DE266540C - - Google Patents

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DE266540C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F9/00Details other than those peculiar to special kinds or types of apparatus

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
ϊ266540 -KLASSE 43 b. GRUPPE
Selbstverkäufer mit motorischem Antrieb. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Dezember 1912 ab.
Bei Selbstverkäufern mit motorischem Antrieb, die bei jedem Einwurf einer Münze eine bestimmte gleichmäßige Arbeit verrichten, wird diese Gleichmäßigkeit dadurch geregelt, daß die Hauptwelle des Apparates nach jedem Einwurf stets die gleiche Zahl von Umdrehungen macht und, sobald diese Umdrehungszahl erreicht ist, am Weiterdrehen durch einen unter Federwirkung stehenden Anschlag verhindert wird.
Erfindungsgemäß ist der bewegliche Anschlag auf einem Ring angeordnet, der durch Federn mit einer auf der Motorwelle aufgekeilten Scheibe verbunden ist.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform dieser neuen Vorrichtung dargestellt.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung von der Vorderseite, Fig. 2 von der Rückseite.
Auf einer mit dem Motor starr verbundenen Welle ι ist eine Scheibe 2 fest und auf dieser ein Bremsring 3 beweglich angebracht. Die Scheibe 2 und der Bremsring 3 stehen lediglich mittels der Zugfedern 4, 4 und der diese Zugfedern haltenden Schrauben 5, 5 und 6, 6 in Verbindung. Zwei Schrauben 5, 5 befinden sich auf dem Bremsring 3, zwei andere 6, 6 auf der Scheibe 2; die letzteren ragen durch zwei Schlitze 7, 7 des Bremsringes 3 hindurch.
Auf der Bremsscheibe 3 befindet sich ferner ein Nocken 8, der in der Ruhelage gegen den Arm 9 des in seiner Achse 10 drehbar gelagerten Münzhebels 11 stößt und dadurch ein Weiterdrehen des Bremsringes 3 und mithin auch der durch die Federn 4, 4 damit verbundenen Scheibe 2 verhindert.
Sobald ein Geldstück durch den Münzkanal 12 fällt, schlägt es auf den Münzhebel 11 auf und bewegt diesen abwärts. Infolgedessen gibt der Arm 9 den Nocken 8 frei, und die mittels der Welle 1 mit dem Motor in Verbindung stehende Scheibe 2 und der durch die Zugfedern 4, 4 damit zusammenhängende Bremsring 3 können eine Drehung vollenden.
Während dies geschieht, gleitet das eingeworfene Geldstück von dem Münzhebel 11 ab, und dieser wird durch das an seinem anderen Ende befindliche Gewicht 13 wieder aufwärts bewegt und kehrt ebenso wie der damit verbundene Hebelarm 9 in seine Ausgangslage zurück. Infolgedessen trifft der Nocken 8 nach Vollendung einer Umdrehung auf den wieder in seiner ursprünglichen Lage befindlichen Hebelarm 9 auf, wodurch verhindert wird, daß sich der Bremsring 3 weiterdreht. Da der Motor und die mit ihm mittels der Welle 1 in Verbindung stehende Scheibe 2 infolge ihres Beharrungsvermögens weiterlaufen, spannen sich die Zugfedern 4, 4, indem die Schrauben 6, 6 in den Schlitten 7, 7 weitergleiten, bis die Spannung der Federn so stark ist, daß sie den Lauf des Motors hemmt. Der Motor bleibt dann stehen, wird aber, da er unter Einwirkung der . noch gespannten Federn 4, 4 steht, gleich darauf wieder zurückbewegt, bis die durch das Beharrungsvermögen des Motors erzielte Überspannung der Federn 4, 4 ausgeglichen ist.
Die Scheibe 2 hat während ihrer Umdrehung
die gewünschte, für den Einwurf der Münze zu leistende Arbeit verrichtet. Auf welche Weise dies geschehen kann, erläutert die Zeichnung an einem Briefmarkenautomaten.
. Mit der Scheibe 2 steht durch eine Kurbel 4 ein (bei 15) drehbar gelagerter Hebel 16 in Verbindung, an dessen freiem Ende 17 sich Zinken 18 befinden, mit deren Hilfe ein Markenstreifen 19 von einer Rolle 20 abgewickelt wird und so in der gewünschten Weise zur Verausgabung gelangt.
Auch die übrigen Funktionen des Automaten werden durch die Scheibe 2 bewirkt. Auf deren Rückseite befinden sich, wie sich aus Fig. 2 ergibt, zwei Kurvenführungen 21 und 22.
In der einen Kurve 21 läuft ein Stift 23,
der sich an einem (bei 24) drehbar gelagerten
ao Hebel 25 befindet. Infolgedessen wird der Hebel 25 bei jeder Umdrehung der Scheibe 2 einmal aufwärts und wieder zurückbewegt.
Hierdurch wird einerseits der am Einwurf des Selbstverkäufers angebrachte Münzprüfer 26 geöffnet, so daß jedes weitere eingeworfene Geldstück herausfällt, andererseits ein Zähler 27 in der bekannten Weise betätigt.
In der anderen Kurve 22 läuft ein Stift 28, der sich an einem Schieber 29 befindet, welcher sich infolgedessen bei jeder Umdrehung 3t der Scheibe 2 einmal vorwärts und wieder rückwärts bewegt. Hierdurch wird eine Abschneidevorrichtung 30, die in der vorliegenden Zeichnung als Schere dargestellt ist, in bekannter Weise betätigt und das Abschnei- 3i den der gewünschten Anzahl von Marken von dem Markenstreifen 19 bewirkt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Selbstverkäufer mit motorischem Antrieb, bei dem das Aufhalten des Motors durch das Auftreffen eines umlaufenden Teiles auf einen unter Federwirkung stehenden Anschlag geschieht, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Anschlag (8) sich auf einem Ring (3) befindet, der mittels Zugfedern (4, 4) mit einer auf der Welle (1) des Motors sitzenden Scheibe (2) verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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