DE40847C - Vorrichtung an Telephonen zur selbstthätigen Registrirung der Anzahl der Benutzungen - Google Patents
Vorrichtung an Telephonen zur selbstthätigen Registrirung der Anzahl der BenutzungenInfo
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- DE40847C DE40847C DENDAT40847D DE40847DA DE40847C DE 40847 C DE40847 C DE 40847C DE NDAT40847 D DENDAT40847 D DE NDAT40847D DE 40847D A DE40847D A DE 40847DA DE 40847 C DE40847 C DE 40847C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M15/00—Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
- H04M15/28—Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP with meter at substation or with calculation of charges at terminal
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Telephone Set Structure (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Vorrichtung an Telephonen zur selbstthätigen Registrirung der Anzahl der
Benutzungen besteht im wesentlichen aus einem Schaltmechanismus, welcher durch einenElektromagneten
in Thätigkeit gesetzt wird. Die Erregung des Elektromagneten erfolgt von dem
Vermittelungsamte aus, sobald der gewünschte Anschlufs bewerkstelligt werden kann; die
Weiterschaltung des Registrirwerkes um eine Zähleinheit findet jedoch erst beim Wiederaufhängen
des Empfängertelephons am Apparat statt. So lange der Elektromagnet von dem Vermitielungsamt aus nicht bethätigt wird,
kann mit letzterem nach Belieben verkehrt werden, ohne dafs dann beim Einhängen des
Empfängertelephons eine Registrirung erfolgte.
Auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht Fig. ι eine Vorderansicht des Telephons mit
der Registrirvorrichtung, Fig. 2 ist eine Seitenansicht mit freigelegtem Registrirmechanismus.
Die Registrirvorrichtung an sich kann in jeder geeigneten Weise construirt sein, wofern
dieselbe nur den Zweck erfüllt, jedesmal um eine Zähleinheit weiter zu schalten.
Im dargestellten Falle besteht die Registrirvorrichtung aus einer Scheibe A, welche an
ihrem Umfange mit einer Reihe auf einander folgender Zahlentafeln besetzt und auf einer
kurzen Welle b montirt ist, bei deren Drehung die Zahlen an dem Beobachtungsschlitz c des
Gehäuses B vorbeiziehen. Mit der Scheibe A ist ein Schaltrad d fest verbunden.
Die schaltweise Drehung des Rades d und damit auch der Scheibe A erfolgt von einem
auf- und abgleitenden Schieber e, welcher an Stiften ff in dem Gehäuse B geführt wird und
mittelst einer Klinke h in die Zähne des Schaltrades d eingreift.
Am oberen Ende dieses Schiebers e ist eine Platte i befestigt, welche den Anker für einen
in die Telephonleitung eingeschalteten Elektromagneten D bildet. Das untere Schieberende
ist mit zwei seitlichen Vorsprüngen / I versehen, an welchen eine zweite Schieberplatte H
mittelst hakenförmiger Ansätze m aufgehängt ist. In dieser Platte H ist an der einen Kante
eine Ausklinkung vorgesehen, durch welche der beim Beil'sehen Telephon gebräuchliche
Hebel S hindurchreicht, dessen vorderes Ende in die Gabel zum Einhängen des Empfängerapparates
J ausläuft, so dafs die Platte H also der Auf- und Abbewegung des Hebels S beim
Abnehmen bezw. Einhängen des Telephons genau folgt. Die Vorrichtung funetionirt wie
folgt:
So lange der Empfänger J in der Gabel eingehängt verbleibt, hängt der Schieber H
mit den Haken m auf den Vorsprüngen Z. auf und hält" den Schieber e somit in herabgezogener
Lage fest.
Sobald der Empfängerapparat / aus der Gabel herausgenommen wird, schwingt das
vordere Ende- des Hebels -S nach oben und
letzterer schaltet hierbei in der bekannten Weise das Telephon in die nach dem Vermittelungsamt
führende Leitung ein.
Mit dem Aufwärtsschwingen des Hebels S wird auch die Platte H mit nach oben genommen,
wodurch sich die Haken m von den Vorsprüngen I abheben und der Schieber e
somit freigegeben wird.
Falls der von dem Anrufer gewünschte Anschlufs zair Zeit nicht herbeigeführt werden
kann, so theilt der Beamte des Vermittelungsamtes dies dem Ansprecher mit, und letzterer
hängt den Empfänger J einfach wieder in die Gabel am Hebel S ein. Hierdurch wird die
Platte H natürlich wieder gesenkt, bis sie mit den Haken m wieder auf den Vorsprüngen /
aufliegt. Der Schieber e macht während dieser Vorgänge keine Bewegungen und findet somit
auch kein Registriren statt.
. Falls der gewünschte Anschlufs bewerkstelligt werden kann, stellt der Beamte der Centralstelle zunächst zwischen der Leitung des Anrufenden und der Weckerbatterie oder einer anderen kräftigen Localbatterie eine Verbindung her, so dafs ein kräftiger elektrischer Impuls durch die Leitung des Anrufenden hindurchgeschickt und hierdurch der Elektromagnet D erregt wird. Dieser hebt unter Anzug des Ankers i den Schieber e in die Höhe, wodurch einerseits die Klinke h mit dem nächsten Zahn des Schaltrades d zum Eingriff gebracht wird, andererseits die Vorsprünge / wieder gegen die Haken m zu liegen kommen.
. Falls der gewünschte Anschlufs bewerkstelligt werden kann, stellt der Beamte der Centralstelle zunächst zwischen der Leitung des Anrufenden und der Weckerbatterie oder einer anderen kräftigen Localbatterie eine Verbindung her, so dafs ein kräftiger elektrischer Impuls durch die Leitung des Anrufenden hindurchgeschickt und hierdurch der Elektromagnet D erregt wird. Dieser hebt unter Anzug des Ankers i den Schieber e in die Höhe, wodurch einerseits die Klinke h mit dem nächsten Zahn des Schaltrades d zum Eingriff gebracht wird, andererseits die Vorsprünge / wieder gegen die Haken m zu liegen kommen.
Darauf wird der gewünschte Anschlufs bewerkstelligt; hiermit wird zwar der vorhin
durch den Elektromagneten gesandte kräftige Strom unterbrochen, doch bleibt der Schieber
e zufolge des Eingriffs der Klinke in das Schaltrad zunächst in hochgeschobener Lage
hängen.
Sobald aber (nach beendeter Unterredung) der Empfängerapparat I wieder in die Gabel
des Hebels S eingehängt wird, zieht das hierdurch entstehende Uebergewicht diesen Hebel S
und damit die Platte H und zugleich den Schieber e nach abwärts. Die mit letzterem
verbundene Klinke h dreht hierbei das Schaltrad d um einen Zahn bezw. die Registrirscheibe
A um eine Zahl weiter.
Aus Gesagtem geht hervor, dafs einerseits der Gabslhebel S nur dann auf den Schieber e
einen Einflufs hat, wenn letzterer sich in hochgeschobener Stellung befindet, d. h. durch den
Beamten des Vermittelungsamtes die oben erwähnte Elektromagneterregung bewerkstelligt
worden war.
Andererseits kann der Schieber nicht eher von dem Vermittelungsamte aus angehoben
werden, bis der Anrufende seinen Empfängerapparat aus der Gabel abgenommen hat. Es
ist somit für jede der beiden Parteien durchaus unmöglich, für sich allein auf die Registrirvorrichtung
einwirken zu können. Es bedarf hierzu vielmehr eines Zusammenwirkens beider Parteien.
Claims (2)
- Pa tent-Ansprüche:ι . Bei Telephonen eine Vorrichtung zur selbstthätigen Registrirung der Anzahl der Benutzungen , bestehend aus einer Zählscheibe (A) mit'-,Schaltrad (d) und einem mit Schaltklinke (h) versehenen Schieber (e), welcher durch einen-von dem Vermittelungsamt aus bethätigten Elektromagneten (D) nach aufwärts und beim Einhängen des Empfängertelephons (nach erfolgter Unterredung) nach abwärts verschoben wird und hierdurch die Zählscheibe um eine Zahl weiter schaltet.
- 2. Die lösbare Verbindung zwischen dem die Schaltklinke tragenden Schieber (e) und einem zweiten Schieber (H), welcher von dem die Einhängegabel tragenden Hebel (S) bethätigt wird, derart, dafs der letztere Schieber (H) beim Abnehmen des Empfängertelephons durch den aufwärts schwingenden Hebel (S) von dem Schaltschieber (e) abgehoben und die Verbindung zwischen beiden Schiebern erst wieder durch die vom Vermittelungsamt bewirkte Erregung des Elektromagneten (D) bezw. das hierbei erfolgende Aufwärtsgleiten des Schiebers (e) hergestellt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE40847C true DE40847C (de) |
Family
ID=316371
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT40847D Expired - Lifetime DE40847C (de) | Vorrichtung an Telephonen zur selbstthätigen Registrirung der Anzahl der Benutzungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE40847C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3507523A (en) * | 1969-02-25 | 1970-04-21 | Air Lock Inc | Disconnectable coupling for fluid pressure lines |
| US7021345B2 (en) | 2003-03-21 | 2006-04-04 | Environ Products, Inc. | Ball and socket breakaway fitting |
-
0
- DE DENDAT40847D patent/DE40847C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3507523A (en) * | 1969-02-25 | 1970-04-21 | Air Lock Inc | Disconnectable coupling for fluid pressure lines |
| US7021345B2 (en) | 2003-03-21 | 2006-04-04 | Environ Products, Inc. | Ball and socket breakaway fitting |
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