DE39708C - Schlofs für Eisenbahnwagen- und andere Thüren - Google Patents
Schlofs für Eisenbahnwagen- und andere ThürenInfo
- Publication number
- DE39708C DE39708C DENDAT39708D DE39708DA DE39708C DE 39708 C DE39708 C DE 39708C DE NDAT39708 D DENDAT39708 D DE NDAT39708D DE 39708D A DE39708D A DE 39708DA DE 39708 C DE39708 C DE 39708C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- trap
- lock
- door
- doors
- spring
- Prior art date
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- Expired
Links
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B83/00—Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
- E05B83/36—Locks for passenger or like doors
- E05B83/363—Locks for passenger or like doors for railway vehicles
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
Patentirt im Deutschen Reiche vorn 5. October 1886 ab.
Die nachstehend beschriebene Schlofsconstruction für Eisenbahnwagen- und andere Thüren
bezweckt eine selbsttätige Verriegelung des Schlosses bei einfachem Thücschlufs.
Die als breite Platte ausgebildete Hauptfalle (hebende Falle) sitzt rechtwinklig zur Spindel
des Handgriffes und geht von einer Muffe aus, die zur Aufnahme des Vierkants der Spindel
mit einem viereckigen Loch versehen ist. Eine Spiralfeder wirkt auf die Muffe derart ein, dafs
die Falle in die horizontale Schliefslage nach unten gedreht wird, während das Oeffnen des
Verschlusses durch eine Rückdrehung des Handgriffes um etwa eine Vierteldrehung erfolgt.
Mit der Hauptfalle ist ein Halter verbunden, welcher die Falle in geöffneter Lage hält und
durch den Schlufs der ThUr freigegeben wird; aufserdem ist in dem Schlofs noch eine gewöhnliche
schiefsende Falle mit abgeschrägtem Nasenansatz angebracht, die durch eine Schraubenfeder
bethätigt wird und bei geschlossener Thür wie ein Schnäpper einschnappt. Die Einrichtungen des Schlosses sind danach derart,
dafs ein doppelter selbstthätiger Verschlufs beim . Zuschlagen der Thür eintritt, so dafs,
falls der eine Theil des Schlosses zufällig aufser Ordnung sein sollte, der andere in Function
tritt, während es unwahrscheinlich ist, dafs beide Theile gleichzeitig nicht functioniren
sollten.
In beiliegender Zeichnung zeigt:
Fig. ι die Seitenansicht des Schlosses bei fast ganz abgenommener Deckplatte und geöffneter
Hauptfalle,
Fig. 2 die entsprechende Endansicht des Schlosses, .
Fig. 3 die Oberansicht des Halters für die Hauptfalle,
Fig. 4 eine Oberansicht der schiefsenden Falle mit abgeschrägtem Nasenansatz und
Fig. 5 eine Seitenansicht bei geschlossener Hauptfalle.
Fig. 6 und 7 sind Horizontalschnitt und Ansicht des an dem Thürrahmen anzubringenden
Schliefsbleches.
Die Hauptfalle 8 hat eine Muffe 9 mit viereckigem Loch 10 zur Aufnahme der Spindel
des Handgriffes 11 (dessen Lage in Fig. 1 und 5 durch punktirte Linien angegeben ist).
Die Muffe oder Nabe der Falle hat auch einen Einschnitt zur Aufnahme des inneren Endes
der Spiralfeder 12, deren äufseres Ende ösenartig ausgebildet und um einen Stift 13 gelegt
wird, welcher an der hinteren Schlofsplatte angegossen ist. Der Theil 14 der Falle 8 ist
nahezu winklig ausgebildet und bildet die untere äufsere Ecke der Falle, wenn dieselbe,
wie Fig. ι zeigt, nach oben gedreht ist; ' in dieser Lage tritt der äufsere Theil eines Halters
15 unter den Theil 14 und hält die Falle 8 in geöffneter Lage. Der Halter 15,
welcher in Fig. 3 getrennt dargestellt ist, ist ein kleiner Hebel, der um einen Stift 16 drehbar
ist, der durch den Boden des Schlofskastens eingeschraubt wird, so dafs sich der
Hebel oder Halter 15 horizontal bewegt und dem Druck einer Blattfeder 17 nachgeben
kann. Der Schlofskasten hat in der inneren Seite ein Loch 18, welches das äufsere wirksame
Ende des Halters 1 5 freilegt, und das Schliefsblech
ig hat einen Vorsprung 20, der, wenn die Thür zugemacht wird, in das Loch 18
tritt und den Halter unter der Falle 8 fortdrückt, worauf diese durch die Feder 12 zum
Schlufs gebracht wird und die Thür fest verschliefst.
In dem oberen Theil des Schlosses ist eine schiefsende Falle 21 mit abgeschrägtem Ansatz
angeordnet; diese Falle wird theils durch das Loch in dem vorderen Theil des Schlofskastens,
theils durch einen kleinen Block 22 geführt, welcher, an der Hinterwand des Kastens
angebracht, in einen Schlitz der Falle 21 tritt. Eine Schraubenfeder 23 liegt zwischen
dem Block 22 und dem äufseren Ende des Schlitzes in der Falle 21 zu dem Zwecke,
letztere nach aufsen zu drücken. Die Falle 21 hat einen Ansatz 24 auf der unteren Seite,
und gegen diesen Ansatz stöfst eine Ecke der Hauptfalle 8, wenn diese nach oben gedreht
wird, um die Thür zu öffnen.
Das Schliefsblech 19 hat Oeffnungen 25 und 26 für die Fallen 8 bezw. 21, sowie abgeschrägte
Theile 27, 28, gegen welche die Ecke der Hauptfalle 8 bezw. die Nase der schiefsenden Falle 21 trifft, wenn die Thür
geschlossen wird. Die Schlofsdeckplatte, welche in Fig. ι und 5 abgenommen gedacht ist, hat
auf der Innenseite eine gekrümmte Rippe 29 (punktirt gezeichnet), welche als Schutz für die
Feder 12 dienen und ihre Abwickelung beschränken soll, wenn die Feder lose geworden
oder zerbrochen ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Schlofs für Eisenbahnwagen- und andere Thüren, bestehend aus der drehbaren, unter dem Einflufs der Spiralfeder 12 stehenden Hauptfalle 8, welche beim Oeffnen der Thür die durch eine Schraubenfeder 23 vorgedrückte schiefsende Falle 21 zurUckdrückt und selbst durch einen horizontal beweglichen, durch die Feder 17 beeinflufsten Hebel 15 in geöffneter Lage erhalten wird, während beim Schlufs der Thür der Ansatz 20 des Schliefsbleches den Hebel 15 zurückdrückt und die Fallen 8 und 21 in die Schliefslage treten läfst.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE39708C true DE39708C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=315316
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT39708D Expired DE39708C (de) | Schlofs für Eisenbahnwagen- und andere Thüren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE39708C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010005261A1 (de) * | 2010-01-20 | 2011-07-21 | Carl Wilhelm Cleff GmbH & Co KG, 42277 | Schloss für eine Schienenfahrzeugtür |
-
0
- DE DENDAT39708D patent/DE39708C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010005261A1 (de) * | 2010-01-20 | 2011-07-21 | Carl Wilhelm Cleff GmbH & Co KG, 42277 | Schloss für eine Schienenfahrzeugtür |
| DE102010005261B4 (de) * | 2010-01-20 | 2012-02-09 | Carl Wilhelm Cleff Gmbh & Co Kg | Schloss für eine Schienenfahrzeugtür |
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