DE273628C - - Google Patents
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- DE273628C DE273628C DENDAT273628D DE273628DA DE273628C DE 273628 C DE273628 C DE 273628C DE NDAT273628 D DENDAT273628 D DE NDAT273628D DE 273628D A DE273628D A DE 273628DA DE 273628 C DE273628 C DE 273628C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23C—DAIRY PRODUCTS, e.g. MILK, BUTTER OR CHEESE; MILK OR CHEESE SUBSTITUTES; PREPARATION THEREOF
- A23C17/00—Buttermilk; Buttermilk preparations
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23B—PRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
- A23B11/00—Preservation of milk or dairy products
- A23B11/10—Preservation of milk or milk preparations
- A23B11/12—Preservation of milk or milk preparations by heating
- A23B11/13—Preservation of milk or milk preparations by heating the materials being loose unpacked
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- Polymers & Plastics (AREA)
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- Dairy Products (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 273628 KLASSE 53 e. GRUPPE
RICHARD SUWELACK in BILLERBECK, Westf.
Verfahren zur Herstellung einer längere Zeit haltbaren Buttermilch.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Januar 1913 ab.
Die unter der Bezeichnung »Buttermilch« in den Handel kommenden Rückstände des Rahms,
die noch etwa 0,50 Prozent Fett, etwa 3 Prozent Eiweißstoffe und etwa 4 Prozent Milchzucker
neben reichen Milchsäuremengen enthalten, besitzen bekanntlich einen bedeutenden
Nährwert. Ferner übt die in der Buttermilch vorhandene Milchsäure auf den menschlichen
Organismus eine vorzügliche Wirkung aus, die in der Hauptsache auf eine Erhöhung der Verdauungstätigkeit
zurückzuführen ist.
Einer weiteren Verbreitung der Buttermilch als Volksnahrungsmittel stand aber bisher ihre
leichte Zersetzbarkeit entgegen. Schon am zweiten Tage, unter Umständen sogar noch
früher, nimmt die Buttermilch einen bitteren Geschmack an, der sie fast ungenießbar macht.
Diese leichte Zersetzlichkeit der Buttermilch machte bisher auch den Versand der Buttermilch
auf größere Strecken unmöglich. Es ist daher erklärlich, daß in den großen ländlichen
Molkereibetrieben diese Buttermilch nur noch als Viehfutter benutzt wurde.
Die vorliegende Erfindung hat nun ein Verfahren zum Gegenstande, mit dessen Hilfe es
gelingt, die Buttermilch in einen so haltbaren Zustand überzuführen, daß sie sich beliebig
versenden läßt und sich etwa 8 bis 14 Tage ohne Zersetzung hält. Die große Bedeutung
eines solchen Verfahrens liegt ohne weiteres auf der Hand.
Das neue Verfahren besteht im wesentlichen darin, daß die frisch gewonnene Buttermilch
unter starkem Rühren längere Zeit auf mindestens 85 ° C. erhitzt und in diesem Zustande
einem geeigneten Homogenisierungsprozeß bei etwa 250 Atm. Druck unterworfen wird, um
eine ganz feine Vermischung der aufgequollenen Eiweißkörper mit den übrigen Bestandteilen
der Buttermilch zu erreichen. Hiernach wird die Milch in tief abgekühltem Zustande
in sterilisierte Gefäße gefüllt und die in der Flüssigkeit sowie in den Gefäßen vorhandene
Luft soweit wie irgend möglich abgesogen. Schließlich werden die Gefäße luftdicht abgeschlossen.
Die Homogenisierung der Buttermilch geschieht zweckmäßig in bekannter Weise dadurch,
daß man sie unter einem Druck von etwa 250 Atm. durch ganz enge Röhren gegen eine harte Fläche schleudert.
Es ist zwar bereits versucht worden, Buttermilch dadurch haltbar zu machen, daß man
sie zwecks feiner Verteilung des Kaseins unter dauerndem Umrühren kocht, dann in Flaschen
füllt und in diesen sterilisiert. Eine solche Buttermilch ist jedoch nicht haltbar, sondern
verdirbt nach etwa 2 Tagen ebensogut wie gewöhnliche Buttermilch.
Ferner ist es auch bekannt, Milch oder Rahm zwecks Haltbarmachung bei Temperaturen
von etwa 85 ° C. zu homogenisieren. Abgesehen davon, daß es sich dabei um Milch
und nicht um Buttermilch handelt, läßt sich auch durch die Kombination des Erhitzungsprozesses
mit dem darauffolgenden Homogenisieren keine genügende Haltbarkeit der Buttermilch
erzielen. Erst durch die Kombination der drei Maßnahmen, nämlich des Erhitzens
der Buttermilch auf mindestens 85 ° C, des
darauffolgenden Homogenisierens und des bei der Herstellung von Milchkonserven an sich
üblichen Entfernens der Luft nach starker Abkühlung der Buttermilch läßt sich eine
wirklich haltbare Buttermilch gewinnen. Bei der bisher noch nicht überwundenen Schwierigkeit,
eine wirklich haltbare Buttermilch her- - zustellen, war es nicht vorauszusehen, daß
durch die Kombination der drei erwähnten ίο Maßnahmen das erstrebte Ziel erreicht werden
könnte.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :
Verfahren zur Herstellung einer längere Zeit haltbaren Buttermilch, dadurch gekennzeichnet, daß die frisch gewonnene Buttermilch unter starkem Rühren einige Zeit auf mindestens 85 ° C. erhitzt, in diesem Zustande bei etwa 250 Atm. Druck homogenisiert und hierauf nach starker Abkühlung und nach Entfernung der Luft in den sie enthaltenden Gefäßen luftdicht verschlossen wird.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE273628C true DE273628C (de) |
Family
ID=530062
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT273628D Active DE273628C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE273628C (de) |
-
0
- DE DENDAT273628D patent/DE273628C/de active Active
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