DE368290C - Gespraechzaehler fuer Fernsprecher - Google Patents

Gespraechzaehler fuer Fernsprecher

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DE368290C
DE368290C DEM75382D DEM0075382D DE368290C DE 368290 C DE368290 C DE 368290C DE M75382 D DEM75382 D DE M75382D DE M0075382 D DEM0075382 D DE M0075382D DE 368290 C DE368290 C DE 368290C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/28Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP with meter at substation or with calculation of charges at terminal

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Description

AUSGEGEBEN
AM 3. FEBRUAR 1923
(M'75382 VIIIJ2ia2)
Walter May in Godesberg, Rh.
Gesprächzähler für Fernsprecher.
Es sind bereits Gesprächzähler für Fernsprecher bekannt, die aus einer durch das Einhängen des Fernhörers in den Hakenumschalter bei Wandgehäusen oder durch das Auflegen des' Handapparates· auf die Tragstange bei Tischgehäusen betätigten Zählvorrichtung bestehen. Da hierbei ein jedes Abheben des Fernhörers von dem Hakenumschalter bzw. des Handapparates von der Tragstange gezählt wird', so können mittels dieser Gesprächzähler nur sämtliche Gespräche, einerlei ob solche durch Anruf seitens eines anderen Teilnehmers bzw. des Amtes oder durch· eigenen Anruf zustande kommen, gezählt werden.
Gegenstand der Erfindung ist ein Gesprächzähler für Fernsprecher, der ebenfalls durch das Einhängen des Fernhörers in den Hakenumschalter oder durch das Auflegen des Handapparate» auf die Tragstange betätigt wird, wobei aber die unter dem· Druck des Hakenumschalters oder der Tragstange auf das Zählwerk wirkende Schubstange für gewöhnlich durch eine Sperrvorrichtung festgelegt ist, die beim Anruf seitens des Amtes bzw. eines anderen Teilnehmers durch den Anker des Weckers ausgelöst wird. Die Zählvorrichtung tritt infolgedessen nur dann in Tätigkeit, wenn das Gespräch durch Anruf seitens des Amtes bzw. eines anderen Teilnehmers zustande kommt, und zählt mithin auch nur solche Gespräche. Wird nun neben diesem Gesprächzähler ein solcher angebracht, der sämtliche Gespräche, also auch diejenigen, die durch eigenen Anruf zustande kommen, zählt, so ergibt die Differenz der beiden Zahler die Anzahl der eigenen Gespräche.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, α ist der Elektromagnet des Weckers, b der Anker, der beim Anruf seitens des Amtes bzw. eines anderen Teilnehmers zwecks Betätigung des Weckers in Schwingung versetzt wird, indem; er abwechselnd von dem1 linken oder rechten Pol des Magnets angezogen wird. Durch die erste Bewegung des Ankers wird ein zweiarmiger Hebel· c, c1, der an seinem Schenkel c1 einen festen Nocken- d trägt, welcher für gewöhnlich unter dem Einfluß einer Feder h in eine Ausnehmung f der Schubstange g eingreift und diese dadurch festlegt, so bewegt (Abb. i), daß der Nocken aus der Ausnehmung / heraustritt. Die Schubstange g wird alsdann durch eine Feder i nach oben gedrückt, bis ihr Kopf gx, der für gewöhnlich etwa 1 mm von dem durch den Fernhörer beschwerten Hakenumschalter k entfernt ist, sich an letzteren anlegt. Durch diese geringe Verschiebung der Schubstange g
wird zunächst bewirkt, daß der Nocken d vor dem Abheben des Fernhörers, nachdem der Wecker zur Ruhe gekommen ist, nicht wieder in die Ausnehmung f der Schubstange g eingreifen kann. Wird nunmehr der Fernhörer zum Zwecke des Gespräches von dem Hakenumschalter k abgehobem, so folgt die Schubstange g unter dem Einfluß der Feder i dem Hakenumschalter k und erleidet dadurch eine
ίο weitere Verschiebung nach oben. Dabei
. schleift eine am unteren Ende der Schub- ; stange g angelenkte federnde Schaltklinke I über das Schaltrad m des Zählers und setzt sich vor den nächsten Zahn desselben. Ist das Gespräch beendet, so wird durch Einhängen des Fernhörers in den Hakenumschalter k die Schubstange g wieder ganz heruntergedrückt, bis der Nocken d wieder in die Ausnehmung / der Schubstange g eingreift i und diese dadurch wieder festlegt. Dabei wird mittels der Schaltklinke I der Zähler um eine Zahl transportiert. Um den kleinen Zwischenraum zwischen dem Kopf gl der : Schubstange und dem: Hakenumschalter k wieder herzustellen, kann man an dem Hakenumschalter eine geeignete Vorrichtung, z. B. : eine kleine Zugfeder n, anbringen, die nach Freigabe des Fernhörers den Hakenumschal- ; ter k um etwa 1 mm von dem Kopf g1 der Schubstange abhebt. Die Einrichtung ist bei einem Tischgehäuse genau dieselbe, nur daß dabei die zur Aufnahme des Handapparates dienende Tragstange auf die Schubstange g bzw. auf deren Kopf g1 einwirkt.
Sollte der Wechselstrom, welcher durch die Magnetspulen auf den Anker und durch diesen auf die Sperrvorrichtung c, d einwirkt, nicht stark genug sein, um den Nocken d aus der Ausnehmung f der Schubstange g herauszuheben, so kann die Einrichtung so getroffen werden, daß das Ende des Hebelarmes c1 nur als Widerlager dient, und sich der Nocken, sobald der Hebelarm c1 von der Schubstange g abgehoben wird, durch eine ihm eigens verliehene Federkraft selbst be- ; freit.
Durch den beschriebenen Gesprächzähler \verden nmr die Gespräche gezählt, die durch Anruf seitens des Amtes bzw. eines anderen Teilnehmers zustande kommen. Will man die Zahl der durch eigenen Anruf zustande gekommenen Gespräche zählen, so braucht man nur einen zweiten Zähler mit derselben Schubstange g, jedoch ohne die Sperrvorrichtu ng· c, d. anzubrin'cren:. der. da die Sperrvorrichtung fehlt, sämtliche Gespräche, einerlei ob dieselben durch Anruf seitens des Amtes bzw. eines anderen Teilnehmers oder durch eigenen Anruf zustande kommen, zählt. Die Differenz der beiden Zähler ergibt dann die Anzahl der eigenen Gespräche.
Um: eine unbedingt zuverlässige, selbsttätige Zählung zu erhalten, die nicht in betrügerischer Absicht beeinflußt werden kann, ist es erforderlich, die Schubstange innerhalb des Fernsprechgehäuses anzuordnen.

Claims (3)

P ATENT-Ansprüche:
1. Gesprächzähler für Fernsprecher mit einer durch den Fernhörerhaken bzw. die Tragstange gesteuerten Zählvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß eine von einer Sperrvorrichtung (c, d) abhängige Schubstange (§■) o. dgl. unterhalb des Haken-Umschalters (k) oder der Tragstange angebracht und mit dem Zählwerk (m, Z) verbunden ist derart, daß die Sperrvorrichtung beim! Anruf seitens des Amtes bzw. eines anderen Teilnehmers durch den Anker des Weckers ausgelöst, der Zähl· vorgang beim Abheben des Hörers vorbereitet und das Fortschalten des Zählers nach Beendigung des Gesprächs durch den Druck des mit dem Hörer belasteten, in seine Ruhelage zurückgehenden Hakenumschalters bzw. Tragstange bewirkt wird.
2. Gesprächzähier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung aus einem: durch die schwingende Bewegung des Ankers der Weckvorrichtung bewegten Hebel (c, c1) besteht, der einen Nocken (d) trägt, welcher in der Ruhelage in eine passende Ausnehmung (f) der Schubstange (g) eingreift und beim1 Anruf seitens des: Amtes durch die Bewegung des Ankers der Weckvorrichtung und des Hebels (c, c1) aus der Ausnehmung (f) heraustritt.
3. Gesprächzähler nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine geeignete Vorrichtung, z. B. eine kleine Zugfeder (n), die den Hörerhaken bzw. die Tragstange in der Ruhelage um einen kleinen i°5 Betrag, etwa 1 mm, über den Kopf (g%) der Schubstange angehoben hält, damit die Schubstange bei Auslösung der Sperrvorrichtung durch den Weckeranker eine kleine Verschiebung erleiden, kann, ohne daß zunächst der Hörer vom Haken oder der Tragstange genommen wird, so daß der Nocken (d) und die Ausnehmung (f) gegeneinander verschoben werden und ein Wiedereingreifen unmöglich gemacht wird, wenn der Wecker zur Ruhe kommt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM75382D 1921-10-11 1921-10-11 Gespraechzaehler fuer Fernsprecher Expired DE368290C (de)

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