 am, untern Ende und je einem belederten Teller 22 an beiden Enden. In der Endwand des Gehäuses n befindet sich ein kurzes Röhrchen 23. Dieses legt sich, Metall an Metall, in einen kurzen Stutzen 24 des Hauptluftrohres 25, wobei die Stoßstelle der beiden Röhren durch einen Leinen-Gummischlauch 25fl gesichert ist. Von dem Kanal 15 führt ein Rohr 26 zu dem Gleitblock. Der Kanal 5 wird unter dem Kanal 15 durch eine angekittete Scheibe 27 abgeschlossen, so daß das Rohr 26 nicht direkt mit dem Balg in Verbindung steht. Eine ähnliche Scheibe 28 schließt den Kanal 7 ab. Wie oben angegeben, werden die Spielbälge ' mit Zubehör zum Teil durch die Rohre getragen, durch die die Luft aus ihnen abgesaugt wird. Sie ruhen an den andern Enden auf einer Schiene 29, an der sie durch Schrauben befestigt sind. Da bei Anwendung je einer mittleren Schraube der Balg sich verdrehen kann, so ist es zweckmäßig, zwei Bälge durch ein Metallband 30 zu verbinden, das über das Gestell 29 gebogen und mit diesem verschraubt ist. An den andern Enden werden die Paare durch ähnliche Bänder 31 verbunden; nötigenfalls können auch mehr als zwei so miteinander verbunden werden. Die Bälge sind wie üblich in zwei oder drei Reihen angeordnet. Ihr Gestell wird durch senkrechte Luftrohre 32 ergänzt (Fig. 6), durch die die Hauptrohre 25 an die Saugleitung angeschlossen sind. Es wird ferner ergänzt durch Endplatten 33, an denen die Rohre und die Gestellteile 29 befestigt sind. Zweckmäßig werden die Rohre 32 nach aufwärts geführt und über dem obersten Rohr 25 durch einen Stöpsel verschlossen, während sie an ihremoberen Ende bei 34 an dem Gestell des KIavieres angelenkt sind. Unter den Rohren 25 endet das Rohr 32 in einem konischen Zapfen 35, der in eine Tülle 36 eingreift, die auf dem Ende des mit der Saugleitung verbundenen Rohres sitzt. Hierdurch ist es möglich, das ganze Gestell um die Zapfen 34 nach oben zu schwenken, so daß man zu der schematisch angedeuteten Klaviermechanik 37 heran kann. Paten τ-Α ν Sprüche:
1. Pneumatisches Spielwerk aus Metall, bei dem die Haupt- und Hilfsventile und ihre Membranen mit dem Spielbalg derart verbunden sind, daß jeder Spielbalg mit Zubehör als ein in sich geschlossenes Ganzes abgenommen werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilmembranen Aussparungen (3 und 4) in der Oberplatte (1) des Spielbalges abdecken, und die Ventile in einem gegossenen oder geformten Gehäuse (11) angeordnet sind, das auf der Oberplatte des Spielbalges befestigt ist und zwei Kanäle (16, 17) enthält, die sich von den Ventilsitzen zu der Oberplatte des Spielbalges erstrecken.
2. Spielwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der Bälge mit der Saugleitung durch Röhrchen (23) am Ende der Gehäuse erfolgt, die sich, 10c Metall an Metall, an die Röhrchen der Saugleitung (25) legen, indem die Stoßstelle durch einen Gummischlauch abgedichtet wird, so daß die Ventilgehäuse mit den Bälgen an diesem Ende durch eine leicht lösbare Ver- 10; bindung von der Saugleitung getragen werden, während die Gehäuse an den anderen Enden durch einzelne Schrauben getragen werden, die sie an Metallschienen (29) anschließen, die mit den Endplatten (33), den ικ Saugleitungen (25) und den diese verbindenden senkrechten Leitungen (32) einen geschlossenen Rahmen bilden, der an dem Klavier gelenkig befestigt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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