DE196018C - - Google Patents

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DE196018C
DE196018C DENDAT196018D DE196018DA DE196018C DE 196018 C DE196018 C DE 196018C DE NDAT196018 D DENDAT196018 D DE NDAT196018D DE 196018D A DE196018D A DE 196018DA DE 196018 C DE196018 C DE 196018C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/10Metering calls from calling party, i.e. A-party charged for the communication

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

qp
KAISERLICHES
PATENTAMT,
^PATENTSCHRIFT
.- JVl 196018 -KLASSE 21 a. GRUPPE
Zusatz zum Patente 179802 vom 18. Januar 1906.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. August 1907 ab. Längste Dauer: 17. Januar 1921.
Die Erfindung bezieht sich auf Apparate zur selbsttätigen Zählung der über eine Fernsprechleitung geführten Gespräche und betrifft eine Anordnung, bei der nach Art des im Hauptpatent beschriebenen Gesprächszählers die Fortschaltung des Zählwerks erst nach einer gewissen Zeit durch ein von einer besonderen Kraftquelle angetriebenes Element bewirkt wird, dessen Bewegung durch die Erregung eines Elektromagneten eingeleitet wird. Gegenüber der älteren Einrichtung kennzeichnet sich der Gegenstand der Erfindung durch eine andere bauliche Ausgestaltung und Anordnung der einzelnen Apparatteile, durch die namentlich ein zweckmäßigerer Zusammenbau der Gesprächszähler ermöglicht wird.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des neuen Gesprächszählers dargestellt, jedoch unter Fortlassung der Leitungen und Kontakte, durch welche der Apparat mit dem Vielfachumschalter und den in Betracht kommenden Teilnehmerleitungen verbunden wird. Fig.
zeigt den Apparat von oben gesehen.
ist eine Ansicht von der Seite, Fig. 3 eine Ansicht von hinten und Fig. 4 eine Ansicht
( von vorn, in allen Figuren sind zur Erhöhung der Deutlichkeit verschiedene Teile fortgelassen bzw. weggebrochen gedacht.
Jeder Gesprächszähler weist einen Elektromagneten ι auf, der auf dem beispielsweise nach dem Zentralbatteriesystem eingerichteten
Fig. 2 Fernsprechamt so an die ihm zugeordnete Teilnehmerleitung angeschlossen ist, daß sein Stromkreis beim Stecken der Abfrageklinke, d. h. bei der ersten zur Herstellung der von dem anrufenden Teilnehmer gewünschten Verbindung nötigen Verrichtung seitens der Gehilfin auf dem Amt geschlossen und erst dann wieder unterbrochen wird, wenn die Gehilfin, durch Ziehen des Abfragestöpsels die Verbindung löst. Beim Schließen seines Stromkreises zieht der Elektromagnet 1 seinen winkelförmig gestalteten Anker 2 an, der für gewöhnlich durch eine Feder 3 in seiner Ruhelage festgehalten wird und mit einer Hakenfeder 4 ausgerüstet ist. Diese Hakenfeder dient, wenn der Anker 2 sich in der Arbeitslage befindet, als Sperrklinke für ein · vor dem Elektromagneten 1 an einem Winkelstück 5 drehbar gelagertes Schaltrad 6, welches mit einer größeren Anzahl Zähnen versehen, auf einem Teil seines Umfanges jedoch glatt ist und durch eine ständig umlaufende Welle 7 gedreht wird. Auf der Welle 7 ist zu diesem Zweck dem Rad 6 gegenüber ein mittels Schrauben 8 befestigtes einstellbares Blatt oder Blechstück 9 angebracht, welches halb um die Welle herumgreift und dermaßen schräg angeordnet ist, daß es bei jeder Umdrehung der Welle 7 das Rad 6 um einen Zahn weiterdreht. Auf dem Rad 6 ist ein Anschlagstift 10 befestigt, gegen den sich eine Feder Ii legt, die be-
strebt ist, das Rad in die Ruhelage zurückzuführen. Ist der Elektromagnet ι stromlos und die Hakenfeder 4 somit außer der Eingriffstellung-, so führt.also das Rad 6 ständig eine kleine Vor- und Rückwärtsbewegung aus, indem es durch das Schrägblatt 9 der Welle 7 um einen Zahn vorwärtsgedreht, aber gleich darauf wieder durch die Kraft der Feder 11 in die Ruhelage zurückgedreht wird, wenn das Blatt 9 den Zahn verläßt. Ist dagegen der Elektromagnet 1 erregt und die Hakenfeder 4 infolgedessen in der Eingriffstellung, so wird, wie leicht ersichtlich, das Rad in jeder um einen Zahn weitergeschalteten Stellung festgehalten und so lange weitergedreht, bis der glatte Teil seines Umfanges dem Schrägblatt 9 gegenüberliegt. Aus dieser' weitergeschalteten Stellung wird das Rad erst dann wieder durch die Feder 11 in die Ruhelage zurückgeführt, wenn der Stromkreis des Elektromagneten 1 geöffnet wird und der unter der Wirkung der Feder 3 zurückgehende Anker 2 die Hakenfeder 4 aus dem Rad heraushebt. Bei der Weiterdrehung des Rades um eine gewisse, vorher bestimmbare Anzahl Zähne stößt der Anschlagstift 10 gegen einen Hebel 12, der in Führungsstücken 13 und 14 verschiebbar gelagert ist und für gewöhnlich durch eine Feder 15 nach hinten gezogen wird, wobei sich ein an seinem vorderen Ende angebrachter kleiner Stift 16 gegen das Führungsstück 13 legt. An dem· hinteren Ende des Hebels ist seitlich ein kleiner Anschlagstift 17 befestigt der in den Schlitz eines mit der Welle des Zählwerks 18 verbundenen drehbaren Hebels 19 mit Spielraum eingreift. Bei dem Vorwärtsschieben des Hebels 12 wird somit der Zählwerksarm τ9 umgelegt. Ist der Hebel 12 infolge der Drehung des Rades 6 in seine äußerste Lage nach vorn verschoben, so wird, wenn beim Auslösen des Rades der Hebel 12 unter der Wirkung der Feder 15 zurückgeht, der Arm 19 wiederum zurückgelegt, was die Weiterschaltung des Zählwerks um . einen Zahn zur Folge hat.
Die Wirkungsweise des Apparats ist nach dem Gesagten leicht zu verfolgen. Nach Schließen des Elektromagnetstromkreises wird das Rad 6 gedreht. Wird der Stromkreis geöffnet, bevor der Hebel 12 überhaupt oder genügend weit durch den Anschlagstift 10 nach vorn verschoben ist, so geht das Rad 6 in die Ruhelage zurück, ohne daß ein Weiterschalten des Zählwerks eintritt. Dauert dagegen der Stromfluß so lange, daß der Hebel 12 in seine äußerste Stellung nach vorn verschoben ist, so wird beim öffnen des Stromkreises durch den zurückgehenden Hebel das Zählwerk um einen Schritt weitergedreht.
Die Welle 7 kann zum Antreiben von zwei oder mehr der beschriebenen Zähler dienen. In den Figuren sind beispielsweise zwei übereinanderliegende Zähler dargestellt. Um die von der Welle ausgehende Kraft möglichst gleichmäßig zu verteilen, ist es zweckmäßig, die Schrägblätter 9 versetzt zueinander anzubringen, so daß sie z. B. auf einer Schraubenlinie liegen. Die Welle selbst kann durch einen Elektromotor oder durch geeignete Mittel (Uhrwerk, gespannte Feder usw.), die eine genügend gleichbleibende Umdrehungsgeschwindigkeit erzeugen, gedreht und entweder — wie die Figuren zeigen — senkrecht oder in einer anderen Lage angebracht werden. Durch Änderungen in der Geschwindigkeit kann der Zeitabstand', in welchem das Zählwerk wirken soll, nach Belieben eingestellt werden. Dieser Zeitabstand kann aber auch, wie sich aus der Wirkungsweise des Apparats ohne weiteres ergibt, durch andere Mittel, wie z. B. durch Vergrößern oder Verkleinern der Zähnezahl des Rades 6, beliebig verändert werden. Verschiedene Wellen, die jede eine Apparatreihe antreiben, können ferner gemeinsam in Bewegung gesetzt werden.
Alle Teile sind, wie üblich, in einem gemeinsamen Gestell untergebracht. Bei der dargestellten Ausführungsform sind der Elektromagnet mit Anker, das Schaltrad, das Zählwerk und der Hebel 12 auf einer Platte 20 befestigt, die in das Gestell zwischen die Seitenwände 21 eingeschoben und nach dem Einschieben durch eine auf der Vorderseite angebrachte Feder 22 in dem Gestell festgehalten wird.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Gesprächszähler für Fernsprechämter nach Patent 179802, gekennzeichnet durch ein von einer ständig umlaufenden Welle (7) periodisch angetriebenes Schaltrad (6), das für gewöhnlich nach erfolgtem Antrieb in die Ruhelage zurückbewegt, bei erregtem Magneten (1) aber weitergedreht wird, indem eine an dem Anker (2) dieses Magneten sitzende Sperrklinke (4) in das Rad greift und es in der jeweils weitergeschalteten Lage festhält, und bei seiner Weiterdrehung nach Verlauf einer gewissen Zeit einen Mechanismus (Hebel 12 und 19) bewegt, der die Fortschaltung des Zählwerks (18) bewirkt.
  2. 2. Gesprächszähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltrad (6) durch ein auf der Welle (7) befestigtes Schrägblatt (9), welches während eines Teiles der Wellenumdrehung hinter den vor ihm liegenden Zahn des Schalt-
    rädes faßt, periodisch schrittweise gedreht und bei erregtem Magneten (i) so lange weitergedreht wird, bis ein glatt gehaltener oder mit einer Aussparung versehener Teil des Radumfanges vor dem Schrägblatt angelangt ist.
  3. 3. Gesprächszähler nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen verschiebbar gelagerten, unter Federkraft stehenden Hebel (12), welcher durch das um einen gewissen, vorher bestimmbaren Betrag gedrehte Schaltrad (6) mittels eines Anschlagstiftes (10) verschoben wird und hierbei einen mit dem Zählwerk (18) verbundenen Arm (19) umlegt, der die Weiterschaltung des Zählwerks bewirkt, wenn bei der Auslösung des Schaltrades der erstgenannte Hebel (12) sich in die Ruhelage bewegt und dabei den Zählwerksarm (19) zurücklegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin. gedruckt in der reichsbruckerei.
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