DE1234239B - Druckvorrichtung zum Abdrucken von wechselnden Druckformen - Google Patents

Druckvorrichtung zum Abdrucken von wechselnden Druckformen

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DE1234239B
DE1234239B DEP33383A DE1234239DA DE1234239B DE 1234239 B DE1234239 B DE 1234239B DE P33383 A DEP33383 A DE P33383A DE 1234239D A DE1234239D A DE 1234239DA DE 1234239 B DE1234239 B DE 1234239B
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DE
Germany
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printing
machine
ink
roller
lever
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Application number
DEP33383A
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English (en)
Inventor
Ernst Schrempp
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Pitney Bowes Inc
Original Assignee
Pitney Bowes Inc
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Publication date
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    • B41L27/00Inking arrangements or devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K3/00Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped
    • B41K3/54Inking devices
    • B41K3/60Inking devices using rollers, e.g. rollers with integral ink-supply devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
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  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
  • Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)

Description

  • Druckvorrichtung zum Abdrucken von wechselnden Druckformen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Druckvorrichtung zum Abdrucken von wechselnden, in ihrem Druckbild im wesentlichen gleichbleibenden Druckformen auf darübergelejaes Druck-0 engut mit Hilfe einer den Farbvorrat in sich trag den, auf dem Druckgut abrollenden Farbwalze, die nach Verbrauch der Farbe aus der Maschine entfernbar ist.
  • Eine derartige Vorrichtung ist in der USA.-Patentschrift 2620730 beschrieben.
  • Bei einer solchen Druckvorrichtung besteht die Schwierigkeit, daß nicht ohne weiteres erkennbar ist, zu welchem Zeitpunkt die den Farbvorrat in sich tragende Farbwalze erschöpft ist, da sich die mit einer solchen Walze erzeugten Druckbilder langsam und nur unmerklich verschlechtern. Es ist jedoch in vielen Fällen, beispielsweise bei einer Frankiermaschine, erforderlich, daß auf jeden Fall gewährleistet ist, daß das Druckbild eine genügende Strichstärke besitzt, damit es auch unter ungünstigen Bedingungen einwandfrei erkannt oder von automatischen Sortiermaschinen abgetastet werden kann.
  • Während es bei der äußeren Zuführung, von ei el Druckfarbe verhältnismäßig einfach ist, ne Ab- schaltung vorzusehen, wenn sich der Farbvorrat im Farbbehälter unter ein zulässiges Mindestmaß verringert hat, ist dieser Weg bei einer den Farbvorrat in sich tragenden Farbwalze nicht gangbar, ohne die Vereinfachuno, die mit einer solchen Farbwalze erzielt wird, zumindest wieder zum Teil rückgängig zu machen.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu-Crunde, bei Verwendung von den Farbvorrat in sich tragenden Farbwalzen eine stets gleichbleibende Ab- druckstärke sicherzustellen und mittels einer bleibenden Markierung an der entleerten Farbwalze zu verhindern, daß aus irgendeinem Grund eine erschöpfte Farbwalze noch einmal verwendet wird.
  • Die Erfindung besteht in der gleichzeitigen und gemeinsamen Anwendung eines Zählwerks zum Zählen der Abdrucke und zum Stillsetzen der Vorrichtung nach einer fest eingestellten Anzahl solcher Abdrucke mit I-Elfe eines Stillsetzgliedes, welches durch einenWiederinbetriebsetzunashebel unwirksam gemacht werden kann, bei dessen Betätigung die verbrauchte Farbwalze durch Abschneiden eines Zapfens od. dgl. unbrauchbar gemacht wird.
  • Hierbei wird von Zähleinrichtungen Gebrauch gemacht, wie sie in der Druckereitechnik für die Begrenzung, der Zahl der gewünschten Abdrucke üblich sind.
  • Vorteilhaft ist eine auf das Einsetzen einer neuen Farbwalze ansprechende Steuereinrichtung zum Wiedereinschalten des Motors der Druckvorrichtung vorgesehen.
  • Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung umfaßt eine mit dem Zählwerk verbundene Warnvorrichtun,o", die das Erreichen einer bestimmten Anzahl von Abdrucken anzeigt, bevor die Druckvorrichtung bei Erreichen der maximal zulässigen Zahl von Ab- drucken stillgesetzt wird.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. In den Zeichnungen ist F i g. 1 eine teilweise im Schnitt gezeigte Seitenansicht einer Druckvorrichtung nach der Erfindung, F i g. 2 eine Draufsicht auf die in F i g. 1 gezeigte Vorrichtung, F i 1-. 3 eine Vorderansicht eines Teils der Vorrichtung, von der linken Seite der F i g. 1 aus gesehen, F i g. 4 eine teilweise im Schnitt gezeigte Seitenansicht eines Teils des Steuergestänges, F i -. 5 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform des Zählwerkes, F i g. 6 eine Seitenansicht des Stillsetzgliedes und des zugehörigen Steuerungsgestänges und C & F i g. 7 eine Teilansicht der Vorrichtung, die einen zusätzlichen Steuerschalter für den Motor zeigt.
  • Als Ausführungsbeispiel einer Druckvorrichtung, zum Abdrucken von wechselnden, in ihrem Druckbild im wesentlichen gleichbleibenden Druckformen auf darübergelegtes Druckgut mit Hilfe einer den Farbvorrat in sich tragenden, auf dem Druckgut abrollenden Farbwalze, die nach Verbrauch der Farbe aus der Maschine entfernbar ist, wird hier eine Frankiermaschine beschrieben.
  • In F i gl 1 ist ein Teil des Umrisses der Maschine mit strichpunktierten Linien 10 angedeutet. Eine öffnung 11 erstreckt sich über die ganze Länge der Vorderseite der Maschine und dient zur Aufnahme des zu bedruckenden Gegenstandes. In dem oberen Teil der öffnung 11 ist ein Druckstock 12 angeordnet, dessen erhabene Druckfläche 13 die druckenden Elemente trägt. Jeder Druckvorggang wird mittels einer geeigneten Platte 14 vorgenommen, die normalerweise im unteren Teil der öffnung 11 angeordnet ist, aber senkrecht nach oben bewegt werden kann, um den zu bedruckenden Gegenstand an die Druckfläche 13 des Druckstockes 12 anzudrücken. Die Druckfarbe wird mittels einer Farbwalze 15 aufgetragen, die den Farbvorrat in sich trägt und nach dem Aufbrauchen der Druckfarbe weggeworfen und durch eine neue ersetzt wird. Diese Farbwalze wird zum Bedrucken erst nach rechts, d. h. aus ihrer normalen strichpunktiert gezeigten Stellung in die in F i g. 1 gestrichelt gezeigte Stellung, und dann wiederum nach links über die Druckfläche 13 bewegt. Während die Farbwalze vorübergehend stillsteht oder in ihrer in F i 1 gezeigten rechten Stellung ist, wird die Platte 14 zum Andrücken betätigt. Nach einer gewissen Anzahl von Abdrucken läßt die Güte der Abdrucke nach, und die Farbwalze nähert sich dem Ende ihrer Gebrauchsfähig "keit. Durch Anwendung eines Zählwerkes wird die Vorrichtung nach einer fest eingestellten Anzahl solcher Abdrucke stillgesetzt.
  • Die Enden der Farbwalze 15 sind mit vorstehenden Zapfen 16 versehen. Die Zapfen sind drehbar in einer U-förmigen Halterung 17 mit unteren Stützlagern 20, 20' gelagert, die am besten in F i g. 2 gezeigt ist. Die unteren Stützlager arbeiten mit oberen Lagerteilen g 21, 21' zusammen, die schwenkbar an den Enden der Stützlagger 20, 20' angeordnet sind und mittels geeigneter Federn 22, 22' an die unteren Stützlager angedrückt werden. Die Walzenhalterung 17 ist im Schlitten 23 befestigt, der mit einem Paar von sich seitlich erstreckenden, mit Köpfen versehenen Stiften 24, 25 in einem Längsschlitz 26 des Maschinenrahmens 27 in einer waagerechten Ebene "leitbar gelagert ist. Der Schlitten 23 wird mittels einer drehbaren Kurvenscheibe 30 über ein übliches Gestänge angetrieben, das aus einer Kurvenrolle 31, einem Gestängearm 32 und einem den Arm mit dem Schlitten verbindenden Stift 33 besteht (s. F i g. 2). Der Arm 32 ist in einer am Maschinenrahmen 27 befestigten Führung 34 für eine waagerechte Bewegung gleitbar gelagert. Die Kurvenscheibe 30 sitzt an der'Welle eines Antriebsmotors 35, und bei einer Umdrehung vollführt die Farbwalze in waagerechter Richtung eine Rückwärts-, d. h. in F i g. 1 nach rechts gerichtete Bewegung und anschließend eine Vorwärtsbewegung Ein Motorschalter 36 wird mittels einer Kurvensteuerungseinrichtung g g g - C _,erade so lange. in seiner ge schlossenen Stellung gehalten, daß der Motor 35 eine Umdrehung ausführen kann. Diese Steuerungseinrichtung umfaßt eine zweite, am anderen Ende der Motorwelle angeordnete Kurvenscheibe 40 mit einer Steuerkurve 41 am Umfang und einer ringförmigen Steuerkurve 42. Ein schwenkbar an einer im Maschinenrahmen gelagerten Welle 44 befestigter Steuerarm 43 mit einer Kurvenrolle 45 greift unter der Einwirkung einer Feder 54 an der Kurve 42 an. Der Steuerarm 43 hat einen nach oben gerichteten Anschlagfinger 46, der an seinem vorderen Ende mit einem abgekröpften Teil 47 versehen ist. An der äußeren Steuerkurve 41 greift ein mit Nase 51 versehener Steuerarm 50 an, der von einer Feder 55 vorgespannt ist. Am Arm 50 ist ein sich nach vorn erstreckender, zum Betätigen des als Schnappschalter ausgebildeten Motorschalters 36 dienender Schalthebel 52 vorgesehen, dessen schulterförmiger Teil 53 vor dem abgekröpften Teil 47 des Fingers 46 angeordnet ist (s. F i g. 2). Die untere Kante des Schalthebels 52 liegt über dem Schaltfinger 56 des Schalters 36, der mit dem Motor 35 in Reihe geschaltet ist.
  • Das Gestänge 43 bis 45 steuert somit das Schließen des Schalters 36 bei jeder Arbeitsfolge und gewährleistet, daß bei jeder Arbeitsfolge nur eine einzige Umdrehung der Kurvenscheiben 30 und 40 erfolgt. Das Gestänge 50, 51 steuert das öffnen des Schalters 36 während jeder Umdrehung der Kurvenscheibe 40. Der Steuerarin 43 ist normalerweise in der in F i g. 1 gezeigten Stellung entgegen der Vorspannung, der Feder 54 mittels einer Klinke 60 verriegelt, die eine Sperrschulter 61 aufweist und schwenkbar auf einem am Rahmen der Maschine befestigten Stift 62 gelagert ist. Die Klinke 60 wird durch eine Feder 63 in Richtung des Uhrzeigers gedreht und kann mittels einer Steuertaste 64 betätigt werden. Der Schaftteil 65 der Steuertaste hat senkrecht angeordnete Schlitze 66 und 67, in die am Maschinenrahmen 27 angeordnete Stifte 70 und 71 eingreifen (F i Ig. 2), so daß der Schaftteil eine senkrechte Steuerbewegung ausführen kann. Der Schaftteil 65 wird in seiner normalen oberen Stellung durch eine Feder 72 gehalten. An der hinteren Kante des Schaftteils 65 ist eine Sperrklinke 73 schwenkbar befestigt welche durch eine Feder 74 entgegen dem Uhrzeigersinn in eine Normalstellung gedreht wird, in der eine versetzt an der Sperrklinke angeordnete Schulter 75 die hintere Kante des Schaftteils berührt. Am unteren Ende der Sperrklinke ist ein seitlich vorstehender Stift 76 befestigt, der an der oberen Kante eines sich nach vorn und nach unten erstreckenden Arms 80 anliegt, welcher mit der Klinke 60 aus einem Stück besteht. Beim Herunterdrücken der Taste 64 verschwenkt die Abwärtsbewegung der Sperrklinke 73 die Klinke 60 entgegen dem Uhrzeigersinn, wodurch die Feder 54 die Kurvenrolle 45 an die Innenseite der Steuerkurve 42 drücken kann. Die Kurvenscheibe 40 kann nun entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht werden. Wenn die Feder 54 den Arm 43 entgegen dem Uhrzeigersinn dreht, wird der gekröpfte Teil 47 durch sein In-Berührung Kommen ab mit der Schulter 53 des Schalthebels 52 diesen Hebel und den außen an der Kurvenscheibe 40 anliegenden Steuerarm 50 ebenfalls entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenken, da die Feder 54 stärker als die Feder 55 ist. Diese Schwenkbewegung des Schalthebels betätigt den Schaltfinger 56, so daß sich die Kontakte des Schalters 36 schließen und der Motor 35 angetrieben wird. Wenn die Kurvenscheibe 40 entgegen dem Uhrzeigersinn durch den Motor 35 angetrieben wird, folgen die beiden Steuer(restänge den Kurven, wobei das Gestänge 50, 51 den Schalter in seiner eingeschalteten Stellung hält und das Gestänge 43 bis 45 das Ende der von der Kurvenscheibe ausgeführten einzelnenUmdrehungbestimmt. Kurz bevor die Kurvenrolle 45 auf die Anschlagfläche 81 der Kurve, 42 aufläuft, bewegt sich die Nase 51 des Steueranns 50 über die Schulter 82 der Kurve 41 hinweg, wodurch der Schalter 36 ausgeschaltet wird. Auf diese Weise wird der Motor kurz vor Beendigung der einzelnen Umdrehung der Kurvenscheibe 40 abgeschaltet. Die spiralförmige Ausbildung der Kurve 42 gestattet es also, die Klinke 60 zum richtigen Zeitpunkt wieder einzurücken, d. h. während des letzten Teils der einzelnen Umdrehung der Kurvenscheibe 40. Bei der hierbei stattfindenden Schwenkbewegung des Steuerarms 43 wird der Anschlagfinger 46 in die in F i g. 1 gezeigte Stellung gebracht, so daß die Klinkenfeder 63 die Schulter 61 der Klinke wieder in Anlage an der Kante des Anschlagfingers 46 bringen kann. Hierdurch wird die Kurvenrolle 45 daran gehindert, sich am Ende des Arbeitsspiels in der Kurve 42 radial nach innen zu verschwenken, wodurch die Drehunc, der Kurvenscheibe 40 während eines Arbcitsspiels der Maschine auf genau eine Umdrehung beschränkt bleibt.
  • Die Anordnung der Sperrklinke 73, der Klinke 60 und des Schalthebels 52 ist derart, daß auch dann, wenn die Steuertaste 64 in ihrer niedergedrückten Stellung gehalten wird, kein weiteres Arbeitsspiel der Maschine erfolgen kann. Die vordere Kante 83 des Schalthebels 52 liegt dabei normalerweise etwas rückwärts des am unteren Ende der Sperrklinke 73 befestigten Stiftes 76. Wenn die Taste 64 niedergedrückt wird, um ein Arbeitsspiel der Maschine einzuleiten, wird die das Schließen des Schalters bewirkende, entgegen dem Uhrzeigersinn stattfindende Schwenkbewegung des Schalthebels 52 die vordere Kante 83 dieses Hebels am Stift 76 zur Anlage bringen und die Sperrklinke im Uhrzeigersinn verschwenken, so daß dieser Stift außer Eingriff mit der oberen Kante des Arms 80 kommt (F i g. 4). Hierdurch wird die Klinke 60 durch ihre Feder in eine Stellung gebracht, in der sie an der oberen Kante des Anschlaafinaers 46 anliegt und in Verriegelungsim & im stellung mit dieser Kante gelangt, sobald die Kurve 42 diesen Finger in die in F i g. 1 gezeigte Stellung verschwenkt hat. Auf diese Weise wird das jeweilige Wiederverrie-ein des Steuerarms 43 unabhängig davon bewirkt, ob die Taste 64 niedergedrückt ist. Während eder Umdrehung der Kurvenscheibe 40 wird die die Farbwalze antreibende Kurvenscheibe 30 (F i g. 2) natürlich ebenfalls, eine Umdrehung ausführen und dabei die Farbwalze 15 mittels des Gestänges 32, 33, 17 usw. ein Arbeitsspiel ausführen lassen, um in der oben beschriebenen Weise genügend Druckfarbe auf die Druckfläche aufzutra-en.
  • Wenn die Farbwalze nach einer vorgegebenen Anzahl von Abdrucken erschöpft ist, muß die mit der Walze versehene Maschine stillgesetzt werden um zu verhindern, daß Abdrucke mit ungenügender Qualität erzeugt werden. Hierzu ist ein Zählwerk vorgesehen, welches laufend die von der Maschine C ausgeführten Abdrucke zählt. Dieses Zählwerk, das als Ganzes mit dem Bezugszeichen 109 bezeichnet ist (F i g. 2 und 3), wird von dem Schlitten 23 betätigt, der die Farbwalze 15 hin- und herbewegt. Der Antrieb des Zählwerkes weist eine Sperrklinke 101 (F i g. 2) auf, die auf dem Schlitten 23 mittels eines Stiftes 102 schwenkbar angeordnet ist und durch eine Feder 103 an einen abgekröpften Teil 10 des Schlittens angedrückt wird.
  • Die Nase der Sperrklinke 101 arbeitet mit einer drehbar auf einer rohrförmigen Welle 106 angeordneten Zahnscheibe 105 zusammen. Die Zahnscheibe 105 kann in einer Anzahl von aufeinanderfolgenden Winkelstellungen mittels einer Blattfeder 107 nachgiebig verriegelt werden (F i g. 1 und 3). Ein Ende dieser Blattfeder ist mit den Zähnen der Zahnscheibe 105 im Eingriff, und das andere Ende dieser Feder ist am Maschinenrahmen befestigt. Die rohrförmige Welle 106 stellt die Einführungswelle für das Zählwerk 100 dar. Das Zählwerk 100 kann von einer beliebigen üblichen Art sein und ist hier als aus drei axial versetzt angeordneten Zahnrädern 108, 109, 110 bestehend dargestellt (F i g. 5). Das Zahnrad 108 ist am inneren Ende der rohrförinigen Welle 106 befestigt. Einer der Zähne 108a dieses Zahnrades erstreckt sich über die innenliecrende Stirnfläche der übrigen Zähne hinaus und kommt zeitweilig mit den Zähnen eines ähnlichen Zahnrades 109 in Eingriff. Dieses Zahnrad 109 ist drehbar auf einer Welle 111 (F i 5) angeordnet, die im Gehäuse des Zählwerkes abgestützt ist. Das Zahnrad ist ebenfalls mit einem breiteren Zahn 109 a Vera sehen, der zeitweise mit den Zähnen eines weiteren ähnlichen Zahnrades 110 in Eingriff gelangt, das auf einer Welle 112 angeordnet ist. Die Welle 112 ist an ihrem linken Ende (F i g. 3) innerhalb der rohrförmigen Welle 106 und an ihrem rechten Ende im Maschinenrahmen gelagert. Wenn der Zahnscheibe 105 bei den Arbeitsspielen jeweils eine Teildrehung erteilt wird, werden die Zahnräder 108, 109, 110 mit stufenweiser Untersetzung angetrieben. Das Untersetzungsverhältnis zwischen der Einführungswelle 106 und der Abnahmewelle 112 des Zählwerkes, das natürlich von der Zähnezahl der miteinander in Eingriff kommenden Räder 108 bis 110 abhängt, ist so gewählt, daß es der Verwendungsdauer der Farbwalze 15 entspricht, wobei, wenn die Welle 112 eine vollständige Umdrehung ausgeführt hat, die C Maschine in der weiter unten beschriebenen Weise vom Zählwerk stillgesetzt wird.
  • Die Abriahinewelle des Zählwerkes 100 ist an ihrem rechten Ende (F i g. 3) mit zwei Scheiben 130 und 131 (F i g. 2 und 3) versehen, die jeweils einen Zahn 132 und 133 besitzen (F i g. 1). Diese beiden Zähne liegen in parallelen Ebenen und sind in einer bestimmten Weise relativ zueinander angeordnet. Der Zahn 133 dient dazu, ein Anzeigegestänge in Tätigkeit zu setzen, das der Bedienungsperson der Maschine Kenntnis davon gibt, daß der Farbvorrat der Farbwalze 15 nahezu erschöpft ist. Der Zahn 132 dient hingegen dazu, ein Gestänge in Tätigkeit zu setzen, das die Maschine stillsetzt. Dies letzterwähnte Gestängr, umfaßt ein Stillsetzglied 134 (F i g. 1), das mittels eines Stiftes 135 schwenkbar an einem Hebel 136 anaelenkt ist (F i g. 6). Dieser Hebel 136 ist mittels eines Stiftes 137 am Maschinenrahmen gelagert. Zwischen dem Stillsetzglied 134 und dem Hebel 136 ist eine Feder 140 so befestigt, daß sie normalerweise das Glied und den Hebel in Anlage an am Rahmen angeordnete Stifte141 und 142 hält. Wie in F i g. 1 gezeigt, ist der Hebel 136 zusätzlich noch mittels einer Feder 143 vorgespannt. Das Stilisetzglied 134 hat eine obere, nach hinten weisende Kante 144 (F i g. 1), die normalerweise unmittelbar vor der Schulter 75 der Sperrklinke 73 liegt (F i g. 2). Durch eine im Uhrzeigersinn erfolgende Drehung des Stillsetzgliedes 134 aus seiner in Fig. 1 gezeigten normalen Stellung wird eine im Uhrzeiaersinn vor sich gehende Schwenkbewegung der S errklinke 73 entgegen der Wirkung der Feder P 74 hervorgerufen.
  • Bei dieser Bewegung der Sperrklinke 73 wird der Stift 76 der Sperrklinke aus seiner über dem Arm 80 (F i g. 6) liegenden Stellung nach vorn bewegt, so daß auch in der heruntergedrückten Stellung der Taste 64 die Klinke 60 nicht mehr zum Einleiten eines Arbeitsspieles betätigt werden kann. Der untere Teil des Stillsetzgliedes 134 ist mit einer Nase 145 (F i g. 6) versehen, welche mit dem Zahn 132 so zusammenarbeitet, daß das Glied 134 bei dem schrittweisen Vorrücken des Zahns 132 von der gestrichelt (Y , eichneten in die in ausgezogenen Linien gezeigte ,ez t7 ZD Stellung (F i g. 6) in seine Wirkstellung verschwenkt Z> und dort in seiner in F i 6 gezeigten Arbeitsstellung S t3 . C gehalten wird, in der die perrklinke im Uhrzeigersinn oedreht worden ist und die Maschine stillsetzt.
  • Um der Bedienungsperson bereits eine Vorwarnung der bevorstehenden Stillsetzung der Maschine zu geben, ist der Zahn 133 derart gegenüber dem Zahn 132 versetzt angeordnet, daß er die untere Nase 146 a eines Warnhebels 146 zu einem Zeitpunkt verschwenkt, der eine vorbestimmte Anzahl von Arbeitsspielen vor dem Zeitpunkt liegt, in dem der Zahn 132 mit der Nase 145 des Stillsetzgliedes in Berührung kommt. Der Warnhebel 146 ist mittels eines Stiftes 147 schwenkbar am Maschinenrahmen angeordnet und ist an der Oberfläche seines Kopfes 150 mit einem entsprechenden Warnungshinweis versehen. Der Hebel 146 wird mittels einer Feder 148 in seiner normalen Stellung in Anlage an einem am Maschinenrahmen angeordneten Stift 149 gehalten. Wenn der Warnhebel 146 aus seiner in aestrichelten Linien gezeigten normalen Stellung in seine durch ausgezogene Linien gezeigte Stellung (F i g. 6) verschoben ist, wird der Warnungshinweis durch eine im Maschinengehäuse vorgesehene öffnung sichtbar. Der Warnhebel 146 ist in seiner in ausgezogenen Linien in F i g. 6 gezeigten Wirkstellung mittels eines abgebogenen Abschnitts 151 des Hebels 136 verriegelt, der während der im Uhrzeigersinn erfolgenden Bewegung des Warnhebels 146 an dessen Innenseite so lange entlanggleitet, bis er seitlich in Eingriff mit einer Nase 152 gelangt, die an der Vorderkante des Warnhebels 146 anaeordnet ist (F i g. 6).
  • Aus dem vorstehenden ist ersichtlich, daß die vom Zählwerk angetriebenen Zähne 133 und 132 derart - neinander versetzt angeordnet sind, daß der Warnhebel 146 nach einer bestimmten Anzahl von Abdrucken vor Erreichen der maximal zulässigen Zahl von Abdrucken betätigt wird, bei der am Ende der Lebensdauer der Farbwalze. 15 die Maschine durch das Stillsetzglied 134 stillgesetzt und die Steuertaste164 wirkungslos gemacht wird. In diesem Zustand der Maschine müssen drei Arbeitsgänge durchgeführt werden, um die Maschine wieder in betriebsfähigen Zustand zu bringen. Erstens muß die Farbwalze ausgewechselt werden, zweitens muß die Maschine entrieggelt und drittens der Warnhebel in seine normale Stellung gebracht werden.
  • Bei der dargestellten Maschine dient der Wiederinbetriebsetzungshebell36 zur Durchführung dieser Arbeitsgänge. Am vorderen Ende des Hebels 136 sind eine Schneidklingel55 und eine Taste156 so angeordnet, daß beim Herunterdrücken der Taste 156 die Klinge 155 den Nabenzapfen 16 der Farbwalze durchschneidet, wodurch die Farbwalze für weitere Verwendung in der Maschine unbrauchbar wird. Der zu zerschneidende Teil des Nabenzapfens der Farbwalze besteht aus einem Werkstoff, beispielsweise einem Kunststoff, der genügend starr ist, um die Farbwalze in der gewünschten Weise abzustützen, aber genügend weich ist, um bei Betätigung der Schneidklinge 155 abgeschert zu werden. Durch das Niederdrücken der Taste 156 wird auch der ab,-gebogene Teil 151 gesenkt, wobei auf Grund eines abgewinkelten Abschnitts 157 (F i g. 3) des Warnbebels 146 bei der Abwärtsbewegung des Hebels 136 entlang dieses abgewinkelten Abschnitts der Wamhebel 146 so weit zur Seite oder, in F i g. 3 gesehen, nach rechts gedrückt wird, daß der Abschnitt 151 nicht mehr im Verriegelungseingriff mit der vorderen Kante des Warnhebels ist. Der Warnhebel kann also unter der Wirkung der Feder 148 seine in F i g. 1 gezeigte normale Stellung wieder einnehmen. Das Niederdrücken der Taste 156 bewirkt auch ein Anheben des Stillsetzgliedes 134, so daß dessen Nase 145 oberhalb des Zahnes 132 (F i g. 6) zu liegen kommt, worauf die Feder das Stillsetzglied wieder in seine normale am Stift 141 anliegende Stellung (F i g. 1) bringt. Hierdurch wird bewirkt, daß die Sperrklinke 73 durch ihre Feder 74 wieder in ihre in F i 1-. 1 gezeigte normale Ausgangsstellung zurückgedreht werden kann. Wenn die Sperrklinke auf diese Weise wieder in ihre normale Stellung gelangt ist, ist die Maschine wieder entriegelt und betriebsbereit, so daß durch Niederdrücken der Taste 64 wieder ein Arbeitsspiel der Maschine in der oben beschriebenen Weise eingeleitet werden kann. Wenn die neue Farbgebaut ist, ist diese wieder walze in die Maschine eing betriebsbereit, und die beiden Zahnscheiben 130 und 131 befinden sich in ihrer Anfangsstellung für eine weitere Umdrehung, die von ihnen vor einem neuen Stillsetzvorgang der Maschine ausgeführt werden muß. Bei der beschriebenen Anordnung ist eine Neueinstellung des Zählwerkes nicht erfcrderlich, und dieses kann die beiden verzahnten Scheiben 130 und 131 ohne Neueinstellung über weitere 360' schrittweise bewegen. Wenn die Maschine erst wieder in Betriebsbereitschaft gesetzt werden soll, nachdem eine neue Farbwalze eingebaut ist, kann ein zusätzlicher elektrischer Schalter 160 (F i g. 7) vorgesehen sein. Dieser Schalter kann an der Halteruna der Farbwalze befestigt werden und ist in Reihe mit dem Motorschalter 36 aeschaltet. Er hat einen Schaltfinger 161, der an dem Farbwalzenzapien 16 anlicgt und dabei den Schalter in aeschlossenem Zustand hält. Wenn die unbrauchbare Farbwalze ausgebaut wird, gelangt der Schaltfina ' er 161 in seine geöffnete Stellung, und der Motor bleibt so lange stillgesetzt, bis eine neue Farbwalze in die Maschine eingebaut ist. Die zum Schalter führenden Leitungen 162, 163 können in der gezeigten Weise in Windungen gelegt sein, so daß sie die hin- und hergehende Bewegung der Farbwalzenhalterung 17 nicht behindern.

Claims (3)

  1. Patentansprüche. 1. Druckvorrichtung zum Abdrucken von wechselnden, in ihrem Druckbild im wesentlichen gleichbleibenden Druckformen auf darübergelegtes Druckgut mit Hilfe, einer den Farbvorrat in sich tragenden, auf dem Druckgut abrollenden Farbwalze, die nach Verbrauch der Farbe aus der Maschine entfernbar ist, g e k e n n - zeichnet durch ein Zählwerk (100) zum Zählen der Abdrucke und zum Stillsetzen der Vorrichtung nach einer fest eingestellten Anzahl solcher Abdrucke mit Hilfe eines Stillsetzgliedes (134), welches durch einen Wiederinbetriebsetzungshebel (136) unwirksam gemacht werden kann, bei dessen Betätigung die verbrauchte Farbwalze (15) durch Abschneiden eines Zapfens (16) od. dgl. unbrauchbar gemacht wird.
  2. 2. Druckvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine auf das Einsetzen einer neuen Farbwalze (15) ansprechende Steuereinrichtung (160, 161) zum Wiedereinschalten des Motors (35) der Druckvorrichtung. 3. Druckvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine mit dem Zählwerk (100) verbundene Warnvorrichtung (146, 150), die das Erreichen einer bestimmten Anzahl von Abdrucken anzeigt, bevor die Druckvorrichtung bei Erreichen der maximal zulässigen Zahl von Abdrucken stillgesetzt wird.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1096 925; USA.-Patentschriften Nr. 2 620 730, 2 941467.
DEP33383A 1963-01-18 Druckvorrichtung zum Abdrucken von wechselnden Druckformen Pending DE1234239B (de)

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