DE266325C - - Google Patents
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- DE266325C DE266325C DENDAT266325D DE266325DA DE266325C DE 266325 C DE266325 C DE 266325C DE NDAT266325 D DENDAT266325 D DE NDAT266325D DE 266325D A DE266325D A DE 266325DA DE 266325 C DE266325 C DE 266325C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62H—CYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
- B62H5/00—Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles
- B62H5/02—Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles for locking the steering mechanism
- B62H5/06—Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles for locking the steering mechanism acting on the front wheel fork or steering head tube
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 266325 -. KLASSE 63/. GRUPPE
JOHANNES JEHLE in BUDENHEIM a. Rh.
Fahrradschloß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Februar 1913 ab.
Die Erfindung betrifft ein mit dem Fahrrad fest verschraubtes Schloß, das bei Wendung
des Vorderrades um 90 ° in Wirksamkeit tritt und ein Entführen des Rades durch Schieben unmöglich macht. .. . *
Die bekannt gewordenen Vorrichtungen sperren das Fahrrad entweder am Vorderoder
Hinterrad oder der Kurbel, jedoch immer so, daß ein Entwenden des Fahrrades, ohne
besonderes Aufsehen zu erregen, möglich bleibt. Bei gesperrten Vorder- oder Hinterrädern
kann das Rad bequem geschoben werden, indem das gesperrte Rad ein wenig angehoben
wird, während bei Kurbelschlössern, wenn solche, wie heute, fast regelmäßig mit Freilauf
ausgestattet sind, das Wegschieben eines Fahrrades keinerlei Schwierigkeiten macht.
Mittels des Erfindungsgegenstandes dagegen wird das Vorderrad in abgesperrtem Zustande
quer zum Hinterrad gestellt, so daß eine Entführung
des Fahrrades nur durch Tragen erreicht werden kann, das sofort jedermann auffällt. Erfindungsgemäß wird das Schloß
an der schrägliegenden Strebe, der Verbindung zwischen Vorder- und Hinterrad, angebracht
und das Schließblech mittels einer Schelle an der Vorderradgabel angeschlossen. Mit dem Schloß
ist dann noch ein Kanal verbunden, welcher eine außen liegende Öffnung aufweist. Der
Kanal ist dann so angeordnet, daß von dieser Öffnung aus, die in einem Seitenblech angeordnet
ist, der Kanal schräg gerichtet zu der tief liegenden Stirnseite des Schlosses führt.
Dieser Kanal soll zum Aufbewahren des Schlüssels dienen, wenn das Fahrfad nacheinander
von mehreren Personen benutzt werden soll und die Übermittlung des Schlüssels von einem
zum andern Schwierigkeiten macht oder leicht übersehen werden kann. In diesem durch die
Lage des Schlosses am Fahrrad mit genügendem Gefälle ausgestatteten Schlüsselschacht
ist eine Sperrung angebracht, welche den Schlüssel gegen Durchrutschen hindert. Diese
Sperrung wird beim Schließen des Schlosses angehoben und läßt den Schlüssel, der vorher
am Bart festgehalten wurde, durchrutschen, und zwar so weit, daß ein Teil des Schlüssels
an dem freien unteren Ende des Kanals herausschaut. Die Sperrung hält aber an dem
einen größeren Durchmesser besitzenden Schlüsseigriffe oder Auge den Schlüssel noch zurück,
damit dieser nicht zu Boden fallen kann. Durch einen leichten Zug, wobei der Angriff
an dem herausragenden Schlüsselteil zu erfolgen hat, wird die Sperrung völlig angehoben
und kann der Schlüssel aus dem Schacht herausgezogen werden. Man wird regelmäßig den
Schlüssel, da man ihn an dem Griffe oder Auge festhält, so hereinwerfen, daß der Schlüsselbart
zu unterst im Schacht liegt, doch würde es nichts verschlagen, wenn der Schlüssel einmal
in umgekehrter Folge hereingebracht würde, weil man diesen durch Einführen eines flachen
Gegenstandes herausstoßen könnte oder durch Anheben des Hinterrades die Neigung des
Schlosses so einstellen könnte, daß der Schlüssel nach vorn ratscht. Hiernach steht
der Schlüssel im Gegensatze zu bekannt gewordenen Einrichtungen zum Anschließen von
Fahrrädern, bei denen der Schlüssel bei offenem
Schloß innerhalb des Schloßkastens untergebracht ist und erst bei geschlossenem Schloß
herausnehmbar ist, wobei dann die Funktion des Schlosses vom Ein- oder Ausführen des
Schlüssels überhaupt abhängig ist, nicht in einem unmittelbaren Zusammenhange mit dem
Schloß selbst, so daß etwa die Betätigung des Schlosses von der Unterbringung des Schlüssels
in dem Schachte abhängig gemacht wird, sondern dient diese Einrichtung lediglich dazu,
eine bequeme Aufbewahrung und Ausgabe für den Schlüssel zu schaffen, wobei dann allerdings
die Ausgabe zweckmäßigerweise durch das Schließen des Schlosses bewirkt wird, weil
naturgemäß dann der Schlüssel nicht mehr mit dem Schloß verbunden sein darf, wenn
nicht der Zweck verfehlt werden soll. Bei Fahrrädern, die regelmäßig nur von einer
Person für längere Zeiträume benutzt werden, empfiehlt es sich nicht, eine besondere Aufbewahrung
für den Schlüssel zu schaffen, sondern soll diese in Wegfall kommen.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt und zeigt: ·
Fig. ι das Schloß mit abgenommenem Zwischendeckel
und untergebrachter Schließvorrichtung,
Fig. 2 das Schloß mit aufgeschraubtem Zwischendeckel und die Unterbringung des Schlüssels,
Fig. 3 eine Draufsicht,
Fig. 4 das Vorderrad mit angebrachtem Schloß.
Fig. 4 das Vorderrad mit angebrachtem Schloß.
Das Schloß ist kastenartig ausgebildet und nimmt in der einen Hälfte die Falle mit der
Zuhaltung auf, im anderen Teile den Schlüsselschacht mit der zur Bedienung des Schlüssels
notwendigen Vorrichtung. Das Schloß ist in seiner mittleren Tiefe durch einen Zwischendeckel
α unterteilt, welcher nur den hinteren Riegel mit Zuhaltung deckt.. In Fig. 1 fehlt
der Zwischendeckel a, dagegen ist er in Fig. 2 und 3 ersichtlich. Das Schloß besteht im
wesentlichen aus einer Falle b, welche in das Schließauge c greift. Das letztere dringt durch
einen in der' Rückwand des Schlosses angebrachten Schlitz d. Die Falle wird geführt
durch ein Auge e und einen" Stift e1. Am
hinteren Ende trägt sie einen angebogenen Lappen f, der durch einen Einschnitt g des
Zwischendeckels α reicht. Gegen den Lappen/"
legt sich ein Arm des Riegels h, der auf seinem Rücken die Zuhaltung trägt. Auf dem
Zwischendeckel ist ein ungleicharmiger Sperrhebel i um einen Bolzen k leicht drehbar angeordnet.
Das vordere Hebelende reicht in den Weg, den der Lappen f in Verbindung mit der Falle macht. Das hintere Hebelende
greift mit einem angebogenen Lappen I in eine Aussparung m des Schlüsselschachtes n, also in
den Weg des Schlüssels 0. Der äußere Deckel p ist nur so weit gezeichnet, daß er das Mundstück
des Schlüsselschachtes η trägt. Der Schacht verläuft unter schwacher Neigung zur
rechten Schloßrahmenseite, die er durchdringt (Fig. 3)·
Die Funktion des Schlosses ist nun folgende:
Während des Fahrens befindet sich der Schlüssel im Schacht n, wo er von dem Lappen
I festgehalten wird. Will nun der Fahrer sein Rad sperren, so dreht er das Vorderrad
zur Seite. Das Schließauge c, das mit einer Schelle an einem Arm - der Vordergabel befestigt
ist, wird durch den Schlitz d in das Schloß geführt. Das Auge c drückt die Falle b
zurück, bis der Fallenweg wieder frei wird, worauf eine Feder q die ,Falle wieder nach
vorn drückt. Beim Zurückdrücken der Falle δ stößt der angebogene Lappen f auf die Schrägfläche
des Sperrhebels i, zwingt also diesen, nach unten auszuweichen. Infolgedessen schlägt
das rechte Hebelende nach oben hinaus. Der Hebel kommt in die strichpunktierte Stellung
nach Fig. 2; der Lappen I hebt sich und gibt den Schlüsselbart frei. Ist die Falle in ihre
rechte Totlage gelangt, so ist der Hebel zwar so weit gedreht, daß er den vorher festgehaltenen
Schlüsselbart freigibt, wodurch der Schlüssel im Schacht weiter nach unten rutscht,
dagegen hält ein Teil des Lappens I den Schlüssel, weil das Schlüsselauge größer als
der Bart ist und dieses gegen den nicht völlig angehobenen Lappen I stößt. Ein Herausfallen
des Schlüssels wird vermieden. Durch_ einen Zug an dem aus der Seite herausragenden
Schlüsselbart wird nun der Sperrhebel entgegen der Wirkung der Feder r weiter
nach oben gedrückt, wobei der Schlüsselweg frei wird. Mit dem Schlüssel läßt sich dann
die Zuhaltung mit dem Riegel in bekannter Weise nach rechts drücken, welche Bewegung
auch die Falle mitzumachen gezwungen ist; das Schließauge löst sich und läßt sich das
Rad wieder zum Fahren herrichten. Die in Fig. 2 gezeichnete Stellung des Sperrhebels *
ist diejenige, bei der der Schlüssel an dem Lappen I vorbeigeht.
Das Schloß in geschilderter Form würde nur da von praktischem Werte sein, wo die
Person das, Radfahren häufig wechselt. Für no
den Fall nun, daß ein Fahrrad größtenteils von nur einer Person benutzt wird, der
Schlüssel also von dieser besser in der Tasche mitgeführt werden kann, könnte das hintere
Schloßteil mit dem Schlüsselschacht und Sperrvorrichtung des Schlüssels fortfallen.
Das Schloß wird an der abfallenden unteren Rahmenseite dicht an den Gabelkopf mit
Schellenbändern angeschraubt, das Schließauge c wird ebenfalls auf diese Weise an der Seite
des Gabelarmes befestigt, wo sich der Schlitz d befindet, wie es in Fig. 4 dargestellt ist.
Claims (3)
- Patent-An Sprüche.·ι. Fahrradschloß, dadurch gekennzeichnet, daß an der Vordergabel eines Fahrrades ein Schließauge (c) verschraubt ist, das durch Drehen des Vorderrades in den Schlitz (d) eines an der unteren Rahmenseite befestigten Schlosses reicht .und hier mittels einer Falle in bekannter Weise gesperrt wird, so daß ein Fortschieben des Fahrrades durch einen Unberufenen ausgeschlossen ist und nur durch ein auffälliges Tragen das Rad wegzuschaffen ist.
- 2. Äusführungsform des Schlosses nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Falle (Ii) ein Lappen (f) angebogen ist, der durch einen Ausschnitt (g) des Zwischendeckels (a) reicht und hier auf die abgeschrägte Fläche des kürzeren Armes eines Sperrhebels (i), der auf dem Zwischendeckel (a) um einen Bolzen (k drehbar gelagert ist, einwirkt, in der Weise, daß beim Zurückdrücken der Falle das vordere Hebelende nach unten ausweichen muß, so daß gleichzeitig der an dem längeren Hebelarm befindliche Lappen (I) die Aussparung des Schlüsselschachtes verläßt und dadurch eine automatische Ausgabe des Schlüssels erreicht werden kann.
- 3. Ausführungsform des Schlosses nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Schloß ein Schacht angeordnet ist, der den Aufenthalt des Schlüssels bildet, so lange, bis das Fahrrad abgesperrt wird, wobei der Lappen (I) des Sperrhebels (i) den Schlüsselbart freigibt, worauf der Schlüssel abwärts gleitet, aber noch an seinem Auge von dem noch teilweise in den Schacht hineinreichenden % Lappen (I) gehalten wird und durch einen leichten Zug an dem Schlüsselbart der Sperrhebel entgegen der Wirkung der Feder (r) weiter nach oben gedrückt wird, also der Schlüssel vollends' herausgezogen werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE266325C true DE266325C (de) |
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|---|---|
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