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Druckvorrichtung zum Abdrucken von wechselnden Druckformen Die vorliegende
Erfindung bezieht sich auf eine Druckvorrichtung zum Abdrucken von wechselnden,
in ihrem Druckbild im wesentlichen gleichbleibenden Druckformen auf darübergelejaes
Druck-0 engut mit Hilfe einer den Farbvorrat in sich trag den, auf dem Druckgut
abrollenden Farbwalze, die nach Verbrauch der Farbe aus der Maschine entfernbar
ist.
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Eine derartige Vorrichtung ist in der USA.-Patentschrift
2620730 beschrieben.
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Bei einer solchen Druckvorrichtung besteht die Schwierigkeit, daß
nicht ohne weiteres erkennbar ist, zu welchem Zeitpunkt die den Farbvorrat in sich
tragende Farbwalze erschöpft ist, da sich die mit einer solchen Walze erzeugten
Druckbilder langsam und nur unmerklich verschlechtern. Es ist jedoch in vielen Fällen,
beispielsweise bei einer Frankiermaschine, erforderlich, daß auf jeden Fall gewährleistet
ist, daß das Druckbild eine genügende Strichstärke besitzt, damit es auch unter
ungünstigen Bedingungen einwandfrei erkannt oder von automatischen Sortiermaschinen
abgetastet werden kann.
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Während es bei der äußeren Zuführung, von ei el Druckfarbe verhältnismäßig
einfach ist, ne Ab-
schaltung vorzusehen, wenn sich der Farbvorrat im Farbbehälter
unter ein zulässiges Mindestmaß verringert hat, ist dieser Weg bei einer den Farbvorrat
in sich tragenden Farbwalze nicht gangbar, ohne die Vereinfachuno, die mit einer
solchen Farbwalze erzielt wird, zumindest wieder zum Teil rückgängig zu machen.
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Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu-Crunde, bei Verwendung
von den Farbvorrat in sich tragenden Farbwalzen eine stets gleichbleibende
Ab-
druckstärke sicherzustellen und mittels einer bleibenden Markierung an
der entleerten Farbwalze zu verhindern, daß aus irgendeinem Grund eine erschöpfte
Farbwalze noch einmal verwendet wird.
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Die Erfindung besteht in der gleichzeitigen und gemeinsamen Anwendung
eines Zählwerks zum Zählen der Abdrucke und zum Stillsetzen der Vorrichtung nach
einer fest eingestellten Anzahl solcher Abdrucke mit I-Elfe eines Stillsetzgliedes,
welches durch einenWiederinbetriebsetzunashebel unwirksam gemacht werden kann, bei
dessen Betätigung die verbrauchte Farbwalze durch Abschneiden eines Zapfens od.
dgl. unbrauchbar gemacht wird.
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Hierbei wird von Zähleinrichtungen Gebrauch gemacht, wie sie in der
Druckereitechnik für die Begrenzung, der Zahl der gewünschten Abdrucke üblich sind.
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Vorteilhaft ist eine auf das Einsetzen einer neuen Farbwalze ansprechende
Steuereinrichtung zum Wiedereinschalten des Motors der Druckvorrichtung vorgesehen.
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Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung umfaßt eine mit dem Zählwerk
verbundene Warnvorrichtun,o", die das Erreichen einer bestimmten Anzahl von Abdrucken
anzeigt, bevor die Druckvorrichtung bei Erreichen der maximal zulässigen Zahl von
Ab-
drucken stillgesetzt wird.
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In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der
Erfindung dargestellt. In den Zeichnungen ist F i g. 1 eine teilweise im
Schnitt gezeigte Seitenansicht einer Druckvorrichtung nach der Erfindung, F i
g. 2 eine Draufsicht auf die in F i g. 1 gezeigte Vorrichtung, F i
1-. 3 eine Vorderansicht eines Teils der Vorrichtung, von der linken Seite
der F i g. 1 aus gesehen, F i g. 4 eine teilweise im Schnitt
gezeigte Seitenansicht eines Teils des Steuergestänges, F i -. 5 eine
perspektivische Ansicht einer Ausführungsform des Zählwerkes, F i g. 6 eine
Seitenansicht des Stillsetzgliedes und des zugehörigen Steuerungsgestänges und
C &
F i g. 7 eine Teilansicht der Vorrichtung,
die einen zusätzlichen Steuerschalter für den Motor zeigt.
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Als Ausführungsbeispiel einer Druckvorrichtung, zum Abdrucken von
wechselnden, in ihrem Druckbild im wesentlichen gleichbleibenden Druckformen auf
darübergelegtes Druckgut mit Hilfe einer den Farbvorrat in sich tragenden, auf dem
Druckgut abrollenden Farbwalze, die nach Verbrauch der Farbe aus der Maschine entfernbar
ist, wird hier eine Frankiermaschine beschrieben.
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In F i gl 1 ist ein Teil des Umrisses der Maschine mit strichpunktierten
Linien 10 angedeutet. Eine öffnung 11 erstreckt sich über die ganze
Länge der Vorderseite der Maschine und dient zur Aufnahme des zu bedruckenden Gegenstandes.
In dem oberen Teil der öffnung 11 ist ein Druckstock 12 angeordnet, dessen
erhabene Druckfläche 13 die druckenden Elemente trägt. Jeder Druckvorggang
wird mittels einer geeigneten Platte 14 vorgenommen, die normalerweise im unteren
Teil der öffnung 11 angeordnet ist, aber senkrecht nach oben bewegt werden
kann, um den zu bedruckenden Gegenstand an die Druckfläche 13 des Druckstockes
12 anzudrücken. Die Druckfarbe wird mittels einer Farbwalze 15 aufgetragen,
die den Farbvorrat in sich trägt und nach dem Aufbrauchen der Druckfarbe weggeworfen
und durch eine neue ersetzt wird. Diese Farbwalze wird zum Bedrucken erst nach rechts,
d. h. aus ihrer normalen strichpunktiert gezeigten Stellung in die in F i
g. 1 gestrichelt gezeigte Stellung, und dann wiederum nach links über die
Druckfläche 13 bewegt. Während die Farbwalze vorübergehend stillsteht oder
in ihrer in F i 1 gezeigten rechten Stellung ist, wird die Platte 14 zum
Andrücken betätigt. Nach einer gewissen Anzahl von Abdrucken läßt die Güte der Abdrucke
nach, und die Farbwalze nähert sich dem Ende ihrer Gebrauchsfähig "keit. Durch Anwendung
eines Zählwerkes wird die Vorrichtung nach einer fest eingestellten Anzahl solcher
Abdrucke stillgesetzt.
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Die Enden der Farbwalze 15 sind mit vorstehenden Zapfen
16 versehen. Die Zapfen sind drehbar in einer U-förmigen Halterung
17 mit unteren Stützlagern 20, 20' gelagert, die am besten in F i
g. 2 gezeigt ist. Die unteren Stützlager arbeiten mit oberen Lagerteilen
g 21, 21' zusammen, die schwenkbar an den Enden der Stützlagger 20, 20' angeordnet
sind und mittels geeigneter Federn 22, 22' an die unteren Stützlager angedrückt
werden. Die Walzenhalterung 17 ist im Schlitten 23 befestigt, der
mit einem Paar von sich seitlich erstreckenden, mit Köpfen versehenen Stiften 24,
25 in einem Längsschlitz 26 des Maschinenrahmens 27 in einer
waagerechten Ebene "leitbar gelagert ist. Der Schlitten 23 wird mittels einer
drehbaren Kurvenscheibe 30 über ein übliches Gestänge angetrieben, das aus
einer Kurvenrolle 31,
einem Gestängearm 32 und einem den Arm mit dem
Schlitten verbindenden Stift 33 besteht (s. F i g. 2). Der Arm
32 ist in einer am Maschinenrahmen 27
befestigten Führung 34 für eine
waagerechte Bewegung gleitbar gelagert. Die Kurvenscheibe 30 sitzt an der'Welle
eines Antriebsmotors 35, und bei einer Umdrehung vollführt die Farbwalze
in waagerechter Richtung eine Rückwärts-, d. h. in F i g. 1 nach rechts
gerichtete Bewegung und anschließend eine Vorwärtsbewegung Ein Motorschalter
36 wird mittels einer Kurvensteuerungseinrichtung g g g -
C
_,erade so lange. in seiner ge schlossenen Stellung gehalten, daß der Motor
35 eine Umdrehung ausführen kann. Diese Steuerungseinrichtung umfaßt eine
zweite, am anderen Ende der Motorwelle angeordnete Kurvenscheibe 40 mit einer Steuerkurve
41 am Umfang und einer ringförmigen Steuerkurve 42. Ein schwenkbar an einer im Maschinenrahmen
gelagerten Welle 44 befestigter Steuerarm 43 mit einer Kurvenrolle 45 greift unter
der Einwirkung einer Feder 54 an der Kurve 42 an. Der Steuerarm 43 hat einen nach
oben gerichteten Anschlagfinger 46, der an seinem vorderen Ende mit einem abgekröpften
Teil 47 versehen ist. An der äußeren Steuerkurve 41 greift ein mit Nase
51 versehener Steuerarm 50 an, der von einer Feder 55
vorgespannt
ist. Am Arm 50 ist ein sich nach vorn erstreckender, zum Betätigen des als
Schnappschalter ausgebildeten Motorschalters 36 dienender Schalthebel
52 vorgesehen, dessen schulterförmiger Teil 53 vor dem abgekröpften
Teil 47 des Fingers 46 angeordnet ist (s. F i g. 2). Die untere Kante des
Schalthebels 52 liegt über dem Schaltfinger 56 des Schalters
36, der mit dem Motor 35 in Reihe geschaltet ist.
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Das Gestänge 43 bis 45 steuert somit das Schließen des Schalters
36 bei jeder Arbeitsfolge und gewährleistet, daß bei jeder Arbeitsfolge nur
eine einzige Umdrehung der Kurvenscheiben 30 und 40 erfolgt. Das Gestänge
50, 51 steuert das öffnen des Schalters 36 während jeder Umdrehung
der Kurvenscheibe 40. Der Steuerarin 43 ist normalerweise in der in F i
g. 1 gezeigten Stellung entgegen der Vorspannung, der Feder 54 mittels einer
Klinke 60 verriegelt, die eine Sperrschulter 61 aufweist und schwenkbar
auf einem am Rahmen der Maschine befestigten Stift 62 gelagert ist. Die Klinke
60 wird durch eine Feder 63 in Richtung des Uhrzeigers gedreht und
kann mittels einer Steuertaste 64 betätigt werden. Der Schaftteil 65 der
Steuertaste hat senkrecht angeordnete Schlitze 66 und 67, in die am
Maschinenrahmen 27 angeordnete Stifte 70 und 71
eingreifen (F
i Ig. 2), so daß der Schaftteil eine senkrechte Steuerbewegung ausführen kann. Der
Schaftteil 65 wird in seiner normalen oberen Stellung durch eine Feder
72 gehalten. An der hinteren Kante des Schaftteils 65 ist eine Sperrklinke
73 schwenkbar befestigt welche durch eine Feder 74 entgegen dem Uhrzeigersinn
in eine Normalstellung gedreht wird, in der eine versetzt an der Sperrklinke angeordnete
Schulter 75 die hintere Kante des Schaftteils berührt. Am unteren Ende der
Sperrklinke ist ein seitlich vorstehender Stift 76 befestigt, der an der
oberen Kante eines sich nach vorn und nach unten erstreckenden Arms 80 anliegt,
welcher mit der Klinke 60 aus einem Stück besteht. Beim Herunterdrücken der
Taste 64 verschwenkt die Abwärtsbewegung der Sperrklinke 73 die Klinke
60 entgegen dem Uhrzeigersinn, wodurch die Feder 54 die Kurvenrolle 45 an
die Innenseite der Steuerkurve 42 drücken kann. Die Kurvenscheibe 40 kann nun entgegen
dem Uhrzeigersinn gedreht werden. Wenn die Feder 54 den Arm 43 entgegen dem Uhrzeigersinn
dreht, wird der gekröpfte Teil 47 durch sein In-Berührung Kommen ab mit der Schulter
53 des Schalthebels 52 diesen Hebel und den außen an der Kurvenscheibe
40 anliegenden Steuerarm 50 ebenfalls entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenken,
da die Feder 54 stärker als die Feder 55 ist. Diese Schwenkbewegung des Schalthebels
betätigt den Schaltfinger 56, so daß sich die
Kontakte des
Schalters 36 schließen und der Motor 35 angetrieben wird. Wenn die
Kurvenscheibe 40 entgegen dem Uhrzeigersinn durch den Motor 35
angetrieben
wird, folgen die beiden Steuer(restänge den Kurven, wobei das Gestänge
50, 51 den Schalter in seiner eingeschalteten Stellung hält und das
Gestänge 43 bis 45 das Ende der von der Kurvenscheibe ausgeführten einzelnenUmdrehungbestimmt.
Kurz bevor die Kurvenrolle 45 auf die Anschlagfläche 81 der Kurve, 42 aufläuft,
bewegt sich die Nase 51 des Steueranns 50 über die Schulter
82 der Kurve 41 hinweg, wodurch der Schalter 36 ausgeschaltet wird.
Auf diese Weise wird der Motor kurz vor Beendigung der einzelnen Umdrehung der Kurvenscheibe
40 abgeschaltet. Die spiralförmige Ausbildung der Kurve 42 gestattet es also, die
Klinke 60 zum richtigen Zeitpunkt wieder einzurücken, d. h. während
des letzten Teils der einzelnen Umdrehung der Kurvenscheibe 40. Bei der hierbei
stattfindenden Schwenkbewegung des Steuerarms 43 wird der Anschlagfinger 46 in die
in F i g. 1
gezeigte Stellung gebracht, so daß die Klinkenfeder
63 die Schulter 61 der Klinke wieder in Anlage an der Kante des Anschlagfingers
46 bringen kann. Hierdurch wird die Kurvenrolle 45 daran gehindert, sich am Ende
des Arbeitsspiels in der Kurve 42 radial nach innen zu verschwenken, wodurch die
Drehunc, der Kurvenscheibe 40 während eines Arbcitsspiels der Maschine auf genau
eine Umdrehung beschränkt bleibt.
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Die Anordnung der Sperrklinke 73, der Klinke 60
und des
Schalthebels 52 ist derart, daß auch dann, wenn die Steuertaste 64 in ihrer
niedergedrückten Stellung gehalten wird, kein weiteres Arbeitsspiel der Maschine
erfolgen kann. Die vordere Kante 83
des Schalthebels 52 liegt dabei
normalerweise etwas rückwärts des am unteren Ende der Sperrklinke 73
befestigten
Stiftes 76. Wenn die Taste 64 niedergedrückt wird, um ein Arbeitsspiel der
Maschine einzuleiten, wird die das Schließen des Schalters bewirkende, entgegen
dem Uhrzeigersinn stattfindende Schwenkbewegung des Schalthebels 52 die vordere
Kante 83 dieses Hebels am Stift 76 zur Anlage bringen und die Sperrklinke
im Uhrzeigersinn verschwenken, so daß dieser Stift außer Eingriff mit der oberen
Kante des Arms 80 kommt (F i g. 4). Hierdurch wird die Klinke
60 durch ihre Feder in eine Stellung gebracht, in der sie an der oberen Kante
des Anschlaafinaers 46 anliegt und in Verriegelungsim & im
stellung mit
dieser Kante gelangt, sobald die Kurve 42 diesen Finger in die in F i
g. 1 gezeigte Stellung verschwenkt hat. Auf diese Weise wird das jeweilige
Wiederverrie-ein des Steuerarms 43 unabhängig davon bewirkt, ob die Taste 64 niedergedrückt
ist. Während eder Umdrehung der Kurvenscheibe 40 wird die die Farbwalze antreibende
Kurvenscheibe 30 (F i g. 2) natürlich ebenfalls, eine Umdrehung ausführen
und dabei die Farbwalze 15 mittels des Gestänges 32, 33, 17 usw. ein
Arbeitsspiel ausführen lassen, um in der oben beschriebenen Weise genügend Druckfarbe
auf die Druckfläche aufzutra-en.
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Wenn die Farbwalze nach einer vorgegebenen Anzahl von Abdrucken erschöpft
ist, muß die mit der Walze versehene Maschine stillgesetzt werden um
zu verhindern,
daß Abdrucke mit ungenügender Qualität erzeugt werden. Hierzu ist ein Zählwerk vorgesehen,
welches laufend die von der Maschine C
ausgeführten Abdrucke zählt. Dieses
Zählwerk, das als Ganzes mit dem Bezugszeichen 109 bezeichnet ist (F i
g. 2 und 3), wird von dem Schlitten 23 betätigt, der die Farbwalze
15 hin- und herbewegt. Der Antrieb des Zählwerkes weist eine Sperrklinke
101
(F i g. 2) auf, die auf dem Schlitten 23 mittels eines Stiftes
102 schwenkbar angeordnet ist und durch eine Feder 103 an einen abgekröpften
Teil 10 des Schlittens angedrückt wird.
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Die Nase der Sperrklinke 101 arbeitet mit einer drehbar auf
einer rohrförmigen Welle 106 angeordneten Zahnscheibe 105 zusammen.
Die Zahnscheibe 105 kann in einer Anzahl von aufeinanderfolgenden Winkelstellungen
mittels einer Blattfeder 107 nachgiebig verriegelt werden (F i
g. 1 und 3). Ein Ende dieser Blattfeder ist mit den Zähnen der Zahnscheibe
105 im Eingriff, und das andere Ende dieser Feder ist am Maschinenrahmen
befestigt. Die rohrförmige Welle 106 stellt die Einführungswelle für das
Zählwerk 100 dar. Das Zählwerk 100 kann von einer beliebigen üblichen
Art sein und ist hier als aus drei axial versetzt angeordneten Zahnrädern
108,
109, 110 bestehend dargestellt (F i g. 5). Das Zahnrad
108 ist am inneren Ende der rohrförinigen Welle 106 befestigt. Einer
der Zähne 108a dieses Zahnrades erstreckt sich über die innenliecrende Stirnfläche
der übrigen Zähne hinaus und kommt zeitweilig mit den Zähnen eines ähnlichen Zahnrades
109 in Eingriff. Dieses Zahnrad 109 ist drehbar auf einer Welle
111 (F i 5) angeordnet, die im Gehäuse des Zählwerkes abgestützt ist.
Das Zahnrad ist ebenfalls mit einem breiteren Zahn 109 a Vera sehen, der
zeitweise mit den Zähnen eines weiteren ähnlichen Zahnrades 110 in Eingriff
gelangt, das auf einer Welle 112 angeordnet ist. Die Welle 112 ist an ihrem linken
Ende (F i g. 3) innerhalb der rohrförmigen Welle 106 und an ihrem
rechten Ende im Maschinenrahmen gelagert. Wenn der Zahnscheibe 105 bei den
Arbeitsspielen jeweils eine Teildrehung erteilt wird, werden die Zahnräder
108, 109, 110 mit stufenweiser Untersetzung angetrieben. Das Untersetzungsverhältnis
zwischen der Einführungswelle 106 und der Abnahmewelle 112 des Zählwerkes,
das natürlich von der Zähnezahl der miteinander in Eingriff kommenden Räder
108 bis 110 abhängt, ist so gewählt, daß es der Verwendungsdauer der
Farbwalze 15 entspricht, wobei, wenn die Welle 112 eine vollständige Umdrehung
ausgeführt hat, die C
Maschine in der weiter unten beschriebenen Weise vom
Zählwerk stillgesetzt wird.
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Die Abriahinewelle des Zählwerkes 100 ist an ihrem rechten
Ende (F i g. 3) mit zwei Scheiben 130
und 131 (F i
g. 2 und 3) versehen, die jeweils einen Zahn 132 und
133 besitzen (F i g. 1). Diese beiden Zähne liegen in parallelen Ebenen
und sind in einer bestimmten Weise relativ zueinander angeordnet. Der Zahn
133 dient dazu, ein Anzeigegestänge in Tätigkeit zu setzen, das der Bedienungsperson
der Maschine Kenntnis davon gibt, daß der Farbvorrat der Farbwalze 15 nahezu
erschöpft ist. Der Zahn 132 dient hingegen dazu, ein Gestänge in Tätigkeit
zu setzen, das die Maschine stillsetzt. Dies letzterwähnte Gestängr, umfaßt ein
Stillsetzglied 134 (F i g. 1), das mittels eines Stiftes 135 schwenkbar
an einem Hebel 136 anaelenkt ist (F i g. 6). Dieser Hebel
136 ist mittels eines Stiftes 137 am Maschinenrahmen gelagert. Zwischen
dem Stillsetzglied 134 und dem Hebel 136 ist eine Feder 140 so befestigt,
daß
sie normalerweise das Glied und den Hebel in Anlage an am Rahmen angeordnete Stifte141
und 142 hält. Wie in F i g. 1 gezeigt, ist der Hebel 136
zusätzlich
noch mittels einer Feder 143 vorgespannt. Das Stilisetzglied 134 hat eine obere,
nach hinten weisende Kante 144 (F i g. 1), die normalerweise unmittelbar
vor der Schulter 75 der Sperrklinke 73
liegt (F i g. 2). Durch
eine im Uhrzeigersinn erfolgende Drehung des Stillsetzgliedes 134 aus seiner in
Fig. 1 gezeigten normalen Stellung wird eine im Uhrzeiaersinn vor sich gehende
Schwenkbewegung der S errklinke 73 entgegen der Wirkung der Feder
P 74 hervorgerufen.
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Bei dieser Bewegung der Sperrklinke 73 wird der Stift
76 der Sperrklinke aus seiner über dem Arm 80
(F i g. 6) liegenden
Stellung nach vorn bewegt, so daß auch in der heruntergedrückten Stellung der Taste
64 die Klinke 60 nicht mehr zum Einleiten eines Arbeitsspieles betätigt werden
kann. Der untere Teil des Stillsetzgliedes 134 ist mit einer Nase 145 (F i
g. 6) versehen, welche mit dem Zahn 132 so zusammenarbeitet, daß das
Glied 134 bei dem schrittweisen Vorrücken des Zahns 132 von der gestrichelt
(Y , eichneten in die in ausgezogenen Linien gezeigte ,ez t7 ZD Stellung
(F i g. 6) in seine Wirkstellung verschwenkt Z>
und dort in seiner
in F i 6 gezeigten Arbeitsstellung S t3 . C
gehalten wird, in der die
perrklinke im Uhrzeigersinn oedreht worden ist und die Maschine stillsetzt.
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Um der Bedienungsperson bereits eine Vorwarnung der bevorstehenden
Stillsetzung der Maschine zu geben, ist der Zahn 133 derart gegenüber dem
Zahn 132 versetzt angeordnet, daß er die untere Nase 146 a eines Warnhebels
146 zu einem Zeitpunkt verschwenkt, der eine vorbestimmte Anzahl von Arbeitsspielen
vor dem Zeitpunkt liegt, in dem der Zahn 132 mit der Nase 145 des Stillsetzgliedes
in Berührung kommt. Der Warnhebel 146 ist mittels eines Stiftes 147 schwenkbar am
Maschinenrahmen angeordnet und ist an der Oberfläche seines Kopfes 150 mit
einem entsprechenden Warnungshinweis versehen. Der Hebel 146 wird mittels einer
Feder 148 in seiner normalen Stellung in Anlage an einem am Maschinenrahmen angeordneten
Stift 149 gehalten. Wenn der Warnhebel 146 aus seiner in aestrichelten Linien gezeigten
normalen Stellung in seine durch ausgezogene Linien gezeigte Stellung (F i
g. 6) verschoben ist, wird der Warnungshinweis durch eine im Maschinengehäuse
vorgesehene öffnung sichtbar. Der Warnhebel 146 ist in seiner in ausgezogenen Linien
in F i g. 6 gezeigten Wirkstellung mittels eines abgebogenen Abschnitts
151 des Hebels 136 verriegelt, der während der im Uhrzeigersinn erfolgenden
Bewegung des Warnhebels 146 an dessen Innenseite so lange entlanggleitet, bis er
seitlich in Eingriff mit einer Nase 152 gelangt, die an der Vorderkante des
Warnhebels 146 anaeordnet ist (F i g. 6).
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Aus dem vorstehenden ist ersichtlich, daß die vom Zählwerk angetriebenen
Zähne 133 und 132
derart - neinander versetzt angeordnet sind,
daß der Warnhebel 146 nach einer bestimmten Anzahl von Abdrucken vor Erreichen der
maximal zulässigen Zahl von Abdrucken betätigt wird, bei der am Ende der Lebensdauer
der Farbwalze. 15 die Maschine durch das Stillsetzglied 134 stillgesetzt
und die Steuertaste164 wirkungslos gemacht wird. In diesem Zustand der Maschine
müssen drei Arbeitsgänge durchgeführt werden, um die Maschine wieder in betriebsfähigen
Zustand zu bringen. Erstens muß die Farbwalze ausgewechselt werden, zweitens muß
die Maschine entrieggelt und drittens der Warnhebel in seine normale Stellung gebracht
werden.
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Bei der dargestellten Maschine dient der Wiederinbetriebsetzungshebell36
zur Durchführung dieser Arbeitsgänge. Am vorderen Ende des Hebels 136
sind
eine Schneidklingel55 und eine Taste156 so angeordnet, daß beim Herunterdrücken
der Taste 156 die Klinge 155 den Nabenzapfen 16 der Farbwalze
durchschneidet, wodurch die Farbwalze für weitere Verwendung in der Maschine unbrauchbar
wird. Der zu zerschneidende Teil des Nabenzapfens der Farbwalze besteht aus einem
Werkstoff, beispielsweise einem Kunststoff, der genügend starr ist, um die Farbwalze
in der gewünschten Weise abzustützen, aber genügend weich ist, um bei Betätigung
der Schneidklinge 155 abgeschert zu werden. Durch das Niederdrücken der Taste
156 wird auch der ab,-gebogene Teil 151 gesenkt, wobei auf Grund eines
abgewinkelten Abschnitts 157 (F i g. 3) des Warnbebels 146 bei der
Abwärtsbewegung des Hebels 136
entlang dieses abgewinkelten Abschnitts der
Wamhebel 146 so weit zur Seite oder, in F i g. 3 gesehen, nach rechts gedrückt
wird, daß der Abschnitt 151
nicht mehr im Verriegelungseingriff mit der vorderen
Kante des Warnhebels ist. Der Warnhebel kann also unter der Wirkung der Feder 148
seine in F i g. 1 gezeigte normale Stellung wieder einnehmen. Das Niederdrücken
der Taste 156 bewirkt auch ein Anheben des Stillsetzgliedes 134, so daß dessen
Nase 145 oberhalb des Zahnes 132 (F i g. 6) zu liegen kommt, worauf
die Feder das Stillsetzglied wieder in seine normale am Stift 141 anliegende Stellung
(F i g. 1) bringt. Hierdurch wird bewirkt, daß die Sperrklinke
73 durch ihre Feder 74 wieder in ihre in F i 1-. 1 gezeigte normale
Ausgangsstellung zurückgedreht werden kann. Wenn die Sperrklinke auf diese Weise
wieder in ihre normale Stellung gelangt ist, ist die Maschine wieder entriegelt
und betriebsbereit, so daß durch Niederdrücken der Taste 64 wieder ein Arbeitsspiel
der Maschine in der oben beschriebenen Weise eingeleitet werden kann. Wenn die neue
Farbgebaut ist, ist diese wieder walze in die Maschine eing betriebsbereit, und
die beiden Zahnscheiben 130
und 131 befinden sich in ihrer Anfangsstellung
für eine weitere Umdrehung, die von ihnen vor einem neuen Stillsetzvorgang der Maschine
ausgeführt werden muß. Bei der beschriebenen Anordnung ist eine Neueinstellung des
Zählwerkes nicht erfcrderlich, und dieses kann die beiden verzahnten Scheiben
130 und 131 ohne Neueinstellung über weitere 360' schrittweise
bewegen. Wenn die Maschine erst wieder in Betriebsbereitschaft gesetzt werden soll,
nachdem eine neue Farbwalze eingebaut ist, kann ein zusätzlicher elektrischer Schalter
160 (F i g. 7) vorgesehen sein. Dieser Schalter kann an der Halteruna
der Farbwalze befestigt werden und ist in Reihe mit dem Motorschalter
36 aeschaltet. Er hat einen Schaltfinger 161, der an dem Farbwalzenzapien
16 anlicgt und dabei den Schalter in aeschlossenem Zustand hält. Wenn die
unbrauchbare Farbwalze ausgebaut wird, gelangt der Schaltfina ' er
161 in seine geöffnete Stellung, und der Motor bleibt so lange stillgesetzt,
bis eine neue Farbwalze in die Maschine eingebaut ist. Die zum Schalter führenden
Leitungen 162, 163
können in der gezeigten Weise in Windungen gelegt
sein,
so daß sie die hin- und hergehende Bewegung der Farbwalzenhalterung 17 nicht
behindern.