DE214818C - - Google Patents

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DE214818C
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    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ&214818--KLASSE 42 Λ". GRUPPE
Zusatz zum Patente 196448 vom 8. Mai 1907.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. November 1908 ab. Längste Dauer: 7. Mai 1922.
Die Schwingvorrichtung der in der Patentschrift 196448 behandelten Federprüfungsmaschine hat den Nachteil, daß dieselbe sowohl zum Schwingen der Federn als auch zum Verschieben des Gleitstückes 44 erheblichen Kraftaufwand erfordert, welcher durch die gespannte Prüffeder und den dadurch entstehenden Druck auf den Schwinghebel hervorgerufen wird.
Die vorliegende Erfindung beseitigt diesen Übelstand der Schwingvorrichtung, indem zur Aufnahme des auf die Spindel und den Schwinghebel wirkenden Federdruckes eine Wage angeordnet ist, deren Laufgewicht zwangläufig und entsprechend mit demjenigen der Auswiege wage verschoben werden kann, derart, daß bei jeder Belastung der Prüffeder und dementsprechender Stellung der Laufgewichte sich beide Wagen zu gleicher Zeit im Gleichgewicht befinden und durch die zweite Wage im Zustand der Ruhe, also beim Niohtschwingen der Feder der Kulissenstein und der Schwinghebel keine Kraftwirkung erfährt, während bisher der Schwinghebel die ganze
Federkraft im Übersetzungsverhältnis des Zwischenhebels aufzunehmen hatte.
In beiliegender Zeichnung liegt der Schwinghebel ι in der Ebene des Zwischenhebels 2, wodurch er die Schwingungen vermittels der Stange 3 direkt auf diesen überträgt. Das Gegengewicht 4 dient zum Ausgleichen der Überlast des Hebels 1 mit Pleuelstange 5. Unter dem Hebel 1 befindet sich der Laufgewichtshebel 6, welcher in dem Drehpunkt 7 des Lagerbockes 8 reibungsfrei gelagert ist. Dieser Hebel 6 steht durch die Zugstange 9 und Zapfen 10 der Stange 3 mit dem Hebel 2 in Verbindung. Zwischen den beiden Wangen des Hebels 6 verschiebt sich ein Laufgewicht 11, welches durch die zwischen den Wangen gelagerte Spindel 12 mittels Kurbel 13, Kettenräder 14, 15, Kette 16, der Welle 17, welche am Lagerbock 8 gelagert ist, und Zahnräder 18, 19 angetrieben wird. Das Kettenrad 20, welches durch Kette 21 mit dem Kettenrad 22 in Verbindung steht, sitzt auf der Welle 23; dieselbe ist im Lagerbock 24 des Gestelles 25 gelagert und treibt durch die Zahnräder 26 und 27 die Spindel 28 an, welche an dem Laufgewichtshebel 29 gelagert ist und zum Verschieben des Laufgewichtes 30 dient. Durch Drehen der Kurbel 13 wird gleichmäßig mit dem Laufgewicht 30 das Gewicht 11 verschoben. Der Hebel 6 nimmt beim Prüfen einer Feder 31 die durch die Spindel 32 auf die Feder erzeugte Belastung durch Übertragung des Hebels 2 und der Stange 9 auf. Der Hebel 6 dient daher als Gegenwage, so daß der Schwinghebel 1 bei Gleichgewichtslage der Gewichte 30 und 11 entlastet ist und nur beim Schwingen nach oben bei abnehmender Spannung der Feder 31 ein geringes Übergewicht des Hebels 6 zu heben hat, während er bei weiterer Durchbiegung der Feder über die Gleichgewichtslage hinaus eine kleine Feder-Überspannung zu überwinden hat. Die Ge-
60
wichte der am Hebel 6 angreifenden Konstruktionsteile sind durch das Gegengewicht 33 ausgeglichen. .

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Federprüfungsmaschine mit Vorrichtung zum Schwingen der Feder mit einem während des Schwingens beliebig und gleichmäßig von Null bis zu einem Maximum veränderlichen .Schwingungsausschlag nach Patent 196448, dadurch gekennzeichnet, daß der nach oben gerichtete Druck der Prüffeder gegen die Spindel (32) durch einen Wiegehebel (6) aufgenommen wird, dessen Belastungsgewicht (11) gleichzeitig und gleichförmig mit dem Belastungsgewicht (30) des Wiegehebels (29) verschoben wird, so daß durch diese Wage die Schwingvorrichtung entlastet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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