DE263679C - - Google Patents

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DE263679C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L23/00Devices or apparatus for measuring or indicating or recording rapid changes, such as oscillations, in the pressure of steam, gas, or liquid; Indicators for determining work or energy of steam, internal-combustion, or other fluid-pressure engines from the condition of the working fluid
    • G01L23/02Devices or apparatus for measuring or indicating or recording rapid changes, such as oscillations, in the pressure of steam, gas, or liquid; Indicators for determining work or energy of steam, internal-combustion, or other fluid-pressure engines from the condition of the working fluid mechanically indicating or recording and involving loaded or return springs

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 263679 KLASSE 42fr. GRUPPE
ANTON BÖTTCHER in HAMBURG.
Die bekannten Zählvorrichtungen zur Bestimmung der mittleren Leistung von Kolbenmaschinen sind derart eingerichtet, daß sie entweder selbständige, von dem Schreibindikator unabhängige Vorrichtungen sind oder mit dem Schreibindikator derart zusammen arbeiten, daß sie von der Schreibtrommel betätigt werden. Die Leistungszähler der ersteren Art gestatten eine Nachprüfung
ίο der Ergebnisse aus den Diagrammen, welche durch den gleichzeitig verwendeten Schreibindikator aufgenommen werden, nicht, weil die an zwei verschiedenen Vorrichtungen vorhandenen Indikatorteile, z. B. Federn, verschieden wirken und die Ergebnisse der Vorrichtungen beeinflussen. Ein Vergleich der durch diese Vorrichtungen festgestellten Leistungen ist wertlos, da sie unter verschiedenen Verhältnissen aufgenommen sind.
Die Leistungszähler der anderen Art, welche von der Schreibtrommel betätigt werden, sind zwar an das Gestänge des Schreibindikators angeschlossen, lassen jedoch eine Nachprüfung ihrer Ergebnisse deshalb nicht zu, weil während der Arbeit des Leistungszählers die Trommel nicht angehalten werden kann, ohne die Tätigkeit des Zählers zu unterbrechen. In jenen Fällen, wo die einzelnen Diagramme wesentlich voneinander abweichen, ist es notwendig, von Zeit zu Zeit auf besonderen Blättern je ein Diagramm aufzunehmen, da es nicht möglich ist, aus den auf demselben Blatt aufgezeichneten, sich nicht deckenden Diagrammen die Leistung festzustellen. Infolge der vielen Linien, die sie schneiden, kann die Messung überhaupt nicht vorgenommen werden.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet nun ein Leistungszähler, welcher mit einem Schreibindikator derart gekuppelt ist, daß beide von dem gleichen Indikatorteile betätigt werden und trotzdem ein Anhalten der Schreibtrommel ohne Unterbrechung des Zählers möglich ist. Die Vorrichtung besteht aus einem zur Aufnahme von Diagrammen bestimmten Indikator bekannter Art, bei welchem die Schreibtrommel auf einer von der Bewegung der Maschine beeinflußten Scheibe abnehmbar angeordnet ist. Die Scheibe ist mit dem die Bewegung der Maschine auf die Zählvorrichtung übertragenden Teil des Leistungs-Zählers zwangläufig gekuppelt. Das Schreibgestänge ist an demselben durch den Dampfdruck bewegten Teil angeschlossen wie die dem Einfluß des Dampfdruckes unterliegenden Teile des Leistungszählers.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen
Fig. ι die Seitenansicht mit teilweisem Schnitt,
Fig. 2 die Oberansicht der Vorrichtung.
An dem den Zylinder und Kolben des Indikators aufnehmenden Körper α ist der aus zwei Armen oder einer entsprechenden Platte bestehende Träger b für die die Schreibtrommel c tragende Scheibe fi und das mit ihr zwangläufig verbundene, unter dem Einfluß der Maschinenbewegung stehende, in diesem Falle als Trommel ausgebildete Glied d des Leistungszählers angebracht Auf dem Gliede d ruht die Rolle e, welche in bekannter Weise die Bewegung dieses Gliedes und des Indi-
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Claims (2)

katorkolbens auf das in dem Gehäuse f angeordnete Zählwerk übertragen kann. Das Gehäuse ist mittels eines Armes g an einen doppelarmigen Winkelhebel h, der in Ständem * seine Lagerung hat, angeschlossen. Der Winkelhebel ist wieder mit zwei zu beiden Seiten der Kolbenstange k des Indikators angeordneten Lenkern m so verbunden, daß die Bewegung der Kolbenstange auf den Leistungszähler in bekannter Weise übertragen "wird. Mit derselben Kolbenstange ist auch das Schreibgestänge η verbunden, welches seine Aufzeichnungen auf der Schreibtrommel c vornehmen kann. Die Schreibtrommel c ist mit der von der Maschine unter Vermittlung der Schnur 0 bewegten Scheibe j>, welche ihrerseits mit dem Teil d des Leistungszählers zwangläufig verbunden ist, derart gekuppelt, daß sie während der Bewegung der Maschine bzw. der Teile c und d losgenommen und aufgesetzt werden kann, um von Zeit zu Zeit neues Papier aufspannen und so ein neues Diagramm nehmen zu können, ohne jedoch die für die ständige Weiterzählung notwendige Bewegung des Zählers unterbrechen zu müssen. Die Scheibe j> der Schreibtrommel ist mit dem Teile d des Leistungszählers durch Zahnräder q, r verbunden, so daß die Bewegung der ersteren zwangläufig auf den letzteren übertragen -wird. Um ein eine Fehlerquelle bildendes Spiel zwischen den Zähnen der Zahnräder zu verhindern, steht der Teil d unter dem Einfluß einer Feder s, welche die Zähne stets nur in einer Richtung zum Anliegen bringt. Die Drehung des Leistungszählerzahnrades r erfolgt dann nach der einen Richtung durch das Zahnrad q, nach der anderen Richtung durch die Feder s, wobei es aber auch bei der Bewegung nach der anderen Richtung von der Bewegung des Zahnrades r abhängig bleibt. Das Zählergehäuse f bzw. die von ihm getragene Rolle β wird durch eine Feder t in üblicher Weise gegen den Teil d gepreßt. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Beim Indizieren stehen sowohl die Teile des Leistungszählers wie auch des Schreibindikators unter Einwirkung desselben Indikatorkolbens und derselben Indikatorfeder. Hierdurch wird es vermieden, daß bei Vergleich der Aufzeichnungen mit den Zählungen irgendwelche Fehler, die bei Verwendung unabhängiger Zähl- und Schreibvorrichtungen durch die verschiedenen Spannungen der Federn oder andere auf die verschiedenen Indikatorteile zurückzuführende Ursachen entstehen, den Vorrichtungen selbst zugerechnet werden. Außerdem sind aber auch die von der Bewegung der Maschine beeinflußten Teile miteinander zwangläufig verbunden, so daß auch die durch die verschiedenen Übertragungsglieder, z. B. die Schnüre, hervorgerufenen Fehlerquellen ausgeschaltet sind. Soll während der durchlaufenden Arbeit des Zählers ein Diagramm genommen werden, so ist es nur erforderlich, nach Aufzeichnung desselben durch das Schreibzeug die Trommel c von dem Teile/» loszukuppeln und abzunehmen, ohne die Bewegung des Indikators bzw. die Tätigkeit des Leistungszählers unterbrechen zu müssen. Auf diese Weise ist es möglich, von Zeit zu Zeit Diagramme aufzunehmen und zu messen und das hier erhaltene Ergebnis mit demjenigen des Leistungszählers zu vergleichen. Pa ten τ-Ansprüche:
1. Leistungszähler mit eine Nachprüfung seiner Ergebnisse gestattendem Schreibindikator, bei welchem Schreibzeug und Leistungszähler an denselben Indikatorkolben angeschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der die Aufzeichnungen aufnehmende Teil (c) des Schreibindikators (die Schreibtrommel) von dem den Leistungszähler bewegenden Teil (d) unabhängig ist, so daß er während der Tätigkeit des Leistungszählers abgestellt werden kann, ohne die Tätigkeit des Zählers zu beeinflüssen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Aufzeichnungen aufnehmende Teil (c) des Schreibindikators (die Schreibtrommel), der in bekannter Weise durch eine geeignete Kupplung leicht lösbar mit einem die Bewegung der Maschine auf ihn übertragenden Teil (ρ) verbunden ist, durch diesen Teil mit dem die gleiche Bewegung aufnehmenden Teil (d) des Leistungszählers zwangläufig gekuppelt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
zur Patentschrit: 263679,Kl. 42 k. Das Patent 263679 ist bezüglich des Patentanspruchs 1 infolge Verzichts des Patentinhabers teil· weise erloschen.
Kaiserliches Patentamt.
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