DE247553C - - Google Patents
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- DE247553C DE247553C DE1910247553D DE247553DD DE247553C DE 247553 C DE247553 C DE 247553C DE 1910247553 D DE1910247553 D DE 1910247553D DE 247553D D DE247553D D DE 247553DD DE 247553 C DE247553 C DE 247553C
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- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 15
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F7/00—Volume-flow measuring devices with two or more measuring ranges; Compound meters
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- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Domestic Plumbing Installations (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 247553 KLASSE 42 e. GRUPPE
SIEMENS & HALSKE AKT-GES. in BERLIN. Umschaltventil für Wassermesserverbindungen.
Zusatz zum Patent 247537 vom 16. Juli 1909.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Juli 1910 ab.
Längste Dauer: 15.JuIi 1924.
Durch das Patent 247537 ist ein Umschaltventil Unter Schutz gestellt, bei dem der obere
Teil des Ventilgehäuses mittels einer Umgehungsleitung an die Auslaßseite des großen
Messers angeschlossen ist und der Ventilkegel während seiner Bewegungen den oberen Raum
gegen den die Ausströmungsöffnung zum großen Messer enthaltenden.,. Raum abdichtet. Bei
dieser Anordnung ist vorausgesetzt, daß das Umschaltventil in der Strömungsrichtung vor
den Messern sich befindet. Nun bestehen aber Wassermesserverbindungen, bei denen das Umschaltventil
in der Strömungsrichtung hinter den Messern angeordnet ist; beispielsweise
wählt man diese. Anordnung dann, wenn der große Messer ein Woltmannmesser ist, da in
diesem Falle durch Vorschaltung des Umschaltventils erhebliche Wirbelungen auftreten können,
gegen die die Messer der angegebenen Art besonders empfindlich sind. Für derartige
Messer verbindungen ist ein Umschaltventil der in dem Hauptpatent gekennzeichneten Art
nicht immer verwendbar.
Die vorliegende Erfindung hat es sich nun zur Aufgabe gestellt, das in dem Hauptpatent
verwirklichte Prinzip, den vor und hinter dem großen Messer herrschenden Druckunterschied,
der infolge Wasserdurchflusses durch den großen
Wassermesser hervorgerufen wird, vor und hinter dem Kegel des Umschaltventils dauernd
geltend zu machen, für Wassermesserverbindungen der anderen angegebenen Art praktisch
durchzuführen. Es geschieht dies in der Weise, daß ein unterhalb der Entlastungsfläche des
Ventilkegels befindlicher Raum mittels der Umgehungsleitung an die Einlaßseite des großen
Messers angeschlossen ist und der Ventilkegel während seiner Bewegungen den genannten
Raum gegen den die Einströmung vom großen Messer her enthaltenden Raum abdichtet. Infolgedessen
herrscht unter der Entlastungsfläche des Ventilkegels der vor dem großen
Messer befindliche Druck, über dem Ventil naturgemäß der Ausströmungsdruck. Für den
Druckunterschied kommt in diesem Falle nicht nur der Druckverlust des großen Messers an sich
in Frage, es kommt vielmehr noch der Verlust hinzu, der durch die beim Einbau von WoItmannmessern
üblichen Übergangsstücke und Stopfbuchsen verursacht wird. Die Wirkungsweise der Einrichtung ist im übrigen grundsätzlich
die gleiche, wie in der Hauptpatentschrift beschrieben, und hier wie dort kann das
Ventil im einzelnen verschiedenartig ausgebildet sein. So ist es für die Wirkungsweise der'Einrichtung
gleichgültig, ob der die Entlastungsfläche aufnehmende Teil des Ventilkegels unter-
oder oberhalb des Belastungsgewichts angeordnet ist. In den nachstehend beschriebenen
beiden Ausführungsformen ist der erstgenannte Weg gewählt worden.
In der Zeichnung veranschaulichen die Fig. 1 und 2 diese Ausführungsformen der Erfindung,
deren erste vornehmlich das Prinzip dartut, während Fig. 2 eine für die Praxis besonders
geeignete Ausführungsform des Ventils zeigt,
bei der der kleine Messer in die Umgehungsleitung eingeschaltet ist. Das Umschaltventil
selbst ist in den Figuren im Schnitt gezeichnet, die übrigen Teile sind in Ansicht dargestellt.
In Fig. ι bezeichnet a-b die Rohrleitung, die das Wasser in der Pfeilrichtung durchfließt,
c den großen (Woltmann-) Messer und d das Umschaltventil mit dem Ventilkegel e, der von
dem Gewicht f belastet ist und in dem Ventilsitz g sowie in dem Unterteil h des Ventilgehäuses
geführt wird. Oben mündet in das Ventilgehäuse die den Ideinen Messer i enthaltende
Nebenleitung k, die vor dem großen Messer von der Rohrleitung abzweigt. In das
Unterteil des Ventilgehäuses führt die Umgehungsleitung /, die ebenfalls vor dem großen
Messer abzweigt und bewirkt, daß in dem Raum t unterhalb des Ventilkegels und somit auch
auf die den unteren Abschluß des Kegels bildende und in dem Gehäuse dicht geführte
Platte m dauernd der Einströmungsdruck wirkt.
Bei geringen Wasserentnahmen fließt das
Wasser ausschließlich durch den kleinen Messer, der Ventilkegel nimmt die gezeichnete Stellung
ein. Bei einer bestimmten Steigerung der Wasserentnahme, also bei einem bestimmten
Druckunterschied im Nebenmesser und damit auch zwischen dem über und unter dem Ventilkegel
befindlichen Raum, hebt sich der Ventilkegel und gibt dadurch dem Wasser den Weg
durch den großen Messer frei. Unter dem Ventilkegel besteht dauernd der Einströmungsdruck, über dem Kegel dagegen der am Ende
der ganzen Kombination befindliche kleinere Druck. Entsprechend diesem Druckunterschied
wird das durchströmende Wasser vom Gewicht des Ventils entlastet, der durch den großen
Messer sowie durch die Übergangsstücke, Stopfbuchsen usw. hervorgerufene Druckverlust wird
also nutzbar verwendet.
Zweckmäßig wird der kleine Messer in die Umgehungsleitung verlegt und dadurch eine
besondere Leitung gespart, wie dies Fig. 2 zeigt, in der die mit Fig. 1 übereinstimmenden
Teile gleiche Bezeichnungen erhalten haben. Das Umschaltventil ist dort in ähnlicher Weise,'
wie im Hauptpatent angegeben, gestaltet; es ist dabei nur der Umstand berücksichtigt, daß
die den kleinen Messer enthaltene. Nebenleitung I von unten in das Ventilgehäuse einmündet. Der
Ventilkegel besitzt eine als Steuerschieber wirkende und dementsprechend mit Kanälen η
versehene Hohlspindel 0, die unten in einem Ansatz p des unteren Ventilgehäuses h und
oben durch einen am Gehäusedeckel angeordneten Zapfen q geführt ist und das in der Ruhelage
auf dem Ventilsitz g aufliegende Belastungsgewicht f sowie eine Platte m trägt, die im
Verlauf der Bewegungen des Ventilkegels in einem aus dem Gehäuseunterteil vorspringenden
Bund r dicht geführt ist.
In der gezeichneten Lage strömt das Wasser durch die Nebenleitung und weiter durch die
hohle Spindel oberhalb des Ventilkegels aus und fließt durch die Rohrleitung weiter. Bei einem
bestimmten Hub des Ventilkegels werden die oberen Ausflußöffnungen der Hohlspindel mit
dem Erreichen der Kante s des Führungszapfens q abgeschlossen, gleichzeitig gelangen die
unteren Kanäle η in der Spindel mit ihrer steuernden Kante über die Oberkante des Ansatzes
p in dem unteren Ventilgehäuse heraus und setzen dadurch den unteren' Raum t mit
der Einströmungsseite in Verbindung. Da sich gleichzeitig auch die Platte m bis zur Kante u
gehoben hat und damit die Abschließung des Raumes t gegen die Ausströmung ν beginnt, so
herrscht, solange diese Abschließung anhält, unterhalb des Ventilkegels der Einströmungsdruck, über dem Kegel dagegen der kleinere
Druck der Ausströmung, da die steuernde Kante w über den Ventilsitz g hinausgelangt ist.
Wie bei dem Gegenstand des Hauptpatentes kann auch hier durch entsprechende Bemessung,
der unteren Kegelfläche — die Größe der oberen ist durch die Rohrleitung bestimmt — eine vollkommene
Entlastung des Ventils erreicht werden. Ebenso ist die Einrichtung so' getroffen,
daß bei sehr starken Wasserentnahmen, wenn also der Kegel sehr hoch steht, der kleine Messer go
wieder mitzählen kann. Es wird dann die Abdichtung durch die Platte m aufgehoben, das
durch den kleinen Messer geflossene Wasser ■ strömt dann aus den Kanälen η heraus, um die
Platte m herum und vereinigt sich mit dem aus dem Hauptmesser kommenden.
Im einzelnen stimmt die Wirkungsweise der. Einrichtung mit der im Hauptpatent beschriebenen'
überein. .
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Umschaltventil für Wassermesserverbindungen nach Patent 247537 zur Verwendung bei Verbindungen, bei denen das Um- schaltventil in der Strömungsrichtung hinter den Messern angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein unterhalb der Entlastungsfläche (Platte m) des Ventilkegels (e) befindlicher Raum (t) mittels der Umgehungsleitung (I) an die Einlaßseite des großen Messers angeschlossen ist und der Ventilkegel (e) während seiner Bewegungen diesen Raum (t) gegen den unter dem Ausströmungsdruck des großen Messers (c) stehen- den Raum (v) abdichtet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE247537T | 1909-07-16 | ||
| DE247553T | 1910-07-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE247553C true DE247553C (de) | 1912-06-05 |
Family
ID=34888341
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1910247553D Expired DE247553C (de) | 1909-07-16 | 1910-07-17 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE247553C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1231913B (de) * | 1963-08-01 | 1967-01-05 | Bopp & Reuther Gmbh | Verbundfluessigkeitszaehler mit Steuerung des Nebenzaehlerstromes |
-
1910
- 1910-07-17 DE DE1910247553D patent/DE247553C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1231913B (de) * | 1963-08-01 | 1967-01-05 | Bopp & Reuther Gmbh | Verbundfluessigkeitszaehler mit Steuerung des Nebenzaehlerstromes |
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