DE2717503C2 - Mehrprozessor-Mikrorechnersystem - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Mehrprozessor-Mikrorechnersystem nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Mikrorechner werden bei einer großen Vielzahl von Anwendungsgebieten zunehmend wichtig. Da die Wirtschaftlichkeit
bei der Herstellung der Mikroprozessoren und Mikrorechner zunimmt und die Herstellungskosten
sich reduzieren, werden sie in mehr und mehr Anwendungsgebieten eingesetzt Es kann oftmals erwünscht
sein, in Verbindung mit einem einzigen Speicher oder einem Teil des Speichers mehr als eine Prozessoreinheit
zu verwenden. Dies kann wünschenswert sein, um die von hinein Mikrorechner durchgeführten
Funktionen auf zwei oder mehr Prozessoren zu verteilen, um die Kapazität des Mikrorechners zu erhöhen.
Ein weiterer Vorteil eines Mehrprozessorsystems besteht darin, daß geringere Kosten dadurch erzielbar
sind, daß ein komplexes System mit zwei oder mehreren relativ billigen Prozessoren in? Gegensatz zu einem
komplizierteren und folglich teureren Prozessor verwirklicht wird. Ein weiterer erzielbarer Vorteil besteht
darin, daß sich ein System ausbilden iäßt, bei dem im Falle der Störung eines einzelnen Prozessors ein zweiter
Prozessor die Funktionen des gestörten Prozessors ausführt, so daß auf diese Weise ein bei Einzelprozessorsystemen
nicht vorhandener Grad an Redundanz vorhanden ist Ein weiterer Vorteil eines Mehrprozessor-Mikrorechnersystems
besteht darin, daß der Informationsaustausch zwischen zwei oder mehreren Prozessoren
über einen gemeinsam genutzten Speicher erfolgen kann, zu deai jeder Prozessor direkten Zugriff
besitzt. Ein derartiges System besitzt die Kapazität zur gemeinsamen Nutzung nicht nur von Daten, sondern
auch von Programminformation, und besitzt den weiteren Vorteil, daß es einem Prozessor ermöglicht ist, die
Programmierung eines anderen Prozessors durch Veränderung der in einem einzigen Speicher gespeicherten
Befehle durchzuführen.
Viele augenblicklich in Verwendung befindliche Mikroprozessoren sind entsprechend einer Sammelkanal-Verbindungsstruktur
organisiert, die für den Informationsaustausch zwischen dem Mikroprozessor und anderen
Komponenten des Mikrorechnersystems, wie z. B. dem Speicher und Eingabe-ZAusgabeeinrichtungen
vorgesehen ist. Eine Sammelkanal-Verbindungsstruktur ermöglicht eine rasche Veränderung des Mikrorechnersystems
durch Substitution von Komponenten, ohne daß eine physikalische Änderung des Hardware-Grundsystems
erforderlich wäre. Es ist daher wünschenswert, daß ein gemeinsam genutzter Speicher zur Verwendung
in Verbindung mit einem Mehrprozessor-Mikrorechnersystem mit einer Sammelkanal-Verbindungsstruktur
kompatibel ist
Mikroprozessoren, die in Verbindung mit einem gemeinsam genutzten Speicher betrieben werden, arbeiten
oft in einer Betriebsart, bei der der zugeordnete Speicher lediglich für einen Teil der Zeit aktiv verwendet
wird, wobei dies typischerweise in Übereinstimmung mit einem Taktsignal erfolgt, und wobei die tatsächliche
Verbindung zum Speicher nur während einer bestimmten Phase des Taktsignals erforderlich ist
Ein Merkmal gewisser gemeinsam genutzter Speicher besteht darin, daß sie auf Bedienungsaufrufe von
einem Mikroprozessor schreller antworten können als es dem Prozessor möglich ist, die Bedienung zu verwen- is
den. So können z. B. in einen Speicher Daten schneller eingeschrieben bzw. von einem Speicher schneller ausgelesen
werden als bestimmte Mikroprozessoren in der Lage sind, die Lese- oder Schreiboperationen durchzuführen.
Es besteht somit ein allgemeines Bedürfnis, den Wirkungsgrad der gemeinsamen Nutzung eines einzigen
Speichers durch zwei oder noch mehr Prozessoren zu erhöhen. Dadurch soll vor allem die Zeil, während
der der Speicher nicht aktiv ist, vermindert werden.
Aus der Zeitschrift »IBM-Nachrichten«, Februar 1969, Seiten 549 bis 564 (insbesondere Seite 551, letzter
Absatz und Seite 552, erster Absatz) ist es bekannt, bei der Zusammenarbeit zweier Prozessoren mit einem gemeinsamen
Hauptspeicher eine die Speicherbenutzung regelnde Zusatzeinrichtung vorzusehen. Diese Zusatzeinrichtung
regelt dort den Zugriff zu einem Hauptspeichermodul für den Fall, daß gleichzeitig von beiden Prozessoren
konkurrierende Hauptspeicher-Zugriffsanforderungen für denselben Modul anstehen. Tritt dieser
Fall kontinuierlich auf, so werden beide Prozessoren abwechselnd bedient. Eine dieser Prioritätsregel entsprechende
Methode ist auch aus der Druckschrift »IEEE Transaction on Computers«, September 1975,
Seiten 931 und 932, bekannt, wonach bei ständiger gleichzeitiger Anforderung des Zugriffs zu einer gemeinsamen
Funktionseinheit durch zwei konkurrierende Einheiten der Zugriff abwechselnd gewährt wird.
Ausgehend von einem Mehrprozessor-Mikrorechnersystem
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, bei einer von
beiden Prozessoren im wesentlichen gleichzeitig vorgenommenen
oder eingeleiteten Speicherzugriffsanforderung für eine automatische Prioritätszuweisung in einer
solchen Weise zu sorgen, daß die bestehende Zugriffskonfliktsituation einfach und schnell gelöst wird.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 gelöst. Im Gegensatz zu der
beim oben diskutierten Stand der Technik angewendeten Prioritätsregel einer abwechselnden Arbeitsfolge
der beiden Prozessoien wird gemäß der beanspruchten Lösung vorgeschlagen, demjenigen der beiden anfordernden
Prozessoren den Speicherzugriff zu erteilen, welcher zuletzt Zugriff zum Speicher hatte. Zu diesem
Zweck enthält die Steuerschaltung Schaltglieder, in denen der für den zuletzt vorgenommenen Speicherzugriff
erforderliche elektrische Schaltzustand auch nach Beendigung des eigentlichen Speicherzugriffs beibehalten
wird.
Die Erfindung bietet den Vorteil einer hohen Arbeitsgeschwindigkeit. Anstelle einer langwierigen Umschal-
lung zu dem zuvor nicht bedienten Prozessor werden in einfacher und schneller W vi>e die bereits bestehenden
Schaltzustände und Verbindungen zum Speicherzugriff desjenigen Prozessors neu belebt, der zuvor den Zugriff
hatte. Es enthält auch der Eintritt in ein Programm zur Oberprüfung einer Prioritätsvergabe. Gleichermaßen
entfällt die Überprüfung anderer zusätzlicher Daten zur Festlegung der Priorität Neben den üblichen Kanalverbindungsstrukturen
sind auch keine zusätzlichen Verbindungen zwischen den Prozessoren oder eine Steuerung
des einen Prozessors durch den anderen erforderlich. Der unkompliziert und schnell auszuführende Speicherzugriff
schlägt sich in einer höheren Arbeitsgeschwindigkeit des Mehrprozessor-Mikrorechnersystems
nieder, die für viele Anwendungen von großer Bedeutung ist Gleichzeitig wird die gemeinsame Nutzungszeit
des Speichers erhöht
Bevorzugte Weiterbildungen und zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in Unteransprüchen gekennzeichnet
Gemäß einer dieser Weiterbildungen erscheint den beiden Prozessoren die gesamte Kapazität des gemeinsam
genutzten Speichers jeweils als ein unterschiedlicher Speicherbereich. Wird z. B. angei««mmen, daß beide
Prozessoren die Kapazität besitzen, 64 G30 Speicheradressen
zu adressieren, und daß der gemeinsam genutzte Speicher einen Umfang von 8000 Adressen besitzt,
dann können die 8000 gemeinsam genutzten Adressen dem einen Prozessor als Adressen 0 bis 7999
und dem anderen Prozessor als Adressen 8000 bis 15 999 erscheinen. Sofern erwünscht kann natürlich der
gemeinsam genutzte Speicher für beide Prozessoren dieselben Adressen enthalten.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung an Hand der Zeichnung näher erläutert In den
Figuren zeigt
F i g. 1 ein Blockschaltbild eines erfindungsgemäßen Mehrprozessor-Mikrorechneis, bei dem der Speicher
von zwei oder mehr Prozessoren gemeinsam genutzt ist,
F i g. 2 einen Schaltplan eines gemeinsam genutzten Prozessors zur Benutzung mit zwei Prozessoren gemäß
einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung,
Fig.3 einen weiteren Schaltplan eines gemeinsam
genutzten Speichers gemäß der Erfindung,
F i g. 4 einen Schaltplan eines erfindungsgemäßen gemeinsam genutzten Speichers zur Verwendung mit
mehr als zwei Mikroprozessoren.
Ein Mikrorechner mit zwei Prozessorer, ist in Form eines Blockschaltbildes in F i g. 1 dargestellt und enthält
einen gemeinsam genutzten Speicher. Der Rechner ist allgemein mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet und
enthält einen ersten Prozessor 12 und einen zweiten Prozessor 14. Es sei darauf hingewiesen, daß die Erfindung
zwar in Verbindung mit F i g. 1 an Hand eines zwei Prozessoren enthaltenden Mehrprozessor-Mikrorechners
erläutert wird, daß es jedoch für den Fachmann ohne weiteres möglich ist, zwei, drei oder mehr Prozessoren
gemäß den Angaben der Erfindung mit einein einzigen gemeinsam genutzten Speicher zu verbinden.
Mit dem Prozessor 12 ist eine erste Sammelkanalanordnung 16 verbunden, die einen Adressen-Sammelkanal
18, einen Datenausgf be-Sammelkanal 20, einen Dateneingabe-Sammelkanal
22, einen Lese-ZSchreibsteuerkanal
24 und einen Wärtekänal 26 aufweist. Obwohl der Lese-Schreibsteuerkanal und der Wartekana' als einzelne
Leitung dargestellt sind und die Adressen- und Datenkanäle als drei Leitungen dargestellt sind, kann der
genaue Aufbau der Kanäle je nach der Art und der <\nzahl der längs der Kanäle zu übertragenden Signale
verändert sein. So ist es z. B. oftmals angenehm, parallele Adressendateneingänge und -Ausgänge mit bis zu
16 Bits vorzusehen. Es sei bemerkt, daß der Adressenkanal eine ausreichende Anzahl verschiedener elektrischer
Verbindungen enthält, um die erforderliche Anzahl an Bits zu liefern. In ähnlicher Weise können die
Datenausgabe- und Dateneingabe-Kanäle je 8 Bits von Parallelinformation enthalten, es sind daher acht Leiterkanäle
für den Dateneingabe- und Datenausgabekanal erforderlich. Beim Lese/Schreib- und beim Wartekanal
kann jeweils nur eine elektrische Referenzleitung nach Masse, oder es können alternativ zwei oder mehr
Leiter vorgesehen sein, sofern dies erwünscht ist. Die spezielle Form der verschiedenen Sammelleiter hängt
von der Organisation des Prozessors und der zugeordneten Hilfseinrichtungen ab, die gemäß der Erfindung
verwendet werden. Obwohl nicht dargestellt, lassen sich zusätzliche Kanäle gemäß den einzelnen Ausführungsformen dieser Erfindung vorsehen. So sollen z. B„ obwohl
nicht dargestellt. Leistungsversorgungskanäle in dem Mikrorechnersystem 10 der F i g. 1 enthalten sein.
Eine zweite Gruppe von Kanälen, die im wesentlichen mit den Kanälen 18 bis 26 identisch ist, ist mit dem
zweiten Prozessor 14 verbunden. Diese Kanäle 18', 20', 22', 24' und 26' entsprechen den im Prozessor 12 zugeordneten
Kanälen 18 bis 26. Beide Prozessoren 12 und 14 und die zugehörige Kanalanordnung ist mit bestimmten
peripheren Komponenten versehen. Der Prozessor 12 ist über die Kanalanordnung 16 mit der Eingabe-/Ausgabeeinrichtung
30 und dem lokalen Speicher 32 verbunden. Der Prozessor 14 und die zugehörige Kanalanordnung
16 ist mit der Eingabe-/Ausgabeeinrichtung 34, der Eingabe-/Ausgabeanordnung 36 und dem lokalen
Speicher 38 verbunden. Die Verbindungen zwischen den Prozessoren und den angegebenen zugeordneten
Einrichtungen sind herkömmlicher Art und werden daher nicht in großer Breite beschrieben. Die Adressenkanäle
18 und 18' werden von den Prozessoren 12 und 14 mit Adresseninformation versorgt, die jeder Einrichtung
zugeführt wird, die an die Kanalanordnung angeschlossen ist Die in einem beliebigen Zeitpunkt auf einem
Adressenkanal vorhandene Adresse entspricht einer speziellen Adresse in einer speziellen Einrichtung,
wobei Zugriff zu dieser Einrichtung und zu einem speziellen Platz in dieser Einrichtung gewonnen wird, dem
bzw. der die Adresse entspricht. Zum Beispiel möge eine spezielle 16-Bitadresse irgendeinem Speicherplatz irn
Speicher entsprechen. Wenn diese spezielle Bit-Kombination auf der Adressenleitung erscheint, ist dieser Speicherplatz
für den Prozessor verfügbar. Die Kanäle 20 und 22 stellen zusammen mit den entsprechenden Kanälen
20' und 22' Dateneingabe- und Datenausgabekanäle dar. Diese Kanäle stellen Pfade zwischen Einrichtungen
für Daten dar, die von einer Einrichtung zu einer anderen übertragen werden sollen. Die Dateneingabe- und
-Ausgabekanäle führen die aktuellen Daten zwischen den Einrichtungen. So lassen sich z. B. Daten in dem
Speicher einschreiben bzw. aus dem Speicher auslesen, indem eine Speicheradresse auf dem Adressenkanal und
Daten vom Prozessor auf denjenigen Datenausgabekanal vorhanden sind, von dem die Daten durch die adressierte
Einrichtung empfangen werden. Es sei bemerkt, daß es erforderlich sein kann, dem Speicher weitere
Signale zuzuführen, so z. B. Signale von dem Typ, der auf den LeseVSchreibkanälen 24 und 24' geführt wird,
bevor Daten in den Speicher oder eine andere Einrichtung eingegeben bzw. entnommen werden können.
Wartekanäle 26 und 26' liefern Signale vom Einrichtungsaufrufdienst,
wenn die Einrichtung, deren Dienst aufgerufen ist. einen Aufruf nicht erfüllen kann. Wenn
z. B. Daten von einem Prozessor einer Eingabe-/Ausgabeeinrichtung zugeführt werden, so ist oftmals der Prozessor
in der Lage, die Daten mit einer größeren Geschwindigkeit zu liefern, als es die Eingabe-/Ausgabeeinrichtung
brauchen kann. Um zu verhindern, daß Daten verlorengehen, wird ein Wartesignal dem Prozessor
zugeführt, um die Geschwindigkeit des Datenflusses vom Prozessor zur Eingabe-/Ausgabeeinrichtung in
dem Umfang zu ermäßigen, daß die Daten mit einer
ίο Geschwindigkeit geliefert werden, die für die Eingabe-/Ausgabeeinrichtung
passend ist. Dieselbe Beziehung kann zwischen beliebigen zwei Einrichtungen auftreten,
wenn die Geschwindigkeit, mit der diese Einrichtungen verschiedene Operationen ausführen, verschieden sind.
Zusätzlich zu den oben angegebenen Einrichtungen enthält der Mikrorechner 10 einen gemeinsam genutzten
Speicher 40. Der gemeinsam genutzte Speicher 40 ist mit den beiden Prozessoren 12 und 14 zugeordneten
Kanalanordnungen verbunden. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung enthält der gemeinsam
genutzte Speicher einen einzigen Speicher, zu dem beide Prozessoren 12 und 14 Zugriff besitzen. Der gemeinsam
genutzte Speicher 40 erscheint den einzelnen Prozessoren gegenüber als ein Teil des gesamten, jedem
Prozessor zugänglichen Speichers.
Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen gemeinsam genutzten Speichers ist in F i g. 2
dargestellt. Ein Speicher 50, der bevorzugt als Direktzugriffsspeicher (Speicher mit wahlfreiem Zugriff) ausgebildet
ist, besitzt einen Adresseneingang 52, einen Dateneingabe-Eingang 54, einen Datenausgabe-Eingang
56, einen Lese/Schreibsteuer-Eingang 58 und einen Speicheransteuereingang 60. Wie in Verbindung mit der
F i g. 1 erläutert wurde, können die Adressen-, Dateneingabe-, Datenausgabe-, Lese/Schreib- und Speichcransteuereingänge
eine oder mehrere physikalische Verbindungsanschlüsse besitzen. Der Adresseneingang 52
des Speichers 50 ist mit Pufferspeichern. 62 und 64 mit drei Zuständen verbunden. Die Pufferspeicher 62 und 64
stellen eine selektive Verbindung zwischen dem Adresseneingang 52 des Speichers 50 und geeigneten Adressenkanälen
dar, die den beiden Prozessoren zugeordnet sind, die Zugriff zum Speicher besitzen. Gemäß der Erfindung
kann der gemeinsam genutzte Speichermodul nach F i g. 2 fertig in Verbindung mit einer Mikrorechnerstruktur
gemäß F i g. I verwendet werden, und die anschließende Erläuterung wird ergeben, daß der gemeinsam
genutzte Speicher nach F i g. 2 dem gemeinsam genutzten Speicher 40 in F i g. 1 entspricht. Die Pufferspeicher
62 und 64 mit drei Zuständen sind folglich mit den Adressenkanälen 18 und 18' nach Fig. X verbunden.
Während die Pufferspeicher 62 und 64 mit drei Zuständen als einzelne Blöcke dargestellt sind, können,
falls erforderlich, Mehrfachblöcke verwendet werden, um Vielfach-Adressenverbindungen zu verwirklichen.
Die Pufferspeicher 62 und 64 mit drei Zuständen besitzen die Eingangsanschlüsse 66 und 68 und die Ausgangsanschlüsse
70 bzw. 72. Der Pufferspeicher 62 ist mit einem Toreingangsanschluß 74 versehen, der in dieser
speziellen Ausführungsform der Erfindung ein invertierender Eingangsanschluß ist, d. h. ein Anschluß, der
den Pufferspeicher 62 aktiviert wenn ein Masse- oder logisches Nullsignal an diesem Anschluß anliegt. Ein
entsprechender Toreingangsanschluß 76 ist am Pufferspeicher 64 vorgesehen. Die Pufferspeicher 62 und 64
mit drei Zuständen stellen eine selektive Verbindung zwischen den Eingängen 66 und 68 und den Ausgängen
70 und 72 dar. Wenn ein logisches Signal mit Nullpegel
an Torcingangsanschluß 74 anliegt, so wird z. B. eine elektrische Verbindung mit kleiner Impedanz zwischen
dem Eingang 66 und dem Ausgang 70 hergestellt. Wenn der Toranschluß 74 mit einer positiven Spannung, einer
logischen »Eins«, versehen wird, wird zwischen dem Eingang 66 und dem Ausgang 70 keine Verbindung hergestellt,
der Ausgang 70 besitzt kein festes Potential (er floatet), d. h., er ist wieder mit einem Null- oder einem
Plussigv.al verbunden, sondern er verweilt in einem im wesentlichen unvollendetem Zustand. Die Betriebsweise
des Pufferspeichers 64 ist identisch. Die Funktion der Pufferspeicher 62 und 64 mit drei Zuständen läßt sich
einfach durch Analogie mit einem elektrischen Relais mit einem einzigen Pol und einem einzigen Kippelement
verdeutlichen, wobei die Eingangs- und Ausgangsanschlüsse 66 und 70 die Kontakte des Relais darstellen,
und der Toranschluß 74 eine Verbindung zur Spule des Relais darstellt. Es sei bemerkt, daß die Funktion der
Pufferspeicher 62 und 64 mit drei Zuständen auf vielerlei Weise möglich ist, und daß diese Erfindung sich nicht
auf irgendein Verfahren oder irgendeine spezielle Vorrichtung zur Verwirklichung der oben angegebenen
Funktion beschränkt.
Weitere Pufferspeicher 78 und 80 mit drei Zuständen liefern eine selektive Verbindung von den Lese-/Schreibeingängen
82 und 84 zu den Lese-/Schreibeingängen 58 des Speichers 50. Pufferspeicher 86 und 88
mit drei Zuständen liefern in ähnlicher Weise eine Verbindung von den Eingängen 90 und 92 zu dem Dateneingabeeingang
54, während Pufferspeicher 94 und 96 eine Verbindung vom Datenausgabe-Anschluß 56 des Speichers
j0 zu den Ausgangsanschlüssen 98 und 100 liefern. Es sei bemerkt, daß die Pufferspeicher 78,80,86,88,94
und 96 ebenso wie die Puffer 62 und 64 mehr als eine elektrische Verbindung zu den entsprechenden Kanälen
herstellen können. Die Natur der Pufferspeicher gestattet eine direkte Verbindung zu entsprechenden Kanälen
des Mikrorechncrsysterns. So ist z. B. der Pufferspeicher
62 mit dem Kanal 18, der Pufferspeicher 64 mit dem Kanal 18', der Pufferspeicher 78 mit dem Kanal 24, der
Pufferspeicher 80 mit dem Kanal 24', der Pufferspeicher
86 mit dem Kanal 20. der Pufferspeicher 88 mit dem Kanal 20', der Pufferspeicher 94 mit dem Kanal 22 und
der Pufferspeicher 96 mit dem Kanal 22' verbunden. Der in F i g. 2 dargestellte gemeinsam genutzte Speicher
enthält UND-Tore 102 und 104, die gemäß der Erfindung mit demjenigen Teil der Kanäle 18 und 18' verbunden
sind, der die Adressenbits hoher Ordnung führt. Der Adressenkanal führt, wie an sich bekannt ist, mehrere
Adressenbits in binärer Form. Verdeutlicht man sich die Adressendaten in paralleler Form, so werden die Adressenbits
höherer Ordnung nicht benötigt, um lediglich eindeutig eine Adresse im Speicher 50 zu spezifizieren,
wenn die im Speicher 50 enthaltene Anzahl von Adressen kleiner als die Gesamtzahl der adressierbaren
Adressen ist Die Adressenbits höherer Ordnung sind jedoch erforderlich, um den Block der vom Speicher 50
repräsentierten Speicheradressen von den restlichen Speicheradressen zu unterscheiden, die vom Prozessor
erreichbar sind. Die Adressenbits höherer Ordnung werden folglich den UND-Toren 102: und 104 zugeführt,
die an den Ausgängen 106 und 108 Signale abgeben, wenn der Speicher 50 adressiert wird. Beide UND-Tore
102 und 104 enthalten mehrere Eingänge 110 und 112, deren genaue Zahl je nach der relativen Größe des
Speichers 50 und der Adressierkapazität des Prozessors
unterschiedlich ist Da die UND-Tore 102 und 104 Ausgangssignale abgeben, wenn ihr Eingangsanschluß auf
einem hohen logischen Pegel liegt, erfolgt ein Zugriff zum Speicher 50, wenn der betreffende Prozessor den
Teil des Speichers mit den höchsten Adressenplätzen adressiert. Wenn z.B. 16 Bits vom Prozessor an den
Adressenkanal abgegeben werden, und wenn ferner der Speicher 50 z. B. 8000 Adressen enthält, und wenn ferner
die 8000 Adressen die höchsten 8000 vom Prozessor adressierbaren Adressen darstellen, und wenn ferner die
8000 Adressen ein Achtel der Gesamtzahl der vom Prozessor adressierbaren Adressen darstellen, dann werden
drei binäre Bits benötigt, um eindeutig zu bestimmen, welcher der acht Blöcke des Speichers adressiert wird.
In der in F i g. 2 dargestellten Ausführungsform der Erfindung werden daher die drei Adressenbits der höchsten
Ordnung den Eingängen 110 des UND-Tors 102 zugeführt, und es wird ein Ausgangssignal am Ausgang
106 erzeugt, wenn alle Eingänge 110 hoch liegen. Es sei
bemerkt, daß jeder beliebige der anderen sieben Blöcke des Speichers am Eingang 110 des UND-Tors 102 mindestens
ein Bit erzeugt, das null ist oder einen niedrigen Pegel besitzt, wodurch am Ausgang 106 kein Ausgangssignal
erzeugt wird. Sofern es erwünscht ist, eine andere als die höchste Gruppe der Speicheradressen zu adressieren,
lassen sich Inverter zwischen dem Teil hoher Ordnung des Adressenkanals und dem UND-Tor 102
einfügen, um am Eingang 110 ein Eingangssignal zur Verfugung zu stellen, das drei logische »Eins«-Werte
aufweist. Der Speicher 50 erscheint daher dem Prozessor als irgendein Block aus einer Anzahl von Blöcken
von Speicherplätzen. Die Tore 102 und 104 lassen sich so ausbilden, daß der Speicher 50 gegenüber den beiden
Prozessoren 12 und 14 als ein unterschiedlicher Teil des Speichers erscheint, der von den betreffenden Prozessoren
adressierbar ist. Es wird angenommen, daß z. B. drei Bits der Adressendaten den beiden Toren 102 und 104
zugeführt werden, und daß ferner alle dem Tor 104 zugeführten Bits invertiert werden, bevor sie den Eingang
112 des Tors 104 erreichen. Das Tor 104 liefert ein Ausgangssignal
am Ausgangsanschluß 108, wenn alle die Adressenbits hoher Ordnung null und nicht eins sind,
und der Speicher 50 erscheint gegenüber dem Prozessor 14 als die niedrigsten 8000 Speicheradressen und dem
Prozessor 12 gegenüber als die höchsten 8000 Speicheradressen.
Die UND-Tore 116 und 118 liefern die Endverbindung
zur Kanalanordnung der beiden Prozessoren an den Ausgängen 120 bzw. 122. Der Ausgang 120 ist mit
dem Wartekanal 26, und der Ausgang 122 mit dem Wartekanal 26' verbunden. Der gemeinsam genutzte Speieher
nach F i g. 2 braucht nur mit den Kanalanordnungen der beiden Teile des Mehrprozessor-Mikrorechners
nach F i g. 1 verbunden werden. Es ist keine zusätzliche Steuerung erforderlich, und es wird auch keine direkte
Verbindung zwischen den beiden Kanalanordnungen hergestellt
Der Betrieb des gemeinsam genutzten Speichers nach F i g. 2 erfordert, daß eine Anzahl von Bedingungen erfüllt
ist Der Speicher 50 läßt sich von beiden Prozessoren 12 oder 14 adressieren, aber er kann nicht gleichzeitig
von beiden Prozessoren adressiert werden. Wenn nur ein Prozessor den Speicher adressiert, ermöglicht
der gemeinsam genutzte Speicher nach F i g. 2 jedem Prozessor den Zugriff. Wenn beide Prozessoren gleichzeitig
Zugriff verlangen, wird demjenigen Prozessor der Zugriff ermöglicht, der als letzter den Speicher benutzte.
Der Bedienungsaufruf durch einen Prozessor wird durch ein hohes Ausgangssignal an den Ausgängen 106
oder 108 der Tore 102 und 104 angezeigt Zum Zwecke
der Diskussion wird von »hohen« und »niederen« Signalen gesprochen. Es sei jedoch darauf hingewiesen,
daß hiermit hohe und niedere logische Signalpegel gemeint sind, die nicht notwendigerweise mit den speziellen
relativen Größen übereinstimmen. Die »hohen« und die »niederen« Signale betreffen logische »Eins«-Signa-Ie
bzw. logische »Null«-Signale. Es wird zuerst angenommen, daß lediglich der Ausgang 106 des UND-Tors
102 erregt ist und ein hohes Signal erzeugt, das angibt, daß ein Prozessor 12 Zugriff zum Speicher wünscht. Ein
hohes Signal erscheint am Ausgang 106 des UND-Tors 102 und gleichzeitig am Eingang 130 des NOR-Tors 132,
am Eingang 138 des NAND-Tors 140 und am Eingang 142 des NAND-Tors 144. Da vom Prozessor 14 keine
Bedienung angefordert wird, ist der Ausgang 108 des UND-Tors 104 nieder und liefert ein niederes Signal an:
den Eingang 146 des Inverters 148, den Eingang 150 des NAND-Tors 152 und den Eingang 154 des NAND-Tors
156. Der Inverter 136 liefert ein niederes Signal an den Eingang 172 des NANÜ-Tors 152, dessen Ausgang 174
notwendigerweise hoch sein wird. Der Ausgang 174 des NAND-Tors 152 ist mit dem Eingang 164 des NAND-Tors
166 verbunden und liefert diesem Eingang ein hohes Signal. Da der Eingang 146 des Inverters 148 nieder
ist, liefert der Ausgang 158 des Inverters 148 ein hohes Signal an den Eingang 160 des NAND-Tors 140. Da der
Eingang 138 des NAND-Tors 140 ebenso hoch ist, ist dessen Ausgang 162 nieder und liefert ein niederes Signal
an den Eingang 176 des NAND-Tors 178, das sicherstellt, daß dessen Ausgang 182 hoch ist. Der Ausgang
182 ist mit dem Eingang 167 des NAND-Tors 166 verbunden, und da beide Eingänge 164 und 167 hoch
sind, ist der Ausgang 168 des NAND-Tors 166 nieder und liefert ein niederes Signal an die Drei-Zustands-Pufferspeicher
62 bzw. 78. Niedere logische Signale werden in ähnlicher Weise dem Eingang 190 des Drei-Zustands-Pufferspeichers
86 und dem Eingang 192 des NAND-Tors 116 zugeführt, das ein hohes Signa! am Ausgang
120 abgibt. Es sei daran erinnert, daß die NAND-Tore 116 und 118 mit den den Prozessoren 12 und 14 zugeordneten
Wartekanälen verbunden sind. Ein niedriges Signal veranlaßt den Prozessor, zu warten, und ein hohes
Signal gestattet es dem Prozessor, weiter zu arbeiten. Der Drei-Zustands-Pufferspeicher 62 liefert entsprechend
eine Verbindung zwischen seinem Eingang 66 und dem Ausgang 70 und verbindet dadurch den
Adressenkanal 18 mit dem Eingang 52 des Speichers 50. In ähnlicher Weise wird der Eingang 82 des Drei-Zustands-Pufferspeichers
78 mit dem Eingang 58 des Speichers 50, und der Eingang 90 des Drei-Zustands-Pufferspeichers
86 mit dem Eingang 54 des Speichers 50 verbunden. Auf diese Weise werden die richtigen Adressen-Lese/Schreib-
und Datenkanäle mit dem Speicher verbunden. Die selektive Aktivierung des Speichers entweder
zur Datenaufnahme oder zur Datenabgabe wird nachfolgend erläutert
Wenn vom Prozessor 14 alkine Bedienung aufgerufen wird, ist der Betrieb des gemeinsam genutzten Speichers
nach F i g. 2 dem oben geschilderten Betrieb ähnlich. Der Speicher erzeugt ein niederes Signal am Ausgang
182 des NAND-Tors 178 und aktiviert dabei die Drei-Zustands-Pufferspeicher 64, 80 und 88, um eine
Verbindung der Eingänge 68,84 und 92 zum Speicher 50 zu schaffen. Wenn gleichzeitig beide Prozessoren 12
und 14 Bedienung anfordern, hängt der Betrieb des gemeinsam genutzten Speichers davon ab, welcher der
Prozessoren zuletzt Zugriff zum Speicher hatte. Es wird
angenommen, daß vor dem gleichzeitigen Bedienungsaufruf ein Prozessor 12 zuletzt den Speicher adressierte.
Der Ausgang 16* des NAND-Tors 166 liefert ein niederes
Signal, während der Ausgang 182 ein hohes Signal abgibt. Es wird angenommen, daß beide NAND-Tore
102 und 104 niedere Signale abgeben, die anzeigen, daß keiner der Prozessoren Bedienung anfordert. Ein niederes
Signal wird dem NAND-Tor 140 zugeführt, das ein hohes Signal an den Eingang 164 des NAND-Tors 166
liefert. Da der Eingang 167 des NAND-Tors 166 mit
ίο dem Ausgang 182 des NAND-Tors 178 verbunden ist,
der, wie erinnert sei, ein hohes Signal liefert, verbleibt das NAND-Tor 166 in seinem vorherigen Zustand und
erzeugt ein niederes Signal an seinem Ausgang 168. Dieses niedere Signal wird dem Eingang 180 des NAND-Tors
178 zugeführt und stellt sicher, daß an dessen Ausgang 182 weiterhin ein hohes Signal erzeugt wird. Es
wird gezeigt, daß die NAND-Tore 166 und 178 in einer Flip-Flop-Schaltungsbeziehung zusammengeschaltet
sind und ein niederes bzw. ein hohes Signal in Abwesenheit von Bedienungsaufrufen der beiden Prozessoren
am Ausgang aufrecht erhalten.
Es wird nun angenommen, daß beide Prozessoren Bedienung anfordern. Die beiden Ausgänge 106 und 108
sind hoch und liefern daher hohe Signale an die Inverter 136 und 148, die daher niedere Signale an ihren Ausgängen
158 bzw. 170 erzeugen, wobei diese niederen Signale sicherstellen, daß an den Ausgängen 162 und 174 hohe
Signale erzeugt werden, die an die Eingänge 176 bzw. 164 gekoppelt werden. Es sei daran erinnert, daß sich
das NAND-Tor 166 zuvor in einem »Ein«-Zustand befand und ein niederes Signal an seinem Ausgang 168
erzeugt, und daß das NAND-Tor 178 ein hohes Signal an seinem Ausgang 182 erzeugte, wobei diese Bedingungen
während eines gleichzeitigen Bedienungsaufrufes durch beide Prozessoren andauern. Die Eingänge
des NAND-Tors 166 bleiben hoch, und die Eingänge 180 und 176 des NAND-Tors 178 sind nieder bzw. hoch
und erzeugen daher ein hohes Ausgangssigna' am Ausgang
182 des NAND-Tors 178.
Es wird nun angenommen, daß nur vom Prozessor 14 ein Bedienungsaufruf erfolgt, und daß daher der Ausgang
106 nieder und der Ausgang 108 hocn ist. Hohe Signale werden dem Inverter 148 und dem Eingang 150
des NAND-Tors 152 zugeführt. Niedere Signale werden dem Inverter 136 und dem Eingang 138 des NAND-Tors
140 zugeführt. Das NAND-Tor 140 erzeugt folglich ein hohes Ausgangssignal am Ausgang 162, während
das NAND-Tor 152 ein niederes Signal an seinem Ausgang 174 erzeugt. Das niedere Signal am Ausgang
174 des NAND-Tors 152 wird dem Eingang 164 des NAND-Tors 166 zugeführt, das ein hohes Signal an dessen
Ausgang 168 erzeugt, das dem Eingang 180 des NAND-Tors 178 zugeführt wird. Da der Ausgang 162
des NAND-Tors 140 mit dem Eingang 176 des NAND-Tors 178 verbunden ist, geht der Ausgang 182 dieses
Tors in einen niederen Zustand über, und der Prozessor 14 erhält Zugriff zum Speicher, während dem Prozessor
12 der Zugriff genommen wird.
Es wurde beschrieben, daß Zugriff dem einen oder dem anderen anfordernden Prozessor gegeben wird,
wenn jeweils ein Bedienungsaufruf zu einem Zeitpunkt erscheint, und daß der Zugriff dem zuletzt Zugriff besitzenden
Prozessor gegeben wird, wenn gleichzeitig Bedienungsaufrufe empfangen werden. Auf diese Weise
wird keiner der Prozessoren während eines Zugriffs zum Speicher durch einen Bedienungsaufruf des anderen
Prozessors unterbrochen.
Es ist wünschenswert, zwei Zugriffsarten zum Spei-
Es ist wünschenswert, zwei Zugriffsarten zum Spei-
eher vor.-jsehen, eine erste Zugriffsart, bei der Daten
vom Prozessor oder einer Einrichtung in den Speicher eingclesen werden, und eine zweite Zugriffsart, bei der
Daten vom Speicher zum Prozessor oder einer anderen ■ inrichtung ausgelesen werden. Der gemeinsam genutzte
Speicher nach F i g. 2 liefert die erforderliche Steuerung, um diese beiden Zugriffsarten zu ermöglichen.
Es ist bekannt, daß die Natur der elektrischen Verbindung zum Speicher 50 zur Durchführung von Lese-
und Schreiboperationen in gewisser Weise verschieden ist. Insbesondere besitzt der Datenausgang 56 Signalquellen
mit relativ niederer Impedanz, wobei die logischen Werte der Signalquellen die dem Speicher 50
zugeführten Daten bestimmen. Der Datenausgang 56 muß daher von der Kanalanordnung des entsprechenden
Prozessors, ausgenommen wenn das Auslesen von Daten aus dem Speicher erwünscht ist, isoliert bzw. getrennt
werden. Der Dateneingang 54 empfangt Daten von der Kanalanordnung und ist durch eine relative
Impedanz gekennzeichnet. Es ist daher in der Zeit, in der
ein spezieller Prozessor Zugriff zum Speicher besitzt, nicht nötig, der, Eingang 54 zu isolieren, wenn er nicht
tatsächlich benutzt wird. Die Unterscheidung zwischen Dateneingang 54 und Datenausgang 56 läßt sich leichter
verstehen, wenn beachtet wird, daß am Ausgangsanschluß 56 erscheinende Daten im wesentlichen den mit
dem Ausgangsanschluß 56 verbundenen Datenkanal auf die Datenwerte festlegen (clamp), die in dem speziellen
adressierten Speicherplatz vorhanden sind. Es kann dem Dateneingabe-Kanal 54 jedoch gestattet werden, ein
nicht festgelegtes Potential zu besitzen (float), da die Daten nur dann in den Speicher eingegeben werden,
wenn dies durch ein an dem LeseVSchreibeingang 58
anliegendes Signal bestimmt ist. Der Datenausgang 56 ist folglich an die Drei-Zustands-Pufferspeicher 94 und
96 angeschlossen, die von den NAND-Toren 144 bzw. 156 gesteuert werden. Beispielsweise und unter spezieller
Bezugnahme auf das NAND-Tor 144 sei daran erinnert, daß ein hohes Signal an den Eingang 142 des
NAND-Tors 144 angelegt wird, wenn der Prozessor 12 alleine Zugriff zum Speicher wünscht. Es sei ferner daran
erinnert, daß der Ausgang 168 des NAND-Tors 166 nieder liegt, und es wird gezeigt, daß dieser Ausgang mit
dem Eingang 190 des Inverters 192 verbunden ist, der
ein hohes Eingangssignal an den Eingang 194 des NAND-Tors 144 liefert. Der Ausgang 196 des NAND-Tors
144 ist mit dem Eingang 198 des Drei-Zustands-Pufferspeichers 94 verbunden, der erregt ist, um den
Ausgangsanschluß 98 mit dem Ausgangsanschluß 56 des Speichers 50 zu verbinden. Der Speicher 50 wird daher
mit dem Ausgangsdatenkanal nur dann verbunden, wenn ein tatsächlicher Bedienungsaufruf vom NAND-Tor
102 wahrgenommen wird. Die Drei-Zustands-Pufferspeicher 86 und 88 bleiben betätigt, um denjenigen
Prozessor, der zuletzt bedient wurde, mit dem Dateneingang 54 des Speichers 50 selbst dann zu verbinden,
wenn kein tatsächlicher Bedienungsaufruf vorhanden ist. Dies wird durch die Flip-Flop-Schaltungsanordnung
der NAND-Tore 166 und 178 bewirkt. Das NAND-Tor 156 arbeitet in ähnlicher Weise mit dem Drei-Zustands-Pufferspeicher
96 zusammen und liefert ein niederes Ausgangssignal vom Ausgang 200 des NAND-Tors 156
an den Eingang 202 des Drei-2'ustands-Pufferspeichers
96, wenn immer hohe Signale an den Eingängen 204 und 154 des NAND-Tors 156 angelegt werden. Diese Signale
sind vorhanden, wenn das UND-Tor 104 durch einen Bedienungsaufruf vom Prozessor 14 aktiviert ist, und
wenn weiterhin das NAND-Tor 178 ein niederes Signal an seinem Ausgang 182 abgibt, das vom Inverter 206
invertiert wird, um ein hohes Signal an dessen Ausgang 208 zu erzeugen. Die Eingänge 204 und 154 des NAND-Tors
156 sind beide hoch, und der Ausgang 200 des Tors 156 liefert daher ein niederes Signal, um den Drei-Zustands-Pufferspeicher
96 zu erregen und den Datenausgang 56 mit dem Ausgang 100 des Drei-Zustands-Pufferspeicher
96 zu verbinden.
Lese-/Schreibkanäle 24 und 24' werden selektiv mit
ίο den Lese-ZSchreibeingängen 58 des Speichers 50 durch
die Drei-Zustands-Pufferspeicher 78 und 80 verbunden. Die Pufferspeicher 78 und 80 werden gleichzeitig mit
den Pufferspeichern 62 bzw. 64 gespeist, und die Lese-/Schreibkanäle
24 und 24' steuern den Speicher während der Zeiten, während die entsprechenden Adressenkanäle
mit dem Eingang 52 des Speichers 50 verbunden sind.
Der Speicheransteuereingang 60 ist mit dem Ausgang 210 eines NOR-Tors 132 verbunden. Die Eingänge 130
und 212 des NOR-Tors 132 sind mit den Ausgängen iO6
und 108 der UND-Tore 102 bzw. 104 verbunden. Der Speicher wird durch ein hohes Signal am Ausgang 210
des NOR-Tors 132 ausgesteuert oder in Betrieb gesetzt (enabled), wenn entweder eines oder beide der UND-Tore
102 und 104 ein Ausgangssignal liefern, das einen Bedienungsaufruf anzeigt.
Während der gemeinsam genutzte Speicher nach F i g. 2 viele Vorteile bietet und in einem weiten Bereich
in einer Vielzahl spezieller Prozessor- und Speicherkombinationen einsetzbar ist, die üblicherweise benutzt
werden, so ist es oft vorteilhaft, gewisse spezielle zusätzliche Merkmale vorzusehen, die die Wirksamkeit des
gemeinsam genutzten Speichers wesentlich erhöhen. F i g. 3 zeigt einen gemeinsam genutzten Speicher, der
im wesentlichen alle die Vorteile des Speichers nach F i g. 2 und zusätzlich gewisse Zusatzmerkmale besitzt.
In Fig.3 bezeichnen gleiche Bezugszeichen Elemente, die mit denen von Fig.2 übereinstimmen. Es läßt sich
erkennen, daß der Inverter 148 in Fig.2 durch ein NAND-Tor 220 in Fig.3 erretzt wurde. Das NAND-Tor
220 enthält einen ersten Eingang 222, der mit dem Ausgang 108 des UND-Tors 104 verbunden ist, und einen
zweiten Eingang 224, der mit dem Eingangsanschluß 226 verbunden ist. Der Inverter 136 ist durc'i ein
zweites NAND-Tor 228 ersetzt, der einen ersten und einen zweiten Anschluß 230 und 232 enthält. Der Eingang
230 ist mit dem Ausgang 106 des UND-Tors 102 verbunden, während der Eingang 232 mit dem Eingangsanschluß
234 verbunden ist. Die Eingangsan-Schlüsse 226 und 234 sind mit den Zustandskanälen der
Prozessoren 14 bzw. 12 verbunden. Der Betrieb des gemeinsam genutzten Speichers nach F i g. 3 läßt sich
durch Betrachtung der Art der Zustandsinformation verstehen, die den Eingängen 226 und 234 zugeführt
wird. Es wird darauf hingewiesen, daß die folgenden Ausführungen als Beispiel gelten, die für einen speziellen
Mikroprozessor, nämlich für einen 8080 gelten, der von Intel hergestellt ist. Andere Prozessoren liefern
ähnliche Zustandsinformation, die in der Form Abweichungen besitzen kann, die jedoch vom Fachmann
durch kleinere Änderungen der in F i g. 3 dargestellten Schaltungsanordnung sofort verwendet werden kann.
Die Zustandsinformation gibt an, in welchem von zwei Zuständen sich ein Mikroprozessor in einem speziellen
Augenblick befindet. Diese Zustände werden der Einfachheit halber als »Zustand« und »aktive Zustände«
bezeichnet werden. Während eines »Zustandes« wird Zustandsinformation einem Datenauseranp eines Mikrn-
Prozessors zugeführt, die diejenige Operation anzeigt
die während des nachfolgenden aktiven Zustands ausgeführt wird. So werden z. B. Lese-, Schreib-, Eingabe-,
Ausgabe- und Unterbrechungsoperationen während einer Zustandspericde angezeigt. »Zustände« und aktive
Mikroprozessorzustände treten in abwechselnder Reihenfolge auf, wobei die »Zustände« typischerweise etwas
kürzer als die aktiven Zustände sind, obwohl dies hier nicht gefordert wird. Das den Eingängen 226 und
234 zugeführte Signal ist ein logisches Pegelsignal mit zwei Werten oder Bedingungen, einer niederen Bedingung
während der »Zustandsw-Periode und einer hohen
Bedingung während der aktiven Periode.
Bei dem gemeinsam genutzten Speicher nach F i g. 3 sind drei Betriebsarten durchführbar. Bei einer ersten
Betriebsart besitzt ein ausgewählter Prozessor Priorität über den anderen. Dies wird dadurch verwirklicht, daß
der Eingang des entsprechenden NAND-Tors 220 oder 228, das dem Prozessor der hohen Priorität entspricht,
ständig an einem hohen logischen Signal liegt Es sei z. B. erv.ürnscht dem Prozessor 12 die Priorität einzuräumen.
Das dem Prozessor 12 entsprechende UND-Tor 104 und das NAND-Tor 228, und folglich der Eingang
234 werden an ein logisches Signal mit hohem Pegel gelegt während der Eingang 226 mit dem Zustandsausgang
des Prozessors 14 verbunden ist Da der Eingang 234 ständig an einem logischen Signal mit hohem
Pegel liegt wenn immer der Eingang 230 des NAND-Tors 228 positiv ist und einen Bedienungsaufruf
vom Prozessor 12 anzeigt kann am Ausgang 236 des NAND-Tors 228 ein niederes Signal erzeugt und dem
Eingang 172 des NAND-Tors 152 zugeführt werden. Der Eingang 226 ist mit dem Zustandsausgang des Prozessors
14 verbunden, und da das oben geschilderte Zu-Standssignal
abwechselnd von einem hohen auf einen niederen Wen wechseil, ergibt sich klar, daß beim Vorhandensein
eines Bedienungsaufrufes, was durch ein hohes Signal am Ausgang 106 des UND-Tors 102 angezeigt
wird, der Flip-Flop-Kreis aus den NAND-Toren 166 und 178 während der nächsten Zustandsperiode des
Prozessors 14 getriggert wird, die auf einen Bedienungsaufruf durch den Prozessor 12 folgt Es wird nunmehr
andererseits angenommen, daß der Prozessor 12 seit einiger Zeit Bedienung anfordert Da das Zustandssignal
vom Prozessor 12 nicht mit dem NAND-Tor 228 verbunden ist, sondern da am Eingang 232 ein ständig
hohes logisches Signal anliegt behält der Prozessor 12 die Verbindung zum Speicher 50 solange, wie ein Bedienungsaufruf
am UND-Tor vorhanden ist.
Eine zweite Betriebsart verwirklicht gleiche Priorität dadurch, daß beide Eingänge 226 und 234 an ein positives
Eingangssignal gelegt sind. Diese Betriebsart entspricht derjenigen Betriebsart, die in Verbindung mit
der in Fig.2 dargestellten Ausführungsform erläutert
ist Diese Betriebsart läßt sich als »Ausschließen bis Durchführung erfolgt ist«-Betriebsart kennzeichnen
und bedient einen Prozessor so lange, wie hierfür ein Aufruf vorhanden ist.
Eine dritte und besonders bevorzugte Ausführungsform zur Festlegung der Priorität gibt beiden Prozessoren
die gleiche Priorität aber ermöglicht einen wesentlich erhöhten Wirkungsgrad des Betriebes. Bei dieser
Betriebsart werden Zustandssignale den Eingängen 226 und 234 von den entsprechenden Prozessoren 14 und 12
zugeführt. Unter der Annahme, daß Bedienungsaufrufe an beiden UND-Toren 102 und 104 vorhanden sind,
wird ein selbstsynchroner Betrieb erreicht. Die Bedienung wird jedem Prozessor so lange nacheinander zuteil,
wie die Zustandsinformation vom Prozessor eine aktive Betriebsart anzeigt Die Bedienung wird auf den
anderen Prozessor zur Bestimmung der aktiven Betriebsart und für einen Beginn der Zustandsbetriebsart
geschaltet In dem speziellen Fall, daß die aktive und die Zustandsbetriebsart gleiche Länge besitzen, wird ein
synchroner Betrieb erzielt wobei der Speicher abwechselnd den beiden Prozessoren während im wesentlichen
100 Prozent der Zeit zu Diensten sieht Sind die Zustands- und die Aktivperioden von unterschiedlicher
Länge, wobei vermutlich die Zustandsperiode kürzer ist so ist eine bestimmte Länge an Wartezeit erforderlich.
Es hat sich gezeigt daß nahezu eine ideale Speicherbenutzung für Prozessoren desjenigen Typs ermöglicht
wird, die abwechselnde Zustands- und Aktivperioden besitzen, die dem einzelnen Prozessor die Benutzung
des Speichers während derjenigen Perioden gestatten, während der der Speicher vom anderen Prozessor nicht
benötigt wird, wodurch die vor dieser Erfindung ungefähr 50% Verlustzeit bezüglich des Speichers eliminiert
wird.
Das System nach F i g. 3 enthält ein weiteres Merkmal, das in Verbindung mit speziellen Ausführungsformen
des Speichers nützlich ist Speicher-Leseeingänge 240 und 242 sind mit zusätzlichen Eingängen 244 und
246 der NAND-Tore 144 und 156 verbunden. Bestimmte Mikrorechnersysteme verwenden identische Adressen
für spezielle Speicherplätze und außerdem für Eingabedatenplätze. Es ist erforderlich, daß ein in Verbindung
mit einem derartigen Rechner benutzter Speicher Einrichtungen enthält um zwischen Speicheradressen
und Eingabeadressen zu unterscheiden. Diese Funktion wird von Speicherleseanschlüssen 240 und 242 ausgeführt
An die Eingänge 240 und 242 werden von den Prozessoren 12 bzw. 14 Signale angelegt die anzeigen,
ob die von dem Prozessor gelieferte Adresse eine Speicheradresse
oder eine Eingabeadresse ist Ein hohes logisches Signal, das an den Eingang 240 angelegt wird,
gibt an, daß die vom Prozessor gelieferte Adresse eine Speicheradresse darstellt während ein niederes Eingabesignal
am Eingang 240 angibt daß eine Eingabeadresse geliefert wird. Das an den Speicher 240 angelegte
Signal ist mit diesem Signa identisch, es wird jedoch vom Prozessor 14 geliefert
Es ist ersichtlich, daß die Hinzufügung von Speicherleseinformation
die Verwendbarkeit eines erfindungsgemäßen Mikrorechnersystems dadurch erhöht daß eine
kleinere Anzahl von Adressen jnd folglich eine kleinere Zahl von Adressenbitb erforderlich ist, um den Zugriff
sowohl zum Speicher ζ ; auch zu einer Vielzahl von Eingabeeinrichtungen zu e· möglichen. Wenn z. B. ein
logisches Signal mit einem hohen Wert am Speicherleseeingang 240 vorhanden ist, und wenn ferner ein Bedienungsaufruf
am UND-Tor 102 empfangen wird, der ein hohes Signal am Ausgang 106 erzeugt das dem Eingang
142 des NAND-Tors 144 zugeführt wird, und wenn weiterhin ein niedriges Signal an. Ausgang 168 des NAND-Tors
166 angelegt wird, das vom Inverter 192 invertiert und dem Eingang 194 des NAND-Tors 144 zugeführt
wird, dann wird der Drei-Zustands- Pufferspeicher 94 durch ein niedriges Signal an seinem Eingang 198 aktiviert
und verbindet den Datenausgang 56 mit dem Ausgangsanschluß 98. der mit dem Dateneingabekanal des
Mikrorechnersystems verbunden ist. Der Drei-Zustands-Pufferspeicher
96 wird in ähnlicher Weise durch die gleichzeitige Existenz hoher logischer Signale an
den Eingängen 246, 204 und 154 des NAND-Tors 156 erregt. Es ist ersichtlich, daß dann, wenn einer von bei-
den Speicherleseeingängen 240 und 242 nieder ist, die
Drei-Zustands-Pufferspeicher 94 und 96 nicht betätigt werden können, und daß deren Ausgänge 98 und 100 in
einem Zustund hoher Impedanz verbleiben und auf diese
Weise die Datenerfassung von der adressierten Eingabeeinrichtung durch den Prozessor nicht stören.
Das erfindungsgemäße System kann zur gemeinsamen Nutzung durch drei oder mehr Prozessoren erweitert
werden. F i g. 4 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, bei der drei Prozessoren an einen einzigen
Speicher angeschlossen sind, wobei die Merkmale und Vorteile des gemeinsam genutzten Speichers nach
Fig.3 alle erhalten bleiben. Der gemeinsam genutzte
Speicher nach F i g. 4 schließt sowohl die Benutzung von Zustandsinformation und außerdem die Benutzung von
Speicherleseinformation ein, die oben in Verbindung mit dem gemeinsam genutzten Speicher nach Fig.3
beschrieben ist. In Fig.4 bezeichnen gegenüber den
Fig.2 und 3 unveränderte Bezugszeichen gleiche Elemente.
Der Betrieb des gemeinsam genutzten Speichers nach Fig.4 ist im wesentlichen mit denjenigen nach
F i g. 3 identisch mit Ausnahme gewisser logischer Elemente, die hinzugefügt sind, um die simultane Verbindung
des Speichers mit drei Prozessoren zu ermöglichen. Die Fig.4 wird daher in weniger Einzelheiten
beschrieben als Fig.3, da die Arbeitsprinzipien der Ausführung nach F i g. 3 gleichermaßen auf F i g. 4 anwendbar
sind. Die Unterschiede zwischen den Fig.3 und 4 werden jedoch genau erläutert.
Dir gemeinsam genutzte Speicher nach F i g. 4, allgemein
mit 300 bezeichnet, enthält zusätzliche Drei-Zustands-Pufferspeicher
302, 304, 306 und 308, die eine selektive Verbindung mit den Adressen-, Lese/Schreib-,
Dateneingabe- und Datenausgabekanälen eines dritten Prozessors ermöglichen. Die Drei-Zustands-Pufferspeicher
302, 304, 306 und 308 entsprechen, und sind im
wesentlichen identisch mit den vorhandenen Pufferspeichern, die selektiv den Adressen-, Lese/Schreib-, Dateneingabe-
und Datenausgabekanal des ersten und des zweiten Prozessors mit dem Speicher 50 verbinden. Der
gemeinsam genutzte Speicher 300 enthält ferner ein zusätzliches UND-Tor 310, um die Adressenbits hoher
Ordnung des dritten Prozessors mit dem gemeinsam genutzten Speicher zu verbinden, der Speicher enthält
ferner ein NAND-Tor 312 zur Verbindung des Wartekanals des dritten Prozessors, und ein NAND-Tor 314,
um den Lesekanal des dritten Prozessors mit dem Speicher zu verbinden. Die NAND-Tore 320, 322 und 324
sind mit den Ausgängen der UND-Tore 102, 104 bzw. 310 verbunden, während die ODER-Tore 326, 328 und
330 mit den UND-Toren 116, 118 bzw. 312 verbunden
sind, die Wartesignale an die drei Prozessoren liefern. Zustandssignale werden den Eingängen 340, 342 und
344 zugeführt, die an die NAND-Tore 320,322 bzw.324 angeschlossen sind.
Der Betrieb des gemeinsam genutzten Speichers 300 läßt sich dadurch verstehen, daß mehrere beispielhafte
Betriebsbedingungen betrachtet werden. Um die folgende Erläuterung zu vereinfachen, werden die in Verbindung
mit dem gemeinsam genutzten Speicher 300 benutzten Mikroprozessoren mit 1, 2 und 3 bezeichnet.
Der Mikroprozessor 1 ist mit den Drei-Zustands-Pufferspeichern 62, 78, 86 und 94 verbunden. Er ist ferner mit
dem UND-Tor 102,dem UND-Tor 116,dem Speicherleseeingang
240 und dem Zustandseingang 340 verbunden. Der Mikroprozessor 2 ist mit den Drei-Zustands-Pufferspeichern
64, 80, 88 und 96 verbunden. Der Prozessor 2 ist ferner mit dem Speicherleseeingang 242,
dem UND-Tor 118, dem UND-Tor 104 und dem Zustandseingang 342 verbunden. Der Prozessor 3 ist mit
den Drei-Zustands-Puffern 302, 304, 306 und 308 verbunden. Er ist ferner mit dem Speicherlcseeingang 346,
dem UND-Tor 310, dem UND-Tor 312 und dem Zustandseingang 344 verbunden. Es wird nun angenommen,
daß ein Aufruf zur Bedienung durch Anlegen eines hohen logischen Signals an die Eingänge des UND-Tors
102 angezeigt wird. Es wird ferner angenommen, daß
ίο die Prozessoren 2 und 3 keine Bedienung benötigen, und
daß daher die Tore 104 und 310 niedere logische Signale an ihren Ausgängen abgeben. Hohe Signale werden
dem NAND-Tor 320, dem NAND-Tor 348 und dem NAND-Tor 144 zugeführt. Der Eingang 340 liefert ein
hohes Signal an das NAND-Tor 320, wenn der Rechner 1 sich in einer aktiven Betriebsart befindet, und das
NAND-Tor 360 liefert ein hohes Signal an den ^rtzten
Eingang des NAND-Tors 320, wenn immer der Prozessor 1 der letzte Prozessor war, der Zugriff zum Speicher
besaß. Wenn alle drei Eingänge des NAND-Tors 320 hoch liegen, wird ein niederes Ausgangssignal erzeugt,
das dem NAND-Tor 350 und 352 zugeführt wird, wodurch beide Flip-Flops 362 oder 364 daran gehindert
werden, gesetzt zu werden. Aus Bequemlichkeitsgründen
werden die NAND-Tore 366 und 368 zusammen als Flip-Flop 362 bezeichnet, während die NAND-Tore 370
und 372 als Flip-Flop 364 bezeichnet werden. In ähnlicher Weise enthalten die NAND-Tore 360 und 374 das
Flip-Flop 376. Alle diese Flip-Flops sind identisch untereinander und werden durch ein niederes logisches Signal
gesetzt, das einem ersten Eingang der Flip-Flops zugeführt wird, wobei dies beim Flip-Flop 376 der Eingang
378, beim Flip-Flop 362 der Eingang 380 und beim Flip-Flop 364 der Eingang 382 ist Es läßt sich erkennen,
daß das Anlegen einer »Null« an einen dieser Eingänge eine »Eins« an den entsprechenden Ausgängen der
NAND-Tore 360, 366 und 370 erzeugt, wenn die Flip-Flops gesetzt sind, wobei ein Signal mit niedrigem Pegel
den dem entsprechenden Prozessor zugeordneten Drei-Zustands-Pufferspeichern
zugeführt ist. Das Flip-Flop 376 ist dem Prozessor 1, das Flip-Flop 362 dem Prozessor
2 und das Flip-Flop 364 dem Prozessor 3 zugeordnet. Jedes der Flip-Flops wird durch Anwendung eines
niederen logischen Signals an den Eingang der NAND-Tore 374, 368 oder 372 zurückgesetzt. Die Flip-Flops
376,362 und 364 bleiben in einem der Setz- oder Rücksetz-Zustände unbestimmt lange in Abwesenheit eines
zusätzlichen Signals. Die UND-Tore 384, 386 und 388 liefern das Rücksetzsignal den Flip-Flops, tie UND-Tore
enthalten zwei Eingänge, und zwar jeweils einen Eingang von jedem der NAND-Tore 348, 350 und 352 mit
denen das Tor nicht in einer Zuordnung steht. Das UND-Tor 384 ist dem NAND-Tor 348 zugeordnet, das
UND-Tor 386 ist dem NAND-Tor 350 und das UND-Tor 388 dem NAND-Tor 352 zugeordnet. Das UND-Tor
384 besitzt daher z. B. einen ersten Eingang vom NAND-Tor 352 und einen zweiten Eingang vom
NAND-Tor 350. Wenn einer von diesen Eingängen null ist, wird eine Null am Ausgang des UND-Tors 384 erzeugt,
wodurch das Flip-Flop 376 daran gehindert wird, gesetzt zu werden. Wenn immer daher einer der Prozessoren
2 oder 3 Zugriff zum Speicher 50 besitzt, kann der Prozessor 1 keinen Zugriff erlangen und den gesetzten
Zugriff unterbrechen. Die UND-Tore 386 und 388 sind in ähnlicher Weise geschaltet. Die Fähigkeit des gemeinsam
genutzten Speichers nach Fig.4, die Unterbrechung
eines Vorganges zwischen einem Prozessor und dem Speicher zu verhindern, verhindert die vorzei-
17 18
üge Unterbrechung eines Vorganges mit dem Speicher. eines hohen Signals von einem der ODER-Tbre 326,328
Der Speicher 300 enthält eine Anordnung, um zu be- und 330 mit einem Bedienungsaufruf der durch ein hostimmen; welcher von zwei Speicheranrufen durchge- hes Signal von den UND-Toren 102,104 oder 310 angeführt werden wird. Es wird z. B. der Fall betrachtet, daß zeigt wird, erzeugt em Wartesignal am Ausgang eines
Bedienungsanforderungen oder -aufrufe von den Pro- 5 oder mehrerer NAND-Tore 116 118 und 312 und zeigt
zessoren 1 und 2 empfangen werden, daß daher also dem betreffenden Prozessor an, daß einer der anderen
logische Signale mit hohen Werten an den Ausgängen Prozessoren augenblicklich den Speicher benutzt, und
der UND-Tore 102 bzw. 104 empfangen werden. Es daß daher der anrufende Prozessor warten muß, obwohl
wird weiter angenommen, daß der Prozessor 2 zuletzt die Bedienung angerufen wurde.
Zugriff zum Speicher 50 hatte, und daß das Flip-Flop io Unter bestimmten Bedingungen können von zwei
362 daher gesetzt ist und ein niederes Ausgangssignal Prozessoren gleichzeitig Bedienungsanforderungen
am Ausgang des NAND-Tors 368 und ein hohes Aus- empfangen werden, wobei keiner der beiden Prozessogangssignai am Ausgang des NAND-Tors 366 erzeugt ren derjenige Prozessor war, der zuletzt Zugriff zum
Es wWd ferner angenommen, daß die Flip-Flops 376 und Speicher 50 besaß. Obwohl der Speicher 300 einen der
364 zurückgesetzt sind und niedere Signale an den Aus- 15 -mfordernden Prozessoren auf einer mehr oder weniger
Känsen der UND-Tore 360 und 370 erzeugen. Diese zufälligen Basis bedient, kann es wünschenswert sein,
niederen Signale werden den NAND-Toren 320 bzw. einen Zugriff mit Priorität vorzusehen. Es kann daher
324 zugeführt, die hohe Signale an deren Ausgängen wünschenswert sein, K*P^ätenJ°^eh7-°!,e V°?
abgeben, wobei diese hohen Signale dem NAND-Tor den Ausgängen der NAND-Tore 348,350 und 352 nach
350 zugeführt werden. Da die Bedienungsaufrufe von 20 Masse geschaltet sind. Diese Kondensatoren liefern eiden Prozessoren 1 und 2 empfangen werden, wodurch πε bestimmte Verzögerung in der Antwort der NAND-hohe Signale an den Ausgängen der UND-Tore 102 und Tore 348, 350 und 352 entsprechend der Große des
104 geliefert werden, sind die Ausgänge der NAND-To- Kondensators. Es ist das demjenigen Mikroprozessor
re 320 bzw 322 bzw. 324 hoch bzw. nieder bzw. hoch, zugeordnete NAND-Tor, der die höchste Priorität bewobei angenommen wird, daß die den Eingängen 340, 25 sitzen soll, mit dem kleinsten oder gar keinem Konden-342 und 344 zugeführten Zustandjsignale alle hoch sind. sator versehen, während das dem Prozessor mit zweiter
Das NAND-Tor 322 liefert niedere Signale an die Priorität zugeordnet-; NAND-Tor mit einem etwas gro-NAND-Tore 348,352 und hindert daran die Flip-Flops ßeren Kondensator versehen ist, und wahrend das dem
376 und 364, gesetzt zu werden, so daß lediglich das letzten Prozessor zugeordnete NAND-Tor mit dem
Flip-Flop 362 gesetet werden kann. Wie angegeben, sind 30 größten Kondensator versehen ist
alle Eingänge des NAND-Tors 350 hoch, wodurch ein An Hand der F i g. 4 läßt sich die Art der Antwort des
niederes Ausgangssignal an diesem Tor erzeugt wird, gemeinsam genuteten Speichers 300 auf eine Vielzahl
welches das Flip-Flop 362 setzt und den Prozessor 2 mit von Bedienungsanforderungsbedingungen leicht erkendem Speicher 50 verbindet nen. Es wird daher nicht als erforderlich angesehen, spe-
Die Zustandseingangssignale, die den Eingängen 340, 35 zielle Betriebsbedingungen in weiteren Einzelheiten zu
342 und 344 zugeführt werden, werden nur wichtig, beschreiben. Die Bezugnahme auf die Fig.2 bis 4 und
wenn gleichzeitig Bedienungsaufrufe von zwei oder die entsprechenden Beschreibungsteile ermögliche* es
mehr Prozessoren vorhanden sind. In diesem Fall wird dem Fachmann, einen erfindungsgemaßen Speicher so
einem Prozessor nur so lange Zugriff zum Speicher ge- zu erweitern, daß er auch von ein^r größeren Anzahl
währt, wie dessen Zustandsinformation einen Aktivbe- 40 von Prozessoren als m irgendeinem der geschilderten
trieb anzeigt, der Zugriff wird entfernt und dem anderen Beispiele angegeben benutzbar ist
durch den ersten Prozessor angezeigt wird. Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Der Betrieb der NAND-Tore 144, 156 und 314 entspricht im wesentlichen demjenigen entsprechender To- 45
re in F i g. 2 und 3. Jedes der Tore liefert ein niederes
logisches Signal an seinem Ausgang während der Koinzidenz von: einem Speicherlesesignal, das den Eingängen 240, 242 und 346 zugeführt ist; einem Bedienungsaufruf, der von den UND-Toren 102,104 und 310 gelte- 50
fert ist und einer »Setz«-Bedienung der Flip-Flops 376,
362 und 364. Der Betrieb eines von mehreren Prozessoren gemeinsam genuteten Speichers, bei dem ein Speicherlesesignal verwendet wird, wurde schon erläutert.
Das NOR-Tor 390 liefert ein Speicheransteuersignal mit 55
niederem Wert, wenn irgendein UND-Tor 102,104 oder
310 einen Bedienungsaufruf durch Vorhandensein eines
hohen logischen Signals an deren Ausgängen anzeigt.
Die ODER-Tore 326, 328 und 330 liefern Signale an
die NAND-Tore 116 bzw. 118 bzw. 312, wenn irgendei- 60
nes der Flip-Flops 376,352 und 364 gesetzt ist. So liefert
z. B. das ODER-Tor 326 ein hohes Signal an das NAND-Tor 116, wenn eines der beiden Flip-Flops 362 oder 364
gesetzt ist. Ähnlich liefert das ODER-Tor 328 ein hohes
Signal an das NAND-Tor 116, wenn eines der Flip-Flops 65
376 oder 364 gesetzt ist. Ferner liefert das ODER-Tor
330 ein hohes Signal an das NAND-Tor 312, wenn eines
der Flip-Flops 376 oder 362 gesetzt ist. Die Koinzidenz
Claims (4)
1. Mehrprozessor-Mikrorechnersystem, enthaltend:
einen ersten Prozessor mit einem Adressenkanal, einem Eingabedatenkanal und einem Ausgabedatenkanal,
einen zweiten Prozessor mit einem Adressenkanal, einem Eingabedatenkanal und einem Ausgabedatenkanal,
einen gemeinsam benutzten Speicher mit einem Adressenkanal, einem Eingabedatenkanal und einem
Ausgabedatenkanal sowie
eine einzige Steuereinrichtung, die an den Adressen- is
kanal, den Eingabedatenkanal und den Ausgabedatenkanal des ersten Prozessors, des zweiten Prozessors
sowie des gemeinsam benutzten Speichers angeschlossen ist und derart arbeitet, daß sie unter
Auswertung von Mustern vorbestimmter Adressenbits, die ihr über die Adressenkanäle des ersten und
zweiten Prozessors zuführbar sind, die Kanäle des Speichers mit den jeweils entsprechenden Kanälen
eines der beiden Prozessoren wahlweise verbindet,
wobei die Steuereinrichtung, falls sie nur von einem der beiden Prozessoren eine Speicherzugriffsanforderung empfängt, den Adressenkanal, den Eingabedatenkanal und den Ausgabedatenkanal des Speichers mit dem entsprechenden Adressenkanal, Eingabedatenkanal und Ausgabedatenkanal desjenigen Prozessors verbindet, der die Speicherzugriffsanforderung in Foi m der Adressenbits aussendet, und
wobei die Steuereinrichtung l/n Fall gleichzeitiger Speicherzugriffsanforde-ungen durch beide Prozessoren bei der Prozessorauswa* ΐ nach einer Prioritätsregel verfährt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Prioritätsregel darin besteht, daß derjenige Prozessor (12,14) den Speicherzugriff zum Speicher (50) erhält, der als letzter den Speicherzugriff zum Speicher (50) hatte, und
wobei die Steuereinrichtung, falls sie nur von einem der beiden Prozessoren eine Speicherzugriffsanforderung empfängt, den Adressenkanal, den Eingabedatenkanal und den Ausgabedatenkanal des Speichers mit dem entsprechenden Adressenkanal, Eingabedatenkanal und Ausgabedatenkanal desjenigen Prozessors verbindet, der die Speicherzugriffsanforderung in Foi m der Adressenbits aussendet, und
wobei die Steuereinrichtung l/n Fall gleichzeitiger Speicherzugriffsanforde-ungen durch beide Prozessoren bei der Prozessorauswa* ΐ nach einer Prioritätsregel verfährt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Prioritätsregel darin besteht, daß derjenige Prozessor (12,14) den Speicherzugriff zum Speicher (50) erhält, der als letzter den Speicherzugriff zum Speicher (50) hatte, und
daß die Steuereinrichtung Schaltglieder (62 bis 212 in Fig.2; 62 bis 246 in Fig.3; 62 bis 390 in Fig.4)
enthält, die nach Beendigung des Speicherzugriffs eines Prozessors (z. B. 12) ihren durch den Speicherzugriff
dieses Prozessors (z. B. 12) verursachten Schaltzustand beibehalten.
2. Mehrprozessor-Mikrorechnersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als ein erster
Teil der Schaltglieder Dekodiereinrichtungen (102, 104) vorgesehen sind, die mit dem Speicher (50) und
den Adressenkaiiälen (18 bzw. 18') des ersten bzw. des zweiten Prozessors (12 bzw. 14) verbunden sind
und die den Speicher (50) gegenüber jedem der Prozessoren (12, 14) unter verschiedenen Speicheradressen
erscheinen lassen.
3. Mehrprozessor-Mikrorechnersystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als ein zweiter
Teil der Schaltglieder Pufferspeichereinrichtungen (62,64,86,88,94, 96) vorgesehen sind, die dazu
dienen, den Adressenkanal (52), den Eingabedatenkanal (54) und den Datenausgabekanal (56) des Speichers
(50) mit dem entsprechenden Adressenkanal (18 oder 18'), Eingabedatenkanal (22 oder 22') und
Ausgabedatenkanal (20 oder 20') nur desjenigen der beiden Prozessoren (12, 14) zu verbinden, der zur
Verbindung mit dem Speicher (50) ausgewählt ist.
4. Mehrprozessor-Mikrorechnersystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als ein dritter
Teil der Schaltglieder eine Setz- und Rücksetzschaltungen (140, 152) aufweisende Flip-Flop-Schaltung
(166, 178) vorgesehen ist, die beim Auftreten eines vorbestimmten Musters von Adressenbits am
Adressenkanal (18) des ersten Prozessors (12) in den ersten Zustand und beim Auftreten eines vorbestimmten
Musters von Adressenbits am Adressenkanal (18') des zweiten Prozessors (14) in den zweiten
Zustand schaltet und deren erster oder zweiter Zustand unverändert bleibt, wenn die Muster von
Adressenbits, die Speicheradressen des Speichers entsprechen, im wesentlichen gleichzeitig an beiden
Adressenkanälen (18, 18') des ersten und zweiten Prozessors (12,14) auftreten.
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