DE196448C - - Google Patents

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DE196448C
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rocker arm
testing machine
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N2203/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N2203/02Details not specific for a particular testing method
    • G01N2203/026Specifications of the specimen
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Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'- JVi 196448 KLASSE 42 k. GRUPPE
KARL UNGER in ARNSTADT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine . Maschine zum Prüfen von Federn aller Art, hauptsächlich aber Federn der Automobilindustrie, welche während des Fahrens beträchtlichen wechselnden Beanspruchungen durch die Unebenheiten der Fahrstraße unterworfen sind, so daß hierdurch die belasteten Federn bedeutende Spannungsänderungen erleiden, die oft Brüche derselben zur Folge
ίο haben. Diese Schwingungen der Federn unter voller Belastung derselben nun genau nachzuahmen, ist die Aufgabe dieser Maschine.
Die bisher gebräuchlichen, mit Schwingvorrichtung versehenen Federprüfungsmaschinen hatten den großen Nachteil, daß dieselben nur konstante Schwingungen, z. B. 40 oder 50 mm erzeugten; dies bedingte, daß nur ein Sorte von Federn von gleicher Größe und Tragkraft geprüft werden konnte. Auch gestatten viele der im Gebrauch befindlichen, mit Schwingvorrichtung versehenen Federprüfungsmaschinen nur geringe Schwingungen, die von Hand erzeugt werden müssen. Die vorliegende Federprüfungsmaschine hat den wesentlichen Vorteil, daß jede Art von Federn bei jeder Belastung in Schwingungen versetzt werden kann, wobei der Hub der Schwingung während des Schwingens selbst in der leichtesten Weise beliebig und gleichmäßig von Null bis zu einem Maximum verändert und den Anstrengungen der Feder entsprechend angepaßt werden kann.
Fig. ι ist die Seitenansicht der Federprüfungsmaschine.
Fig. 2 stellt den Schwinghebel zur besseren Verdeutlichung der Räderpaare in Draufsicht dar.
Fig. 3 zeigt die Maschine in Vorderansicht mit eingelegter noch unbelasteter zu prüfender Feder.
Fig. 4 ist eine Ansicht von oben.
In Fig. ι ist ι eine Leerscheibe, 2 die Riemenscheibe zum Antrieb der Spindel 7 und zur Erzeugung der künstlichen Belastung einer zu prüfenden Feder 6; 3 die Triebscheibe für das Schwingen der Feder 6; 5 ist die Triebscheibe für das Zurückbringen der Spindel 7 und Entlasten der Feder 6; 4 ist die Leerscheibe hierzu. Nachem die zu prüfende Feder 6 (Fig. 3) in richtiger Weise in die mit Hängeeisen 8, 8 und Bolzen 9, 9 versehenen Böckchen 10, 10, welche auf dem Wiegetisch 11 der Eederlänge entsprechend verschiebbar und feststellbar sind, gelagert ist, wird das Eigengewicht der Feder 6 durch das Tariergewicht· 12 austariert. Die Übertragung der Belastung der Feder 6 bzw. des Wiegetisches 11 auf den Laufgewichtsbalken 13 ist diejenige einer gewöhnlichen Laufgewichtswage und geschieht durch die Hebel 14, 14, den Verbindungshebel 15 und die Zugstange 16. Hierauf wird das Laufgewicht 17 und das Schiebergewicht 18 auf die gewünschte Belastung der Feder 6 eingestellt. Der Antriebsriemen der Leerscheibe 1 wird nun durch den Ausrücker 19, der durch den Handhebel 20 betätigt wird, auf die Vpllscheibe 2 verschoben, welche die Welle 21
in Umdrehung bringt. Das Zahnrad 22 steht nun durch das Zwischenrad 23, den Trieb 24, Welle 25 und Kegelräderpaar 26 mit der Welle 21 in Verbindung. Die büchsenartige Spindelmutter 27, welche in ihrem unteren Teile mit flachem Gewinde versehen ist, wird bei der Umdrehung des Zahnrades 22 durch zwei in demselben befestigte und gegeneinander versetzte Federkeile 28, 28 mitgenommen. Die zugehörigen Nuten sind länger als die Keile, so daß diese in den Nuten sich mit dem Zahnrad 22 verschieben lassen. Die Spindelmutter 27, welche in dem Gehäuse 29 gelagert ist und in der Druckrichtung der Feder 6 in Kugeln 30 läuft, preßt den mit Schlittenführungen 31, 31 versehenen Druckkopf 32 durch die gegen Drehung gesicherte Spindel 7 gegen die Feder 6 so lange, bis der Laufgewichtsbalken 13 zu spielen anfängt, was durch die Zunge 33 beobachtet werden kann. Hierauf wird der Riemen der Riemenscheibe 2 durch den Ausrücker 19 wieder auf die Leerscheibe 1 geschoben. Soll nun die Feder 6 in Schwingungen versetzt werden, so wird der Laufgewichtsbalken 13 durch den Handgriff 34 arretiert, der Ausrücker 19 durch den Hebel 20 auf die Vollscheibe 3 gerückt. Die Triebscheibe 3 ist durch eine Büchse 35 mit dem Triebrad 36 fest verbunden und lose auf der Welle 21 drehbar. Hierdurch wird das Zahnrad 37 mit Kurbelwelle 38 und Kurbel 39 (Fig. 3 und 4) in Drehung versetzt, so daß durch die Pleuelstange 40 der Schwinghebel 41 in Schwingungen gebracht wird. Auf dem Schwinghebel 41, welcher in den Lagerböcken 42, 42 seinen Drehpunkt 43 hat, befindet sich ein Gleitstück 44, welches durch die unter dem Schwinghebel 41 gelagerte Spindel 45 verschoben werden kann. Durch die Anordnung der Räderpaare 46, 47; 48, 49; 50, 51 und der GälIschen Kette 52 wird ein Antrieb der Spindel 45 und mithin ein Verschieben des Gleitstückes 44 bei Drehung der Kurbel 53 auch während des Schwingens des Schwinghebels 41 erreicht. Das Gleitstück 44 steht durch das Kreuzgelenk 54, 63 in Verbindung mit der Stange 55, welche wieder durch Kreuzgelenk 56 in Verbindung mit dem Hebei 57 steht. Dieser Hebel 57 ist einerseits gehalten durch Zapfen 58 des Lenkers 59, welcher in dem Punkte 60 des Lagerbockes
61 aufgehängt ist, andererseits durch Zapfen
62 am Gleitstück 29, in welchem die eingangs erwähnte Spindelmutter 27 derart gelagert ist, daß sie sich in dem Gehäuse 29 nur drehen kann, während dieselbe sich in dem darüber befindlichen Lagerbock 61 so-, wohl drehen als auch den Schwingungen folgend verschieben kann. Da der Hebel 57 in Mittellinie der Druckrichtung der Spindel 7 das Gehäuse 29 antreibt, so treten keine Kippmomente auf, die von den Schlittenführungen 31, 31 des Gehäuses 29 aufgenommen werden müßten, und es wird somit die Reibung in den Schlittenführungen 31, 31 auf ein Geringes beschränkt.
Das Schwingstück 41 ist nach Art einer Stephen s on sehen Kulisse kreisförmig gebogen. Um" die Tätigkeit der Schwinger 41 auf die Feder 6 ganz ausschalten zu können, muß das Gleitstück 44 mit der Achse 63 des Kreuzgelenkes in die Mittellinie der Achse 43 des Schwinghebels 41 gelangen können, weshalb die Welle 43 gekröpft ausgeführt ist (s. Fig. 2 und 3). Die Durchbiegung der Feder 6 bei der gewünschten ruhenden Belastung wird durch den Zeiger 64 angezeigt, der Schwingungsausschlag durch den Zeiger 65 (Fig. ι und 3).
Nachdem die Feder 6 genügend lange Schwingungen ausgesetzt worden ist, wird der Riemen von der Antriebsscheibe 3 wieder auf die Leerscheibe 1 geschoben. Durch eine andere nicht gezeichnete Anordnung wird sodann der entgegengesetzt laufende Riemen der Leerscheibe 4 auf die Riemenscheibe 5 gerückt, die auf der Welle 21 festgekeilt ist. Hierdurch wird die Spindel 7 zurückgedreht und die Feder 6 kann ausgewechselt werden.
Durch Antrieb der Maschine von einem Diskusgetriebe aus kann die Feder beliebig schnell geschwungen werden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Federprüfungsmaschine mit Vorrichtung zum Schwingen der Feder mit einem während des Schwingens beliebig und gleichmäßig von Null bis zu einem Maximum veränderlichen Schwingungsausschlag, gekennzeichnet durch einen von der Kurbel (39) und Pleuelstange (40) angetriebenen Schwinghebel (41), auf dessen nach einem Kreise gebogenen Teil sich ein während des Schwingens durch die Handkurbel (58) vermittels Räder- und Kettenübertragung angetriebenes Gleitstück (44) derart verschieben läßt, daß es durch die gekröpfte Ausbildung der Schwinghebelachse (43) in den Drehpunkt des Schwinghebels (41) gelangen kann, wodurch die schwingende Bewegung der an dem Gleitstück angreifenden Drehpunke zu Null wird.
2. Federprüfungsmaschine nach Anspruch I, gekennzeichnet durch einen Hebel (57), welcher die Bewegungen des Schwinghebels (41) auf das Muttergehäuse (29) durch Zapfen (62) derart überträgt, daß in den Schlittenführungen des Ge-
häuses keine Kippmomente auftreten, wodurch die Reibung in den Schlittenführungen fast aufgehoben wird.
3. Federprüfungsmaschine nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem schwingenden Gehäuse (29) eine röhrenförmige, die Druckspindel (7) aufnehmende Schraubenmutter (27) drehbar gelagert ist, welche durch ein in dem Lagerbock (61) gelagertes Zahn- oder Schneckenrad (22) mittels Nut und Feder gedreht werden kann, so daß sich die Spindelmutter in dem Zahn- oder Schneckenrad den Schwingungen der Prüfungsfeder folgend verschieben läßt.
4. Federprüfungsmaschine nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Druckspindel (7) und der des Schwinghebels (41) durch einen gemeinsamen Riemen abwechselnd erfolgt, so daß dadurch beide Bewegungen nicht zu gleicher Zeit eingeleitet werden können, wodurch die Prüf feder nicht anders, als wie gewünscht, beansprucht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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