DE264995C - - Google Patents

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DE264995C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L27/00Spices; Flavouring agents or condiments; Artificial sweetening agents; Table salts; Dietetic salt substitutes; Preparation or treatment thereof
    • A23L27/10Natural spices, flavouring agents or condiments; Extracts thereof

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nutrition Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Medicines Containing Plant Substances (AREA)

Description

Verfahren zur Herstellung eines Pfefferersatzes. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. November 1912 ab.
Man hat sich schon vielfach bemüht, einen künstlichen Pfeffer herzustellen, der geeignet wäre, den teuren Naturpfeffer zu ersetzen; aber leider ohne Erfolg, denn zum Schluß enthielt die künstliche Masse stets Teile von echtem Pfeffer.
Gemäß vorliegender Erfindung soll nun ein künstlicher Pfeffer aus heimischen Bodenprodukten hergestellt werden, welcher den Naturpfeffer voll und ganz ersetzt, nur einen Bruchteil von diesem kostet und zu jeder Speise, auch für Magenkranke, geeignet ist.
Als Ausgangsmaterial für das vorliegende Verfahren dient die Brennessel. Diese wird kurz vor der Blüte geerntet, d. h. abgemäht, oder auch mit der Wurzel ausgezogen und dann getrocknet.
Man muß die kurz vor der Blüte geernteten Brennesseln verwenden, da nach der Blüte die Pflanze lange nicht mehr die Aromaschärfe wie vor der Blüte besitzt und sich dann kaum noch zur künstlichen Pfefierfabrikation eignet. Die getrockneten Brennesseln werden nun in einem doppelwandigen Kessel, nachdem sie ungefähr wie Häcksel zerschnitten sind, unter Zusatz von Alkohol, Essig, öl, Wasser und Salz etwa 2 Stunden gekocht, bis sie eine weißgraue Farbe zeigen und die meiste Flüssigkeit verdunstet ist.
Die erhaltene Masse wird in geeigneter Weise, z. B. in einem warmen Raum getrocknet und das Produkt schließlich pulverisiert. Man erhält einen würzigen, aromatischen Pfefferersatz.
Die Mengenverhältnisse bei der Ausführung des Verfahrens sind etwa folgende.
Auf 60 Teile Brennesseln kommen 20 Teile Alkohol, 3 Teile Essig, 10 Teile Wasser, 5 Teile öl und 2 Teile Salz zur Anwendung.
Ρλ τ ε ν τ - A ν s ρ R υ c η :
Verfahren zur Herstellung eines Pfefferersatzes, dadurch gekennzeichnet, daß kurz vor der Blüte geerntete und dann getrocknete Brennesseln in zerkleinertem Zustand unter Zusatz von Alkohol, Wasser, Essig, Salz und Öl so lange (etwa 2 Stunden) gekocht werden, bis die Brennesseln eine weißgraue Farbe zeigen und der größte Teil der Flüssigkeit verdunstet ist, worauf die erhaltene Masse getrocknet und schließlich pulverisiert wird.
IiERLIN: GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    - M 264995 KLASSE 53 #. GRUPPE
    PAUL BRAUN in BERLIN-SCHÖNEBERG.
DENDAT264995D Expired DE264995C (de)

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DE264995C true DE264995C (de) 1900-01-01

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